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Kategorie: MINT-Schwerpunkt

  • Schloss-Schüler erfolgreich beim Jugend forscht Wettbewerb

    Schloss-Schüler erfolgreich beim Jugend forscht Wettbewerb

    Beim diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen gewann Mairui Zhang (6c) mit seiner Arbeit „Das Geheimnis der Brausetablette“ den 2. Platz im Fachgebiet Chemie der Altersparte Schüler experimentieren. Unter anderem beschäftigte er sich mit den Fragen, welches Gas und wie viel davon bei der chemischen Reaktion mit Wasser freigesetzt wird oder ob sich Brausetabletten auch in anderen Flüssigkeiten lösen. Dazu entwickelte er Experimente, führte diese durch und dokumentierte seine Ergebnisse in einer schriftlichen Arbeit. Schließlich musste er sich im anschließenden Vortrag den Fragen einer Fachjury stellen und wurde dafür trotz starker Konkurrenz mit der Platzierung unter den besten drei in seinem Fachgebiet belohnt.

    Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg und wünschen weiterhin viel Freude beim Forschen!

    Interesse geweckt? Wenn auch Du Spaß am Forschen und Lust auf den Wettbewerb hast: Informationen gibt es dazu auf www.jugend-forscht.de und bei Frau Dr. Schön in der Jufo-Sprechstunde (Di, nach der 6. Stunde, nach Voranmeldung).

  • Schloss unterstützt Bio Plus Projekt 2023

    Schloss unterstützt Bio Plus Projekt 2023

    Bildquelle: https://www.biologiedidaktik.uni-mainz.de/bio-plus/

    Wie bereits im vergangenen Schuljahr unterstützt das Schlossgymnasium auch in diesem Jahr das Projekt Bio plus der Didaktik der Biologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

    Schülerinnen und Schüler der 7d testen im Biologieunterricht, wie sich digitale Medien mit klassischen Methoden der Biologie wie dem Experimentieren und Mikroskopieren besser verbinden lassen. Mithilfe unserer Schulipads protokollieren sie in einem digitalen Arbeitsheft, Versuche zur Fotosynthese, ergänzen diese durch Audioaufnahmen, fotografieren Pflanzenzellen und bearbeiten anschließend diese Fotos digital. Begleiten werden sie dabei von einer Studentin und einem Studenten der Biologie, sowie von Frau Dr. Meyerhöffer, die das Projekt vonseiten der Universität betreut.

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  • Chemie-LK der MSS12 erkundet Prefere Paraform in Mombach

    Chemie-LK der MSS12 erkundet Prefere Paraform in Mombach

    Am Donnerstag, dem 26.1.23 traf sich der Chemie-LK der MSS12 morgens in Mombach vor der Toren der Firma Prefere Paraform, einer Chemie-Fabrik direkt angrenzend an ein Wohngebiet.

    Wir wurden nett empfangen und zuerst durch Vorträge über die Firma und ihre Produkte und dann konkret über die Formaldehydsynthese informiert, bevor wir dann durch eine Führung über das Werksgelände über die reale Umsetzung des theoretisch Gehörten informiert wurden.

    Besonders interessierten den Kurs Nachhaltigkeits- und Energiethemen. So war es überraschen zu hören, dass die Firma in manchen Monaten über 90% ihres Energiebedarfs selbst bereitstellt. Es gibt ein Kesselhaus auf dem Gelände, in dem mithilfe des Wasserstoffs, der bei der Formaldehydsynthese als Nebenprodukt anfällt, die benötigte Wärme und auch Strom hergestellt wird. Die Abwärme, die bei der Kühlung der Reaktoren anfällt, wird ebenfalls als Energie zum Erwärmen an anderer Stelle genutzt.

    Auch interessant war die Vorstellung der preisgekrönten Abgasreinigungsanlage, die dafür sorgt, dass die Abgase, die unvermeidlich anfallen, sauber genug sind, um die Anwohner auch auf Dauer nicht zu gefährden. Immerhin sind viele der verwendeten Chemikalien giftig, wie zum Beispiel Methanol und das Formaldehd selbst. Die in der Abgasreinigung entfernten Chemikalien werden dann wieder dem Produktionsprozess zugeführt, sodass wirklich kaum Abfall anfällt.

    Es wurde auch fühlbar, wie der Klimawandel und die Gaskrise existenzielle Bedrohungen für die Firma darstellen. Die meisten Rohstoffe werden über Schiffe angeliefert und dann über eine Pipeline bzw. Eisenwagenwagons auf das Firmengelände gebracht. Im letzten Sommer, als der Rhein wegen des Niedrigwassers nicht schiffbar war, musste die Zulieferung auf LKWs verlagert werden, was wegen der deutlich geringeren Ladekapazitäten zu einer rund um die Uhr laufenden Zulieferung führte, was alle Mitarbeiter stark belastete.

    Auch dauerhaft hohe Temperaturen im Sommer werden zum Problem, wenn das aus dem Rhein entnommene Kühlwasser zu warm ist und somit ein Überhitzen der Reaktoren droht.

    Der Gaspreis und die Verfügbarkeit von Gas stellen ebenfalls ein großes Problem dar, da die Firma darauf angewiesen ist und durch die steigenden Kosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Produkte gefährdet ist.

    Insgesamt war es sehr erhellend hier einmal konkret sehen zu können, was im Chemieunterricht nur in Formeln, Gleichungen und Schemazeichnungen vorkommt.

    Auch wenn der theoretische Input einigen Schüler:innen etwas zu viel erschien und wir alle bei der etwa einstündigen Führung über das Gelände stark durchgekühlt wurden, waren alle am Ende sehr zufrieden.

  • Kalte Nase, warmes Herz – Biologen der MSS12 bei der Biotop-Pflege

    Kalte Nase, warmes Herz – Biologen der MSS12 bei der Biotop-Pflege

    Um 8:45 am 30.1. treffen sich die engagierten und höchst motivierten Biologinnen und Biologen der Stufe 12 am Mainzer Sand.

    Mit dem Ziel, einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten, schnappen sich die ersten Gruppen ihr Werkzeug und damit gerüstet marschieren sie über das Feld zu ihren designierten Positionen.

    Der Weg allein ließ manche aufgrund der Kälte an ihren Fähigkeiten zweifeln. Doch als der erste Spaten am Boden angesetzt, die erste Pflanze entfernt, der erste Erfolg gefeiert und gelobt wurde, kehrte die Wärme zurück.

    Unsere Aufgabe war es nämlich, die Pflanzen, die um die Kiefern wachsen und mit ihnen um die lebensnotwendigen Ressourcen konkurrieren, zu beseitigen. Und diese Aufgabe haben wir unermüdlich erfüllt, ab und zu eine Pause, ab und zu eine Herausforderung, aber mit der Zeit lief es immer geschmeidiger. Eine nach der anderen haben wir die Pflanzen auf die Planen geworfen und sind so weiter von Baum zu Baum gezogen.

    Auf diesem Weg war etwas besonders auffällig: der Eselsmist, den man hin und wieder entdeckt hat. Gegen Ende unseres bemühten Schaffens wurde uns von Hans Jürgen Dechent, dem amtlichen Biotoppfleger, die Rolle der Esel in der Biotoppflege erklärt: „Naturschutz durch Hunger”. Die Esel eignen sich nämlich gut zum Zurückdrängen dominanter Gräser, damit stehen auch einige aus Naturschutzsicht unerwünschte Pflanzen auf ihrem Speiseplan und je mehr sie fressen, na ja, desto mehr Mist.

    Er hat uns auch erzählt, dass immer mehr Kiefern absterben und die Wichtigkeit unserer Arbeit erfüllte uns mit einem Gefühl von Stolz. Als wir dann am Ende eingesammelt wurden, haben wir auf dem Rückweg noch die anderen Gruppen gesehen, die ihre Aufgaben auch erfolgreich beendet haben. Nun gab es zum Abschluss noch eine heiße Kartoffelsuppe zum Aufwärmen und Wurst mit Brot. Die Schüler/innen und Lehrer/innen haben sich noch ein wenig über den Tag unterhalten, die Landschaft bewundert und abschließend ein hübsches Gruppenfoto geschossen. So wurde die Biotop-Pflege-Aktion etwas erschöpft, aber mit einem guten Gewissen beendet.

    Sinem, MSS12

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  • 23.2.2023 | Vortrag von Prof. K.-H. Spindler im Mathe-Leistungskurs MSS 12

    23.2.2023 | Vortrag von Prof. K.-H. Spindler im Mathe-Leistungskurs MSS 12

    Am 23.02.23 hält Professor Karl-Heinz Spindler einen mathematischen
    Vortrag im Mathematik-Leistungskurs 12MA2. In dem interaktiven Vortrag
    berichtet Professor Spindler über überraschende Anwendungen des
    Körperbegriffs. Nach dem Vortrag steht er den Schülerinnen und Schülern
    für Fragen zu einem möglichen Mathematikstudium zur Verfügung.

    Professor Spindler lehrt an der Hochschule Rhein-Main und hat 2022 den ersten Preis des Hessischen Hochschullehrpreises erhalten.

    Bildquelle: https://www.hs-rm.de/de/details/artikel/neue-begegnungen-mit-den-reellen-zahlen

  • 9.3.2023 | ‚Mathematik ohne Grenzen‘ für die 10.+ 11. Jahrgangsstufe

    9.3.2023 | ‚Mathematik ohne Grenzen‘ für die 10.+ 11. Jahrgangsstufe

    Anfang März nehmen die 10. Klassen und die Mathematik-Leistungskurse
    der Jahrgangsstufe 11 am Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil.

    Auch in diesem Jahr versuchen sich die Teams des Schlossgymnasiums wie
    auch Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und dreißig weiteren
    Ländern an den zentral in Straßburg entwickelten Aufgaben. Auswertungen
    und Preisvergaben finden dann auf regionaler Ebene statt.

    Bei dem Wettbewerb treten immer ganze Lerngruppen gegeneinander an. Es
    werden so viele Aufgaben gestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler
    einer Klasse Lösungen beisteuern müssen, um so viele Punkte wie möglich
    zu erreichen. Es gibt daher Aufgaben in unterschiedlichen
    Schwierigkeitsgraden, und viel hängt davon ab, wie gut sich die
    Jugendlichen organisieren. Traditionell muss eine Aufgabe in einer
    Fremdsprache bearbeitet werden.

    Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern viel Erfolg, vor allem aber viel Spaß beim Wettbewerb.

  • Schloss-Schüler:innen erfolgreich in der ersten Runde der Chemie-Olympiade

    Schloss-Schüler:innen erfolgreich in der ersten Runde der Chemie-Olympiade

    Auch dieses Jahr haben sich wieder etliche Schülerinnen und Schüler an die Aufgaben der Chemie-Olympiade herangewagt.

    Das Niveau dieser Aufgaben geht weit über das schulische Niveau hinaus (Aktuelle Aufgaben). Umso bemerkenswerter ist es, dass die stärkste Gruppe der Teilnehmer aus der 10b kam. Emily Haug, Tuana Dirim, Luis Huerta und Ingmar Werbik haben die Herausforderung angenommen und Luis war tatsächlich so gut, dass er ebenso wie Tim Wilking aus dem Chemie-LK MSS12 und Lena Drewnick aus dem Chemie-LK MSS13 in die 2. Runde des Wettbewerbs weitergekommen ist.

    Somit haben die Hälfte unserer teilnehmende Schüler die zweite Wettbewerbsrunde erreicht. Herzlichen Glückwunsch!

    In dieser Runde wurden bereits Anfang Dezember die Klausuren geschrieben. Diese dauerten 180 Minuten und fanden unter Aufsicht in der Schule statt. Anders als in der ersten Runde, in der die Aufgaben zu Hause beantwortet werden konnten, war die Verwendung von Hilfsmitteln wie Fachbücher oder Internet in der zweiten Runde nicht möglich. Die Arbeiten der zweiten Runde werden auch anders als die der ersten Runde, die von der jeweiligen Chemielehrkraft korrigiert wurden, zentral für ganz Rheinland-Pfalz korrigiert.

    Auf die Ergebnisse aus dieser Runde warten wir noch. Die Sieger der zweiten Runde werden dann zu einem Auswahlseminar mit Vorträgen, Übungen und Klausuren eingeladen.

    Die erfolgreichen Teilnehmer dieser dritten Runde können dann an der eigentlichen Olympiade teilnehmen, an der über 600 Teilnehmer aus 90 Ländern teilnehmen werden.

    Die Olympiade findet dieses Jahr vom 16.-25.6.2023 in der Schweiz statt. Wir drücken unseren Teilnehmer:innen der zweiten Runde die Daumen!

  • Schulstunde der Wintervögel 2023

    Schulstunde der Wintervögel 2023

    Bildquelle: www.naju.de/kinderbereich/stunde-der-wintervögel

    Wie in den vergangenen Schuljahren beteiligte sich das Schlossgymnasium auch in diesem Jahr wieder an der „Schulstunde der Wintervögel“ des NABU. Für das bundesweite Citizen Science Projekt, das die Entwicklung der Vogelbestände erfasst, zählte in diesem Jahr im Zuge des NaWi und Biologieunterrichts z. B. die Klassen 5c, 5d und 6d. Wie auch in Gesamtdeutschland, haben auch die Schülerinnen und Schüler des Schloßgymnasiums besonders viele Stieglitze gesehen. Der bunte Fink kann in Gegensatz zu vielen anderen Vögeln seine Jungen auch mit Samen anstelle von Insekten füttern und profitiert anscheinend von den vergangenen heißen Sommern.

    Insgesamt wurden in drei Zählzeiten am Rheinufer um die Schule herum gezählt:

    Amsel: 3
    Blaumeise: 2
    Buntspecht: 1

    Elster: 2
    Haussperling: 13
    Kohlmeise: 7
    Rotkehlchen: 1
    Lachmöwe: 114

    Star: 1
    Stockente: 17
    Turmfalke: 1
    Halsbandsittich: 9

    Höckerschwan: 2

    Rabenkrähen: 4

    Ringeltauben: 12
    Stieglitz: 15
    Straßentaube: 103
    Nilgans: 2
    Kormoran: 8

    Deutschlandweite Ergebnisse der Zählaktion

  • 7d im Naturhistorischen Museum Mainz

    7d im Naturhistorischen Museum Mainz

    Deinotherium giganteum, das „riesige Schreckenstier“ begrüßt die Schülerinnen und Schüler der 7d in der Eingangshalle des Museums. Das Rüsseltier durchzog das Mainzer Becken vor 3,5 Millionen Jahren.

    Zum Abschluss des Themenfeldes „Vielfalt und Veränderung“ vollzieht die Klasse den heutigen Forschungsstand des Stammbaums der Rüsseltiere im Museum nach und vergleicht Zähne von heutigen Elefantenarten, Wollmammuts und eben auch des Deinotheriums. Auf dem Unterrichtsgang im Rahmen des Biologieunterrichts erkannten die Museumsbesucher auch, dass die Stammbäume von zum großen Teil ausgestorbener Arten immer wieder einem Wandeln unterzogen sind und aktuelle Forschung dazu beiträgt, die Entstehung heutiger Arten besser zu verstehen.

  • Weihnachtsvorlesung Physik und Chemie

    Weihnachtsvorlesung Physik und Chemie

    Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse 13  präsentieren, unterstützt durch Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften Physik und Chemie, kurz vor den Weihnachtsferien eine Weihnachtsvorlesung für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen. Jedes Showexperiment wird dabei adventlich bzw. auf den Jahreswechsel vorgreifend anmoderiert.

    Nachdem Corona die letzten zwei Jahre den Veranstaltungskalender durcheinander gewirbelt hatte, bieten die Fachschaften Physik und Chemie, ganz in der Tradition vieler Universitäten weltweit, nun zum achten Mal die Vorlesung an. Dabei wird an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

    Im Rahmen unseres mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts ist diese Veranstaltung ein Baustein, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Ziel der Veranstaltung ist, den Schülerinnen und Schülern eine andere Perspektive auf die Naturwissenschaften zu eröffnen.

    Eindrücke aus der Vorlesung:

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