Das Schlossgymnasium trägt für drei weitere Jahre das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“. Erstmals ausgezeichnet im Jahre 2013 wurde das Gütesiegel nun zum fünften Mal ans Schlossgymnasium vergeben.
Mit dem Gütesiegel werden Anstrengungen der Schulen anerkannt, ein klares MINT-Profil zu entwickeln, MINT-Unterricht auf hohem Niveau anzubieten, und ihn durch Exkursionen zu ergänzen. Es müssen weiter Kontakte zu außerschulischen Partnern, Erfolge in Wettbewerben und weitere Anstrengungen nachgewiesen werden. Die Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Friedrich Merz.
In einer Feierstunde am 02.10.25 in der Akademie der Wissenschaften wurden die Urkunden u.a. von Bildungsminister Sven Teuber übergeben.
Über die Preisverleihung berichtet auch die Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ unter
Das Gruppenfoto am Artikelanfang zeigt von links nach rechts Markus Fleige (Technik begeistert e.V.), Karl Wilhelmi (Firma Christiani), Dr. Peter Emde (VDI Rheinland-Pfalz), Tjeerd Frank und Dr. Kirsten Schön (MINT-Koordinatoren des Schlossgymnasiums), Candy Friauf (SEB Schlossgymnasium), Sven Teuber (Bildungsminister des Landes Rheinland-Pfalz), Janin Burgund (Deutsche Bahn), Claudia Werum (VBI/TGA Planpartner), Sabine Becker (MINT Zukunft).
Viele unserer heimischen Wildbienenarten sind gefährdet. Im „Hummel helfen! Rhein-Main“ Projekt der AG Didaktik der Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lernen die Schülerinnen und Schüler der 5a die Hummelarten kennen, die zu den Wildbienen gehören und um die Schule herum vorkommen. Sie erfahren, wodurch diese Artenvielfalt bedroht ist und überlegen, wie man Hummeln helfen kann. Gemeinsam legten sie nun ein Blühpflanzenhochbeet an und untersuchten Nisthilfen. Es ist bereits die fünfte Teilnahme des Schloßgymnasiums.
Nach der Teilnahme an der Vorrunde der Internationalen Chemieolympiade, die für alle Mitglieder des Chemieleistungskurses 12CH2 erfolgreich verlief, hatte ich im Februar 2025 die Möglichkeit, am viertägigen Experimentierseminar in Kaiserslautern teilzunehmen. Gemeinsam mit 11 anderen Teilnehmer*innen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland konnte ich so einen Einblick in das Chemie-Studium gewinnen. Uns wurden die Labore der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau (RPTU) zur Verfügung gestellt, und Fachkräfte und Studierende standen uns zur Seite. Durch die sehr gute Ausstattung der Labore konnten wir Experimente durchführen, die über den Schulunterricht hinausgehen, wie zum Beispiel die Synthese von Glucosepentaacetat und dessen Analyse mittels Dünnschichtchromatografie, Schmelzpunktbestimmung und IR. So hatten wir die Möglichkeit, einige aktuelle Labortechniken kennenzulernen und diese anzuwenden. Es gab außerdem eine Gesprächsrunde mit Professor*innen der RPTU, in der wir Fragen zum Chemiestudium, dem generellen Studienalltag, Berufsperspektiven und persönlichen Erfahrungen stellen konnten. Auch die Studierenden, die uns über die gesamten vier Tage begleitet haben, konnten uns viele Fragen beantworten, sodass wir Eindrücke aus mehreren Perspektiven erhalten haben.
Insgesamt war das Seminar eine schöne Erfahrung und ich kann allen, die Interesse an Naturwissenschaften haben, sehr empfehlen, an der Chemieolympiade oder ähnlichen Wettbewerben teilzunehmen.
Das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss wird von den Bundesweiten Informatik-Wettbewerben als „BwInf-Schule 2024/2025“ ausgezeichnet. Dabei wird die höchstmögliche Stufe „in Gold“ verliehen. Als eine von 29 Schulen bundesweit und eine von drei Schule in Rheinland-Pfalz wird das Schlossgymnasium damit für die besondere Förderung von Informatik-Nachwuchs geehrt. Alljährlich loben die Bundesweiten Informatikwettbewerbe diesen Preis für eine besonders starke Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik (kurz: BwInf) aus.
Die Auszeichnung wird dieses Jahr zum 9. Mal in Folge verliehen, was das besondere Engagement und die Kontinuität bei der Betreuung zur Teilnahme an Informatik-Wettbewerben unterstreicht. Der Bundeswettbewerb Informatik ist der wichtigste deutsche Schülerwettbewerb für junge Informatik-Talente. Die Aufgaben sind anspruchsvoll und erfordern das Entwickeln von Programmen, die in der Regel mehrere Beispieldatensätze einlesen, diese sinnvoll und effektiv verarbeiten und abschließend eine möglichst gut aufbereitete Lösung für das Problem mit den unterschiedlichen Beispieldaten ausgeben müssen. Umso größer ist die Freude, dass durch das Informatik-Profil sich auch dieses Schuljahr nochmal jüngere Schülerinnen und Schüler teilweise sehr erfolgreich an den Teams beteiligten und bereichern, so einer der beteiligten Informatik-Lehrkräfte.
Im Laufe des Jahres gibt es drei sehr große Informatik-Wettbewerbe: Der Biber der Informatik übernimmt dabei die Rolle des Einstiegs, hier benötigt man kein spezifisches Vorwissen und kann mit logischem Nachdenken und geschicktem Knobeln die Aufgaben bearbeiten. Der sich anschließende Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) knüpft an den Biber an, hier kann man das Programmieren mit der Blockly-Umgebung lernen. Die JwInf-Wettbewerbsaufgaben müssen mit vorgegebenen Programmier-Bausteinen gelöst werden. Der JwInf umfasst drei Runden, die immer anpruchsvoller werden. Die Teilnahme an der dritten Runde kann für die Qualifizierten bis Klasse 11 einschließlich gleichzeitig die erste Runde des Bundeswettbewerbs Informatik sein. Der Bundeswettbewerb bietet die herausfordernsen Aufgaben und zielt klar auf eine Spitzenförderung ab. Unter bestimmten Bedingungen kann eine erfolgreiche Teilnahme an mehreren Runden des BwInf in eine Besondere Lernleistung (BLL) in Klasse 12 münden.
Die Wettbewerbsaufgaben ermöglicht den Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und ihre Begabung weiterzuentwickeln, aber auch ein Bewusstsein für ihr eigenes Talent zu schaffen. So tragen der Wettbewerb und die teilnehmenden Schulen dazu bei, Jugendliche mit besonderem fachlichen Potenzial sich weiter entwickeln zu lassen.
Am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss haben sich zwölf Schülerinnen und 47 Schüler mit Lösungsvorschlägen an der 43. Ausgabe des Wettbewerbs beteiligt und damit die wichtige Rolle des Fachs Informatik am Schlossgymnasium unterstrichen. Sechs der insgesamt 13 Schloss-Teams werden mit einem 1. oder 2. Preis ausgezeichnet. Insgesamt nahmen 1.790 Schülerinnen und Schüler aus 475 Schulen an der 1. Runde teil. „Wir danken den beteiligten Schulen und insbesondere den für die Teilnahme verantwortlichen Lehrkräften für ihren Einsatz“,so BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. Weitere Informationen sowie eine Liste der ausgezeichneten Schulen gibt es unter: https://bwinf.de/bundeswettbewerb/43/schulpreis/
Alljährlich zeichnen die Bundesweiten Informatikwettbewerbe Schulen für ihre starke Beteiligung am Bundeswettbewerb Informatik aus. Dazu müssen folgende Kriterien erfüllt sein: An mindestens drei vollwertigen Einsendungen zur 1. Runde müssen mindestens zehn Schülerinnen und Schüler, darunter bei gemischten Schulen mindestens zwei Jungen und mindestens zwei Mädchen, beteiligt sein. Schulen, die alle Bedingungen erfüllen, erhalten den Schulpreis in Gold, werden als „BwInf-Schule“ ausgezeichnet: 29 sind es diesmal, die neben einer Urkunde, ein Signet zur Nutzung auf der Schulwebsite und einen Geldpreis in Höhe von 200 Euro zur Verwendung für den Informatikunterricht erhalten. Drei weitere Schulen, die nur ein Kriterium nicht erfüllen, wurden mit dem Schulpreis in Silber ausgezeichnet.
Mit welchen drei Pizzabelägen erfüllt John die meisten Wünsche? In welcher Reihenfolge geben die Biber ihre Bücher zurück? Auf welchem Weg ist Alia zur Biberstatue gegangen? Beim Informatik-Biber setzten sich die Teilnehmenden alljährlich mit informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler je nach Jahrgangsstufe unterschiedliche Aufgaben, so dass eine altersgerechte Umsetzung garantiert ist. Die insgesamt 37 Aufgaben stammten dabei dieses Jahr aus 19 Ländern, neben Deutschland unter anderem aus Belgien, Australien, Finnland und aus Malaysia.
Schulpreis für das Schlossgymnasium
Insgesamt haben 542.997 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland teilgenommen, darunter waren 840 Schülerinnen und Schüler vom Schlossgymnasium. Mit dieser großen Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden wir zum 10. Mal in Folge von den Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter als eine der teilnahmestärksten Schulen bundesweit ausgezeichnet und für dieses besondere Engagement mit einem Preis belohnt.
„Die Fachschaft Informatik und alle unterstützenden Lehrkräfte, insbesondere aus der Fachschaft Mathematik, helfen dabei, dass jede Klasse jedes Jahr einen zentralen Teilnahmetermin erhält. Auch in der Oberstufe wird angestrebt, dass jeder Mathematik-Kurs teilnehmen kann,“ erklärt der Organisator am Schlossgymnasium den Erfolg. „Wir begreifen das Teilnahmeangebot sowohl als Breitenförderung zum Erkennen von Informatik-Talenten als auch als Mosaikstein der Informatik-Profilschule durch die Auseinandersetzung mit informatischen Problemstellungen unabhängig vom Informatik-Unterricht.“
Seit 10 Jahren kontinuierlich sehr teilnahmestark
Seit 2015, haben am Schlossgymnasium immer
über 800 Schülerinnen und Schüler und damit
mindestens 71,9% aller Schülerinnen und Schüler teilgenommen.
Durch diese hohe Aktivierung unter unseren Schülerinnen und Schülern haben wir immer
einen Platz in den Top 16 der teilnahmestärksten Schulen bundesweit und
den 1. Platz der teilnahmestärksten Schulen in Rheinland-Pfalz eingenommen.
„Wir danken dem Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel am Schlossgymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.
Da die Schulpreise mit einem Geldbetrag honoriert werden, wurde die Ausstattung der Informatik bzw. der Informatik-Räume in den vergangenen zehn Jahren alleine aus dem Biber-Wettbewerb mit insgesamt deutlich über 3.500 Euro zusätzlich verbessert. „Das Schlossgymnasium bedankt sich sehr herzlich bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben für das sehr attraktive Angebot des Biber-Wettbewerbs sowie die Anerkennung und Honorierung der Leistung unserer Schülerinnen und Schüler!“, so der Organisator des Biber-Wettbewerbs am Schlossgymnasium. Hinzu kommen dann noch die individuell erreichten Preise der einzelnen Schülerinnen und Schüler.
Teilnahmemöglichkeit am Bober-Wettbewerb (ukrainischer Biber)
Zusätzlich bieten wir als Schule dank des Engagements der Organisatoren der Biber-Wettbewerbe in D-A-CH auch die Teilnahme am ukrainischen Bober-Wettbewerb für unsere Schülerinnen und Schüler, die aus der Ukraine stammen, an. Dieses Angebot wird ebenfalls sehr gut angenommen und es werden auch hier jährlich tolle Ergebnisse erzielt.
Individuelle Preise
Fast schon selbstverständlich haben etliche unserer Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr wieder Preisstufen beim Biber durch ihre sehr erfolgreiche Teilnahme erreicht. Die dadurch gewonnenen individuellen Preise werden voraussichtlich Ende Januar oder Anfang Februar bei einer noch zu terminierenden kleinen Feier übergeben.
Die Ergebnisse des Bobers liegen aktuell noch nicht vor, aber wir vermuten ebenso gute Ergebnisse und werden auch hier natürlich entweder eine kleine Feier organisieren oder die Ehrung zusammen mit den Biber-Ehrungen vornehmen.
Nach dem Biber ist vor dem JugendwettbewerbInformatik
Der Biber-Wettbewerb ist der Einstiegs-Wettbewerb der Bundesweiten Informatik-Wettbewerbe. Hier kann jede und jeder ohne Vorkenntnisse teilnehmen. Das nächste Level der Informatik-Wettbewerbe nach dem Biber ist der Jugendwettbewerb Informatik (JwInf). Hier kann man das Programmieren lernen. Die erste Runde 2025 startet am 4. März, wobei ein Probewettbewerb vom 29. Januar an frei geschaltet sein wird. Alle Preisträgerinnen und Preisträger am Schlossgymnasium werden eine eigene Einladung zur Teilnahme erhalten. Wer Lust hat, schon mal reinzuschauen, kann sich schon mal auf https://jwinf.de/ umschauen und z.B. die Trainingsaufgaben ausprobieren.
Seit einigen Jahren nimmt das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss am Projekt „Kids an die Knolle“ der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ teil: Dieses Mal pflanzte die Klasse 5a im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts die Kartoffeln nach den Osterferien ein und fuhr als Klasse 6a kurz vor den Herbstferien eine reiche Ernte ein.
Eine Innenstadtschule, wie wir es sind, hat natürlich keinen Acker neben der Schule sondern ein Kurfürstliches Schloss. Diese Kartoffeln werden daher liebevoll als Kurfürstliche Kartoffeln bezeichnet. Der Anbau war dennoch sehr erfogreich: Genutzt wurde in diesem Jahr das sich bewährte, halb-sonnig-halb-schattige Flachdach vor dem Nawi-Saal, wo das Wachstum der Pflanzen in diversen Kübeln ständig beobachtet werden kann. Außerdem wurde das vor drei Jahren im Rahmen der „Kids an die Knolle“ gewonnene Hochbeet der Firma Hornbach ebenfalls mit Kartoffeln bestückt. Da dieses auf dem Pausenhof steht, konnten alle Schülerinnen und Schüler das Wachstum aus nächster Nähe begutachten. Erfreulicherweise gab es dieses Jahr praktisch keinen Vandalismus, sieht man von mutmaßlich tierischem Besuch auf dem Flachdach ab, der einzelne Kartoffeln bereits vorzeitig ausgegraben hatte. Netterweise wurden die Kartoffeln aber weder angeknabbert noch scheinen welche verschleppt worden zu sein. So stand am Ende im Jahr 2024 eine für unsere Schule rekordverdächtig Rodung zu Buche.
Herzlichen Dank an die jetzige Klasse 6a für Anbau und Betreuung der Kartoffeln sowie an den Erdkunde-Lehrer für die Übernahme von Organisation und Koordination. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder Kurfürstliche Kartoffeln erfolgreich angebaut werden können.
Erneut haben sich Förderverein und Fachschaft Informatik zusammen getan, um interessierte Schülerinnen und Schüler einzuladen, sich mit einem Informatik-Thema zu beschäftigen. Wie im Vorjahr standen die Kurfürstlichen Roboter für einen langen Nachmittag im Mittelpunkt.
Zu Beginn wurde eine Lernstrecke zum Kennenlernen der Grundfunktionen der Roboter angeboten. Dabei standen die Programmierung, die Motoren und die Sensoren im Fokus, insbesondere wie man diese drei Aspekte geschickt miteinander verknüpfen kann. Daran anknüpfend wurden verschiedene Aufgaben vorgestellt, die nur durch das Anwenden der Techniken erfolgreich gelöst werden konnten:
Eine für Roboter typische Aufgabe war z.B. das Folgen einer Linie. Der Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe konnte gesteigert werden, dadurch dass die Zeit an der Zielflagge gestoppt wurde, gleichzeitig musste unterwegs ein Auffahrunfall unbedingt vermieden werden. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuten sich mehrere Aufgabenangebote auf dem Übungsspielfeld der World Robot Olympiad (WRO). Am Ende besuchten die Roboter erfolgreich den Schlossgeist.
Durch die Kooperation von Förderverein und Informatik-Fachschaft konnte ein interessanter Beitrag zur EU Code Week für unsere Schülerinnen und Schüler angeboten werden. Diese Veranstaltung wurde freundlicherweise durch das Haus des Stiftens und „Meet and Code“ finanziell gefördert. Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich!
Hier folgt ein Bericht, den mehrere Teilnehmende gemeinsam nach der Veranstaltung geschrieben haben:
Am 02.10. ging es wieder los: Das „Schlossgeist trifft Roboter“ Event war mit freundlicher Unterstützung von „Meet and Code“ sehr erfolgreich.
Es fing alles um 12:30 an, also nach der fünften Stunde, wo uns Hr. Walter begrüßt hat und wir erst eine Umfrage von „Meet and Code“ ausgefüllt haben. Dann fing es wirklich an: Wir, vor allem die neuen Fünftklässler, haben uns die Aufgaben angeschaut, damit wir die Roboter gut kennenlernen und somit mithilfe von Computern programieren können. Wir waren davon inspiriert, was man mit solchen Robotern alles machen kann, und wenn jemand Hilfe brauchte, wurde er direkt unterstützt. Am Ende kamen viele tolle Ergebnisse heraus!
Das Event war auch dafür da, andere Schüler kennenzulernen, die sich auch an die Informatik interessieren. Diesen Tag werden wir nicht schnell vergessen.
Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr auch zum Event kommen und dass sich auch andere Kinder trauen, herzukommen und was Neues zu lernen.
Außerdem bedanken wir uns bei „Meet and Code“ und natürlich Hr. Walter.
Da staunten die Schüler:innen nicht schlecht, als sie im Lava-Dome in der Eifel die Vulkaneruption des Wingertsbergs vor ca. 200.000 Jahren nacherleben konnten: Dünnflüssige Lava ergoss sich in breiten Strömen in der Region des heutigen Mendig und erstarrte langsam zu mächtigen Basaltschichten.
Da dieser vulkanische Basalt sich prima zur Herstellung von Mühlrädern zum Getreidemahlen eignet, wurde er schon von den Römern unter Tage in Schwerstarbeit abgebaut. So entstand über die Jahrhunderte hinweg ein dunkles, unterirdisches Labyrinth von 3 Quadratkilometern unter der Stadt Mendig.
Natürlich wollten die Schüler:innen die 150 Treppenstufen herabsteigen und konnten auf der Tour in 32 m „unter Tage“ bei ganzjährig ca. 7°C die längst aufgegebenen Abbruchstellen der Basaltsäulen, große menschengemachte Hallen und 70 Jahre alten Hausmüll bestaunen. Was man dort nicht alles machen kann: Bier brauen, Heiraten, sich verlaufen …
Vor ca. 12.900 Jahren explodierte dann in direkter Umgebung ein weiterer Vulkan: Der Laacher-See-Vulkan, der mit großer Wucht Magma und Aschefetzen in die Luft schleuderte, die dann als Staub, Bims und Lavabomben niedergingen. Die ganze Region wurde, wie auch die damals schon uralten Basaltströme, mit einer meterhohen Bimsschicht zugedeckt
Dieser Bims, so konnten es die Siebtklässler:innen nachspüren, ist für einen jedoch extrem leicht: So leicht, dass er auf dem Wasser schwimmt. Die bis zu 20 m hohen Bimsschichten wurden in den letzten 100 Jahren jedoch abgebaut und für den Hausbau verwendet, da Bims sich wunderbar zur Wärmeisolation eignet. Der darunterliegende Basalt ist dagegen ziemlich schwer und wird noch heute für den Straßenbau abgebaut.
An der Wingertsbergwand konnten die Schüler:innen die bis zu 64 m hohen Bims- und Ascheschichten der Laacher-See-Explosion bestaunen, in denen die einzelnen Schichten die unterschiedlichen Phasen des Ausbruchs der vier Monate andauernden Vulkanexplosion erkennen lässt.
Doch ist man dort in der Eifel wirklich sicher? Immerhin ist der Vulkan noch aktiv. Wie wäre es, wenn der Laacher-See-Vulkan, plötzlich wieder ausbrechen würde? Eine beeindruckende – fiktive – Dokumentation zeigt den Einsatz von Rettungskräften und mögliche Folgen auf drastische Weise …
Gott sei Dank waren die ganzen Verletzten und Rettungswagen nur ein Planspiel … so konnten wir alle die dunklen Tiefen der Erde wieder verlassen, ein Gruppenfoto machen und zufrieden den Heimweg antreten.
In der vergangenen Woche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aller 9. Klassen am Schlossgymnasium mit der Simulation eines Bahnübergangs und der Arbeit mit einem Lügendetektor. Anschließend ging es darum, dass die Octopus-Plattform, ein Platinen-Computer vergleichbar mit dem bekannteren Calliope, sowohl als Access-Point ein eigenes, lokales WLAN anbot als auch dass die Octopus-Plattform über einen schuleigenen Hotspot Verbindung ins Internet aufnehmen konnte.
Nach erfolgreicher Meisterung aller Hürden sendeten alle Gruppen erfolgreich aktuelle Messwerte vom Octopus in die Thingspeak-Plattform, die der Umweltcampus Birkenfeld freundlicherweise betreut und pflegt. Neben Temperatur konnte so auch die relative Luftfeuchte und der Luftdruck, aber auch andere meteorologische Daten, sehr einfach übermittelt werden. Darüber hinaus standen externe Sensoren z.B. zur Erfassung von Feinstaub und CO2-Gehalt der Raumlauft zur Verfügung.
Diese im Internet gespeicherten Messwerte können wiederum von anderen Geräten abgerufen und für weitere Aktionen verwendet werden. Auch die Nutzung dieser (oder anderer) Daten für maschinelles Lernen und für das Trainieren einer KI sind denkbar und wurden nach den Interessen der Schülerinnen und Schüler erprobt.
Zur Veranstaltung „Schlossgeist trifft IoT“ gehört auch das Engagement des Fördervereins des Schlossgymnasiums, ohne die einige Anschaffungen nicht möglich gewesen wären. In Kooperation zwischen Fachschaft Informatik und Förderverein konnten wir so erneut ein attraktives Angebot für einen ganzen Jahrgang zur EU Code Week anbieten. (Die EU Code Weeks liegen parallel zu unseren Herbstferien, daher fanden die Veranstaltungen bereits vor dem offiziellen Zeitraum statt.) Durch die Kooperation konnte auch eine finanzielle Förderung durch das Haus des Stiftens und die Initiative „Meet and Code“ erreicht werden. Hierfür herzlichen Dank!
Ebenfalls gebührt Dank den Schülerinnen und Schülern aus dem Informatik-Grundkurs in der 12, die als zusätzliche Coaches zu den Thementagen gekommen sind und hier den Schülerinnen und Schülern aus der 9. Klasse häufig unkompliziert und schnell bei kleinen Verständnisproblemen oder technischen Schwierigkeiten erfolgreich unter die Arme greifen konnten. Vielen Dank für das Engagement und das positive Rollenvorbild!
Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der 9, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen und vielleicht sogar ein eigenes IoT-Projekt umsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, am „IoT-Hackathon“ teilzunehmen. Dieser findet statt am ersten Montag nach den Herbstferien, 28.10.2024. Dabei wird bestimmt nicht alles gelingen, aber bei einem Hackathon ist explizit der Weg das Ziel. Ausprobiert werden soll, was mit unseren IoT-Plattformen Octopus und Calliope gelingen kann und was vielleicht (nocht?) nicht. Die Anmeldung ist schulintern als Aufgabe für alle 9. Klassen auf Schloss-Online.eu geöffnet: Meldet Euch an!
Seit dem Schuljahr 2020/21 sind wir als Informatik-Profil-Schule ausgezeichnet. Von Anfang an war klar, dass ein Baustein in Klasse 9 Thementage zum Internet der Dinge, oder kurz IoT vom englischen Fachbegriff „Internet of Things“, für alle Schülerinnen und Schüler sein sollen. In den Anfangsjahren war durch das Land personelle Unterstützung für diese Veranstaltung zugesagt worden, die dann aber leider nicht realisiert wurde. Aus diesem Grund hatte die Fachschaft Informatik im vergangenen Jahr bereits für den Jahrgang, der vor Beginn des Informatik-Profil-Zweigs unsere Schule durchläuft, in Eigenregie unter Nutzung von Teilen der von der IoT2-Werkstatt auf dem Umweltcampus Birkenfeld entwickelten Lernstrecken IoT-Thementage angeboten. Durch die Erfahrungen konnten in diesem Jahr auf ein bewährtes Konzept zurück gegriffen werden, so dass alle 9. Klassen von Montag bis Freitag der vergangenen Woche stimmige Veranstaltungen durchlaufen konnten. Sehr hilfreich waren dabei auch die Nutzung von TaskCards als roten Faden, was vom Schulamt der Stadt Mainz ermöglicht wurde: Danke dafür!
Auch in diesem Jahr war das Schlossgymnasium beim RhineCleanUp vertreten. Dabei handelt es sich um eine Müllsammelaktion, die einmal im Jahr am zweiten Samstag im September in vielen Städten am Rhein stattfindet. Inzwischen gibt es auch Nachfolgeprojekte an anderen europäischen Flüssen und Küsten.
Allen voran beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler mit Eltern der 6d, des Grundkurses Chemie 12 und des Leistungskurses Chemie 13. Unmengen an Zigarettenstummeln fanden sich vor allem zwischen der Vegetation am Rheinufer vom Holztor bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Ein besonderer Fund war eine Brotbackmaschine, die in einer Hecke auftauchte.
Zum Abschluss gab es für alle Helfer noch eine Brezel und ein Getränk, gesponsort vom Rheinstrand.