Viele unserer heimischen Wildbienenarten sind gefährdet. Im „Hummel helfen! Rhein-Main“ Projekt der AG Didaktik der Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lernen die Schülerinnen und Schüler der 5a die Hummelarten kennen, die zu den Wildbienen gehören und um die Schule herum vorkommen. Sie erfahren, wodurch diese Artenvielfalt bedroht ist und überlegen, wie man Hummeln helfen kann. Gemeinsam legen sie ein Blühpflanzenhochbeet an und bauen Nisthilfen.
Das Projekt wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Auch in diesem Jahr hat sich eine Gruppe des Schlossgymnasiums aufgemacht, um bei der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dem Projekt „Plastic Pirates“ mitzumachen.
Die dreizehn Schülerinnen und Schüler des 12er Grundkurses Chemie sammelten und analysierten dazu am Laubenheimer Rheinufer Müll. Vor allem der Plastik Müll und hier das Mikroplastik, welches mit einem speziellen Netz aus der Strömung gefiltert wurde, hatte es den „Citizen Scientists“ angetan. Die Proben wurden später im Unterricht genauer untersucht. In der Fangvorrichtung, die eine Stunde in der Strömung des Rhein hing, fanden sich 21 Mikroplastikfragmente. Anschließend wurden die Proben an die Kieler Forschungswerkstatt versendet, die die Ergebnisse aus ganz Europa wissenschaftlich auswertet. Das Projekt ist eingebaut in die Reihe Kunststoffe des Chemieunterrichts, in der neben den Eigenschaften und der Herstellung von Kunststoffen auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Werkstoff vermittelt werden soll.
Die Stiftung Berdelle-Hilge hat das Schlossgymnasium mit dem diesjährigen Schulpreis für die „besondere Unterstützung von naturwissenschaftlich, mathematisch oder technisch interessierten Schülerinnen und Schülern beim Wettbewerb Jugend forscht“ ausgezeichnet.
Verbunden mit dem Preis ist ein Preisgeld in Höhe von 333 €.
Wir freuen uns über den Preis und sehen ihn als Ansporn für die weitere Arbeit im MINT-Bereich.
Alisa D. (10b) und Jonas R. (9b) haben im Wettbewerb Chemie die stimmt die dritte Runde erreicht. Sie vertreten damit im Regionalentscheid West gemeinsam mit vier anderen Schülerinnen und Schülern die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. Im Regionalentscheid messen sie sich mit Schülerinnen und Schülern aus Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen und viel Erfolg in der nächsten Runde. Ein herzlicher Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen aus dem MINT-Bereich für die engagierte Unterstützung und Förderung der Jugendlichen.
Tolle Wettbewerbsbeiträge der Schüler*innen des Schlossgymnasiums beim Regionalwettbewerb
Jugend forscht / Schüler experimentieren
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[su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]In dieser Wettbewerbsrunde haben sich vier Schüler in der Sparte Jugend forscht Physik am Wettbewerb beteiligt, weitere sechs Schüler*innen haben in der Sparte Schüler experimentieren, die für Schüler*innen bis zum Alter von 13 Jahren vorgesehen ist, Arbeiten eingereicht – alle mit sehr tollen Wettbewerbsbeiträgen, die sich sehen lassen können.
Hugo aus dem Abiturjahrgang hat mit seinem Thema „Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells“ den hervorragenden 1. Platz im Wettbewerb Jugend forscht Physik erreicht. Kaan, Maurice und Felix aus der Jahrgangsstufe 10 haben für ihr Thema „3D-Modelle der Zukunft – Holografische Projektionen“, ebenfalls im Wettbewerb Jugend forscht Physik, einen Sonderpreis erhalten. Ingmar, Luis und Lennart aus der 8. Jahrgangsstufe reichten das Thema „Auf dem Weg zum harten Kristall“ im Wettbewerb Schüler experimentieren Chemie ein und wurden mit dem 2. Platz belohnt. Sophia aus der 5. Klasse hat für ihre Arbeit „Folienherstellung aus Kartoffelstärke“ in der Sparte Schüler experimentieren Chemie einen Sonderpreis erhalten, ebenso wie Liv und Marie (Jahrgangsstufe 5) für ihren Beitrag „Was kann man mit Zucker machen?“.
Allen Jungforscher*innen herzlichen Glückwunsch zu den hervorragenden Ergebnissen!
Einige Jungforscher*innen stellen im Folgenden ihre Ideen und Arbeiten kurz vor:
[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″],,Ich wollte eine Folie herstellen, weil ich mich immer gefragt habe, wie man Folie produziert. So kam ich auf Stärkefolie und habe diese anhand eines Rezepts weiterentwickelt. Außerdem war es keine Plastikfolie, sondern sie war aus Stärke und Stärke ist umweltfreundlich. Es war interessant zu sehen, was sie so alles aushielt. Als ich dann einen Versuch nach dem anderen durchgeführt habe, war es soweit: Der Wettbewerb stand vor der Tür. Ich war ziemlich aufgeregt, aber ich habe es trotzdem geschafft.“
Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells
Viele Phänomene in der Physik, etwa elektrischer Strom oder Magnetismus, beruhen auf derBewegung von Elektronen. Daher kann es interessant sein, das Verhalten dieser vorherzusagen.Mit einem geeigneten Modell wie z.B. dem Hubbard-Modell kann diese Bewegung zwar berechnetwerden, eine solche Berechnung braucht aber selbst für einen Computer extrem viel Zeit, sodasssie praktisch nicht durchführbar ist. Daher habe ich einen Algorithmus entwickelt, der die Lösung zu dieser Frage annähert; also keineexakten Ergebnisse liefert, dafür aber relativ schnell. Hugo Hager Fernández
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[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unsere „Jugend forscht“ Erfahrung Maurice, Felix und ich, Kaan sind seit der Grundschule an MINT-Fächern interessiert und wollten schon immer mal an Wettbewerben in diesen Fächern teilnehmen. Angetrieben von diesem Interesse stießen wir auf den „Jugend forscht“ Wettbewerb und waren uns sofort sicher, dass das die Möglichkeit war, unsere Kenntnisse und Ideen umzusetzen.
Unser Projekt befasst sich mit der Illusion räumlich wirkender, zweidimensionaler, holografischer Projektion. Hierbei war es unsere Aufgabe, einen Projektor mit 4 transparenten Projektionsflächen zu bauen, der mit Hilfe eines Programmes Bilder in eine darstellbare Form bringt, um diese dann als ein dreidimensional scheinendes Abbild ausgeben zu können. Die Projektionsflächen sind wie eine verkehrt herum liegende Pyramide angeordnet. Das Programm teilt die verwendete grafische Eingabe in vier punktsymmetrische Abbildungen auf, die anschließend an den Projektionsflächen reflektiert und in der Mitte des pyramidenförmigen Projektors illustriert werden.
Ziel des Projektes war, die grafischen und digitalen Darstellungsmöglichkeiten zu erweitern und ein alltäglich verwendbares Darstellungsmedium (für Präsentationen zum Beispiel) zu erschaffen. Es sollte leicht zugänglich sein und dennoch die gesamten Vorteile der „klassischen“ Holografie bieten. Zusammenfassend war die Jugend forscht Erfahrung sehr schön und wir würden jedem, der an MINT-Fächern interessiert ist, auch dazu raten, am Wettbewerb teilzunehmen. [/su_note]
Lennart, Ingmar, Luis
[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unser Erlebnis Schüler Experimentieren
Als im Herbst langsam klar wurde, dass es einen zweiten Lockdown geben wird, konnten wir uns kaum vorstellen, dass wir unser Projekt für Jugend forscht – Schüler experimentieren noch fertigstellen und einreichen können. Irgendwie schafften wir es aber tatsächlich, alle Experimente im Rahmen unserer Chemie AG durchzuführen, bevor sich die Schultore wieder schlossen. Die Dokumentation und die Auswertungen ließen sich auch gut zu Hause anfertigen. Etwas aufgeregt waren wir als es dann hieß, unsere fertige Arbeit in einer Zoom-Konferenz einer Jury zu präsentieren. Als die Präsentation startete, war die Aufregung aber schnell verflogen. Die Jury war sehr freundlich, stellte interessierte Fragen und sparte nicht mit Lob. Als wir dann erfuhren, dass wir Zweiter in der Kategorie Chemie waren, waren wir sehr stolz und glücklich.
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Mehr Teilnehmer bei Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“
Von Torben Schröder
RHEINHESSEN. Mobile Telefone, die sich binnen kürzester Zeit durch Laserstrahlung desinfizieren lassen. Laub und Pflaumenkerne, mit denen sich auf ressourcenschonende Weise der Grill anfachen lässt. Ein Analyseprogramm, mit dem nachvollziehbar wird, wohin meine persönlichen Daten vom Smartphone aus wandern – der Regionalentscheid Mainz-Rheinhessen der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ erlebten wieder eine Reihe pfiffiger, nunmehr preisgekrönter Ideen.
Obwohl keine Präsenzveranstaltung möglich war, machten 110 Zehn- bis 21-Jährige mit. Die Teilnehmerzahl zeige, dass die Schüler „motiviert sind, sich trotz der aktuell sehr schwierigen Schulsituation für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen“, sagt Sina Bohrer, Patenbeauftragte beim Projektpartner Schott AG.
Die traditionelle Präsentation der Projekte im Rahmen einer Ausstellung sowie die Siegerehrung entfielen diesmal. Stattdessen stellten die Schüler und Studenten ihre Arbeiten mithilfe der Schott AG via Internet vor. Weil der Wettbewerb in einigen Nachbarregionen Corona-bedingt ausfiel, waren diesmal beim hiesigen Entscheid sogar mehr Teilnehmer dabei als sonst. „Lass Zukunft da“, hatten sich die Veranstalter als Jahresmotto ausgedacht. „Ziel ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten entwickeln“, sagte Klaus Frölich. Der Mathe- und Physiklehrer am Alzeyer Elisabeth-Langgässer-Gymnasium leitete den Wettbewerb letztmalig vor seiner Pensionierung.
Die oben genannten Themen stammen aus den rheinhessischen „Jugend forscht“-Siegerprojekten. Silas Kerz beispielsweise nahm seinen eigenen Umgang mit dem Smartphone zum Ausgangspunkt, um zu schauen, welche Informationen alle beim Messenger-Dienst landeten – viel mehr als gewollt. Mit einem selbst entwickelten Programm kann er nun kontrollieren, welche Daten weitergegeben werden. „Das Beispiel zeigt: Mit kritischer Neugier können Nachwuchsforscher einen praktischen Nutzen schaffen“, loben die Veranstalter.
Für die Erst- bis Drittplatzierten gab es Geldpreise von 45 bis 75 Euro. Sonderpreise für besonders engagierte Betreuungslehrer sowie die am stärksten vertretene Schule – das Otto-Schott-Gymnasium in Mainz – lobte der Spezialglashersteller zudem aus. Die Regionalsieger machen beim Landeswettbewerb mit. Den Sonderpreis der Mainz-Binger Landrätin Dorothea Schäfer erhielten Kilian Berg (Wackernheim) und Jakob Haas (Mainz), die einen Aufräum-Roboter erfunden haben.
SIEGER AUS RHEINHESSEN
„Jugend forscht “, Arbeitswelt: Josua Schmitz (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), BaktoEX – mit Laser gegen Keime; Chemie: Pauline Fesser, Helena Dillmann (Maria Ward-Schule Mainz), Ran an den Grill – Raus aus dem Regenwald!; Mathematik/Informatik: Silas Kerz (Gymnasium Nieder-Olm), Discord-Datensatz anfordern, analysieren und auswerten; [su_highlight background=“#48ff05″ color=“#000000″]Physik: Hugo Hager Fernandez (Schlossgymnasium Mainz), Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells.[/su_highlight]
„Schüler experimentieren “, Biologie: Nina Jäger, Clara Köstler (Maria Ward-Schule), Von Bienen und Blüten II; Chemie: Helena Schindler, Hannah Wermter (Maria Ward-Schule), Vom Frittenfett zur Seife; Physik: Sophie Greta Leuninger (Gymnasium Nieder-Olm), Fruchtige Energie – die Obstbatterie als umweltfreundliche Alternative.
MERCK ist als Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie ein interessantes Ausflugsziel für den Chemie-LK der Jahrgangsstufe 12. Schon länger im Voraus war die Führung dort geplant, eigentlich als richtiger Wandertag, live und vor Ort, doch da ja gerade alles etwas anders ist, wurde es auch dieser Tag. Nachdem der Lockdown weiterhin anhielt, war die Befürchtung groß, dass wir die Führung absagen müssten. Glücklicherweise hat MERCK nicht nur im Bereich Chemie kreative Köpfe und so wurde uns angeboten, das Unternehmen virtuell kennenzulernen.
Am Montag, dem 1. Februar, fuhren wir morgens also nicht mit Bus oder Bahn nach Darmstadt, sondern mussten uns lediglich vom Bett an den Schreibtisch bewegen und den Laptop einschalten, falls dieser im momentanen Dauerbetrieb nicht sowieso schon neben Kopfkissen und Chipstüte im Bett lag… Mithilfe eines zuvor mitgeteilten Passworts meldeten wir uns über eine Videokommunikations-Software an und… landeten in Darmstadt in einem MERCK-Büro, theoretisch zumindest.
Nach netter Begrüßung ging es dann direkt in den MERCK-Ausstellungsraum, den wir uns dank 3D-Aufnahmen ziemlich genau ansehen konnten. Zu Beginn erzählte man uns kurz etwas über die Entstehung und geschichtliche Entwicklung des Unternehmens. Anschließend wurden wir über die einzelnen Bereiche informiert, in denen MERCK tätig ist, und auch die neuesten Entwicklungen und Forschungen wurden uns vorgestellt.
Nach dieser doch recht ausführlichen, aber durchaus sehr interessanten Einführung wurden wir mit drei weiteren Mitarbeitern bekannt gemacht. Durch diese erhielten wir unter anderem einen Einblick in eines der vielen Labore. Uns wurde ein Versuchsaufbau gezeigt und erklärt und selbst wenn man alles nur durch Kameralinse und über Bildschirm beobachten konnte, hatte man dennoch die Chance, sich ein recht detailliertes Bild zu machen.
Da kurz zuvor Thema des Chemie-Unterrichts, lag der Fokus der Führung auf dem Thema „Displays“. Wir erhielten dazu viele Informationen und wurden über Aufbau und Funktionsweise, insbesondere von OLED-Displays, den zurzeit wohl hochwertigsten Displays, die vor allem hier hergestellt werden, aufgeklärt. Dazu redeten wir auch über Flüssigkristalle, die an den Displays einen großen Anteil tragen und für uns Chemiker natürlich besonders spannend sind.
Im Anschluss informierte man uns noch über die Zukunftsaussichten bei MERCK bezüglich Ausbildung, Studium und Beruf, was angesichts des nicht mehr allzu weit entfernten Abiturs für uns Oberstufenschüler ebenfalls äußerst wissenswert war.
Abschließend wurden wir mithilfe eines Videos durch das gesamte MERCK-Gelände in Darmstadt geführt und konnten dabei vielleicht sogar fast mehr sehen, als wenn wir vor Ort gewesen wären. Zu jeder Zeit hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Alle MERCK-Mitarbeiter, die an der Führung beteiligt waren, waren sehr freundlich und offen und haben es geschafft, dass dieser „Wandertag“ selbst unter den aktuellen Umständen zu einem interessanten, informativen und spannenden Erlebnis wurde.
Preise in der 3. Runde JwInf für Schülerinnen und Schüler
Auszeichnung „girls@BWINF“ für das Schlossgymnasium
Für die 3. und letzte Runde im Jugendwettbewerb Informatik (JwInf) 2020, die zeitgleich mit der 1. Runde des Bundeswettbewerbs Informatik stattfand, waren insgesamt sechs Schülerinnen und 25 Schüler des Schlossgymnasiums qualifiziert, weil sie in den ersten beiden Runden genügend Punkt gesammelt hatten. Insgesamt waren 3.136 Teilnehmer qualifiziert, darunter 691 Mädchen. An der 3. Runde des JwInf haben insgesamt 391 Schülerinnen und Schüler teilgenommen (Teilnahmequote Mädchen 22,3%).
Die Bearbeitung der JwInf-Aufgaben muss in Einzelarbeit erfolgen, was eine gewisse Zurückhaltung auch bei unseren Schülerinnen und Schüler erzeugte, beim zeitgleichen BwInf durfte in Gruppen gearbeitet werden. Am Ende haben sich bei uns am Schlossgymnasium drei Mädchen (50% Teilnahmequote!) und vier Jungen für eine Teilnahme entschieden, dies mit einem sensationellen Erfolg sowohl für die Einzelnen als auch für uns als Schule:
Anja und Stefan (beide MSS 12) erreichten jeweils die volle Punktzahl und damit einen 1. Preis.
Vier weitere (Siri, Shaquel – MSS 11, Melissa – Klassenstufe 10, Michael – Klassenstufe 7) verpassten um nur einen Punkt den 1. Preis und bekamen so einen 2. Preis.
Sarmad, Klassenstufe 8, der zum ersten Mal Aufgaben dieser Schwierigkeitsstufe bearbeitete, bekam bei einer Aufgabe die volle Punktzahl und insgesamt 8 von 10 Punkten und erreichte damit einen 3. Rang.
Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler! Das war über alle drei Runden hinweg eine sehr, sehr starke Leistung, auf die ihr wirklich stolz sein könnt!
Durch den Erfolg der drei Schülerinnen wurden außerdem noch die Kriterien von „girls@BWINF“ erfüllt. Das Schlossgymnasium ist damit eine von fünf Schulen bundesweit und die einzige Schule in Rheinland-Pfalz, die hier für ihr großes Engagement für weibliche Informatik-Talente ausgezeichnet wird:
Im Sommer 2020 haben die Bundesweiten Informatikwettbewerbe die Aktion „girls@BWINF“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Mädchenbeteiligung in den Wettbewerben zu steigern und die Schülerinnen dabei zu unterstützen, ihr Talent zu entdecken und Vertrauen in ihre eigenen informatischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Im Rahmen dieser Aktion wurde ein Schulpreis ausgelobt für Schulen mit einer herausragenden weiblichen Beteiligung an der 3. Runde des Jugendwettbewerbs Informatik 2020.
3 Schülerinnen des Schlossgymnasiums hatten sich mit einer Einsendung am Wettbewerb beteiligt. Alle drei Einsendungen wurden so gut bewertet, dass insgesamt alle Bedingungen zur Vergabe des Schulpreises erfüllt waren. Damit wird das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss von BWINF für das besondere Engagement für weiblichen Informatiknachwuchs ausgezeichnet. Somit erhält das Schlossgymnasium neben einer Urkunde einen Geldpreis in Höhe von 200 Euro zur Verwendung für den Informatikunterricht.
Die Aktion „girls@BWINF“ wird 2021 fortgeführt. Bereits im Februar starten regelmäßige Veranstaltungen für Mädchen, die an der 3. Runde des Jugendwettbewerbs 2020 und/oder an der 1. Runde des 39. Bundeswettbewerbs teilgenommen haben. Ziel ist es u.a., mehr Mädchen zu motivieren, an der 2. Runde des Bundeswettbewerbs teilzunehmen. Zum einen gibt es Gesprächsrunden, in denen Informatikerinnen von Ihrem beruflichen Werdegang berichten und den Mädchen für Fragen zur Verfügung stehen. Zum anderen werden in Workshops grundlegende, eher algorithmische (und damit für den Wettbewerb relevante) Themen in praktischen Lerneinheiten präsentiert.
Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik. BWINF ist darüber hinaus für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der Kultusministerkonferenz geförderte Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Wenn im November die Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums sich in zwei Wochen um die Probleme eines possierlichen Bibers kümmern, z.B. welche Entdeckerin die Schatzkammer erreichen kann, wie Geschäfte idealerweise zur Versorgung einer Region verteilt sein müssten oder sich mit einem Sierpinski-Dreieck auseinandersetzen, dann findet der alljährliche „Biber der Informatik“-Wettbewerb statt.
Insgesamt haben am Schlossgymnasium in diesem Schuljahr unter Einhaltung der Hygieneregeln 985 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, was den 4. Platz von 2.356 bundesweit teilnehmenden Schulen bedeutet hat. In Rheinland-Pfalz sind wir erneut mit weitem Abstand die Schule mit den meisten Teilnehmer*innen. Wir haben es geschafft, dass über 90% unserer Schülerinnen und Schüler die Teilnahme möglich war, damit sind wir bundesweit auf Platz 24 gelandet. In diesem Jahr haben gerade einmal 26 Schulen eine Teilnahmequote von über 90% erreicht, in Rheinland-Pfalz sind wir die einzige Schule. Insgesamt wurden 381.580 Teilnahmen registriert, nur 2019 gab es eine höhere Anzahl. Knapp die Hälfte der Teilnahme*rinnen erfolgte durch Mädchen, in diesem Bereich bewegen wir uns am Schlossgymnasium als koedukative Schule natürlich auch.
Neben der Breitenförderung freuen wir uns mit insgesamt 29 Schülerinnen und Schülern, die einen 1. Preis erreicht haben. Das bedeutet beim Biber, dass sie zu den Top 4% des jeweiligen Jahrgangs gehören. Einen 2. Preis erreichten 44 unserer Schülerinnen und Schüler, so dass wir insgesamt 73 unserer Schülerinnen und Schülern kleine Preise von den Veranstaltern überreichen dürfen, sobald dies wieder möglich ist.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!
Eine genauere Übersicht der Teilnahme- und Preisverteilungen bietet die folgende Tabelle:
Stufe
Teilnahmen
1. Preis
2.Preis
5/6
241
5
4
7/8
253
10
12
9/10
256
6
15
11-13
241
8
13
Auf Grund dieses Engagements wurde das Schlossgymnasium erneut von den Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF) als Veranstalter ausgezeichnet. „Wir danken dem Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl und der überwältigenden Teilnehmerquote wurde dieses Ziel am Schlossgymnasium mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.„Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich auch die Schulleiterin des Schlossgymnasiums. Sie dankt allen Kolleginnen und Kollegen für die Ermöglichung der Teilnahme ihrer Klassen und beglückwünscht die Preisträger*innen.
„Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.Daher ist der Anspruch des Schlossgymnasiums, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler an diesem Wettbewerb teilnehmen können. Dies sehen wir auch als Teil unserer Breitenförderung in Informatik und insbesondere im informatischen Denken als Informatik-Profil-Schule an.
Die Biber-Preisträger laden wir ein, am „Jugendwettbewerb Informatik“ (JwInf) teilzunehmen, die Preisträger werden dafür auch unmittelbar vor dem Start der ersten Runde ab 22. Februar vom Koordinator der Informatik-Profil-Schule, Hern Walter, angesprochen. Bei diesem Wettbewerb geht es dann schon mehr um das Programmieren unter dem Titel „My brain is my castle“.
Der nächste Biber-Wettbewerb findet in der Zeit vom 08. bis 19. November 2021 statt.