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Kategorie: Biologie

  • Bäume als Symbole des Lebens

    Bäume als Symbole des Lebens

    Pflanzaktion im Ober-Olmer Wald mit Biologielehrer Martin Seimetz (stehend, 2.v.r.) und
    Mathias Menzenhauer, Leiter der Mainzer Fielmann-Filiale (2.v.l.). Foto: Forstamt Rheinhessen

    Mainzer Schüler pflanzen Setzlinge im Ober-Olmer Wald. Firma Fielmann finanziert 3200 Stück für Rheinhessen.

    Ein Bericht von Nicole Weisheit-Zenz, 21.12.2018

     
    OBER-OLM – „Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren“, heißt es in einem weisen Satz. „Die nächstbeste Zeit ist jetzt.“ Unter dem Motto „Bäume für die Zukunft“ hat eine Pflanzaktion von Mainzer Schülern am Ober-Olmer Wald schon Tradition. Unterstützt wird sie von der Firma Fielmann, die über 3200 Setzlinge für Rheinhessen finanziert.

    Die Region gehört zu den waldärmsten Gebieten Deutschlands. Der über die Jahrhunderte immer kleiner gewordene Ober-Olmer Wald hat eine wichtige Kühl- und Frischluftfunktion für die nahegelegene Landeshauptstadt, erklärt Forstamtsleiter Wolfgang Vogt. Daher hat auch das Forstamt Rheinhessen zum Ziel, mittelfristig rund 30 Hektar neuen Wald anzulegen – wovon bereits ein Drittel geschafft ist. Vielen Tier- und Pflanzenarten soll der durch die Neupflanzungen entstehende Laubmischwald künftig ein neues Zuhause bieten. „Es ist eine für die Umwelt und die Schüler sehr lohnende Aktion“, würdigt Wolfgang Vogt das langjährige Engagement des Biologielehrers Martin Seimetz und seiner Schüler vom Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss.

    Man muss doch etwas Praktisches tun, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, hatten die Jugendlichen gefordert. Daraus entstand die Idee zur Pflanzaktion und zum achten Mal lautet nun schon das Motto „Neuer Wald für Rheinhessen“ im Leistungskurs Biologie der Klasse 12. Seit November pflanzen die Schülerinnen und Schüler unter anderem Stieleichen, Winterlinden und Hainbuchen, mit dem Forstamt Rheinhessen und dem zuständigen Forstrevier Ober-Olm.

    „Eine große Hilfe ist dabei die Unterstützung von der Fielmann AG, die das Projekt erneut mit 3230 Setzlingen fördert“, ist Wolfgang Vogt dankbar für die Finanzierung. Wie in Mainz engagiert sich das Unternehmen seit Jahrzehnten im Natur- und Umweltschutz und pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum – bis heute kamen mehr als 1,5 Millionen zusammen. „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft“, sagt Mathias Menzenhauer, der Leiter der Mainzer Filiale.

    Zur Spendenübergabe wurde tatkräftig mitgemacht und der Spaten geschwungen, um einige für den Klimawandel „gerüstete“ Laubbaumarten, wie Hainbuche und Eiche, zu pflanzen – auch mit dem Blick auf nachkommende Generationen.

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/vg-nieder-olm/ober-olm/baume-als-symbole-des-lebens_19853142

    [su_button url="https://gaks.holl-it-services.de/impressionen-von-der-baumpflanzaktion/" target="blank" background="#efeeee" color="#313030" size="4" center="yes" radius="0" icon="icon: arrow-right" icon_color="#ffffff" text_shadow="1px 1px 1px "]Impressionen von der Aktion
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  • Untersuchung von Ökosystemen

    Untersuchung von Ökosystemen

    Hört man den Begriff „Hotspot der Biodiversität“, denkt man wahrscheinlich zunächst an den Tropischen Regenwald am Amazonas oder an das Great Barrier Reef. Doch auch Rheinhessen gehört zu diesen Hotspots. Viele verschiedene Ökosysteme liegen dicht beieinander, die Stadt Mainz, der Lennebergwald, der Ober-Olmer-Wald, Weinberge, Auwiesen und -wälder, der Inselrhein und nicht zuletzt der einzigartige Mainzer Sand beherbergen viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Um das Funktionieren dieser einzigartigen Ökosysteme und deren Bedrohung zu verstehen und diese schließlich schützen zu können, erforschten unsere Leistungskurse im Jahr 2018 einige dieser Lebensräume vor Ort und dokumentierten ihre Ergebnisse ausführlich.

    Hier einige Eindrücke aus den untersuchten Ökosystemen:

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  • Internationale Biologieolympiade 2018/19

    Internationale Biologieolympiade 2018/19

    Zwölf Schülerinnen und ein Schüler der Biologieleistungskurse 12 wurden kurz vor den Weihnachtsferien mit Übergabe der Urkunden für die Teilnahme an der ersten Runde der Internationalen Biologieolympiade (IBO) geehrt. Wir gratulieren ihnen herzlich. Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer erarbeiteten in ihrer Freizeit fachdisziplinübergreifende Themen der Biologie, die teilweise weit über den im Unterricht vermittelten Stoff hinausragten. Vier von ihnen erreichten die zweite Runde des Wettbewerbs. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!

    Rümeysa B., Leonie R. und Janica W. nahmen es auf sich, während der stressigen Kursarbeitsphase die 180 minütige und 16 Seiten umfassende Prüfung der zweiten Runde abzulegen. Drücken wir ihnen für ein Weiterkommen die Daumen.

    Janica kam in der ersten Runde außerdem unter die besten Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Sie wurde deshalb zum viertägigen Landeseminar des Fördervereins der Biologieolympiade an die TU Kaiserslautern eingeladen. Hier kann sie über den Schulstoff hinaus in verschiedene Fachbereiche der Biologie hineinschnuppern und Experimente durchführen.

    Bei der Internationalen Biologieolympiade handelt es sich um einen weltweiten Schülerwettbewerb. Schülerinnen und Schüler der höheren Schulstufen bearbeiten hier über den Unterricht hinaus in vier Runden Biologiethemen. Das Finale findet 2019 in Szeged/Ungarn statt.

  • „Hallo Hummel“ 2018

    „Hallo Hummel“ 2018

    „Hallo Hummel“ hieß es für die 6e in einem Projekt vor den Weihnachtsferien im NaWi-Unterricht.

    Mit der Unterstützung von zwei Mitarbeiterinnen der AG Didaktik der Biologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz forschten die Schülerinnen und Schüler an einem Hummelvolk. In drei Doppelstunden fanden sie heraus, was Hummeln am liebsten essen und wie sie sich mit Hilfe von Gerüchen, Farben der Blüten und dem Geschmack der Nahrung bei der Nahrungssuche orientieren. Dabei beobachtete die eine Hälfte der Klasse zunächst im Fütterungsversuch das Verhalten der Hummeln direkt. Die andere Hälfte der Klasse analysierte z. B. die Zusammensetzung der Pollen in chemischen Experimenten. Danach wurde getauscht, sodass alle Kinder an dem mit Klarsichtkunststoffplatten verschlossenen Nest und der Futterarena Beobachtungen machen konnten. Neben Fachwissen und Erkenntnisgewinn lernten die Mädchen und Jungen auch, ihre oftmals anerzogene Angst oder den Ekel vor den Krabbeltieren zu verlieren und die Bedeutung der Hummel als Bestäuberin für Mensch und Natur zu schätzen. Sie schlossen daraus, dass der Mensch mehr für den Schutz der Biene im Pelz unternehmen muss.

    Homepage der AG Didaktik der Biologie

    Eindrücke vom Projekt

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  • Schloss- und NABU-„Pflanzenretter“ 2018 wieder am Werk

    Schloss- und NABU-„Pflanzenretter“ 2018 wieder am Werk

    Mit Schaufeln bestückt zogen die Schülerinnen und Schüler der 6c und der 8b diesen Herbst wieder ins Mombacher Unterfeld. Unterstützt von Mitarbeiterinnen des NABU und Mitgliedern der Umwelt-AG werteten sie durch das Anpflanzen z.B. des Wiesenknopfes einen Acker ökologisch auf. Die Auwiesenpflanzen hatten sie zuvor in der Schule selbst ausgesät und herangezogen.

    Der Inselrhein mit seinen Auwiesen ist ein Hotspot der Biodiversität und beherbergt eine Vielzahl von Arten. Durch Rheinbegradigung und zunehmende Versiegelung des Bodens sind diese einzigartigen Ökosysteme jedoch bedroht.

    Mit ihrem Engagement sorgen die Jugendlichen dafür, dass die hohe Artenvielfalt erhalten bleibt. Eventuell siedeln sich auch selten gewordene, sich von den Pflanzen ernährende Tier wie der Wiesenknopfameisenbläuling wieder an. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler, das im Unterricht erlangte Wissen über Ökosysteme und deren Zusammenhänge anzuwenden. So ist es ihnen möglich das, was es zu schützen gilt, kennen und schätzen zu lernen.

    Hompage des NaBu-Projektes Lebensader Oberrhein

    Eindrücke von der Aktion

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  • Durch die Blume 2018

    Durch die Blume 2018

    Bildungsministerin Dr. St. Hubig bedankt sich für den großartigen Einsatz von Schloßschülerinnen und Schülern.

    Mehrere Klassen und Kurse nahmen in diesem Jahr an dem Projekt „Durch die Blume“ der Biologie-Didaktik der Johannes Gutenberg Universität teil. Die Schülerinnen und Schüler zogen dabei ausgewählte Wildblumen aus verschiedenen Pflanzenfamilien bis zur Blüte heran.

    Im Unterricht wurde in den fünften Klassen dann der charakteristische Bau der Pflanzen erarbeitet. In der Jahrgangstufe 11 befasste man sich hingegen eher mit dem Einfluss von Außenfaktoren auf das Pflanzenwachstum. Begleitet wurde das Projekt von einem von der Universität ausgeschriebenen Wettbewerb zum besten Pflanzenwachstum.

    Eindrücke vom Projekt:

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  • AZ MainzSchüler werden zu Hirnforschern

    AZ Mainz
    Schüler werden zu Hirnforschern

    Foto: hbz/Sämmer
    Schüler werden zu Hirnforschern – das ist die Idee zweier Projekte, die nun in Rheinland-Pfalz gestartet sind. Die Unterrichtsreihe „Wir sind Hirnforscher!“ der Hertie-Stiftung führt Dritt- und Viertklässler spielerisch an das komplexe Organ heran, während sich der „Alzheimer-Koffer“ der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern an die 5. bis 13. Jahrgangsstufe richtet. Ziel der beiden Projekte ist es, Schüler für Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern.
    Begeisterung ist an den verschiedenen Stationen deutlich spürbar. Katharina, Arnesa und Joline erklären, warum das Gehirn Falten hat: Ein Tuch, das die Gehirnoberfläche veranschaulicht, ist ausgebreitet viel größer als das Modell eines Kopfes. „Deswegen muss man es reinknüllen“, erklärt Joline und stopft das Tuch in den Plastikkopf.
    „Uns war es von Anfang an wichtig, dass die Materialien sehr handlungsorientiert aufgebaut sind“, sagt Carolin Rahe von der Hertie-Stiftung. Das gilt auch für den „Alzheimer-Koffer“ der TU Kaiserslautern, den ein Leistungskurs Biologie des Schlossgymnasiums vorstellt. Herzstück dieses Koffers sind Modelle eines gesunden und eines kranken Gehirns, aus denen sich einzelne Hirnscheiben herausnehmen lassen. Dank einer Augmented-Reality-App können die Schüler auf einem Tablet Einfärbungen, Beschriftungen oder gleich ein ganzes virtuelles Gehirn einblenden.
    Außer den Modellen enthält der Koffer auch mikroskopische Präparate von Mäusehirnen. Daran können die Schüler die Eiweiß-Plaques, die der Arzt Alois Alzheimer erstmals beschrieben hat, selbst beobachten. Claudia Spahn von der Klaus Tschira-Stiftung, die die beiden Schulprojekte fördert, freut sich, dass der „Alzheimer-Koffer“ Wissenschaft mit Sozialem verbindet: „Schüler, die etwas über die Alzheimer-Krankheit gelernt haben, können auch besser mit erkrankten Menschen umgehen.“
    Projekt-Material:
    Die 32 Hirnforscher-Boxen und zehn Alzheimer-Koffer stehen ab sofort in den 28 Medienzentren in Rheinland-Pfalz für Schulen zur Ausleihe bereit.
    Text (gekürzt) von Paul Birkner
    Quelle: www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadtteile-mainz/gonsenheim/gonsenheimer-schuler-werden-zu-hirnforschern_19008863

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    [su_button url="https://gaks.holl-it-services.de/eindruecke-von-der-verleihung-des-alzheimer-koffers/#" target="blank" background="#a2a2a8" color="#313030" size="6" radius="1" center="yes" icon_color="#ffffff" text_shadow="0px 0px 0px "]Eindrücke von der Verleihung des Alzheimerkoffers[/su_button]

     

  • Biologie-Leistungskurs erhält erneut beim “Be Smart – Don´t Start”-Wettbewerb 2018 Preis für langen Atem

    Biologie-Leistungskurs erhält erneut beim “Be Smart – Don´t Start”-Wettbewerb 2018 Preis für langen Atem

    Einige Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses 11 BI2 nahmen an “Be Smart – Don´t Start”, dem Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen, seit sieben Jahren in Folge teil. Seit der fünften Klasse haben die Schülerinnen und Schüler sich monatlich im Wettbewerbszeitraum rückmeldend verpflichtet, nicht mit dem Rauchen anzufangen. Für diesen langen Atem erhalten sie nun im zweiten Jahr in Folge von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V. einen Gutschein über 300 Euro für eine gemeinsame Kursaktivität. Das Geld wurde zu einem Teil während einer Biologieexkursion in Eiscreme angelegt. Der Restbetrag kommt der Abiturfeierkasse zugute.

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    [cs_content][cs_section parallax=“false“ style=“margin: 10px;padding: 45px 0px;“][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“2/3″ style=“padding: 0px;“][cs_text]Am Mittwoch, den18.4.2018 fand ein Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab Heidelberg, Frau Dr. Katrin Platzer, statt. Schülerinnen und Schüler der 8. bis 11. Klassen waren mit ihren Eltern eingeladen, sich über die Möglichkeiten des vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) angebotenen Förderprogramms für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche zu informieren.
    Bis zum 22.4.2018 läuft die Bewerbungsfrist zur Aufnahme in das Förderprogramm für das nächste Schuljahr.

    Der Zeitraum ist dieses Jahr knapp bemessen. Allerdings muss man bis zu diesem Termin noch keinen fertigen Vortrag in der Schublade haben. Und sollte man mit dem spontan gewählten Thema unzufrieden sein, kann man es auf Anfrage auch später noch ändern.

    Bei der Anmeldung kann man sich einen Termin für das Vorstellungsgespräch aus einer Liste auswählen. Die Termine liegen von Mai bis Juni und jede/r Bewerberin/Bewerber wird auch eingeladen.

    Ob man für das Programm ausgewählt wird oder nicht, hängt einzig an diesem Gespräch. Schulnoten oder andere Kriterien zählen nicht. Neugier und Begeisterung für ein beliebiges Thema und die Motivation den Dingen selbst auf den Grund gehen zu wollen, sind das, was die Jury aus den Mentoren/Betreuern (Studenten, Doktoranten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und Lehrer) überzeugt.

    Frau Platzer stelltezunächst das DKFZ als Forschungseinrichtung vor, in das das Life-Science-Lab eingebettet ist. Obwohl die Kernaufgabe des DKFZ Forschung rund um Krebs ist, betonte Frau Platzer, dass niemand in dem Förderprogramm gezwungen ist, sich mit Krebs zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil: Die Themenvielfalt, mit der sich die zur Zeit 25 Schülerarbeitsgruppen beschäftigen, ist beeindruckend. Neben den klassischen Gebieten wie Genetik, Mathematik, Physik oder Informatik beschäftigen sich die Jugendlichen auch mit Fragen aus Wirtschaft, Philosophie, Ethik, Synthetischer Biologie, Geschichte, Robotik, Astrophysik u.v.
    Frau Platzer machte deutlich, dass es so gut wie keine Grenzen bei der persönlichen Themenwahl gibt. Finden sich mindestens drei an einem neuen Thema Interessierte, so sei es ihre Aufgabe, die dazu passenden Wissenschaftler als Mentoren zu gewinnen – und schon ist eine neue Arbeitsgruppe geboren. Bei ihren lebendigen Ausführungen und konkreten Projektbeispielen sprang der Funke über und die Faszination für die Forschung erfasste auch das Publikum.

    Nachfragen aus dem Publikum

    Das Publikum interessierte sich natürlich auch dafür, welchen konkreten Zeitaufwand eine Teilnahme an diesem Förderprogramm mit sich bringt. Frau Platzer führte aus, dass dazu die verpflichtende Teilnahme an mindestens 70% der Gruppentreffen gehört, die ca. einmal im Monat stattfinden. Darüberhinaus wird die Teilnahme an einem Wochenenseminar pro Schuljahr erwartet sowie mindestens der Besuch einer der Ferienakademien während der gesamten Teilnahmedauer am Programm. Die regelmäßige Teilnahme an den Freitagsvorlesungen, die in Heidelberg stattfinden, wird dagegen nicht von Schülerinnen und Schülern erwartet, die in weiterer Entfernung von Heidelberg wohnen.
    Die einzig weitere Verpflichtung besteht in der Anfertigung eines ca. ein- bis eineinhalbseitigen Jahresberichtes, in dem die eigenen Aktivitäten reflektiert werden.

    Interessiert nachgefragt wurde auch nach den Kosten des Förderprogrammes. Die gute Nachricht lautete, dass die Teilnahme nichts kostet, sogar die Wochenenseminare inklusive Unterkunft und Essen frei sind . Einzig für die Ferienakademien wird ein Unkostenbeitrag erhoben, und die Fahrtkosten vom Heimatort nach Heidelberg werden in der Regel selbst übernommen. Frau Platzer betonte jedoch, dass die Teilnahme für niemanden am Geld scheitern sollte. Der Alumni-Verein unterstützt auf Anfrage bedürftige Schülerinnen und Schüler.

    Nachgefragt wurde auch, wie viele Schülerinnen und Schüler denn jedes Schuljahr die Cance hätten, in das Programm aufgenommen zu werden. Frau Platzer versicherte, dass es keine Obergrenzen und auch keine geschlechtsspezifischen Quoten gibt und theoretisch alle oder auch keiner der Berwerber aufgenommen werden könnten. Zur Zeit nehmen 250 Schüler an dem Programm teil. Es zählt alleine die Eignung, die während des Bewerbungsgespräches festgestellt wird. Auch ganz ohne Quote ist im Programm der Anteil an Mädchen und Jungen in etwa ausgeglichen.

    Informationen zum Bewerbunsgverfahren

    Zum Bewerbungsgespräch kann sich jeder Interessierte über die Hompepage des Sciens-Labs anmelden.
    Zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch ist es lediglich notwendig, sich mit einem Thema, das einen besonders interessiert, auseinander zu setzen und es in einem kleinen Vortrag der Auswahlkommission vorzustellen. Auf Nachfrage betonte Frau Platzer ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um ein naturwissenschaftliches Thema handelt muss. Sie erzählte von einem Bewerber, in dessen Vortrag es darum ging, dass „Punk die geilste Art von Musik“ sei. Der Bewerber wurde genommen. Wichtig sei es für die Auswahlkommission, dass die Bewerber sie von ihrer Begeisterung für ihr Thema und ihrer Motivation überzeugen. Man muss also kein „Nerd“ oder „Bücherwurm“ sein, um sich zu bewerben, sondern einfach nur interessiert und neugierig. Auch Schulnoten spielen keine Rolle. Allerdings sollte man in der Schule schon so gut sein, dass man ein bisschen Zeit für das Arbeiten im Life-Science-Lab erübrigen kann und die schulischen Leistungen nicht darunter leiden.
    Der zweite Teil des Bewerbungsgesprächs besteht dann in einem Gespräch, in dem den Bewerberinnen und Bewerbern alle möglichen Fragen gestellt werden, sowohl bezüglich ihres Vortragsthemas, aber auch bezüglich ihrer außerschulischen Interessen und Hobbys. Auch die Frage, warum man sich für das Programm beworben hat, gehört zum Bewerbungsgespräch dazu. Eine andere, im Bewerbungsgespräch häufig gestellte Frage bezieht sich auf eine fiktive Zeitmaschine: Welche Persönlichkeitt aus der Vergangenheit würde man gerne einmal treffen? Warum würde man sie gerne treffen? Welche Fragen würde man ihr gerne stellen? Oder würde man grundsätzlich keine Zeitmaschine nutzen wollen? Falls ja, warum?

    Persönlicher Gewinn aus dem Programm

    Das Programm bietet die unglaubliche Möglichkeit, schon als Schüler bzw. Schülerin mit richtigen Wissenschaftlern in persönlichen Kontakt zu treten und auch mit teuren, modernen Geräten echte wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Es scheint kaum Grenzen des Möglichen zu geben. Und ganz nebenbei erwirbt man auch andere, durchaus nützliche Softskills wie z.B. Verfassen von Bewerbungsschreiben, Leiten von Diskussionsrunden, Erfahrungen im Teamwork und im selbstverantwortlichen Arbeiten.
    Frau Platzer wies auch darauf hin, dass das Schreiben von Empfehlungen und Gutachten z.B. für Stipendien zu ihrer regulären Arbeit gehört. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms können auf ein weltweites Netz von Ehemaligen zurückgreifen, die ihnen die Tür für Praktika oder Forschungsaufenthalte sowohl schon während der Schulferien, als auch auch während ihres späteren Studiums ermöglichen können.
    Dass nicht zuletzt die Stimmung bei den Veranstaltungen des Life-Science-Labs immer gut ist und viele neue Freundschaften geknüpft werden können, glaubte das anwesende Publikum Frau Platzer sofort. Manch einer der Erwachsenen bedauerte wahrscheinlich heimlich, dass die Teilnahme auf Schülerinnen und Schüler beschränkt ist.[/cs_text][/cs_column][cs_column bg_color=“hsla(0, 3%, 68%, 0.25)“ fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/3″ style=“padding: 2px;border-style: solid;border-width: 1px;“][cs_text]Die Leiterin
    des Life-Science Labs

    Life-Science Lab
    Dr. phil.
    Katrin Platzer

     

    studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes Philosophie, Latein und (Alte) Geschichte in Frankfurt und schloss mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in allen drei Fächern und mit dem Magister Artium im Hauptfach Philosophie ab. Sie promovierte in Philosophie mit einer Dissertation über die Symbolsprache, insbes. die Lichtsymbolik bei Nikolaus von Kues, einem Philosophen und Theologen am Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Wiss. Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) und weiteren drei Jahren am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt (TUD) arbeitete sie vier Jahre als Wiss. Referentin an der Forschungsstätte der Evangelischen Kirche in Deutschland (FEST) in Heidelberg, der interdisziplinären Forschungseinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland, und – seit 2002 als hauptamtliche – Studienleiterin an der Evangelischen Akademie der Pfalz in Speyer, eine der insges. 19 evangelischen Akademien in Deutschland. Seit 2003 war sie im Umfang einer halben Personalstelle als Wiss. Mitarbeiterin an das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg abgeordnet. Hier war sie als Stellv. Projektleiterin am Heidelberger Life-Science Lab tätig.
    Seit 2007 leitet sie das Heidelberger Life-Science-Lab als wiss. Abteilungsleiterin.
    Sie nimmt regelmäßige Lehraufträge an der Technischen Universität Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, der Universität Freiburg und der Universität Koblenz-Landau wahr. Neben ihren Interessen an theoretischer und praktischer Philosophie, insbes. (angewandter) Ethik befaßt sie sich v.a. mit den Chancen und Risiken moderner Technologien, insbes. der modernen Biotechnologie und Gentechnik. Sie ist Italienfan und mag automobiles Kulturgut, sprich Oldtimer.

    Dr. Katrin Platzer
    Heidelberger Life-Science Lab
    am Deutschen Krebsforschungszentrum
    Im Neuenheimer Feld 581
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221/42-1401
    Fax: 06221/42-1410
    E-Mail: k.platzer@dkfz-heidelberg.de[/cs_text][/cs_column][/cs_row][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/1″ style=“padding: 0px;“][cs_text]

    Bewerben kann man sich hier:

    [/cs_text][/cs_column][/cs_row][/cs_section][/cs_content]

  • Schulstunde der Wintervögel 2018

    Schulstunde der Wintervögel 2018

    Bildquelle: www.naju.de/kinderbereich/stunde-der-wintervögel

    Wie im vergangenen Schuljahr beteiligte sich das Schlossgymnasium auch in diesem Jahr wieder an der „Schulstunde der Wintervögel“ des NABU. Für das bundesweite Citizien Science Projekt, dass die Entwicklung der Vogelbestände erfasst, zählte in diesem Jahr die Klasse 5c. Wie der NaBu in ganz Deutschland konnten auch wir in diesem Jahr erfreut feststellen, dass sich die Meisenpopulation wie Kohl- und Blaumeisen wieder erholt hat.

    Insgesamt wurden am Rheinufer um die Schule herum gezählt:

    44 Straßentauben, 8 Lachmöwen, 6 Rabenkrähen, 5 Kohlmeisen, 4 Amseln, 3 Elstern, 2 Blaumeisen und 1 Ringeltaube

    [su_button url=“https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/index.html“blank“ style=“stroked“ background=“#ccffcb“ color=“#110404″ size=“4″ icon_color=“#808694″]Hier geht es zur Seite des NABU[/su_button]

    [su_button url=“https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ergebnisse/21784.html“ target=“blank“ style=“stroked“ background=“#ccffcb“ color=“#110404″ size=“4″ icon_color=“#808694″]Hier geht es zum Gesamtergebnis der Zählung[/su_button]