Viele unserer heimischen Wildbienenarten sind gefährdet. Im „Hummel helfen! Rhein-Main“ Projekt der AG Didaktik der Biologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz lernen die Schülerinnen und Schüler der 5a die Hummelarten kennen, die zu den Wildbienen gehören und um die Schule herum vorkommen. Sie erfahren, wodurch diese Artenvielfalt bedroht ist und überlegen, wie man Hummeln helfen kann. Gemeinsam legten sie nun ein Blühpflanzenhochbeet an und untersuchten Nisthilfen. Es ist bereits die fünfte Teilnahme des Schloßgymnasiums.
An der diesjährigen IChO und IBO haben Schülerinnen und Schüler aus den Leistungskursen Chemie und Biologie der Jahrgangsstufe 12 teilgenommen. Nach der ersten Runde, die bis September letzten Jahres zu Hause bearbeitet wurde, haben sich alle Teilnehmenden für die zweite Runde qualifiziert. Die zweite Runde in Form einer aufwendigen Klausur, deren Aufgaben über die fachlichen Inhalte der Leistungskurse hinausgehen, haben fast alle Qualifizierten – teilweise in beiden Wettbewerben – mitgeschrieben und beachtliche Ergebnisse erzielt.
Wir gratulieren ganz herzlich Annika, Juliana, Lisa, André, Henrik, Ingmar, Luis und Michael zu den großartigen Leistungen in den beiden Wettbewerben.
Übrigens: Die Aufgaben für die IBO und IChO 2026 sind bereits veröffentlicht und können unter den folgenden Links abgerufen werden:
Die Schülerinnen und Schüler erforscht in der Grünen Schule des Botanischen Garten der Uni Mainz das Ökosystem Wiese mit dem Artenrucksack. Dabei untersuchten sie abiotische und biotische Faktoren, lernten spielerisch kennen, was zum Erhalt des Ökosystems notwendig ist und welche unterschiedlichen Positionen gegeneinander abgewogen werden müssen, um den Schutz von Verantwortungsarten zu gewährleisten. Schließlich gewannen sie Saatgut vieler Insektenpflanzen für den heimischen Garten und die Schulbeete.
Im Rahmen eines „Gute-Tat-Tages“ hatten die Schülerinnen und Schüler der 6d im Herbst Geld durch den Verkauf von Kuchen eingenommen. Dieses wollten Sie unter anderem an eine Naturschutzorganisation in Mainz spenden. Da sie durch das Projekt „Hummel helfen“ der Uni-Mainz bereits im letzten Jahr Hummeln an der Grünen Brücke erforscht hatten, fiel die Wahl auf den NABU der dieses Biotop pflegt. Am Freitag wurde nun die Spende von 100 € an Herrn Collet vom „NABU Mainz und Umgebung e.V.“ auf der Grünen Brücke übergeben. Herr Collet berichtete den Kindern, wie die naturnahe Umgestaltung vom NABU damals vorgenommen wurde, welche Wildbienenarten auf der Brücke mitten in der Stadt vorkommen und wie solitäre Bienen ihre Nester bauen. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Expertenwissen überzeugen. Denn auch in der von Ihnen am Schloßgymnasium angelegten Nisthilfe ist schon wieder viel Betrieb. Aktuell schlüpfen die Rostroten Mauerbienen vom letzten Jahr und bauen Nester für die nächste Generation (siehe Foto).
Die Spende wird übrigens vom NABU dafür genutzt, um Frühblüher auf der Grünen Brücke zu pflanzen, sodass z.B. Hummelköniginnen im nächsten Frühjahr nach ihrer Winterruhe Nahrung finden können.
Zum Abschied gab es für jede/n noch ein kleines Insektenbüchlein.
In diesem Jahr hatte ich die Gelegenheit, an der SommerUni für Immunbiologie und Biomedizin teilzunehmen, und ich möchte nun meine Erfahrungen teilen. Am ersten Tag hatten wir Vorlesungen zu den Themen Immunbiologie und Pathologie. Danach wurden uns zwölf verschiedene und äußerst interessante Themen präsentiert und wir wurden jeweils einem dieser Themen zugeteilt. Mein Schwerpunkt lag auf der Untersuchung der Auswirkungen der Aminosäure Arginin auf T-Zellen und Tumorzellen. Nach der Mittagspause begannen wir sofort mit unserer Laborarbeit. Unter sterilen Bedingungen haben wir Blut in seine einzelnen Bestandteile aufgeteilt, wobei unsere besondere Aufmerksamkeit den T-Zellen galt. Am nächsten Tag haben wir diese T-Zellen unter dem Mikroskop gezählt, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, da man sich leicht verzählen konnte. Wir haben die T-Zellen dann verschiedenen Mengen Arginin ausgesetzt und ihre Reaktion beobachtet sowie erneut gezählt. Ebenso haben wir dasselbe mit den MC-38 Tumorzellen gemacht, für die Arginin lebenswichtig ist, und sie verschiedenen Mengen Arginin ausgesetzt. Nachdem wir am Mittwoch weitere Vorlesungen über das Immunsystem besucht hatten, haben wir die folgenden 24 Stunden hart gearbeitet, die Ergebnisse analysiert und ein Poster erstellt, denn am Freitag mussten wir unsere Experimente den anderen Teilnehmern und Besuchern präsentieren. Obwohl meine Gruppe keinen Preis erhalten hat, war dies dennoch eine äußerst lehrreiche Erfahrung. Ich kann diese Sommeruniversität allen Schülern wärmstens empfehlen, die sich für Biologie interessieren oder einen Einblick in die Laborarbeit erhalten möchten.
Wer sich für die Ergebnisse der Experimente interessiert 😉
MC-38 Tumorzellen sind nicht lebensfähig, wenn ihnen Arginin fehlt.
T-Zellen vermehren sich in Anwesenheit von Arginin, und je höher die Argininkonzentration, desto besser ist ihre Vermehrung.
Sowohl MC-38 Tumorzellen als auch T-Zellen sind auf die Aminosäure Arginin angewiesen, um zu überleben.
Annabell J. 13M1
Anfang dieser Sommerferien hatte ich die Möglichkeit, an der SommerUni in Mainz teilzuhaben, welche sich mit dem Bereich der Immunbiologie auseinandersetzt. Gehört habe ich von diesem Angebot der Uni von meinem Biologielehrer und da ich noch immer nicht den passenden Studiengang für mich gefunden hatte, wollte ich das mal ausprobieren. Nur als kleines Vorwort, wer verstehen will, was das alles im Detail bedeutet, soll selbst an so einem Angebot teil haben, da genauere Erklärungen den Rahmen sprengen würden. Begonnen hat alles mit einer Vorlesung am Montag der ersten Ferienwoche, bei welcher man sich mit anderen arrangierten Schüler/innen austauschen konnte, die genauso freiwillig an diesem Angebot teilgenommen haben. Interessant fand ich, dass manche von weit herkamen, nur um daran teilzuhaben. Zudem wurden wir mit dem Thema der Immunbiologie vertraut gemacht und jeweils in Zweier- und Dreiergruppen aufgeteilt und nach einer Mittagspause ging es dann schon los. Mit unserer Tutoren wurden wir in das Labor eingeführt und mit den Regelung vertraut gemacht, sowie unseren Vorhaben, was wir alles bis Ende der Woche machen sollten. Das Thema meiner Gruppe war „Von schlafenden und wachsamen Zellen: Was haben Darmbakterien mit unsere Gesundheit zu tun?“
Begonnen haben wir mit einer kleinen Theoriestunde sowie einer FACS-Analyse / Durchflusszytometrie, also dem Untersuchen von Oberflächenmolekülen auf Zellen, um herauszufinden, ob wir die richtigen Zellen haben. Der zweite Tag war mit Abstand der gewöhnungsbedürftigste, da wir Knochenmark aus Zellen isolieren mussten, indem wir eine Maus sezierten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Maus lebendig gewesen ist und wir sie erst mal in einer Vakuumglocke in das Nachleben befördern mussten (ich erspare ihnen, den Leser, die restlichen Details). Sie hatte jedoch ein besseres Leben, als freilaufende Mäuse gehabt. Dann isolierten wir also das Knochenmark aus den Mäusen und analysierten dieses. Zudem generierten wir auch sogenannte pDCs, plasmazytoide Dentritische Zellen. Am Mittwoch begannen wir mit einer erneuerten FACS-Messung, dieses Mal mit den pDCs, die wir am vorherigen Tag hergestellt hatten. Des Weiteren stimulierten wir die pDCs mit verschiedenen Pathogenenrezeptorliganden um zu sehen, wie diese darauf reagieren. Auch haben wir ein Luciferase-Report-Assay vorbereitet. Falls das alles sehr kompliziert kling, es war kompliziert und für 5 Tag zu wenig Zeit. Ich erspare die restlichen Tage, da es nur komplizierter wird und man dann noch weniger versteht. Am Freitag mussten wir dann unsere Ergebnisse präsentieren und aufgrund des Zeitmangels für die Vorbereitung sowie ein nicht ausreichendes Verständnis für das uns gegebene Themenfeld war unsere Präsentation aus meiner sich nicht das gelbe vom Ei.
Dennoch war diese Woche eine sehr lehrreiche und spannende Woche und man bekam einen guten Einblick in das Berufsleben eines Immunbiologen. Kann ich es weiterempfehlen? Ja, wenn man noch nicht sicher ist welchen Weg man einschlagen will und die Tendenz zu so einem Studiengang neigt und man zu viel Zeit in den Sommerferien hat 😉
Auch in diesem Jahr war das Schlossgymnasium beim RhineCleanUp vertreten. Dabei handelt es sich um eine Müllsammelaktion, die einmal im Jahr am zweiten Samstag im September in vielen Städten am Rhein stattfindet. Inzwischen gibt es auch Nachfolgeprojekte an anderen europäischen Flüssen und Küsten.
Allen voran beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Chemie 12. Vor allem Glas und Unmengen an Zigarettenstummeln fanden sich zwischen der Vegetation am Rheinufer vom Holztor bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Am Ende kamen allein durch Schlossgymnasium 14 Säcke Müll zusammen. In ganz Mainz sollten es 180 sein.
Zum Abschluss gab es für alle Helfer noch eine Brezel und ein Getränk, gesponsort vom Rheinstrand.
Die Klasse 5c machte am 14.07.2023 einen Ausflug zu dem Bienenstock, ihrer Klassenlehrerin Frau Götten. Sie trafen sich um 8:00 Uhr morgens vor der Aula, auf Schulhof 1. Ihr Naturwissenschaftslehrer und ihre Klassen-/Deutschlehrerin kamen mit.
Von dort aus lief die Klasse zu einer Bushaltestelle auf der Theodor-Heuss-Brücke. Von da aus nahmen die Kinder einen Bus und fuhren bis zum Kasteller Bahnhof. Dann nahmen sie eine Straßenbahn nach Flörsheim. Da nahmen die Fünft-Klässler einen Bus und wanderten zu dem Bienenstock ihrer Klassenlehrerin. Dort machten sie Halt an einer Grundschule und durften dort etwas essen und trinken.
Danach erklärte Frau Götten ihnen alle Werkzeuge und dann ging es zu dem Bienenstock. Sie zeigte den Kindern die Bienen. Von dort aus marschierten die Mädels und Jungs zu einem Spielplatz.
Dort durften sie noch einmal etwas essen und trinken. Von da aus gingen alle zu einer Eisdiele neben einem Park. Dort machten die Jungs eine große Wasserschlacht. Dann spazierte die Klasse 5c wieder zum Kasteller Bahnhof. Die Straßenbahn führte bis zu einer Bushaltestelle irgendwo in Kastell. Von da aus fuhren sie bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Sie liefen bis zur Schule und gingen alle nach Hause.
DAS WAR EINE WIRKLICH SCHÖNE EXKURSION!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am 18.07. besuchte die Klasse 7a die soziale Stadtimkerei in Mainz.
Nachdem im Biologieunterricht Bienen als staatenbildende Insekten besprochen wurden, bekamen die SchülerInnen in der Stadtimkerei von dem Bienenexperten Jens Bucher noch viele interessante Informationen aus der praktischen Arbeit mit Bienen.
Auf dem Programm standen auch ein Honigfrühstück mit über 20 verschiedenen Honigsorten und der Besuch eines Bienenvolkes.
Im Rahmen des neuen Projektes der Didaktik der Biologie an der Uni Mainz (Interaktiver Insekten-Campus Mainz) entwickelten Masterstudierende didaktische Materialien rund um eine Insektenspirale, die sie im Laufe des Semesters aufgebaut und bepflanzt wurde. Die Schülerinnen und Schüler der 5d halfen diese Materialien an vier Stationen zu erproben. Dabei galt es die Pflanzen der Spirale zu bestimmen, in einem Botanik-Battle anzutreten und in einem Laufspiel Generalisten und Spezialisten unter den Bestäubern kennenzulernen. Schließlich wurden noch aus Früchten heimischer Pflanzen, die von heimischen Insekten bestäubt wurden, Smoothies hergestellt. Lecker!!!
Die Exkursion fand am 05.07.2023 statt und hatte das Ziel, die Ökosysteme des Mainzer Sands und des Lennebergwaldes zu analysieren. Wir trafen uns dazu um 8 Uhr am Mainzer Sand, um mit der Analyse der Ökosysteme zu beginnen.
Am Mainzer Sand nahmen wir eine Stichprobe von einer Fläche von 4 mal 1 Meter, um die dortigen Pflanzen zu untersuchen. Wir haben die auf dieser Fläche vorkommenden Pflanzenarten notiert. Während der Untersuchung beantworteten wir zahlreiche Fragen, wie sich diese Arten an das Ökosystem anpassen und welche ökologischen Zusammenhänge bestehen.
Nach der Untersuchung der Pflanzen widmeten wir uns der Analyse der Tierwelt im Mainzer Sand. Wir beobachteten verschiedene Tierarten und dokumentierten ihre Eigenschaften, Verhaltensweisen und ihre Rolle im Ökosystem.
Am Lennebergwald wiederholten wir den Prozess der Pflanzen- und Tieranalyse, um die Unterschiede und Ähnlichkeiten zum Mainzer Sand festzuhalten.
Nach Beendigung der Freilanduntersuchungen trafen wir uns in der Schule, um die Böden der beiden Ökosysteme zu analysieren. Dabei führten wir verschiedene Tests durch, um Informationen über den pH-Wert, den Nitratgehalt und die Bodenart mit dem Humusgehalt zu erhalten. Diese Informationen sind wichtig, um das ökologische Gleichgewicht und die Nährstoffversorgung in den Ökosystemen zu verstehen.