wir freuen uns, uns bei Ihnen als die diesjährigen FSJ-ler vorstellen zu dürfen. Wir sind Manu Mann (20) und Vanessa Mayer (19). Als FSJ-lerinnen sind wir für die Schülerinnen und Schüler der GTS zuständig und unterstützen die Lehrer am Schlossgymnasium.
Unser Tagesablauf beginnt mit der ersten Pausenaufsicht auf dem Hof 2. Dort achten wir darauf, dass die Kinder sich an die Regeln halten, geliehene Sachen zurück an Ort und Stelle bringen und dass keine Streitereien auftreten. Danach folgen meist organisatorische Aufgaben, die wir zusammen im Büro von Frau Brase-Puth und Frau Behr erledigen. Die zweite Pause verläuft wieder wie zu Beginn des Tages. In der sechsten Stunde übernehmen wir die Vertretung der ausgefallenen Lehrkräfte sofern das GTS-Kinder betrifft. Immerhin garantiert die Schule den Eltern von Montag bis Donnerstag Aufsicht von 8.00 bis 16.00 Uhr. Wir begeben uns mit den Kindern meist auf den Pausenhof, wenn es das Wetter erlaubt. Während der Mittagspause sorgen wir entweder als zusätzliche Hilfe in der Mensa für Ordnung, laufen durch das Schulgebäude und sehen nach dem Rechten oder befinden uns in der Bibliothek, wo sich die Kinder während der Mittagspause aufhalten können. Diese öffnen wir je nach gegebenen Wetterbedingungen. Die Lernzeiten werden von den Lerncoaches und Lehrkräften geleitet, doch je nach Bedarf springen wir auch dort ein. Auch in der AG-Zeit vertreten wir ausgefallene AG-Leiter und stehen ihnen bei Fragen zur Seite.
Uns kann man grundsätzlich als Vertrauenspersonen der GTS- Schüler bezeichnen: Wir haben immer ein offenes Ohr für sie. So versuchen wir gemeinsam mit ihnen Konflikte zu lösen und greifen dabei, wenn nötig, auch auf die Hilfe der Lehrkräfte zurück, die uns ebenfalls stets mit Rat und Tat unterstützen.
Falls Sie noch Fragen haben sollten, scheuen Sie sich nicht davor uns anzusprechen. Sie finden uns im Raum 101.
Unsere Schule nahm am 31.08.19 zum 13. Mal am Benefizlauf teil.
Bei Temperaturen um ca. 34 Grad Celsius wurde dieses Jahr der Lauf von 10 Stunden auf 6 Stunden verkürzt, was allen Beteiligten entgegen kam. Gott sei Dank wurden seitens des Veranstalters wieder einmal ausreichend Wasser, Müsliriegel, Bananen, Äpfel und „Laufduschen“ zur Verfügung gestellt.
Dieses Jahr absolvierten die Schlossrunners 265 Runden, was einer Strecke von 106 km und einer durchschnittlichen Zeit von 3:23 pro gelaufenen Kilometer entspricht (81 s/400m). Die Schlossrunners erliefen seit der ersten Teilnahme zusammen mit unserem Funteam SchlossFUNrunners (Platz 26 von 80 Teams) insgesamt ca. 15.000 Euro für den guten Zweck.
Wir gratulieren allen teilnehmenden SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen zu dieser herausragenden Leistung!
Bemerkenswert ist hierbei, dass der Leistungsaspekt eigentlich nur sekundär bei der Veranstaltung mitschwingt, jedoch unweigerlich mit dem sozialen Gedanken verknüpft ist, da jede erlaufene Runde ca. 2 Euro von den Sponsoren erwirtschaftet. Neben der Stärkung der Schlossgemeinschaft, vielen sozialen Kontakten und der Steigerung der persönlichen Fitness, wurden auch noch nach der Veranstaltung interessante und informative Gespräche mit Eltern, deren Kinder an den unterschiedlichsten Behinderungen leiden, geführt.
Wir hoffen, dass nächstes Jahr wieder eine Benefizveranstaltung stattfindet und danken der Firma Schott für die Organisation der letzten 14 Jahre!
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Ich bin Rebecca Mayer und gehe zurzeit in die 11. Klasse.
Im Rahmen des Kunstunterrichtes habe ich an dem Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Dieser behandelt Themen rund um Europa, wozu man einen kreativen Beitrag gestalten soll.
Dazu zählten zum Beispiel ein Bild zu malen, eine Collage zu erstellen, aber auch ein Song oder ein Musikvideo konnte man einsenden.
Zur Auswahl standen jeder Altersgruppe mehrere Themen. Ich entschied mich für das Thema „Influenced“, bei dem man darstellen sollte, inwiefern das Internet die Jugendlichen beinflusst.
Da wir den Wettbewerb im Kunstunterricht machten, bekamen wir die Vorgabe ein Bild zu gestalten.
Mit meinem Bild gewann ich zuerst einen 1. Landespreis. Als Landespreis bekam ich ein Buch über die verschiedenen Epochen, Stile und generell die Geschichte der Kunst. Aus den Gewinnern der 1. Landespreise suchte die Jury eine Auswahl an Beiträgen aus, die nach Berlin geschickt und nochmals auf Bundesebene bewertet wurden. Mein Bild gehörte zu diesen. Als Bundespreis gewann ich ein Buch und eine DVD über den Bundestag und ein Quizduell-Spiel.
Die Preise waren individuell, d.h. manche bekamen ein Künstlerset, Bücher oder andere Dinge.
Weitere Preise, die jedoch nur Preisträger*innen über 16 Jahren gewinnen konnten, waren die sogenannten Reisepreise. Dabei wurde man auf eine Reise nach Berlin, Brüssel oder Straßburg eingeladen.
Ein paar Tage später bekam ich eine E-mail von den Veranstaltern des Wettbewerbs, dass ich als Nachrücker, nach Berlin reisen durfte, da manche ihren Reisepreis nicht wahrnehmen konnten
Die Reise begann am Montag dem 3. Juli 2019. Jeder Preisträger musste eigenständig nach Berlin fahren, wo wir uns im Hotel Holiday Inn trafen, wo wir die nächsten Tage verbringen würden. Als ich dort ankam empfing mich die Leiterin der Reise und gab mir meine Zimmerkarte. Wir hatten Doppelzimmer, d.h. Ich teilte mir mein Zimmer mit einem anderen Mädchen. Nachdem ich meine Sachen in mein Zimmer gebracht hatte, ging ich in die Eingangshalle, wo wir uns treffen sollten. Dort warteten schon die anderen Teilnehmer, die ungefähr im Alter zwischen 16 und 20 Jahren waren, und wir gingen in den Essensraum, wo wir zusammen Mittag aßen. Nach dem Essen, bei dem wir uns gegenseitig kennenlernen konnten, stellten sich die Veranstalter der Reise vor und wir erhielten das Programm für die nächsten Tage, welches wir vorher schon per E-mail erhalten haben, weshalb wir schon wussten was auf uns zu kommt. Es war ein sehr dichtes Programm.
Gleich nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA), wo wir der Gruppe unsere Beiträge vorgestellt haben. Es war alles dabei von Bildern und Collagen über Musikvideos und anderen Videos bis zu einem selbst erstellten Brettspiel. Ein Preisträger schrieb sogar ein Theaterstück.
Nachdem wir uns noch ein Video über die Arbeit des BPAs angesehen haben, machten wir uns auf den Weg zurück zu dem Bus, der uns dorthin gebracht hatte und uns auch die nächsten Tage überall hinfahren würde. Als nächster Progammpunkt stand eine Schiffstour auf der Spree an. Dabei fuhren wir am Reichstag, am Bundeskanzleramt und noch an vielen anderen wichtigen Gebäuden vorbei.
Das Programm war danach vorbei und wir fuhren in ein Restaurant zum Abendessen. Nach dem Essen fuhren wir ins Hotel zurück, hatten jedoch noch Freizeit, welche wir auch ausnutzen.
Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einer Rundfahrt durch den Prenzlauer Berg mit Besuch der Gedenkstätte der Berliner Mauer. Da ich eine Woche vorher schon in Berlin auf Abschlussfahrt war, kannte ich diese schon. Es war jedoch trotzdem interessant, da wir uns auch den noch erhaltenen Abschnitt der Mauer anschauten.
Wir konnten jedoch nicht lange dort bleiben, da wir um 10:30 Uhr beim Bundeskanzleramt angemeldet waren.
Nachdem wir durch die strenge Sicherheitskontrolle gegangen sind, bekamen wir eine Führung durch das Bundeskanzleramt.
Ich auf der Terrasse des Bundeskanzleramts
Danach hatten wir ein Gespräch mit Dorothee Bär der Staatsministerin für Digitalisierung. Und obwohl die Bundeskanzlerin angeblich zu der Zeit im Haus war, haben wir sie nicht gesehen.
Als unser Besuch im Bundeskanzleramt beendet war, stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zu dem Restaurant, wo wir mittag aßen. Nach dem Essen ging es mit dem nächsten Programmpunkt weiter: Stadtrundfahrt durch Friedrichshain und Kreuzberg. Diese dauerte ca. 2 Stunden und fuhren gefühlt durch ganz Berlin. Im Anschluss hatten wir ein wenig Freizeit, die wir zum shoppen nutzten. Auch an diesem Abend hatten wir nach dem Abendessen wieder Freizeit.
Der nächste und letzte Tag begann mit einem Besuch im Europäischen Haus. Dabei handelt es sich um ein kleines „Museum“, wo die Geschichte der Europäischen Union ausgestellt wurde. Wir waren jedoch so müde von den letzten Tagen, dass wir uns dem nicht ganz widmen konnten und wir die beiden Filme über das Europäische Palament um einiges interessanter fanden. Anschließend machten wir eine kleine Pause am Brandenburger Tor, welches sich direkt vor dem Europäischen Haus befindet.
Als letzter Progammpunkt stand nun die Besichtigung des Bundestages und dessen Kuppel an. Auch hier mussten wir erst durch die Sicherheitskontrolle, bevor wir den Bundestag, und somit die Kuppel betreten konnten.
Oben angekommen hatte man einen weiten Ausblick über Berlin. Wir mussten jedoch sofort wieder herunter, da es oben unerträglich heiß war. Die Außentemperatur betrug über 30 Grad, welche oben in der Kuppel deutlich höher war.
Nach der Besichtigung des Bundestages gab es ein letztes Mal ein gemeinsames Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant. Daraufhin wurden wir zum Bahnhof gefahren, wo wir uns verabschiedeten und jeder seinen Zug nach Hause nahm.
Alles in allem war es ein sehr besonderes und aufregendes Erlebnis. Ich habe viele Jugendliche aus ganz Deutschland getroffen. Leider war die Reise etwas zu kurz um sich richtig gut kennenzulernen und wir mussten uns, als wir anfingen uns anzufreunden, schon wieder verabschieden. Trotzdem kann ich sagen, dass es ein sehr prägendes Erlebnis war und ich jedem, der die Möglichkeit zu einer solchen Reise bekommt, empfehle diese auf jedem Fall zu nutzen.
Auch in diesem Jahr hieß das “Sportfest” der 5. Klassen wieder “Spielefest” und wurde hauptsächlich von unseren Tutorinnen und Tutoren aus der Oberstufe geplant und durchgeführt.
Denen gilt unser besonderer Dank ebenso wie Frau Liungman, die von Lehrerseite die Hauptverantwortung trug.
Auch heute gab es – wie bei den Projekttagen in der letzten Woche – Teamarbeiten zu “erledigen”, aber der Schwerpunkt lag doch auf der eigenen Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Keiner wurde ausgeschlossen, und die Tutorenschaft hatte ebenso viel Spaß wie unsere Fünftklässler. Große planen für Kleine und freuen sich mit Kleinen!
Auch die Klassenleiterteams hatten Freude an ihren Klassen. Es war ein rundum wunderbar angenehmer Sommertag. Ich wünsche uns allen, dass diese gute Stimmung und das Miteinander uns im Alltag zurück am Schloss jetzt ein ganzes Stück “trägt”. Auch diese Veranstaltung ist aus der Orientierungsstufe nicht wegzudenken.
Das Schlossgymnasium trägt für drei weitere Jahre das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“. Erstmals ausgezeichnet im Jahre 2013 wurde das Gütesiegel nun zum dritten Mal ans Schlossgymnasium vergeben.
Mit dem Gütesiegel werden Anstrengungen der Schulen anerkannt, ein klares MINT-Profil zu entwickeln, MINT-Unterricht auf hohem Niveau anzubieten, und ihn durch Exkursionen zu ergänzen. Es müssen weiter Kontakte zu außerschulischen Partnern, Erfolge in Wettbewerben und weitere Anstrengungen nachgewiesen werden.
In einer Feierstunde am 02.09.19 in der Akademie der Wissenschaften wurden die Urkunden u.a.von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Dr. Thomas Sattelberger verliehen. Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT-Zukunft schaffen“, betonte die Bedeutung der Bildung im MINT-Bereich und wies darauf hin, dass bis 2025 rund 700 000 MINT-Fachkräfte fehlen werden, was ein Wohlstandsrisiko darstelle. Außerdem verwies er auf die Notwendigkeit, Fächergrenzen zu überwinden. So werde in den angelsächsischen Ländern aus STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics) durch Ergänzung um die liberal arts STEAM.
Sattelberger war u.a. als Manager für Daimler und Lufthansa tätig sowie Personalvorstand der Telekom. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages.
Das Gruppenfoto am Artikelanfang zeigt von links nach rechts Katharina Missling (Wissensfabrik für Deutschland e.V.), Tjeerd Frank (MINT-Koordinator des Schlossgymnasiums), Christian Romberg (MSS 13), Dr. Stefanie Hubig (Ministerin für Bildung), Michael Bronner (Christiani AG), Ina Schäfer (SEB-Vorsitzende des Schlossgymnasiums) und Dr. Thomas Sattelberger (Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT-Zukunft schaffen“).
Am Freitag, den 16.08.2019, besuchten sowohl der 12er Erdkunde Stammkurs von Herr Walter, als auch der 13er Erdkunde Leistungskurs von Herr Siehr ein Seminar in Ingelheim zu dem stets aktuellen Thema „Flucht und Asyl„.
Nach einer kurzen Zugfahrt angekommen, dauerte es nicht lange bis wir alle zusammen von Ronja Lindenberg in der Fridtjof-Nansen-Akademie begrüßt wurden. Wir starteten mit einem Quiz, bei dem wir testen konnten, welche Informationen und Kenntnisse wir schon aus dem Alltag und den Nachrichten über das Thema Flucht und Asyl gewonnen haben. Uns fiel auf, dass wir zwar schon aus den Medien und persönlichen Erfahrungen viele Erkenntnisse gewonnen haben, jedoch uns das eine oder andere doch anders in Erinnerung geblieben war, als es tatsächlich ist.
Mit Filmen und Bildern eingeleitet, gingen wir in unsere erste Gruppenarbeit über, bei der wir anhand von groben Informationen und einem Bild der Asylantragsstellern/innen entscheiden mussten, ob wir dessen Asylantrag annehmen oder ablehnen würden. Die Schwierigkeit, eine derartig wichtige Entscheidung zu treffen wird uns ziemlich schnell bewusst. Denn wir wissen, dass unsere Entscheidung über das Leben eines anderen Menschen bestimmen könnte und wir ihr Schicksal in unseren Händen tragen würden.
Anschießend sind wir den Fluchtursachen, die -wie bekannt- zu der Entscheidung einer Antragsannahme oder Ablehnung führen, auf den Grund gegangen. Jedoch, wie geht es weiter, wenn einmal dieses Urteil gefallen ist? Anhand von echten Beispielen aus dem Bekanntenkreis von Ronja Lindenberg gingen wir auch dieser Frage nach. Welche Konsequenzen zieht dieses Urteil mit sich und wie leben die Menschen danach weiter, mit einem Leben, das von anderen Personen in die Wege geleitet wurde? Angeknüpft an diese Fragen sollten wir uns zunächst ein Bild von den unterschiedlichen Situationen und Konflikten in den verschiedenen Herkunftsländern der Flüchtlinge machen.
Mit dem Bild im Kopf welche Umstände in diese Ländern herrschen, erwarteten wir gespannt nach eine Pause in der wir unser Essen genossen, auf den Vortrag von Anas D. Seine Fluchtgeschichte hat jeden einzelnen von uns mitgerissen und wir waren beeindruckt und erschüttert zugleich welchen Umständen Anas während seiner Flucht ausgesetzt war. Noch beeindruckender schien uns, was er aus seinem Leben hier in Deutschland gemacht hat und welche Einstellung und Offenheit er unserer Kultur entgegen bringt. Er versuchte uns alles von Anfang bis Ende so genau wie möglich zu erklären, diese Chance einmal viele Fragen loszuwerden, bietet sich nicht Jedem von uns. Und wir können mit Gewissheit sagen, dass diese Exkursion weiterzuempfehlen ist. Es ist einmalig und bietet Jedem die Möglichkeit, sich in diese für viele unvorstellbare Situation hineinzuversetzen.
Vom 14. bis zum 21. August hatte das Schlossgymnasium wieder eine chinesische Schülergruppe zu Gast. Sechsundzwanzig Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule, der Xiaoshan No. 2 High School in Hangzhou, verbrachten eine Woche in Mainz. Davor hatten sie bereits eine Reise durch Europa unternommen, die sie u.a. nach Paris und Luxemburg geführt hatte.
Die Schülerinnen und Schüler waren bei den Familien ihrer Austauschpartner aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 untergebracht, die Kollegen, Frau Xu und Herr Lu, im Hotel. Auf dem Programm standen für die Gästegruppe neben Hospitationen im Unterricht u.a. eine Stadtführung in Mainz und eine Führung durch das Gutenbergmuseum. Die Gäste hatten Spaß daran, im Druckladen selbst kreativ zu sein. Ein sportliches Kräftemessen fand auf dem Kunstrasenplatz am Bruchweg statt, wo die Schülerinnen und Schüler in gemischtnationalen und gemischtgeschlechtlichen Teams ein Turnier austrugen. Nachmittags wurde dann die Opelarena besichtigt. Am vorletzten Tag fanden dann die schon traditionelle Rüdesheim-Tour mit Bahn, Schiff und Sessellift und das von den Eltern organisierte Abschiedsgrillen im Schulhof statt. Am Abreisetag nahm die chinesische Gruppe noch an einem Robotikworkshop in der Schule teil und wurde dann zum Flughafen begleitet.
Der Dank der Schule gilt allen Kolleginnen und Kollegen, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die sich für das Gelingen des Austauschs eingesetzt haben.
Der Gegenbesuch in Hangzhou wird von Ende März bis Mitte April 2020 stattfinden. Fragen zum Austausch beantwortet Herr Frank.
Das ist das, was uns die nächsten 9 Tage in Gran Canaria erwarten sollte. Am 03.04.2019 sind wir, das heißt 15 deutsche Schüler aus den 10.Klassen und unsere zwei Lehrerinnen Frau Keller und Frau Freytag, los geflogen. Angekommen in Gran Canaria wurden wir von der spanischen Gastfreundlichkeit nur so überschwemmt. Statt peinlicher Stille erwarteten uns beim ersten Treffen dicke Umarmungen und Küsschen, wie sie auch in Frankreich (in milderer Form!) üblich sind. Auch später wurde noch deutlich, wie offen Spanier im Vergleich zu uns deutschen Kartoffeln sind.
Nachdem wir unsere Sachen bei unseren Gastfamilien abgestellt hatten, sind wir abends direkt an den Strand und Eis essen gegangen. Der schöne Sonnenuntergang machte den Abend perfekt.
Am 1.Tag sind wir erst einmal in den Süden der Insel gefahren, um dort den schönen Strand und das türkise Meer zu genießen. Dazu haben wir den Bus, die „guagua“ genommen, was so ziemlich unser Lieblingswort geworden ist. Wir haben den Tag am Strand sehr genossen, was wir dem Rest unserer Stufe nicht vorenthalten haben. Viele Grüße gehen an dieser Stelle an die restlichen Schüler der 10. Klassen raus ;). Der erste Tag ging mit einem gemeinsamen Frühstück los. Als dann das erste Mal die Schulklingel läutete, wurden wir alle von deutscher Musik überrascht. An unserer Partnerschule wird zu jedem Stundenbeginn und -ende ein Lied gespielt. So mussten wir damit leben, dass „Ich und mein Holz“ lief. Später haben wir unseren Spaniern gute deutsche Lieder vorgespielt.
[su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]Zudem hatten wir ein tolles Wochenende, das wieder aus Strand, Trampolinhalle und einem Geburtstag bestand. Wer hat schon das Glück auf Gran Canaria sechzehn zu werden? Die Woche ging weiter mit noch mehr Exkursionen, unter anderem über die Geschichte Kolumbus‘ und den Ausflug zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen Gran Canarias. Nach einer anstrengenden Wanderung haben wir es endlich an die Spitze des Berges geschafft. Es hat sich gelohnt, denn der Ausblick war atemberaubend und bot die Vorlage für wunderschöne Bilder.
Zum Schluss haben wir eine Bananenplantage besucht. Dabei hat jeder noch eine echte kanarische Banane und jede Menge Aufkleber bekommen. Außerdem waren wir im „Alisios“, dem größten Shopping Center der Kanaren. Natürlich haben wir uns die Chance nicht entgehen lassen, ein paar Erinnerungsstücke mitzunehmen. 😉
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[su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““][su_youtube_advanced url=“https://youtu.be/KKgHCLlAC3o“ width=“580″ height=“320″ rel=“no“ https=“yes“ title=“Gran Canaria Austausch 2019″][/su_column][/su_row]
Unsere Lehrerinnen hatten sich auch dem spanischen Rhythmus der spanischen Lehrer angepasst. Pünktlichkeit spielt ja in Spanien zum Glück keine so große Rolle wie in Deutschland. Zum Abschluss sind wir alle abends zu einem italienischen Restaurant essen gegangen. Das Essen dort war sehr lecker und es war ein schöner letzter gemeinsamer Abend in Gran Canaria.
Am Tag des Rückflugs waren alle ziemlich traurig und auch müde, da die Spanier immer sehr spät zu Abend essen (zwischen 21 und 23 Uhr). Der Abschied, la despedida, war sehr emotional, jedoch heiterte uns der Gedanke an das baldige Wiedersehen wieder etwas auf.
Im Juni kamen die Spanier dann endlich zu uns nach Mainz. Los ging es hier mit einem leckeren Frühstück und aufgrund der Hitze einer anstrengenden Rallye. Dafür haben wir uns im Schwimmbad ordentlich abgekühlt. Am 2. Tag mussten die Deutschen wieder regulär in den Unterricht, während die Spanier sich im Druckladen des Gutenbergmuseums ein paar Erinnerungen gedruckt haben.
Anschließend haben wir unser Programm individuell gestaltet und sind in kleinen Gruppen losgezogen. In den nächsten Tagen folgten Ausflüge zur Loreley, bei der die Spanier begeistert vom Sommerrodeln waren, nach Frankfurt und sogar nach Straßburg. Dort haben wir nicht nur die Stadt, sondern auch das Europaparlament von innen gesehen. Dabei hatten wir eine wirklich interessante Führung, die ein 360 Grad-Video beinhaltete.
Am Wochenende haben wir unsere Freizeit mit gemeinsamen Bowling, Lasertag und Strandbesuchen verbracht. Natürlich waren wir auch auf dem Johannisfest und haben am Montag zusammen das beeindruckende Feuerwerk genossen. Bevor es am Mittwoch, den 26.06. um den Abschied ging, haben wir den Austausch einen Abend vorher mit einem Abschlussessen mit der gesamten Gruppe ausklingen lassen.
Alles in Allem war der Austausch eine tolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.
Bereits am späten Nachmittag des ersten Wertungstages waren die ersten 300 Kilometer (!) auf dem Konto des Schlossgymnasiums zusammen gekommen. Dadurch konnte sogar eine zeitlang der erste Platz in der Mainz-Wertung übernommen werden.
Nun gilt es drei Wochen lang
für jedeN TeilnehmerIn Rad-Kilometer zu sammeln
Personen zu überzeugen, eine Strecke per Rad zurückzulegen und sich einzutragen (online oder auf Papier in den Klassen)
Der aktuelle Stand des Teams vom Schlossgymnasium:
Und wie schlägt sich das Schlossgymnasium im Vergleich zu anderen Teams in Mainz und im Vergleich zu anderen Schulen? Hier ist ein Überblick über verschiedene Kategorien: