Im fünften Jahr in Folge pflegen die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie 12 nun schon das Naturschutzgebiet Mainzer Sand. Angeleitet wurden sie dabei auch in diesem Jahr, bei schönstem Wetter von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Biotoppflege der Stadt Mainz und den Ehrenamtlichen von der Rheinisch Naturforschenden Gesellschaft.
Der Mainzer Sand zeichnet sich durch eine einzigartige Flora und Fauna aus, die an karge Böden, hohe Temperaturen im Sommer und wandernde Sanddünen angepasst ist. Durch Stickstoffeintrag durch die Abgase des nahen Straßenverkehrs, Ausscheidungen von Hunden und die windabweisende Bebauung ringsum, ist das Naturschutzgebiet jedoch gefährdet. Konkurrenzstarke Pflanzen aus der nahen Stadt können sich unter diesen vom Menschen gemachten Bedingungen besser durchsetzen.
So sind es vor allem Sträucher wie der Weißdorn, die jetzt im Winter, außerhalb der Brutsaison seltener Vögel wie dem Wiedehopf von den Schülerinnen und Schülern mit Hacken und Spaten entfernt werden.
Nach getaner Arbeit wartete auf alle eine warme Suppe.
Im Sommer wenn die geschützten Pflanzen blühen und man seltene Insekten beobachten kann, kommen unsere Leistungskurse zurück und analysieren gemäß des Lehrplans Biologie das Ökosystem. Denn man kann nur das schützen was man kennt.
Eindrücke von der Pflegeaktion:
[layerslider id=“73″]




Diesen Fragen sind wir in einer innovativen Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) nachgegangen. Zunächst wurde im Unterricht der 9. Jahrgangsstufe des Faches Ethik die Vielfältigkeit des Begriffs „Heimat“ herausgestellt: Heimat kann das Elternhaus, der eigene Geburtsort, der Lebensort sein, oft aber auch der Herkunftsort der Eltern, oder auch bloß ein Gefühl. Die Schülerinnen und Schüler habe als primäre Assoziation ein Bild, einen Gegenstand oder gar ein (duftendes) Nahrungsmittel in den Unterricht mitgebracht, um ihr Verständnis von Heimat darzulegen. Menschen bringen mit Heimat oftmals ein Objekt in Verbindung, das wiederum eine individuelle Erinnerung bei diesen auslöst. Genau damit beschäftigt sich gerade das RGZM in seiner Pop-Up-Ausstellung „Ein Stück Heimat“.









Erreicht man, wenn man die Anzahl Buchstaben eines Wortes zählt und so viele Wörter weiter springt, immer das gleiche letzte Wort in einem Gedicht von Christian Morgenstern?