Über 400 Schülerinnen und Schüler des Schloss-Gymnasiums haben beim diesjährigen 67. Europäischen Wettbewerb unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet!“ teilgenommen und konnten wieder zahlreiche Preise gewinnen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich kritisch, aber auch unterhaltsam mit aktuellen Themen unserer Zeit mit europäischem Bezug auseinander. Besonders der Klimawandel und der Einfluss (sozialer) Medien auf unser Lebensgefühl wurden gerne als Themen gewählt.
Das Schlossgymnasium ist mit 21 Landespreisen und 6 Bundespreisen dieses Jahr in Rheinland-Pfalz die Schule mit den zweitmeisten Preisen. Insgesamt nahmen landesweit an 85 Schulen 5334 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil. Unter ihnen wurden 53 Bundespreise verliehen.
Die Bundespreisträgerinnen und -preisträger des Schlossgymnasiums sind:
Mayte H. 6b
Lisa D. 7a
Sintya K. 8c
Do Mai Linh P. 8e
Sophia K. 8e
Johanna F. 9b
Als Europa-Schule danken wir allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für ihr großes Engagement und beglückwünschen sie zu dem tollen Erfolg!
[su_box title=“Bis Februar 2021 an unserer Schule: Gastlehrerin Tamara Gamsakhurdia aus Georgien“ style=“glass“ box_color=“#1a4bc7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]
Unsere neue Gastlehrerin Tamara Gamsakhurdia kommt aus Georgien. Sie hat ein Stipendium für ein Weiterbildungsprogramm des pädagogischen Austauschdienstes erhalten und wird bis Februar 2021 in unserem Gymnasium hospitieren.
In ihrer Heimatstadt Tiflis arbeitet sie an einer deutschen Sprachdiplomschule und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die DSD Prüfungen von. Sie freut sich auf die Möglichkeit, während ihres Aufenthalts einen unmittelbaren Einblick in die Schulwirklichkeit in Deutschland zu erhalten, das deutsche Schulsystem näher kennenzulernen und neue Erfahrungen sowohl in der Fachdidaktik als auch im landeskundlichen Bereich zu sammeln.
Trotz der besonderen Herausforderungen durch die Corona–Pandemie hat Tamuna, nachdem die Schule im Mai wieder öffnete, in der Klasse 5b das Projekt „Deutsche und Georgische Märchen“ vorbereitet und durchgeführt. Das Ziel des Projekts war, die Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen der georgischen und deutschen Märchenwelten für einen interkulturellen Austausch fruchtbar zu machen und die Schülerinnen und Schüler durch die Verwendung von vielfältigen Methoden zu produktiver und kreativer Arbeit mit georgischen Märchen anzuregen. Nach einer kurzen Einführung in das Land und in die Kultur Georgiens konnten die Schülerinnen und Schüler die Videofragen von georgischen Gleichaltrigen beantworten, anschließend den georgischen Märchentext unter die
Lupe nehmen und in die Rolle der Schriftsteller, Schauspieler und Verleger hineinschlüpfen. Mit viel Begeisterung und Spaß waren die Kinder beim gesamten Projektunterricht dabei. Sie wurden dazu inspiriert, kleine Szenen zu improvisieren und aufzuführen, haben außerdem einen Märchenkalender erstellt, einen Buchumschlag entworfen und eine Fortsetzung des Märchens verfasst. Dadurch konnten sie ihre Kreativität entfalten und ihre Kompetenzen bei der Umsetzung ihrer phantasievollen Ideen erweitern.
Hallo zusammen, mein Name ist Elian Stradalski, ich bin 19 Jahre alt und bin der FSJler des Schlossgymnasiums im Schuljahr 2020/21.
Warum mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr?
Da ich im Jahr 2020 mein Fach-Abitur in Organisation und Officemanagement absolviert habe, möchte ich nun „die Schulwelt“ von der anderen Seite, als Lehrerhilfe, betrachten und mich selbst im sozialen Bereich erleben und somit herausfinden will, ob das die Richtung ist, in der ich meine Zukunft sehe.
Außerdem liebe ich das Zusammenleben verschiedener Generationen, die sich gegenseitig viel lehren.
Im FSJ kann ich mit meinen technischen sowie sozialen Fähigkeiten andere unterstützen und bin somit die rechte Hand aller Lehrer. Auch wenn Kinder Fragen haben, habe ich stets Antworten auf ihre Fragen und stehe jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.
Auch Spaß können die Kinder mit mir haben, denn ich spiele aktiv im Verein Fußball und kenne mich in jeglichen Sportarten aus.
Ich freue ich mich auf das Jahr und die vielen Erfahrungen, die ich am Schlossgymnasium machen kann.
Am letzten Ferientag der Sommerferien wurde der langjährige stellvertretende Schulleiter des Schlossgymnasiums, Herr Thomas Schlenger, während einer Dienstbesprechung des Kollegiums feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
Trotz coronabedingter Umstände fand die Verabschiedung unter Wahrung aller Hygienebestimmungen in würdigem Rahmen in der Turnhalle des Schlossgymnasiums statt. Dafür sorgte u.a. die Lehrercombo, die mit „I feel good“ und „Twenty-Something“ durch perfekt miteinander harmonierende und ungewöhnlich zusammenwirkende Instrumente den beschwingten Rahmen für die Verabschiedung bot.
Die Schulleiterin würdigte den Lebenslauf von Herrn Schlenger anhand eines Rückblickes auf Schulzeit und Studium des „Ur-Mainzers“, verbunden mit Einblicken in seine fünfunddreißigjährige Tätigkeit als Pädagoge in den Fächern Englisch und Chemie sowie in seine langjährigen Aufgabenbereiche zunächst als zweiter, in den letzten neun Jahren als erster Stellvertreter am Schlossgymnasium. Frau Ding strich dabei das hohe Engagement und Verantwortungsbewusstsein von Herrn Schlenger hervor, das seinen ganzen Werdegang kennzeichnete. Am Schlossgymnasium war er u.a. verantwortlich für den Aufbau des naturwissenschaftlichen Schwerpunkts und dessen Weiterentwicklung, die Betreuung der Bibliothek einschließlich der Organisation des Einsatzes von ehrenamtlichen Helfern oder die Entwicklung des Ganztagsschulkonzeptes. Den Chinaaustausch, der seit 2006 regelmäßig stattfindet, hat Herr Schlenger initiiert und die deutsch-chinesischen Beziehungen seitdem kontinuierlich unter großem persönlichen Einsatz gepflegt. Neben der konzeptionellen Arbeit brachte er sein gutes Organisationsvermögen ein in die Gestaltung der Stundenpläne für die ganze Schule und eine sehr umsichtige Haushaltsverwaltung. Ebenso pflegte er sehr gute Kontakte zum Förderverein; auf seine Initiative wurde die Medienausstattung der Schule, insbesondere mit Beamern, proaktiv vorangetrieben.
Passend zu den Lebensabschnitten wechselte Herr Schlenger während der Rede der Schulleiterin von einem Grundschulstuhl auf einem antiquarischen Chemiestuhl des Schlossgymnasiums und zum Schluss auf auf „seinem“ Bürostuhl des Stellvertreterzimmers Platz.
Frau Ding dankte Herrn Schlenger persönlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihr als Schulleiterin, die immer von seiner Offenheit, seinem Humor und seiner Gelassenheit geprägt war. Im Namen der ganzen Schulgemeinschaft des Schlossgymnasiums sprach sie ihm Dank und Anerkennung aus; er hat den Geist der Schule mit seinen Erfahrungen, seiner ausgeprägten Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und tadellosen Dienstauffassung entscheidend geprägt.
Die Fachschaft Chemie, vertreten durch Frau Sturn und Herrn Seimetz, erweiterte die Modelleisenbahnsammlung von Herrn Schlenger durch einen Chemiewagon und schenkte einen gemeinsamen Grillabend.
Der letzte „Stuhl-Platzwechsel“ erfolgte zum Schluss der Rede symbolisch – mit der Überreichung eines Ohrensessels in Miniaturform, gleichsam als Ausblick auf die Zeit des Ruhestandes voller Freiheiten, neuer Möglichkeiten und Chancen, aus allem Tun Kraft zu schöpfen und selbst zu bestimmen, was im Leben letztlich wichtig und lohnend ist – aber auch auf die wohlverdiente Entspannung nach einem turbulenten und ereignisreichen Berufsleben. Frau Ding gab Herrn Schlenger zum Abschluss einen irischen Segenswunsch mit auf den Weg: Mögen die Grenzen, an die du stößt, einen Weg für deine Träume offen lassen.
In seiner Abschiedsrede betonte Herr Schlenger, dass er die Zeit am Schlossgymnasium als sehr gewinnbringend und bereichernd empfunden hat. Er bedankte sich bei Kollegium und Schulleitung, aber auch bei den Damen des Sekretariats, dem Hausmeister und Frau Dietl, die die Räume der Schulleitung säubert, für die gute Zusammenarbeit. Sein besonderer Dank galt den Schülerinnen und Schülern, die er über die vielen Jahre hinweg begleiten durfte.
Seit heute und pünktlich vor Ende der Sommerferien in Rheinland-Pfalz ist unsere
Schule mit Glasfaser angeschlossen! 😍 Das unter @IServGmbH laufende
pädagogische Netzwerk hat damit eine Explosion der vorhandenen
Bandbreite erfahren. Vielen Dank an @mainz_de , @Bildung_RLP ,
@MZBREITBAND !
Drei weitere Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind mit dem MINT-Zertifikat des Landes ausgezeichnet worden. Am 01.07.20 konnten Frau Ding und Herr Frank die Zertifikate an Siri Prüßner, Lene Awater und Shaquel Keller (alle Jahrgangsstufe 10) vergeben. Siri erhielt das Zertifikat in der höchsten Stufe „mit Auszeichnung“, Lene und Shaquel in der zweithöchsten Stufe „mit besonderem Erfolg“.
Voraussetzung für eine Auszeichnung mit dem Zertifikat sind Aktivitäten in mehreren MINT-Fächern in Bereichen wie Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerben, Exkursionen und Praktika. Für die Zertifikate der höheren Stufen müssen auch besondere Wettbewerbserfolge nachgewiesen werden. Die Kriterien sind landeseinheitlich geregelt.
Alle drei Schülerinnen und Schüler werden in der Oberstufe Leistungskurse im MINT-Bereich belegen. Siri und Lene möchten zudem ein Frühstudium in Physik beginnen. Allen dreien herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!
Alisa D. aus der 9b erreichte als Vordurchgangsbeste des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“ 2020 die dritte Runde. Wir gratulieren ihr dazu herzlich.
Waren im ersten Durchgang noch theoretische Fragen zu beantworten, die sich auf den Unterrichtsstoff des jeweiligen Lehrplans bezogen, sollte die zweite und dritte Runde an Universitäten abgehalten werden. Hier sollten, verbunden mit einem mehrtägigen Workshop, sowohl theoretische wie praktische Aufgaben, die über den im Unterricht vermittelten Stoff hinausgingen, abgeprüft werden. Leider mussten diese Formate wegen der Coronabedrohung durch Onlinetests ersetzt werden.
In der dritten Runde tritt Alisa in der sogenannten Westrunde gegen die besten Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen, Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an. Drücken wir also weiter die Daumen.
Wer sich auch einmal in diesem Wettbewerb mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen möchte, kann sich gerne im nächsten Schuljahr an seine Chemielehrerin oder seinen Chemielehrer wenden.
Chiara K. und Amelie W. (beide 8b) sowie Moritz B., Arne B., Florian F. und Ilhan G. (alle LK 11Ch1) erreichen die zweite Runde der DECHEMAX 2020. Wir gratulieren ihnen herzlich.
Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer beantworteten hierzu über neun Wochen jede Woche online Fragen aus dem Bereich der Chemischen Technik und Biotechniologie. In der zweiten Runde sind nun praktische Fertigkeiten gefragt. Chemische Experimente sollen durchgeführt und protokolliert werden. Drücken wir weiter allen die Daumen.
Wer sich auch einmal in diesem Wettbewerb mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen möchte, kann sich gerne im nächsten Schuljahr an seine Chemielehrerin oder seinen Chemielehrer wenden.
Auch wurde in den letzten Jahren immer ein Sommerrätsel angeboten, welches etwas weniger Arbeitszeit verlangt. Nähere Informationen hierzu unter: https://dechemax.de/sommer.html
Einige Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses 13 BI2 nahmen an “Be Smart – Don´t Start”, dem Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen, seit neun Jahren in Folge teil. Sie sind damit in diesem Jahr die einzige Gruppe deutschlandweit, die dies geschafft hat. Seit der fünften Klasse haben die Schülerinnen und Schüler sich monatlich im Wettbewerbszeitraum rückmeldend verpflichtet, nicht mit dem Rauchen anzufangen. Auch noch einen Monat nach dem bestandenden Abitur erfolgten die erforderliche Rückmeldung. Für diesen langen Atem erhalten sie nun im vierten Jahr in Folge von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e. V. einen Gutschein über 300 Euro.
Im Rahmen des Deutschunterrichtes der Klasse 5 haben die Schüler*innen Gedichte rund um den Jahreskreis selbst gedichtet. Im Frühling kam oft Corona natürlich oft vor.Ein Versuch, mit der Corona-Krise kreativ umzugehen.
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