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Kategorie: Aktuelles

  • Theaterbesuch der Klasse 8 b in dem Tanzstück “Fall Seven Times”

    Theaterbesuch der Klasse 8 b in dem Tanzstück “Fall Seven Times”

    Wird eine Tänzerin oder ein Tänzer fallen und sich verletzen oder nicht?

    Das war eine ständige Frage, die sich viele der Zuschauerinnen und Zuschauer stellten, die das Tanzstück ,,Fall Seven Times” mit Staunen beobachteten. Das Stück wurde von Guy Nadar und Maria Campos choreographiert und hervorragend vom Tanzensemble umgesetzt. Miguel Marin komponierte die eindringliche und atemberaubende Musik. Die Klasse 8b besuchte eine Aufführung im Staatstheater Mainz mit Herrn Jung und Frau Sturn am 11. September 2018.

    In ,,Fall Seven Times” geht es um das Leben und das Sprichwort „Wenn du siebenmal fällst, steh achtmal wieder auf“. In der Umsetzung wurden die Tänzerinnen und Tänzer zum Takt der Musik durch die Luft gewirbelt und immer wieder aufgefangen. Dennoch fallen die Tanzenden auch immer wieder hin und helfen sich gegenseitig wieder auf die Beine. Durch die perfekte zeitliche Abstimmung weiß der Zuschauende in bestimmten Momenten nicht, ob etwas schief geht. Alle Darbietenden sind in ständiger Bewegung und erzeugen so ein sehr dynamische und energiegeladene Atmosphäre.

    Die in schlichtem Hellgrau gehaltene Kulisse und Kleidung der Tänzerinnen und Tänzer rückten die Darbietung in den Vordergrund und halfen dem Publikum, dem energiegeladenen Tanz zu folgen. Die Helligkeit der gewählten Farbe hatte eine positive Wirkung und unterstrich das aufmunternde Sprichwort, das dem Tanzstück zugrunde liegt.

    Im Anschluss führten die Schülerinnen und Schülern eine lebhafte Diskussion darüber, wie sie ,,Fall Seven Times” fanden. Es gab viele unterschiedliche Meinungen: Die eine Hälfte fand es gut, andere fanden es genial, wieder andere waren neutral. Ich persönlich fand es sehr interessant und beeindruckend, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer aufeinander verlassen konnten und sich niemand verletzte. Ich habe mehr als einmal die Luft angehalten und gezittert, bei den waghalsigen akrobatischen Leistungen.

    Hier ist der Link zu dem Trailer von Fall Seven Times.

    Ein Bericht von Henriette Pahling

  • Neuzugang im Oberstufen-Aufenthaltsraum

    Neuzugang im Oberstufen-Aufenthaltsraum

    Dank einer Spende aus der Elternschaft konnte ein Tischkicker im MSS-Aufenthaltsraum aufgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler transportierten den Kicker und bauten ihn zusammen. In Zukunft werden wohl die Freistunden auch in der Oberstufe aktiv gestaltet, sofern der Fußball nicht verschwindet.

    [su_highlight background=“#f9f976″]Nochmals herzlichen Dank der Familie und unseren Schülerinnen und Schülern faire Spiele![/su_highlight]

  • Genießen, schenken, Gutes tun! – Schlosswein vom Förderverein

    Genießen, schenken, Gutes tun! – Schlosswein vom Förderverein

    [pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2018/10/Schlosswein-2018.pdf" title="Schlosswein 2018"]

  • Augmented Realtiy Sandbox im Erdkundeunterricht

    Augmented Realtiy Sandbox im Erdkundeunterricht

    Augmented Realtiy Sandbox–„…the coolest thing ever!“(t.w./g.s.)

    Als es vor einiger Zeit hieß, dass sich die Fachschaft Erdkunde einen Sandkasten anschaffen wollte, waren erstaunte und fragende Blicke die Folge. Niemand konnte sich vorstellen, wieso und wofür man in Erdkunde einen Sandkasten benötigen würde.

    Glücklicherweise gab es eine Menge Videos im Internet, um den gewünschten Sandkasten vorzustellen: Eine über dem Sandkasten montierte Kinect-Kamera der Xbox erfasst kontinuierlich das Oberflächenprofil des Sandes. Ein Computer verarbeitet mithilfe einer Software die übermittelten Informationen, berechnet daraus das Höhenmodell und projiziert dieses auf die Sandoberfläche. So entsteht eine dreidimensionale physische Karte–ein Sandkasten mit erweiterter Realität.

    Überdies sind aber noch viele weitere Möglichkeiten gegeben, um geographische Themen Schülerinnen und Schülern anschaulich näherzubringen. So kann man es beispielsweise virtuell regnen lassen und beobachten, wie das so entstandene Wasser Berge hinunterfließt, sich in Senken sammelt und dort Seen bildet oder wie es in Ozeane fließt.

    Diese faszinierende Idee wurde an der Universität in Davis (Kalifornien) entwickelt, wo heute neben der Liste der benötigten Komponenten und einer Bauanleitung auch die notwendige Software unter einer kostenfreien Lizenz zur Verfügung gestellt wird. Nach einer kurzen Planungsphase, der Vorstellung des Projektes beim Förderverein der Schule, unseren „Möglichmachern“ und der Zusage dieses zu fördern, kümmerte sich die Fachschaft um die Planung, die Anschaffung der notwendigen Baumaterialien sowie um den Bau selbst. Dieser wurde rechtzeitig zum Ende der Sommerferien fertiggestellt, so dass die Fachschaft Erdkunde nun eine auf die Gegebenheiten unserer Schule ideal angepasste Versioneiner „AR Sandbox“ besitzt.

    Nachdem dann einige Kolleginnen und Kollegen die „AR Sandbox“ fleißig ausprobiert und für gut befunden hatten, mussten bzw. durften die Schülerinnen und Schüler eines Grundkurses Informatik bereits als Erste mit dem Sandkasten arbeiten. Auch beim Abend des Schulelternbeirates entwickelte sich die „AR Sandbox“ zum Publikumsmagneten und so wurden gleich die ersten Bilder und Videos auf diversen Sozialen Medien veröffentlicht.

    In den nächsten Tagen und Wochen soll die „AR Sandbox“ auch im Regelunterricht Erdkunde zum Einsatz kommen, um den Schülerinnen und Schülern beispielsweise aktuelle geografische Ereignisse wie Starkniederschläge oder Tsunamis sowie deren verheerende Folgen durch eine wesentlich bessere Visualisierung vor Augen zu führen. Überdies wurden bereits Ideen entwickelt, wie die „AR Sandbox“ eventuell auch in anderen Fächern wie Mathematik oder Bildende Kunst zum Einsatz kommen könnte.

    Wir laden Sie ein, am Tag der offenen Tür selbst mit dem Sand zu spielen, kreativ zu werden und sich selbst von der Faszination „AR Sandbox“ anstecken zu lassen. Wir freuen uns auf sie!

    Ganz besonders bedanken möchte sich die Fachschaft Erdkunde beim Förderverein der Schule, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Umsetzung dieses Projektes nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls möchten wir uns bei Herrn Dr. Sören Zorn bedanken, der uns bei der Anschaffung, Einrichtung und Wartung des Computersystems beraten und unterstützt hat. Nicht zuletzt gebührt aber auch dem Team um Oliver Kreylos an der UC Davis ein ganz besonderer Dank, dass diese Idee so gut nachvollziehbar dokumentiert im Internet veröffentlicht ist.

    Weitere Informationen zur Augmented Reality Sandbox finden Sie im WWW unterURL: https://arsandbox.ucdavis.edu/ [30.08.2018].

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  • Wie breit ist der Rhein? Die 10b misst nach

    Wie breit ist der Rhein? Die 10b misst nach

    Geometrie im ursprünglichen Sinne bedeutet die Vermessung der Erde. Dies nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b am 12.09.18 ernst. Ausgerüstet mit Messlatten, großen Tafelgeodreiecken und Maßbändern zogen sie los, um die Höhe des Kurfürstlichen Schlosses, die des Raimunditors und als kniffligste Aufgabe die Breite des Rheins zu bestimmen. Durch Anwenden der Strahlensätze ist dies möglich, ohne nasse Füße zu bekommen, oder den Weg nach Kastel antreten zu müssen.

    Während der zweistündigen Vermessungsübung mussten die Schülerinnen und Schüler praktische Probleme überwinden, die sich bei bloßer Betrachtung der mathematischen Inhalte im Lehrbuch nicht ergeben hätten. Zusätzlich hilft die praktische Auseinandersetzung mit den Inhalten, diese zu verinnerlichen.

    Im Rahmen der Nachbereitung des Vermessungsnachmittags müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse nicht nur sorgfältig ausarbeiten und darstellen, sondern die zu bestimmenden Streckenlängen auch recherchieren. So können sie sie mit den eigenen Messergebnissen vergleichen und die Güte der Messung beurteilen.

  • Chemie Exkursion zur Uni Mainz

    Chemie Exkursion zur Uni Mainz

    Am 10.09. 2018 besuchten unser 12er Chemie Grundkurs von Frau Lourhnimi sowie einige Schüler des LK 13 Chemie nachmittags den Fachbereich Chemie der Gutenberg Universität in Mainz.

    Ca. 3 Stunden verbrachten wir dort im Rahmen der Exkursion, welche in einen theoretischen und praktischen Teil aufgeteilt war. Das Thema lautete Säuren& Basen und knüpfte somit perfekt an unseren aktuellen Unterrichtsinhalt an, während der Aufenthalt den 13ern zur Wiederholung für die anstehenden Abiturprüfungen nützte.

    Wir erhielten umfangreiche Materialien und bekamen viel Gelegenheit, selbstständig (teilweise auch mit Hilfe von Chemie Studenten) in überschaubaren Gruppen zu experimentieren und somit das Gelernte zu prüfen oder neue Inhalte zu verstehen und zu erfassen.

    Alles in allem war es ein gelungener Aufenthalt, der uns in unserem Wissen bereicherte.

    Luisa 

     

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  • Schlosskickerinnnen WK1 im Finale knapp unterlegen

    Schlosskickerinnnen WK1 im Finale knapp unterlegen

    Fußball Jugend trainiert für Olympia

    WK I-Mädchen (Jg. 2000-2003) verpassen nach Elfmeterschießen knapp den Einzug in die nächste Runde

    Die Schlosskickerinnen absolvierten am 17.10.2018 mit einem soliden 2:1 ein gutes Auftaktspiel gegen das Gymnasium Nieder-Olm. Zuvor verlor das Nieder Olmer Gymnasium gegen die IGS Bretzenheim mit 1:2, so dass es zum Finale zwischen dem Schlossgymnasium und der IGS kam.

    Beide Mannschaften zeigten viel Leidenschaft und Kampf, so dass sie einige Toraktionen herausspielen konnten. Jedoch scheiterten beide Teams regelmäßig an den gut parierenden Torhüterinnen. Somit stand es nach 2 mal 15 Minuten immer noch 0:0 und es kam zum Elfmeterschießen. Hier zeigten die IGS-Spielerinnen bessere Nerven und Treffsicherheit. Das Spiel endete mit 2:4. Dennoch zieht unsere Mannschaft ein positives Fazit, musste doch die favorisierte IGS als Eliteschule des Sports bis zum Ende um den Sieg bangen.

    Besonders hervorzuheben ist, dass im gesamten Turnierverlauf ein vorbildliches Fairplay mit keinerlei gelben oder roten Karten beobachtet werden konnte.

    Für unsere Mannschaft spielten: Julia Gimper (Tor, 10e), Rebecca Mayer, Svea Hoffmann (10b), Kristina Isleiwa (11 HEN), Sophie Greif (10d), Anutsara Lason (10e), Lucia Kutt (13 JUN), Theresa Antwi (13KEI), Theresa Hofrichter (12 SIH)

  • Blogeintrag Nr.3 von Neil Bogs aus Namibia

    Blogeintrag Nr.3 von
    Neil Bogs aus Namibia

    [su_column size="2/3" center="yes"][pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2018/10/NeilBogs10-18.pdf%22][/su_column]

     

    [su_button url="https://gaks.holl-it-services.de/schloss-schuelerinnen-und-schuelerin-aller-welt/" target="blank" background="#a2a2a8" color="#313030" size="8" radius="0" icon_color="#ffffff" text_shadow="0px 0px 0px "]zu allen Nachrichten von Neil Bogs[/su_button]

  • Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin

    Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin

    Ina Baltunova ist Deutschlehrerin und hat vom PAD ein Jahresstipendium erhalten, um bei uns ihre pädagogischen uns sprachlichen Fertigkeiten zu perfektionieren. Dann geht sie als „Botschafterin deutscher Sprache und Kultur“ zurück nach Belarus (Weissrussland).

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“][su_quote cite=“ (Ina Baltunova)“]Lehrer sein, das „vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.[/su_quote]
    Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin, Frau Ina Baltunova

    Ina Baltunova mit dem Kurs 11E1
    Frage: Warum haben Sie gerade Deutsch als Fremdsprache gelernt?
    Frau Batunova: Bei uns in Belarus lernen alle Grundschüler Deutsch. Ich habe das zuerst auch einfach so gemacht,
    wie alle anderen, dann habe ich angefangen diese Sprache zu lieben.
    Frage: Was war Ihr erstes deutsches Wort?
    Frau Baltunova: Meine ersten beiden Wörter waren „Guten Tag“; das lernen meine Drittklässler auch als erstes. Ein
    Wort, das ich ihnen gerne beibringe, ist das Wort „Sehenswürdigkeiten“. Es ist nicht zu kurz und schwierig auszusprechen.
    Frage: Welche andere Sprache würden sie gerne sprechen können?
    Frau Baltunova: Englisch wäre für mich sehr interessant, aber leider lernen wir in Belarus nur eine Fremdsprache. Hier am Schlossgymnasium hospitiere ich nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in einer Englischklasse.
    Frage: Warum sind Sie Lehrerin geworden?
    Frau Baltunova: Schon von Kindheit an träumte ich, einmal Lehrerin zu werden. Ich hatte gute Lehrer in meiner Schulzeit, dank ihnen war ich von diesem Beruf einfach begeistert. Um sich für diesen Beruf zu entscheiden, muss man unbedingt Kinder lieben, neugierig und fleißig sein, immer eine eigene Meinung haben und gerne Tipps geben. Das alles war bei mir der Fall und ist es bis heute geblieben.
    Außerdem habe ich als ältere Schwester sehr gern meinen Brüdern bei den Hausaufgaben geholfen. Das machte mir wirklich Spaß.
    Frage: Würden Sie wieder Lehrerin werden, wenn Sie die Wahl hätten?
    Frau Batunova: Ja, der Beruf ist sehr wichtig, interessant und etwas ganz Besonderes. Er gibt nicht nur den Schülern viel, sondern auch den Lehrern: Er hält jung, man bleibt auf Trab und erlebt jeden Tag etwas Neues. Besonders die Schüler und Eltern können einem viel Mühe bereiten, aber einen auch sehr bereichern. Mein Beruf vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.
    Frage: Was in Deutschland erinnert Sie an ihre Heimat und was war neu für Sie?
    Frau Baltunova: Ich bin letzten Februar nach Deutschland gekommen, und was mir gleich aufgefallen ist, war das Wetter. Hier ist es im Winter und im Frühling viel angenehmer, als in meiner Heimat. Die Natur erblüht im Frühling viel schöner und schneller. Man kann im Frühling und Sommer sehr schön im Garten mit Freunden grillen und zusammen Spaß haben. Man kann die Natur in vollen Zügen
    genießen, was in meiner Heimat nicht so gut funktioniert, weil es sehr schnell kalt wird und der Sommer nicht so lange warm ist.
    In Deutschland gibt es Berge, und man muss nicht verreisen um sich zu erholen, denn man hat vor Ort so viele Möglichkeiten.
    Mir ist außerdem auch aufgefallen, dass die Deutschen gerne ausgehen und feiern, aber an Fastnacht war ich ein bisschen schockiert von den vielen Jugendlichen, die Alkohol getrunken haben .
    Jetzt warte ich auf Weihnachten. Ich träume schon lange davon, dieses Fest in Deutschland zu erleben..
    In Mainz ist auch noch ein anderer Traum wahr geworden, nämlich endlich einmal den Rhein zu sehen. Ich habe oft mit meinen Schülern über den Rhein geredet, aber ihn wirklich einmal zu sehen, hätte ich mir nicht gedacht. Man braucht nicht viel um glücklich zu sein…
    Frage: Wo liegen die Unterschiede zwischen ihrem Heimatland und Deutschland?
    Frau Batunova: Unter anderem die Tatsache, dass es in Deutschland, insbesondere in kleineren Städten, mehr Einfamilienhäuser gibt als in Weißrussland. In meinem Heimatland sind Hochhäuser verbreiteter.
    Aufgrund des Klimas ist in Belarus im Gegensatz zu Deutschland leider auch kein Weinanbau möglich. Natürlich gibt es große Unterschiede in der Politik, in der Wirtschaft, im Schulsystem.
    Frage: Was sind Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der russischen und der deutschen Sprache?
     Frau Batunova: Dort wo ich her komme, spricht man eher Russisch. Weißrussisch ist nicht so typisch, und es gibt sehr viele Lehn- und Fremdwörter aus dem Deutschen, die aber eine etwas andere Bedeutung haben, zum Beispiel ,Butterbrot‘. Dieser Ausdruck bezeichnet auf Russisch ein belegtes Brot, also mit Käse und Wurst, doch auf Deutsch ist es nur ein Brot mit Butter. Also warne ich meine Schüler immer, wenn sie sich in Deutschland etwas zu essen bestellen wollen.
    Ein anderes Wort ist ,Kotelett‘, was hier ein Stück Fleisch mit Kochen bedeutet, doch auf Russisch bedeutet es ‚Frikadelle‘.

    Im Russischen gibt es keine Artikel, aber statt vier Kasus haben wir sechs Kasus mit jeweils verschiedenen Endungen. Und bei uns ist die Wortreihenfolge in einem Satz nicht so wichtig, während man im Deutschen immer nach Subjekt und Prädikat sortiert.
    Im Russischen gibt es viele Entlehnungen aus der deutschen Sprache
    .

    Viele deutsche Wörter klingen gleich mit russischen Wörtern. Man braucht kein Wörterbuch um sie zu verstehen,

    z.B. der Absatz= абзац
    *das Feuerwerk = фейерверк
    *die Glasur = глазурь
    *der Grund = грунт
    *der Jahrmarkt = ярмарка
    *die Jäger = егерь
    * die Kartoffeln = картофель
    *der Kurort = курорт
    *die Landschaft = ландшафт
    *der Maler = маляр
    * die Matratze = матрац
    *der Maßstab = масштаб
    *das Pflaster = пластырь
    *der Poltergeist = полтергейст
    *das Postamt = почтамт
    *das Pult = пульт
    *der Rucksack = рюкзак
    *der Schiefer = шифер
    *der Schlagbaum = шлагбаум
    *der Schlager = шлягер
    *die Waffel = вафля
    *das Wunderkind = вундеркинд
    *das Zifferblatt = циферблат
    *der Zirkel = циркуль
    Frage: Was finden Sie in Deutschland schön und was nicht so schön?
    Frau Baltunova: In Deutschland gibt es alles was man braucht, um gut zu leben: Mildes Klima, schöne Landschaften, hohes Lebensniveau. Das imponiert mir natürlich. Am besten gefällt mir, dass die Lehrer in den Ferien und am Samstag frei haben. In Belarus ist das anders.
    Besonders die Frage der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist schwierig. Oder zum Beispiel die Tatsache, dass es hier Bettler gibt, die auf der Straße leben. So etwas kennen wir in Belarus nicht. Und ich kann das auch nicht akzeptieren.
    Frage: Was sind Ihr Lieblingsbuch, -musik und -film?
    Frau Baltunova: Ich habe immer Angst vor solch schwierig zu beantwortenden Fragen. Also: Ich mag psychologische Bücher oder packende Thriller, wegen des Nervenkitzels. Liebesromane finde ich eher langweilig.
    Ich höre Pop-Musik, aber im Moment viele deutsche Lieder, um mein Sprachniveau zu verbessern. Liedtexte sind mir wichtig.
    Bei Filmen hängt das von meiner Stimmung ab, lustig oder nicht lustig…
    Frage: Sind sie verheiratet? Haben Sie Familie?
    Frau Baltunova: Ich bin verheiratet und wohne mit meinem Mann in Vitebsk, dem Geburtsort von Marc Chagall.
    Meine einzige Tochter ist 19 Jahre alt und studiert momentan Jura in der Hauptstadt Minsk.
    Ich bin sehr stolz auf sie. Zur Familie zählt zudem noch unser Hund, Richard, ein Pekinese.
    Frage: Welche Hobbys haben Sie, und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
    Frau Baltunova: Deutsch ist mein wichtigstes Hobby! In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und treffe mich mit meinen Freunden. Häufig fahre ich mit meiner Familie in unser Wochenendhaus außerhalb der Stadt, da es in meinen Augen sehr wichtig ist, viel Zeit mit der Familie zu verbringen.
    Was mir auch sehr viel Spaß macht, ist Autofahren.
    Frage: Hätten sie die Wahl, würden Sie lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?
    Frau Baltunova: Auf jeden Fall lieber in der Stadt. Ich würde die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Vorzüge, die das Leben in der Stadt ermöglicht, nicht aufgeben wollen; allerdings schätzte ich die Natur sehr und habe deshalb ein Ferienhaus im Grünen.
    Frage: Würden Sie lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen?
    Frau Baltunova: In meinem Alter möchte ich nicht mehr in die Vergangenheit zurück, denn mein Leben ist nicht immer leicht gewesen. Über die Vergangenheit kann man viel lesen, und man kann von der Vergangenheit auch viel lernen. Es wäre schon interessant zu wissen, wie das Leben in der Zukunft aussehen wird, gerade weil sich die Technologie so schnell weiter entwickelt.
    Frage: Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
    Frau Baltunova: Eine große Reise um die Welt mit meiner Familie unternehmen, neue Städte und Länder entdecken, zum Beispiel China, Ägypten oder Brasilien.
    Frage: Welche drei Assoziationen haben Sie, wenn Sie an Deutschland denken?
    Frau Baltunova: Ordnung, Spaß haben und Lebensqualität.
    Frage: Stellen Sie sich vor, Sie könnten Superkräfte bekommen. Welche würden Sie sich wünschen?
    Frau Baltunova: Fliegen können? Nein, wozu wäre das gut? Gedanken lesen? Nein danke, das ist mir zu gefährlich.
    Aber ich würde gerne mehrere Fremdsprachen auf Muttersprachen-Niveau beherrschen.
    Frage: Was sind die berühmten 3 Dinge, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?
    Frau Baltunova: Ein Handy mit gutem Internetzugang, mit Akku oder Batterie, natürlich immer aufgeladen. Bin ich lange auf dieser Insel? Wenn nicht, dann Streichholzer, um ein Feuer zu machen und ein bequemes Zelt. Am besten würde ich ein Flugzeug mit einem netten Piloten mitnehmen, damit ich wieder zurückfliegen kann.
    Frage: Sind sie eher ein Hunde- oder ein Katzentyp?
    Frau Baltunova: Ein Hundemensch, denn Hund sind näher bei den Menschen und können sie besser verstehen. Katzen leben in ihrer eigenen Welt.
    Frage: Was ist Ihr Lieblingsauto?
    Frau Baltunova: Schwer zu sagen. Das Wichtigste ist für mich, dass ich mich sicher fühle und das Auto bequem ist.
    Frage: Wie würden Sie sich mit drei positiven Eigenschaften selbst charakterisieren?
    Frau Baltunova: Ich denke mal, ich bin lebensfroh, lustig und gutherzig.
    Mein Lebensmotto ist vielleicht: Das Leben zu schätzen und das Leben zu genießen. Alles geht vorbei, man muss hier und jetzt glücklich sein.

    Weitere Gäste aus aller Welt am Schlossgymnasium finden Sie hier.

  • „Schlopolis-Lebt! 2018“ Preisträger fliegen über Mainz

    „Schlopolis-Lebt! 2018“ Preisträger fliegen über Mainz

    Der diesjährige „Schlopolis-Lebt!“ Preis wurde acht Schülerinnen und Schülern des Schlossgymnasiums für ihr besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft verliehen.[su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]
    Charlotte Batzer, Rubin Hagels, Hatice Güvenc und Olida Celik wurden für ihr AIDS-Projekt im Herbst 2017 ausgezeichnet.

    Sven Bogs, Henrik Hoffmann, Niko Schäfer und Anna-Sophie Stritter erhielten den Preis für die Initiierung und Vorbereitung der Projektwoche „Eine Welt Schule“, die vor den Sommerferien 2018 stattfinden sollte. Das groß angelegte Projekt, in das alle Schülerinnen und Schüler eingebunden werden sollten, konnte letztlich nicht durchgeführt werden, weil für etwa 20% der Schüler keine Kursangebote zustande kamen. Die ausgiebige Planung wird jedoch in diesem Jahr fortgesetzt und das Projekt im Schuljahr 2018/19 wieder aufgenommen.

    Die Preisverleihung fand im Rahmen der „Lob und Dank Feier“ am 30.6.2018 statt, so dass sich alle Beteiligten den ganzen Sommer über auf den im Preis enthaltenen Segelflug über Mainz freuen konnten.

    Am 1.9.2018 trafen sich die Preisträger und die Mitglieder des Arbeitskreises Sozialkompetenz des Schulelternbeirates am Finther Flughafen. Die Aufregung war groß, doch der routinierte Pilot, Segelfluglehrer und SEB-Mitglied Dr. Thomas Heine sowie Simon Weil (ehemaliger Schlossschüler) brachten alle Teilnehmer gut in die Luft und wieder auf den Boden. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Sicht waren die Flüge über Mainz spektakulär und ein großartiges Highlight zum Schuljahresbeginn. Die Eltern vom SEB hatten für ein leckeres Picknick auf dem Flugfeld gesorgt und zum Abschluss gab es noch einen Umtrunk im Tower One. Es war ein toller Tag, der sich für alle nochmal richtig wie Urlaub anfühlte.[/su_column] [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““][smartslider3 slider=73]
    Finanziert wird der Preis bereits seit einigen Jahren als Unternehmensspende von einem Betrieb aus der Elternschaft[/su_column][/su_row]

     

    Genauere Informationen über den „Schlopolis-Lebt!“ Preis

    Der „Schlopolis-Lebt!“ Preis wird jährlich vom Schulelternbeirat (SEB) an Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums verliehen, die aus Eigeninitiative besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft gezeigt (haben) und die Zusammenarbeit untereinander gefördert haben. Alle diese Kriterien trafen in besonderem Maße auf die diesjährigen Organisatoren des AIDS-Projektes und der „Eine Welt Schule“ zu.

    Schlopolis-Lebt!“-Preisträger

    2011/12 Entwicklung der ersten Schul-App Yannik Winter
    2012/13 Jahrbuch-AG: 1. Jahrbuch des Schlossgymnasiums Azize Karabulut, Vivian Fischer, Nina Kurz, Nicole Müller, Johanna Reh, Esther Schmidt, Lea Rau
    2013/14 Umwelt-AG: Neues Abfallkonzept und Mülltrennung für Klassenräume Nathalie Anagnostou, Humaira Aslam, Mariam Goumaa, Markus Hempfling, Sven Hofmann, Naciye Ilhan, Reinhold Klein, Serafina Klös, Daniel Kreußer, Thuy An Nguyen, Meyram Zergane
    2014/15 Sozialpolitische Tage: Besuch von Schülergruppen in sozialen Einrichtungen, Podiumsdiskussion zu Sterbehilfe und Einheitsschule Clara Hoffmann, Mayank Sharma, Eda Duran, Henning Locher, Mathias Hempfling, Jann Köster, Kathrin Schmitz, Adrian Poot-Habisrittinger
    2015/16 Schlosspatenprojekt – Integration junger Flüchtlinge: „Jugendliche sollen unter Jugendlichen sein“ Mayank Sharma, Clara Hoffmann, Nora Schwarz, Rebekka Franz, Rahel Böhmer, Eda Duran, Lisa Shah
    2015/16 Schule als Staat – Schlopolis 2.0 Adrian Poot-Habisrittinger, Jann Köster, Kathrin Schmitz, Eda Duran, Christina Müller, Lejla Lukac, Mubeen Moin, Milena Reineke, Andreas Gruschkus, Lisa Lehmann, Gernot Siehr
    2016/17 Kompetenzen-Workshops für die Oberstufe und 10. Klassen: Finanzen & Steuern, Bewerbung, Selbstsicheres Auftreten, Selbstorganisation, Erste Hilfe u.v.a.m. Neil Bogs, Nicole Müller, Jann Köster, Nicolai Luft, Jan-Tobias Freier, Lisa Shah, Henrik Hoffmann, Laurena Bender
    2017/18 Planung der Projektwoche:
    „Eine-Welt-Schule“: Alles, was Menschen verbindet und kulturelle Grenzen überwindet
    Sven Bogs, Henrik Hoffmann, Anna-Sophie Stritter, Niko Schäfer
    2017/18 AIDS-Projekt , Information am Welt AIDS-Tag für alle Schüler und Schülerinnen
    Detailinformationen und Diskussionen unter Mithilfe der AIDS-Hilfe Mainz e.V. und der Fachschaft Religion für die Jahrgangstufen 10 und 11.
    Charlotte Batzer, Rubin Hagels, Hatice Güvenc und Olida Celik

    [su_note note_color=“#efefed“ text_color=“#100000″ radius=“2″]Die Ausschreibung und die Verleihung des „Schlopolis-Lebt!“ Preises soll alle Schülerinnen und Schüler dazu aufrufen, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und ihre besonderen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

    Schüler, die sich um den Preis bewerben möchten, müssen ihr Projekt in der 1. Schulwoche nach den Osterferien im April beim SEB einreichen
    (Kontakt und nähere Infos: Ulrike Kolbus oder Ursula Bender,  Arbeitskreis Sozialkompetenz des SEB, mail: uk@cobra-emotions.de oder über das Schulsekretariat.)

    Finanziert wird der Preis bereits seit einigen Jahren als Unternehmensspende von einem Betrieb aus der Elternschaft.

    Der „Schlopolis-Lebt!“ Preis wurde 2011 ins Leben gerufen, um den Geist des ersten Schlopolisprojekts lebendig zu halten und die Schulgemeinschaft daran zu erinnern, dass Gesellschaft nur durch das Engagement des Einzelnen funktioniert.

    Das Schlopolisprojekt hat bisher zweimal am Schloss-Gymnasium stattgefunden. Schule als Staat ist ein Planspiel, welches seit über 20 Jahren bundesweit an weiterführenden Schulen durchgeführt wird.

    Das Schloss-Gymnasium Mainz ist bisher die einzige Schule in Rheinland Pfalz, die sich diesem Großprojekt gestellt hat. Jede Schule erarbeitet ihr eigenes Konzept für Planung und Durchführung. Regierungsform, Staatsname und Symbole, Verfassung, Staatsorgane, Wirtschaftskreislauf mit Währung, Betrieben und Steuersystem werden entworfen, Wahlen durchgeführt und der Staat für drei Tage an der Schule ins Leben gerufen.

    Das ist politische Bildung, Sozialkunde, Betriebswirtschaft, Kunst und Kultur zum Miterleben – Schule einmal ganz anders. Wegen der großen Begeisterung für dieses sozialpolitische Experiment stehen die Planer von Schlopolis 3.0 bereits in den Startlöchern. Wir wünschen viel Erfolg![/su_note]