Auch dieses Jahr haben sich wieder etliche Schülerinnen und Schüler an die Aufgaben der Chemie-Olympiade herangewagt.
Das Niveau dieser Aufgaben geht weit über das schulische Niveau hinaus (Aktuelle Aufgaben). Umso bemerkenswerter ist es, dass die stärkste Gruppe der Teilnehmer aus der 10b kam. Emily Haug, Tuana Dirim, Luis Huerta und Ingmar Werbik haben die Herausforderung angenommen und Luis war tatsächlich so gut, dass er ebenso wie Tim Wilking aus dem Chemie-LK MSS12 und Lena Drewnick aus dem Chemie-LK MSS13 in die 2. Runde des Wettbewerbs weitergekommen ist.
Somit haben die Hälfte unserer teilnehmende Schüler die zweite Wettbewerbsrunde erreicht. Herzlichen Glückwunsch!
In dieser Runde wurden bereits Anfang Dezember die Klausuren geschrieben. Diese dauerten 180 Minuten und fanden unter Aufsicht in der Schule statt. Anders als in der ersten Runde, in der die Aufgaben zu Hause beantwortet werden konnten, war die Verwendung von Hilfsmitteln wie Fachbücher oder Internet in der zweiten Runde nicht möglich. Die Arbeiten der zweiten Runde werden auch anders als die der ersten Runde, die von der jeweiligen Chemielehrkraft korrigiert wurden, zentral für ganz Rheinland-Pfalz korrigiert.
Auf die Ergebnisse aus dieser Runde warten wir noch. Die Sieger der zweiten Runde werden dann zu einem Auswahlseminar mit Vorträgen, Übungen und Klausuren eingeladen.
Die erfolgreichen Teilnehmer dieser dritten Runde können dann an der eigentlichen Olympiade teilnehmen, an der über 600 Teilnehmer aus 90 Ländern teilnehmen werden.
Die Olympiade findet dieses Jahr vom 16.-25.6.2023 in der Schweiz statt. Wir drücken unseren Teilnehmer:innen der zweiten Runde die Daumen!
Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse 13 präsentieren, unterstützt durch Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften Physik und Chemie, kurz vor den Weihnachtsferien eine Weihnachtsvorlesung für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen. Jedes Showexperiment wird dabei adventlich bzw. auf den Jahreswechsel vorgreifend anmoderiert.
Nachdem Corona die letzten zwei Jahre den Veranstaltungskalender durcheinander gewirbelt hatte, bieten die Fachschaften Physik und Chemie, ganz in der Tradition vieler Universitäten weltweit, nun zum achten Mal die Vorlesung an. Dabei wird an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.
Im Rahmen unseres mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts ist diese Veranstaltung ein Baustein, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Ziel der Veranstaltung ist, den Schülerinnen und Schülern eine andere Perspektive auf die Naturwissenschaften zu eröffnen.
Wie schon in den vergangenen Jahren sind auch in diesem Jahr unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler im Schülerlabor der Chemie der Johannes Gutenberg Universität „Dem Täter auf der Spur“. Zum Auftakt des Themenfeldes „Vom Kleinen zum ganz Großen“ des Lehrplans Naturwissenschaften nehmen die Schülerinnen und Schüler einen ganzen Vormittag in Schülerversuchen Fingerabdrücke, entziffern geheime Botschaften und weisen Blutspuren nach. Unterstützt und begleitet werden Sie dabei von Studierenden der Chemie, sowie von ihren Klassen- und NaWi-Lehrerinnen und Lehrern.
Wir als Klasse 10e haben in den vergangenen Wochen an einem Projekt zum Thema Kunststoffe gearbeitet. Dieses fand fächerübergreifend im Chemie- und Englischunterricht statt und von wurde unseren Lehrkräften Frau Schön (Chemie) und Frau Flemming (Englisch) begleitet.
Wir haben in Gruppen zu verschiedenen Themenproblematiken rund um Plastik recherchiert und diese unserer Klasse anschließend in kurzen Vorträgen auf Englisch präsentiert.
Die Schwierigkeit bestand für uns also zum einen auf der chemischen Ebene, zum anderen aber auch in der Sprache.
Zur Veranschaulichung haben die einzelnen Gruppen ihre Vorträge mit Sketchnotes auf Deutsch und Englisch (siehe Fotos) unterstützt.
Es wurden Vorträge zu den Themen „Biokunststoffe – eine Alternative?“, „Mikroplastik – eine Gefahr?“, „Recycling – die Lösung oder ein Problem?“, „Kunststoffe – ein Klimaproblem?“ und „Historisches – vom Bakelit bis heute“ gehalten. Diese Fragen wurden auf chemischer Ebene, aber auch inhaltlich und in Hinsicht auf unseren Alltag behandelt.
Generell mochten wir den fächerübergreifenden Aspekt des Projekts sehr und können im Nachhinein sagen, dass wir für beide Fächer aus dem Projekt etwas mitnehmen konnten und auch methodisch durch die Verwendung der Sketchnotes als Vortragsmedium einiges dazugelernt haben.
Vier Schülerinnen aus der 10b erreichten im Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ 2021/22 die zweite Runde. Wir gratulieren ihnen dazu herzlich.
Waren im ersten Durchgang noch theoretische Fragen zu beantworten, die sich auf den Unterrichtsstoff des jeweiligen Lehrplans bezogen, wird die Klausur der zweiten Runde an der Universität in Saarbrücken über Themen des Mittelstufenunterrichts hinausgehen. Die Chemikerinnen erwartet außerdem ein unterhaltsames Rahmenprogramm.
Sollten die vier auch in Saarbrücken weiterkommen, treten sie in der dritten Runde im Juni in Münster, in der sogenannten Westrunde gegen die besten Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen, Bremen, NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an. Hier werden, verbunden mit einem mehrtägigen Workshop, sowohl theoretische wie praktische Aufgaben, die über den im Unterricht vermittelten Stoff hinausgehen, abgeprüft werden. Drücken wir also weiter die Daumen.
Wer sich auch einmal in diesem Wettbewerb mit Gleichaltrigen aus ganz Deutschland messen möchte, kann sich gerne im nächsten Schuljahr an seine Chemielehrerin oder seinen Chemielehrer wenden.
Fünf Schülerinnen und ein Schüler der Chemieleistungskurse 12 und 13 wurden kurz vor den Weihnachtsferien mit Übergabe der Urkunden durch die Fachlehrerin und den Fachlehrer für die Teilnahme an der ersten Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO) geehrt. Wir gratulieren ihnen herzlich. Leider kann eine Ehrung im größeren Rahmen im Coronajahr nicht stattfinden. Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer erarbeiteten in ihrer Freizeit fachdisziplinübergreifende Themen der Chemie, die teilweise weit über den im Unterricht vermittelten Stoff hinausgingen. Alexander, Marina, Martin und Sahand erreichten die zweite Runde des Wettbewerbs. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!
Alexander, Martin und Sahand nahmen es zudem auf sich, während der stressigen Kursarbeitsphase die 180 minütige und 16 Seiten umfassende Prüfung der zweiten Runde abzulegen. Drücken wir ihnen für ein Weiterkommen die Daumen.
Bei der Internationalen Chemieolympiade handelt es sich um einen weltweiten Schülerwettbewerb. Schülerinnen und Schüler der höheren Schulstufen bearbeiten hier über den Unterricht hinaus in vier Runden Chemiethemen. Das Finale findet nach jetziger Planung 2022 in Tianjin/China statt.
Auch in diesem Jahr hat sich eine Gruppe des Schlossgymnasiums aufgemacht, um bei der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung dem Projekt „Plastic Pirates“ mitzumachen.
Die dreizehn Schülerinnen und Schüler des 12er Grundkurses Chemie sammelten und analysierten dazu am Laubenheimer Rheinufer Müll. Vor allem der Plastik Müll und hier das Mikroplastik, welches mit einem speziellen Netz aus der Strömung gefiltert wurde, hatte es den „Citizen Scientists“ angetan. Die Proben wurden später im Unterricht genauer untersucht. In der Fangvorrichtung, die eine Stunde in der Strömung des Rhein hing, fanden sich 21 Mikroplastikfragmente. Anschließend wurden die Proben an die Kieler Forschungswerkstatt versendet, die die Ergebnisse aus ganz Europa wissenschaftlich auswertet. Das Projekt ist eingebaut in die Reihe Kunststoffe des Chemieunterrichts, in der neben den Eigenschaften und der Herstellung von Kunststoffen auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Werkstoff vermittelt werden soll.
Tolle Wettbewerbsbeiträge der Schüler*innen des Schlossgymnasiums beim Regionalwettbewerb
Jugend forscht / Schüler experimentieren
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[su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]In dieser Wettbewerbsrunde haben sich vier Schüler in der Sparte Jugend forscht Physik am Wettbewerb beteiligt, weitere sechs Schüler*innen haben in der Sparte Schüler experimentieren, die für Schüler*innen bis zum Alter von 13 Jahren vorgesehen ist, Arbeiten eingereicht – alle mit sehr tollen Wettbewerbsbeiträgen, die sich sehen lassen können.
Hugo aus dem Abiturjahrgang hat mit seinem Thema „Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells“ den hervorragenden 1. Platz im Wettbewerb Jugend forscht Physik erreicht. Kaan, Maurice und Felix aus der Jahrgangsstufe 10 haben für ihr Thema „3D-Modelle der Zukunft – Holografische Projektionen“, ebenfalls im Wettbewerb Jugend forscht Physik, einen Sonderpreis erhalten. Ingmar, Luis und Lennart aus der 8. Jahrgangsstufe reichten das Thema „Auf dem Weg zum harten Kristall“ im Wettbewerb Schüler experimentieren Chemie ein und wurden mit dem 2. Platz belohnt. Sophia aus der 5. Klasse hat für ihre Arbeit „Folienherstellung aus Kartoffelstärke“ in der Sparte Schüler experimentieren Chemie einen Sonderpreis erhalten, ebenso wie Liv und Marie (Jahrgangsstufe 5) für ihren Beitrag „Was kann man mit Zucker machen?“.
Allen Jungforscher*innen herzlichen Glückwunsch zu den hervorragenden Ergebnissen!
Einige Jungforscher*innen stellen im Folgenden ihre Ideen und Arbeiten kurz vor:
[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″],,Ich wollte eine Folie herstellen, weil ich mich immer gefragt habe, wie man Folie produziert. So kam ich auf Stärkefolie und habe diese anhand eines Rezepts weiterentwickelt. Außerdem war es keine Plastikfolie, sondern sie war aus Stärke und Stärke ist umweltfreundlich. Es war interessant zu sehen, was sie so alles aushielt. Als ich dann einen Versuch nach dem anderen durchgeführt habe, war es soweit: Der Wettbewerb stand vor der Tür. Ich war ziemlich aufgeregt, aber ich habe es trotzdem geschafft.“
Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells
Viele Phänomene in der Physik, etwa elektrischer Strom oder Magnetismus, beruhen auf derBewegung von Elektronen. Daher kann es interessant sein, das Verhalten dieser vorherzusagen.Mit einem geeigneten Modell wie z.B. dem Hubbard-Modell kann diese Bewegung zwar berechnetwerden, eine solche Berechnung braucht aber selbst für einen Computer extrem viel Zeit, sodasssie praktisch nicht durchführbar ist. Daher habe ich einen Algorithmus entwickelt, der die Lösung zu dieser Frage annähert; also keineexakten Ergebnisse liefert, dafür aber relativ schnell. Hugo Hager Fernández
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[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unsere „Jugend forscht“ Erfahrung Maurice, Felix und ich, Kaan sind seit der Grundschule an MINT-Fächern interessiert und wollten schon immer mal an Wettbewerben in diesen Fächern teilnehmen. Angetrieben von diesem Interesse stießen wir auf den „Jugend forscht“ Wettbewerb und waren uns sofort sicher, dass das die Möglichkeit war, unsere Kenntnisse und Ideen umzusetzen.
Unser Projekt befasst sich mit der Illusion räumlich wirkender, zweidimensionaler, holografischer Projektion. Hierbei war es unsere Aufgabe, einen Projektor mit 4 transparenten Projektionsflächen zu bauen, der mit Hilfe eines Programmes Bilder in eine darstellbare Form bringt, um diese dann als ein dreidimensional scheinendes Abbild ausgeben zu können. Die Projektionsflächen sind wie eine verkehrt herum liegende Pyramide angeordnet. Das Programm teilt die verwendete grafische Eingabe in vier punktsymmetrische Abbildungen auf, die anschließend an den Projektionsflächen reflektiert und in der Mitte des pyramidenförmigen Projektors illustriert werden.
Ziel des Projektes war, die grafischen und digitalen Darstellungsmöglichkeiten zu erweitern und ein alltäglich verwendbares Darstellungsmedium (für Präsentationen zum Beispiel) zu erschaffen. Es sollte leicht zugänglich sein und dennoch die gesamten Vorteile der „klassischen“ Holografie bieten. Zusammenfassend war die Jugend forscht Erfahrung sehr schön und wir würden jedem, der an MINT-Fächern interessiert ist, auch dazu raten, am Wettbewerb teilzunehmen. [/su_note]
Lennart, Ingmar, Luis
[su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unser Erlebnis Schüler Experimentieren
Als im Herbst langsam klar wurde, dass es einen zweiten Lockdown geben wird, konnten wir uns kaum vorstellen, dass wir unser Projekt für Jugend forscht – Schüler experimentieren noch fertigstellen und einreichen können. Irgendwie schafften wir es aber tatsächlich, alle Experimente im Rahmen unserer Chemie AG durchzuführen, bevor sich die Schultore wieder schlossen. Die Dokumentation und die Auswertungen ließen sich auch gut zu Hause anfertigen. Etwas aufgeregt waren wir als es dann hieß, unsere fertige Arbeit in einer Zoom-Konferenz einer Jury zu präsentieren. Als die Präsentation startete, war die Aufregung aber schnell verflogen. Die Jury war sehr freundlich, stellte interessierte Fragen und sparte nicht mit Lob. Als wir dann erfuhren, dass wir Zweiter in der Kategorie Chemie waren, waren wir sehr stolz und glücklich.
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Zwanzig Schülerinnen und ein Schüler der Chemieleistungskurse 11 und 12 wurden kurz vor den Weihnachtsferien mit Übergabe der Urkunden durch die Fachlehrin und den Fachlehrer für die Teilnahme an der ersten Runde der Internationalen Chemieolympiade (IChO) geehrt. Wir gratulieren ihnen herzlich. Leider kann eine Ehrung im größeren Rahmen im Coronajahr nicht stattfinden. Die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer erarbeiteten in ihrer Freizeit fachdisziplinübergreifende Themen der Chemie, die teilweise weit über den im Unterricht vermittelten Stoff hinausragten. Dreizehn von ihnen erreichten die zweite Runde des Wettbewerbs. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch!
Merdijan, Moritz und Sahan nehmen es auf sich, während der stressigen Kursarbeitsphase die 180 minütige und 16 Seiten umfassende Prüfung der zweiten Runde abzulegen. Drücken wir ihnen für ein Weiterkommen die Daumen.
Bei der Internationalen Chemieolympiade handelt es sich um einen weltweiten Schülerwettbewerb. Schülerinnen und Schüler der höheren Schulstufen bearbeiten hier über den Unterricht hinaus in vier Runden Chemiethemen. Das Finale findet nach jetziger Planung 2021 in Osaka/Japan statt.
Auch in diesem Jahr haben 73 Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich beim Landeswettbewerb „Leben mit Chemie“ abgeschnitten. Herzlichen Glückwunsch!
Rund um den Kontext „Tolle Knolle“ waren Experimente zur und mit der Kartoffel durchzuführen, naturwissenschaftlich exakt auszuwerten und ansprechend zu protokollieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten dabei 30-mal die Siegerurkunde und 11-mal eine Ehrenkunde. Insgesamt sechsmal, wurde die Ehrenurkunde mit einem Buchgutschein veredelt. Leider kann eine Ehrung im größeren Rahmen im Coronajahr nicht stattfinden. Wir möchten deshalb alle teilnehmenden Chemikerinnen und Chemikern auf diesem Weg beglückwünschen, ganz besonders die Ehrenurkundeninhaberinnen und Inhaber aus der Jahrgangstufe 9 Tom, Julia, Ida H., Ida A., Fabian, Delfine, Davide, Chiara, Amelié und Alexander sowie aus der Jahrgangstufe 10 Henriette.
Wer nun Lust bekommen hat, auch mal bei einem experimentellen Wettbewerb teilzunehmen, wendet sich bitte an seine Chemielehrerin oder seinen Chemielehrer. Einsendeschluss ist der 15.April und teilnehmen kann Jede und Jeder von der Jahrgangsstufe 5 bis 10.
Die neuen Aufgaben für das Wettbewerbsjahr 2021, dieses mal geht es um Kühlpacks, finden sich unter: