Am Dienstag den 30. April 2024 fand an Stelle des Sportunterrichts für alle 5. Klassen des Schlossgymnasiums Mainz der UNICEF-Lauf statt.
Die Läufe begannen um 9.15 Uhr auf einer 500 Meter langen Strecke an Rheinufer. Gelaufen wurde bei strahlendem Sonnenschein auf einem festgelegten Weg, der mit einem Start- und Zielbanner markiert war. Für eine Runde erhielt man nach halber Strecke und am Ende jeweils ein farbiges Band, sodass man die gelaufenen Runden nach 30 Minuten zählen konnte.
Die Schülerinnen und Schüler gaben alles und waren sehr motiviert, viele Runden für einen guten Zweck zu laufen. Pro Runde wird ein festgelegter Betrag gespendet. Das Geld kommt Kindern weltweit zu Gute.
Am 22.04.2024 ging es los. Um 08:25 Uhr trafen wir uns an der Busbucht am kurfürstlichen Schloss. Mitgefahren sind die Klassen 5A und 5C, die Klassenlehrer und unsere Tutoren. Wir waren alle sehr aufgeregt, doch der Bus lies auf sich warten. Mit einer Dreiviertelstunde Verspätung ging es endlich mit dem Doppeldeckerbus los.
Noch einer geschlagenen Stunde kamen wir an. Wir stiegen aus dem Bus aus und mussten einen steilen Berg mit unserem Gepäck hinaufsteigen. Als wir oben bei dem Schullandheim ankamen, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Denn die Aussicht war einfach magisch. Wir wurden direkt von der Herbergsmutter empfangen und bekamen die Zimmereinteilung.
Nach dem Betten beziehen und dem anschließenden Mittagessen, ging es auf den Steinackerhof in Ippenschied. Auf dem Bauernhof wurden uns viele Tiere vorgestellt: Pferde, Milchkühe und Kälber. Außerdem gab es noch Hundewelpen, Hasen und Ziegen. Gegen 18:00 Uhr gab es Abendessen.
Die Klasse 5A grillte Würstchen auf dem Grillplatz. Das hat viel Spaß gemacht. Als letzten Programmpunkt für diesen Tag, machten wir ein Spieleturnier. Danach war Bettruhe, aber an Schlafen war nicht zu denken- denn dazu waren alle noch viel zu aufgeregt.
Dienstag, der 23.04.2024 Nach einer viel zu kurzen Nacht starteten wir am Dienstag mit einem Frühstückt. Ab 10:00 Uhr gab es verschiedene Projekte an denen man in kleinen Gruppen teilnehmen konnte. Zur Auswahl standen: Armbänder machen, Schatzsuche, Batik und Jonglieren. Im Anschluss gab es Mittagessen. Am Nachmittag gingen wir auf einen Spielplatz. Bis zum Abendessen hatten wir Freizeit und durften tun worauf wir Lust hatten. Nach dem Abendessen machten wir am Lagerfeuer Stockbrot.
Mittwoch, der 24.04.2024 Nach dem Frühstück besuchten wir die Wildnisschule Soonwald. Wir bauten einen Tiefseilgarten. Es war sehr kalt und es hagelte große Hagelkörner. Nach dem Mittagessen ging es wieder raus und wir waren sehr dick eingepackt, weil wir am Vormittag froren. Der nächste Teil der Wildnisschule war ein Kräuterworkshop. Es war sehr spannend. Wir lernten viel über verschiedene Kräuter und machten zum Schluss Brennnesselchips, Wiesenaftereight, Blütenbrote und Kräuterbutter. So ging dieser aufregende Tag zu Ende.
Donnerstag, der 25.04.2024 Heute war ein ganz besonderer Tag. Ein Mitschüler aus der 5A hatte Geburtstag. Nach dem Frühstück hatten wir unser zweites Projekt. Zur Auswahl standen diesmal: Pizza backen, Sport, Disco Vorbereitung und Skat. Am Nachmittag gab es eine Olympiade. Wir wurden in Teams eingeteilt und stellten uns in Wettkämpfen gegeneinander. Am Abend war das Highlight der Klassenfahrt: Die Disco. Die Party wurde von den Tutoren und den Lehren organisiert und ging 4 Stunden lang. Wir hatten viel Spaß. Nach der Party packten wir unsere Taschen und genossen unseren letzten gemeinsamen Abend.
Freitag, der 26.04.2024 Heute hatte wieder ein Mitschüler aus der Klasse 5A Geburtstag. Noch vor dem Frühstück mussten wir unsere Betten abziehen und das Zimmer aufräumen. Bevor wir den Berg wieder hinunter gingen, bedankten wir uns noch bei der Herbergsmutter für die tolle Woche und machten uns so auf den Rückweg. Müde, erschöpft, aber überglücklich kamen wir in Mainz an und wurden von unseren Eltern empfangen.
Die Woche vom 22.04.2024 – 26.04.2024 war zwar die anstrengendste Woche vom ganzen Schuljahr, aber mit Abstand die Beste.
Vielen Dank an alle Lehrer die uns diese Klassenfahrt ermöglicht haben.
Ein Artikel geschrieben von Lea Sophia Michel (5A)
Alice va habiter chez Maël et Maël va habiter chez Alice – mit einem Familientausch auf Zeit wollen die beiden Jugendlichen ihren Konflikten mit ihren Eltern ein Ende setzen. Warum nicht?
Dies war Inhalt des unbekannten Lesetextes La meilleure des familles des diesjährigen Lesewettbewerbs der 7. Klassen des Schlossgymnasiums, der in Kooperation mit dem Maison de Bourgogne in der Großen Bleiche stattfand. Nach Begrüßung durch die Direktion sind die jeweiligen Klassensieger, unterstützt durch ihr Mitschülerinnen und Mitschüler, mit einem bekannten und mit einem unbekannten Text gegeneinander angetreten. Frau Flemming, die Vorjahressiegerin Janne Wauters, Frau Cercley vom Maison de Bourgogne und Herr Deierling bildeten die Jury. Gerade die sehr feine und detailreiche Aussprache des Französischen stellt unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder vor Herausforderungen, die von den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler jedoch bravourös gemeistert wurden.
Die gezeigten Leistungen waren allesamt sehr gut und lagen eng beieinander, aber die beste Leistung erzielte Zehra Biber aus der 7e, gefolgt auf dem zweiten Platz von Jordi Naglo aus der 7b und Sara Hariri aus der 7d auf dem dritten Platz. Die jungen Leserinnen und Leser wurden mit Getränken und einer Geschenketüte des Hauses Burgund bedacht, dazu gab es ein Buchgeschenk für die Siegerin und Süßigkeiten für jedermann. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Lesewettbewerb und wünschen allen Teilnehmern weiterhin viel Freude mit der französischen Sprache.
Ein herzliches „Merci“ der Fachschaft Französisch an alle Leserinnen und Leser und an das Maison de Bourgogne für die Ausrichtung des Wettbewerbs.
Im Rahmen eines „Gute-Tat-Tages“ hatten die Schülerinnen und Schüler der 6d im Herbst Geld durch den Verkauf von Kuchen eingenommen. Dieses wollten Sie unter anderem an eine Naturschutzorganisation in Mainz spenden. Da sie durch das Projekt „Hummel helfen“ der Uni-Mainz bereits im letzten Jahr Hummeln an der Grünen Brücke erforscht hatten, fiel die Wahl auf den NABU der dieses Biotop pflegt. Am Freitag wurde nun die Spende von 100 € an Herrn Collet vom „NABU Mainz und Umgebung e.V.“ auf der Grünen Brücke übergeben. Herr Collet berichtete den Kindern, wie die naturnahe Umgestaltung vom NABU damals vorgenommen wurde, welche Wildbienenarten auf der Brücke mitten in der Stadt vorkommen und wie solitäre Bienen ihre Nester bauen. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Expertenwissen überzeugen. Denn auch in der von Ihnen am Schloßgymnasium angelegten Nisthilfe ist schon wieder viel Betrieb. Aktuell schlüpfen die Rostroten Mauerbienen vom letzten Jahr und bauen Nester für die nächste Generation (siehe Foto).
Die Spende wird übrigens vom NABU dafür genutzt, um Frühblüher auf der Grünen Brücke zu pflanzen, sodass z.B. Hummelköniginnen im nächsten Frühjahr nach ihrer Winterruhe Nahrung finden können.
Zum Abschied gab es für jede/n noch ein kleines Insektenbüchlein.
Am 18.4.2024 war die Firma Edmund Optics, Konstruktion von Präzisionsoptik; mit Geschäftssitz in Mainz zu Gast im Schlossgymnasium, um zwei technisch herausragende Mikroskope zur Stärkung des naturwissenschaftlichen Arbeitszweigs zu übergeben. Beide Geräte, ein Binokular und ein Mikroskop mit Kameraanbindung werden der jungen Forscherwerkstatt (AG Jugend forscht/ SuS experimentieren) zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns für diese überaus großzügige Spende!
Am 22.02.2024 hatten wir an unserer Schule einen besonderen Tag. Wir hatten Besuch von Tino Leo, der uns ein Theaterstück über die Nibelungensage vorgeführt hat. Das Interessante war, dass er 12 Rollen ganz alleine gespielt hat. Außerdem hat er zu jeder Person aus dem Theaterstück eine kleine Zeichnung gemacht. Ich fand das ziemlich beeindruckend und spannend. Lustig war das Theaterstück auch noch.
Also kurz zusammen gefasst ruft das Theaterstück eine ganze Palette an positiven Gefühlen bei den Zuschauern hervor. Ich empfehle das Stück gerne weiter. Da muss man leider sagen, dass das Theaterstück nur für die sechste Stufe war.
Am 7.03.2024 begaben sich die 6. Klassen auf den Weg zum Rhein um dort Müll einzusammeln. Es war unglaublich, wie viel Müll an unserem Rhein Ufer lag.
Insgesamt wurden mehrere Mülltüten gefüllt und ein paar Tage später von der Stadt Mainz abgeholt. Ich selbst habe dies mit meiner Ethikklasse, bestehend aus den Klassen 6b und 6d mitbekommen. Alle waren geschockt, da sie nie gedacht hätten, dass es so viel Müll ist. Das Rhein-Ufer ist nun zum Glück sauberer, doch es wird befürchtet, dass dies nicht sehr lange anhalten wird. Leider gab es zu wenig Zeit und zu viel Müll, weshalb wir nur ein Stück Rhein Ufer vom Müll befreien konnten. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Dreck wir Menschen machen und dass es zudem auch noch so unachtsame Menschen gibt, die ihren Müll auf den Boden werfen, nur weil sie keine Lust haben, drei Meter zum nächsten Mülleimer zu laufen.
Wir hoffen, dass nun mehr auf die Umwelt geachtet wird, da es nur eine Erde gibt und wir diese schützen sollten.
Bericht von: Phoebe Paulina P., Klasse 6d
Hey Leute!
Am Donnerstag in der 6. Stunde sind wir Sechstklässler zusammengekommen, um etwas Cooles zu machen. Wir haben eine Müllsammelaktion gestartet, um unsere Umgebung sauberer zu machen. Es war echt krass zu sehen, wie viel Müll einfach rumlag – das hat uns richtig motiviert!
Also haben wir Handschuhe angezogen, Müllsäcke geschnappt und sind losgezogen. Wir haben alles Mögliche gefunden, von alten Plastikflaschen bis zu bonbonverpackungen, und haben das Zeug ordentlich eingesackt. Es war echt anstrengend, aber hat auch irgendwie mega Spaß gemacht, zu sehen, wie sauber alles nachher war.
Am Ende waren wir richtig stolz auf uns, weil wir echt viel erreicht haben. Es war toll, gemeinsam was Gutes zu tun und zu zeigen, dass auch wir Kids einen Unterschied machen können. Macht es uns nach und lasst uns zusammen für die Umwelt einsetzen!
Orientierungstage für Abiturientinnen und Abiturienten
Mit obigen Fragen beschäftigten sich vom 27. bis 29. Februar 2024 sechzehn Abiturientinnen und Abiturienten, begleitet von Herrn Schreiber, Herrn Deierling und Frau Henrich-Oeleker von der Schulseelsorge, in der Jugendherberge Bingen.
Inhaltlich ging es darum, sich auf die Zukunft auszurichten an dieser markanten Weichenstellung, die das Abitur darstellt: Wohin soll die persönliche und berufliche Reise gehen? Dies alles natürlich unter Einbeziehung von elementaren Fragen wie „Wer bin ich?“, „Was ist mir wichtig?“ und „Wie möchte ich mein Leben gestalten?“.
Diesen und anderen Themen wurde durch verschiedene Methoden nachgegangen.
Neue Impulse brachte Herr Deierling ein mit dem workshop “Entdecke den Clown in dir“, bei dem es vor allem um die eigene Präsenz im Hier und Jetzt geht.
Gegenüber den Vorjahren fiel ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Muße auf.
Die gestaltete Mitte und das Symbolbild vom „angeketteten Elefanten“
Im Januar 2024 ging es für eine Gruppe aus 5 Schüler*innen endlich los auf den sehnlich erwarteten Schüleraustausch in die Hauptstadt von Ecuador, Quito. Begleitet von Herr König und 7 weiteren Schülern und zwei Lehrern aus Mannheim haben sich die aufgeregten Schüler*innen früh morgens am Frankfurter Flughafen versammelt um ihre lange Reise anzutreten. Nachdem zuerst ein kurzer Zwischenstopp am Flughafen von Amsterdam eingelegt wurde, hieß es dann 12 Stunden lang non-stop ab nach Ecuador!Endlich in Quito angekommen – zum Glück ohne größeren Schwierigkeiten – wurden wir alle sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Bereits im Sommer 2023 durften wir unsere Austauschpartner*innen kennenlernen, als diese uns für vier Wochen lang in Deutschland besuchten.
Bevor für uns in der kommenden Woche der Unterricht an der deutschen Schule Quito beginne sollte, haben wir uns allerdings zuerst alle gemeinsam auf ein Abenteuer in den Dschungel begeben. Vier Tage lang durften wir atemberaubende Natur erkunden und erstaunliche Tiere entdecken! Neben zahlreichen Wanderungen im Dschungel, über Höhlenerkundungen, riesige Wasserfälle, bis hin zu einem Besuch bei einem indigenen Volk war einfach Alles dabei und wie Alle haben viele unvergessliche Erinnerungen gemacht.
Zurück bei unseren Gastfamilien hieß es am Sonntag noch ein letztes Mal Ausschlafen, bevor am nächsten Tag der Schulunterricht wieder losgeht! Unser Fazit nach gerade einmal einer Woche in Ecuador war definitiv positiv, schon jetzt haben wir begonnen uns in die Kultur und besonders die Natur zu verlieben und wollten gar nicht mehr weg!
Leider gab es aber auch in Ecuador nicht für immer Ferien, das hieß für uns ab in die Schule und erleben, wie denn so Unterricht in Ecuador abläuft! Wir haben während unseres Aufenthaltes die deutsche Schule in Quito besucht und wurden aufgeteilt in nationale (Unterricht auf Spanisch) und internationale (Unterricht auf Deutsch) Klassen.
An unserem ersten Tag in der Schule haben wir eine kleine Geschichtsstunde über die Schule bekommen und wurden über das riesige Schulgelände geführt, bevor wir das erste mal am Unterricht teilgenommen haben. Zwar mussten wir auch unsere eigenen Schulaufgaben aus Deutschland machen und konnten daher nicht zu hundert Prozent am Unterricht teilnehmen, trotzdem haben wir uns Alle von Anfang an willkommen gefühlt und uns wurde klar, dass diese vier Wochen wohl im Flug vergehen würden.
Am Mittwoch kam dann leider eine etwas enttäuschende Nachricht, während wir uns gerade im Unterricht befanden. Wegen internen Revolten hat der Präsident von Ecuador aus Sicherheitsgründen den Ausnahmezustand verhängt. Für uns hieß das konkret: Homeschooling für die nächste Zeit! Auch wenn wir natürlich etwas enttäuscht waren, haben wir uns davon nicht unterkriegen lassen!
Über die folgenden zwei Wochen hinweg waren wir größtenteils im Homeschooling und mit unseren Gastfamilien zuhause, dennoch haben wir vor allem an den Wochenenden Ausflüge gemacht, beispielsweise in Naturreservate oder zum Mittelpunkt der Erde!
Obwohl kein Schulunterricht mehr stattfand wurden nicht alle Ausflüge abgesagt, die von der Schule für uns geplant waren. So kam es, dass wir tatsächlich noch alle zusammen auf einen Tagesausflug gehen konnten, der uns alle auf den wunderschönen Vulkan Cotopaxi geführt hat! Danach waren wir noch auf einer Rosenfarm, bei der wir tatsächlich alle eine Rose geschenkt bekommen haben.
Auf dem Rückweg hatten wir dann leider einen kleinen Fail, weil wir mitten auf einer viel befahrenen Straße eine Panne hatten. Nachdem wir dann aber zum Straßenrand gefahren sind und im Endeffekt abgeschleppt wurden, haben wir es doch noch alle sicher zurück geschafft und waren vollkommen fertig von diesem ereignisreichen Tag!
Die letzten paar Tage in Quito konnten wir tatsächlich nochmal in der Schule verbringen, da der Ausnahmezustand aufgehoben wurde! So konnten wir uns noch ein letztes mal von allen verabschieden, bevor es dann nach vier Wochen am Äquator wieder zurück nach Deutschland ging!
Auch wenn unser Aufenthalt in Ecuador nicht ganz glatt gelaufen ist und es einige Macken gab, haben wir eine wunderbare Zeit gehabt und würden den Schüleraustausch mit der deutsch Schule Quito jeder und jedem empfehlen!