Im Rahmen des Themas Europa stellten sich 4 Landtagspolitiker einer Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule. Herr Köbler (Grüne), Herr Schreiner (CDU), Herr Simon (SPD) und Herr Kunz von den Freien Wählern gaben ihre Meinung zu Themen, die Europa aktuell bewegen, preis.
Die Schüler erhielten Antworten auf Fragen zu den Themenkomplexen Migration, Cannabiskonsum, Europawahl und vielen anderen Themen. Das ganze wurde von Michael Kunart und Aaliyah aus dem LK Dölle 12 moderiert.
Es war wieder einmal eine erfolgreiche Art und Weise Politik direkt vor Ort erlebbar zu machen
Beim diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen gewannen Jan Heißler und Eric Andreas (6e) mit ihrer Arbeit „Singende Vögel“ den 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik der Alterssparte Schüler experimentieren. Singende Vögel auch im Winter? Das geht mit dem Calliope, den sie so programmierten, dass er zu zwitschern beginnt, sobald das Licht angeht.
Papierrecycling aus Altpapier kennt jeder, dass man hierfür auch „Spitzerdreck“, der in der Schule in großen Mengen anfällt, ebenfalls nutzen könnte, erforschte Merry Zhang (7c) und wurde dafür mit dem Sonderpreis Umwelttechnik belohnt. Er nahm ebenfalls in der Alterssparte Schüler experimentieren im Fachgebiet Chemie teil.
Wir gratulieren herzlich zu diesen Erfolgen und wünschen weiterhin viel Freude beim Forschen!
Am heutigen 04. März, dem Geburtstag von Leo Trepp, haben alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer sowie alle weiteren in der Schule Beschäftigten sowie unsere heutigen Gäste eine kleine Süßigkeit vom Förderverein zum Gedenken an Leo Trepp und sein Wirken bekommen.
Verknüpft mit dem Mini-Schokoladentäfelchen war die Einladung, sich über die von der Schule aus seiner Festrede zum 150. Bestehen der Schule entnommene Vision, Gedanken zu machen und weiter daran zu arbeiten, sie täglich umzusetzen.
Am 15. Februar 2024 fand am Schlossgymnasium der Schulwettbewerb von Jugend debattiert statt. Bei Jugend debattiert dreht sich alles ums Argumentieren. Zu einer konstruktiven Streitfrage stellen die Debattanten Sachkenntnis, Gesprächsfähigketisvermögen, Ausdrucksfähigkeit und Überzeugungskraft unter Beweis. Wie eine Demokratie ein Wettbewerb der Ideen und Argumente ist, so ringen auch hier die Debattanten in der Sache manchmal hart, jedoch jederzeit fair um Pro und Contra.
In der Sekundarstufe I setzten sich in der Streitfrage, ob Werbung für ungesunde Lebensmittel für Kinder und Jugendliche verboten werden sollte, Samuel Bares Leizagoyen (9a) und Sena Abou Warda (8c) durch.
In der Sekundarstufe II überzeugten aus der MSS 11 Silas Schirmer (Stammkurs Deutsch) und Aaliyah Keller (Stammkurs Biologie) die Juroren der Frage, ob Schönheitswettbewerbe und Modellcastingshows verboten werden sollten, am meisten.
Die Sieger werden unsere Schule am 05. März im Regionalwettbewerb am Gutenberg-Gymnasium vertreten. Wir gratulieren herzlich und wünschen für die nächste Wettbewerbsebene alles Gute!
Außerdem gilt den Jurorinnen und Juroren Henrik Eich, Manatpreet Ghuman, Lilly Herrmann, Lucy Märcz und Greta Wiedemann ein herzliches Dankeschön.
10.Klässler werden von Ehemaligenverein für besonders gute Praktikumsvorträge prämiert
Am 09.02.2024 präsentierten zehn Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 ihre Präsentationen vor einer Jury des Ehemaligenvereins des Schlossgymnasiums. Diese handelten von ihrem Praktikum, welches sie 2023 besuchten. Am Tag der offenen Tür hatten alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 zum ersten Mal die Vorträge gegenüber der Jahrgangsstufe 9 gehalten, hieraus wurden die zehn besten Präsentationen herausgesucht, die die einmalige Chance bekamen, ihre Präsentation erneut vor dem Ehemaligenverein des Schlossgymnasiums vorzutragen
Dabei ging es darum, wie man einen Vortrag am besten aufbaut, gestaltet und schlussendlich vorträgt. Zu jener Jury gehörten Roland und Michael Matthé, Matthias Schindler sowie Gernot Siehr. Am Ende der Veranstaltung wurden drei der besten Vorträge vom Verein der Ehemaligen mit einem Lenovo Tablet prämiert. Herzlichen Glückwunsch an Linus, Silvia und Nicolas.
Am Morgen des 27.1 brachen wir gen Alpbach auf. Den Hof erreichten wir abends, nachdem wir in der Skiverleihe uns mit Skiern und Snowboards ausgestattet hatten. Am nächsten Morgen ging es direkt auf die Piste: Anfänger konnten unter der Aufsicht der Lehrer ihre ersten Abfahrten machen, während sich die Fortgeschrittenen direkt auf die schwarzen Pisten stürzten (gelegentlich wortwörtlich). Obwohl wir in Gruppen aufgeteilt waren, trafen wir uns schönerweise mittags auf der Berghütte, teilten uns Schnitzel und Skiwasser. Abends nach einem leckeren Essen, das immer frisch von den Gastgebern zubereitet wurde, setzten wir uns zusammen und spielten Gemeinschaftsspiele und veranstalteten Filmeabende. Der Aufenthalt verging wie im Flug- viel zu schnell! Nach einer Skiwoche voller Erlebnisse, von der wir alle munter und wohlbehalten zurückkehrten, fuhren wir zurück nach Mainz. Wir werden die gemeinsame Zeit vermissen! Einen herzlichen Dank an alle, die uns dies ermöglicht haben!
Am 07.02.2024 stand erstmals in der Geschichte des Schlossgymnasiums ein WK 2 (Jg. 2007-2009)- Basketball-Team im Landesfinale von Rheinland-Pfalz. Das Team wusste, dass mit Koblenz und Trier schwere Finalgegner nach Nieder-Olm anreisen würden, aber auch unser Team hatte im Mainzer Raum sich bereits gegen sehr starke Teams des Theresianums, Oberstadtgymnasiums und Nieder-Olm mit einigen Jugend-Basketball-Bundesligaspielern behauptet. Nachdem im ersten Match des Tages gegen Koblenz ständig eine Führung ausgebaut werden konnte, gewannen unsere Schlossballer letztlich mit 7 Punkten Vorsprung. Gefeiert wurde von sympathischen Koblenzern trotz der Niederlage der 3 Punkte-Mittellinien-Buzzer-Beater von Paul Beitzel.
Danach verlor Koblenz relativ deutlich gegen Trier, so dass es zu einem echten Finale Schloss vs. Max-Planck-Gymnasium Trier kam. Unser Team, gecoacht von Georgios Agiannidis und Sportlehrer Oliver Keim, führte als Underdog Dank der Top-Teamleistung über den gesamten Spielverlauf – kurz vor Ende leider nur noch mit einem Punkt, nämlich 31 zu 30. Bei eigenem Ballbesitz kam es leider 15 Sekunden vor Spielende in der gegnerischen Hälfte zum Ballverlust, was weniger tragisch gewesen wäre, wenn nicht 2,6 Sekunden vor dem Schlusspfiff Trier mit einem sauberen Floater den Sieg zum 32:31 für sich entschieden hätte. Eine bittere Niederlage nach hartem Kampf und Basketball auf höchstem Niveau.
Bei der Zugrückfahrt nach einem langen, anstrengenden Tag um 17.30 Uhr weinte sogar der Himmel in Form eines Starkregens und in unserem Zugabteil war es sehr still. So bitter kann der Sport sein, aber trotz der Niederlage und dem verpassten 5 Tage-Bundesfinale in Berlin waren sich alle einig, dass auch solche Niederlagen einen im Leben weiterbringen, zumal in den Runden zuvor auch einige enge Matches für uns entschieden wurden.
Zum Abschluss des Themenfelds „Vom Erz zum Metall“ besuchten die neunten Klassen des Schlossgymnasiums das Schülerlabor der Universität Mainz. Dies ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern einen ganzen Vormittag in Kleingruppen Versuche zur Thematik durchzuführen, die den Chemieunterricht ergänzen.
Im Sommer 2023 haben wir, der Chemie LK der Jahrgangsstufe 12 und Luis H. aus dem LK11, an der ersten Runde der Internationalen Chemie Olympiade 2024 (IChO) teilgenommen. Bei der IChO handelt es sich um einen jährlich stattfindenden globalen Wettbewerb, bei dem es in der ersten Runde darum geht, Aufgaben zur organischen, anorganischen und physikalischen Chemie selbstständig zu lösen. Der Anspruch geht weit über das schulische Niveau hinaus, weswegen wir viel Zeit und Aufwand in die Bearbeitung der Aufgaben gesteckt haben. Das hat sich am Ende aber gelohnt: Der Kurs erzielte ein sehr gutes Gesamtergebnis und fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben es in die zweite Runde geschafft. Zudem haben wir einiges gelernt und sehr viel Neues mitnehmen können, auch für unser bevorstehendes Abitur nächstes Jahr.
Es sollte am Ende mehr sein als ein gelungenes Pilotprojekt des neu geschaffenen Oberstufenaustauschprogramms zwischen zwei Gymnasien aus Paris und Mainz. Der projektbezogene Austausch zwischen dem Lycée Victor Hugo im geschichtsträchtigen Viertel Le Marais von Paris und dem Schlossgymnasium in Mainz war ein voller Erfolg.
Am 16. Januar begaben sich unter dem Projekttitel „Une ville en changement“ (eine Stadt im Wandel) zwanzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 unseres Schlossgymnasiums unter der Leitung von Herrn Sievers und Herrn Deierling für eine Woche auf die Spuren der Stadtgeschichte von Paris. Von der Architektur des Präfekten Haussmans bis zu den modernen Gebäuden, die die französischen Präsidenten als ihre „marque“ hinterlassen haben, der historische Stadtkern der Ile de la Cité, wo alles mit Lutetia seinen Anfang nahm, aber auch die Nachhaltigkeitsentwicklung durch begrünte Wohngebäude und Schulhöfe, die am Wochenende den Menschen als Park zur Verfügung stehen, standen auf dem Besichtigungsprogramm. Natürlich durften die klassischen Museen wie das Louvre nicht fehlen, nicht zuletzt das Musée du Carnavalet über die Stadtgeschichte von Paris, in dessen Gebäude unsere neue Austauschschule beheimatet ist. Es schließlich ist unserem engagierten, französischen Kollegen Herrn Péril zu verdanken, dass das Programm nicht nur reichhaltig und detailliert geplant, sondern auch methodisch abwechslungsreich war: unsere Schülerinnen und Schüler waren in Gruppen in der Stadt unterwegs, diskutierten mit der Baureferentin der Pariser Bürgermeisterin und gaben jungen Collège-Schülern Deutschunterricht, um das Interesse und Engagement für die deutsche Sprache und somit für viele weitere Austauschjahre zu wecken. Denn die noch so junge Partnerschaft unserer beiden Schulen will gepflegt werden. Austauschprogramme sind keine Selbstverständlichkeit, sie erfordern Einsatz von allen Beteiligten und Offenheit gegenüber dem Anderen, teils Fremden in Sprache und Kultur: aber in eben jenem Fremden und Anderen haben junge Menschen die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich selbst zu erkennen. Dies kann nur in realer Begegnung gelingen.
Ich möchte mich bei allen Schülerinnen und Schülern für Ihr Engagement bedanken. Gleicher Dank gilt meinem Kollegen Hans Sievers, dessen Expertise stets ein sicherer Halt ist. Nicht zuletzt möchten wir an die französischen Austauschfamilien ein großes „Merci“ richten, die unsere Schülerinnen und Schüler so liebevoll aufgenommen haben. Wir freuen uns alle auf den Gegenbesuch im Juni (05.-12. Juni 2024). Vorher aber lade ich Sie alle noch ein, die Berichte von Iva und Emily zu lesen….
Thomas Deierling
Historisches
Paris ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war Zeugin des Aufstiegs Napoleons, Opfer des Vichy Regimes, auf welches die vielen Gedenktafeln an den Bahnhöfen und Schulen verweisen, und Schauplatz einer der blutigsten Revolutionen der Geschichte.
Geführt von dem französischen Lehrer der Victor-Hugo-Schule besuchten wir den Ort, an dem einst die Bastille 1789 gestürmt wurde. An ihrer Statt steht nun eine Oper, eine goldene Linie auf dem Boden erinnert an ihre alten Mauern, die als Symbol der Freiheit niedergerissen wurden.
Doch die Revolution bedeutete nicht das Ende der Monarchie. 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte zum Kaiser Frankreichs. Das berühmte Gemälde „Le Sacre de Napoléon“ von Jacques-Louis David durften wir im Louvre bestaunen, und ein paar von uns besuchten in ihrer Freizeit das Grab Napoleons. Dieser fand seine letzte Ruhestätte in der Kirche der Invaliden.
Stadt im Wandel
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich an einer Bar vorbeilief und einen Blick hineinwarf. Und was ich sah: eine Gruppe Besucher spielten Boule auf dem Barboden. Denn wegen den zugebauten Straßen gibt es keine Fläche draußen, auf denen sich so etwas spielen lässt.
Auch die Schulhöfe der Schulen sind klein und beengt, kein Ort für Kinder, die sich in den Pausen austoben wollen. Die Bürgermeisterin möchte dies verändern: mit ihrem Projekt möchte sie alte Häuser abreißen lassen, um dort „Schulhof-Oasen“ aufzubauen. Diese sollen am Wochenende und nach der Schule offen sein, damit auch andere sie als Spielplätze nutzen können.
Sie und ihr Team präsentierten uns ihre Ideen und besuchten die Baustellen, die in Schulhöfe verwandelt werden sollen. Ein kniffliges Unterfangen, aber sehr lobenswert.
Familienleben
Natürlich hat man ein bisschen Angst gehabt, als man zum ersten Mal die Wohnung betrat- schließlich lernte man jetzt die Familie kennen, bei der man für eine Woche wohnen sollte. Doch meine ließ all meine Sorgen schnell verblassen! Auch wenn mein Französisch zweifellos nicht immer reichte, um mich auszudrücken, versuchten sie, mich zu verstehen. Abends unterhielt ich mich noch lange mit meinen Gasteltern, spielte mit meinem Gastbruder Mario Kart, tanzte mit meiner Austauschpartnerin Just Dance. Ich verdanke es ihnen, dass meine Woche in Frankreich so schön geworden ist!
La site historique
Paris est une ville diversifiée, particulièrement en ce qui concerne son histoire. On a visité des monuments, des églises et des musées partout mais un endroit m’a extrêmement impressionné ; Le Panthéon dans le 5ième arrondissement. Le Panthéon était d’abord une église, mais après la Révolution française, il est devenu un mémorial séculier. Le Panthéon possède une coupole et beaucoup de détails architecturaux. Les peintures murales racontent des histoires, par exemple de Jeanne d’Arc. Il y a des expositions qui parlent de la Deuxième guerre mondiale ou de la traite des esclaves. Mais cela ne détourne pas de la beauté de l’intérieur du Panthéon. Dans la cave, il y a des tombes des nombreuses personnes célèbres comme Marie et Pierre Curie, Simone Veil, Voltaire ou Rousseau.
La ville en changement
Dans mon opinion, Paris est la ville avec l’architecture la plus esthétique et intéressante du monde. On peut flâner dans les belles ruelles et admirer les bâtiments pendant des heures. En faisant cela, on peut remarquer que la majorité des immeubles ont quelques choses en commun, par exemple ils ont plusieurs étages (les prix au mètre carré est élevé), lucarnes (pour les servantes) et petits balcons. On appelle ces maisons « immeubles haussmanniens ». Georges Haussmann était un architecte qui a fait un réaménagement urbain sous l’ordre de Napoléon. L’empereur français voulait transformer Paris en une métropole moderne, et construire de larges rues et avenues et créer des boulevards et des jardins. Les rues larges étaient importantes pour le militaire, qui pouvait se déplacer plus facilement dans la ville.
Cette transformation a été très radicale à l’époque, mais c’est la raison pourquoi Paris possède son charme unique aujourd’hui.
La vie en famille
J’étais vraiment heureuse pour ma famille d’accueil, car ils étaient très gentils et je me suis sentie bien avec eux. Ils étaient d’origine algérienne et à cause de ça, j’ai donc pu goûter de nombreuses spécialités délicieuses ! Ma correspondante était vraiment « chou » (umgangssprachl. für « süß ») comme on dit en français. Je m’entendais bien avec elle et nous sommes devenues amies. Je suis ravie de la revoir en juin, quand elle va être ici.
Von Emily Haug und Iva Mihaljevic, Jahrgangstufe 11
Hausmännische Gebäude/ schöner AusblickPanthéon KuppelPanthéon AusstellungNapoleons GrabstätteHausmännisches Gebäude Louvre-Museum