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Kategorie: Allgemein

  • Schneesportexkursion 2019 nach Alpbach

    Schneesportexkursion 2019 nach Alpbach

    Vom 26.01.2019 bis zum 02.02.2019 fuhr eine Gruppe von 35 Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe sowie vier Lehrer des Schlossgymnasiums, Herr Beinhauer, Herr Keim, Herr Lochmann und Herr Rötzer, nach Alpbach in Tirol/Österreich zu einer einwöchigen Ski- und Snowboardexkursion.

    Unsere Unterkunft war der Hausberger Hof der Familie Ainberger, mit Kühen und Kälbern wohnten wir auf dem alten Bauernhof unter einem Dach. Wir wurden in 4er, 7er und 8er Zimmern untergebracht. Außerdem stand uns ein großer Aufenthaltsraum zur Verfügung, in dem wir frühstückten und zu Abend aßen sowie abends Gesellschaftsspiele spielten. Helga, die Köchin, verwöhnte uns ausgehungerte Ski- und Snowboardfahrer ausgesprochen lecker mit z. B. selbstgemachtem Kaiserschmarrn und Schnitzel.

    Die Tage begannen für uns sehr zeitig. Wir wurden mit einem Bus in das Skigebiet „Juwel“ gefahren, so dass wir fast jeden Morgen um 9 Uhr auf der Piste standen. Bei blauem Himmel, Sonnenschein und guten Pistenverhältnissen fuhren wir in der verschneiten Winterwelt bis 16 Uhr Ski oder Snowboard. Wir wurden jeweils in getrennte Anfänger-, Fortgeschrittene- oder in die sportliche Gruppe aufgeteilt, so dass jeder entsprechend seiner Verhältnisse viel lernen konnte: Carven, Kurzschwünge, Schwunggirlanden fahren oder Walzer auf Skiern zu tanzen. Dank unserer Sportlehrer verbesserte sich unser Fahrvermögen auf der Piste täglich. Natürlich kam der Spaß auf der Piste nie zu kurz. Mittags trafen wir uns auf einer Hütte und stärkten uns mit unserem Lunchpaket und der dort angebotenen Speisen.

    Es war eine klasse Woche mit prima Stimmung und schönen Erlebnissen. Vielen Dank an alle Lehrer für die gute Organisation!

  • 9. Klassen: Ausflug ins NatLab

    9. Klassen: Ausflug ins NatLab

    In dem von physikalischer Chemie geprägten NaTLab für Schülerinnen und Schüler, das hauptsächlich von Studenten geführt wird, werden viele interessante Projekte durchgeführt. Während unseres Aufenthalts an der Uni beschäftigten wir uns mit dem Thema „Vom Erz zum Metall“. Wir durften viel experimentieren, was unseren Ausflug zu einem spannenden und erlebnisreichen Tag machte, und lernten einiges über die Eigenschaften, Anwendungen und Reaktionen der Metalle.

    Mit Schutzkleidung versehen machten wir uns auf den Weg ins Labor, wo wir von den Studenten freundlich empfangen und in Kleingruppen unterteilt wurden. Zuallererst ordneten wir den Metallen ihre Erze und Anwendungen zu, dann durften wir aus Malachit und beigemengter Kohle Kupfer herstellen, was wir auch unter dem Mikroskop betrachteten. Wir berechneten die Dichte der Metalle und fanden so den Unterschied zwischen Schwer- und Leichtmetallen heraus. Dann klärten wir, warum Kabel aus Kupfer bestehen und errechneten in diesem Zusammenhang den spezifischen Widerstand und die elektrische Leitfähigkeit, wobei wir uns auch dem Aufbau der Metalle widmeten. Nach diesem ersten Teil des Vormittags hatten wir eine kurze Pause und danach ging es weiter mit dem Experimentieren.

    Mithilfe eines Versuchs, bei dem wir einmal ein Kupferblech und einmal ein Eisenblech mit oben liegenden Streichholzköpfen erhitzten, fanden wir heraus, dass Kupfer sich schneller erwärmt als Eisen und warum genau Metalle bei der Herstellung von Kochtöpfen verwendet werden. Nach dem Erwärmen einer zwei Euro Münze bearbeiteten wir diese mit einem Hammer und schließlich trennten sich der Ring und der Kern, da sich der Ring, der aus einer Kupfer-Nickel-Legierung besteht, mehr ausdehnt als der aus Messing bestehende Kern und dieser so herausfallen kann. Danach schauten wir uns einen Kurzfilm zum Thema Metallbindung an, in dem viele Informationen zum Aufbau und zu den Eigenschaften der Metalle steckten. Zuletzt widmeten wir uns der Funktion eines Bimetall-Thermometers und stellten dazu eine Spirale aus Aluminium und Sporttape her, die wir erwärmten. So konnten wir erfahren, wie wichtig es ist, dass sich das richtige Metall in der Innenseite befindet, da die Metalle sich unterschiedlich stark ausdehnen. Ein Bimetall-Thermometer wird unter anderem bei einem Wasserkocher oder einer Kaffeemaschine verwendet.

    Der Ausflug in das NaTLab war ein tolles und lehrreiches Erlebnis, mit einer guten Mischung aus Praxis und Theorie, der den Fortgang im Chemieunterricht sehr unterstützt. Es wurde dank der Experimente und den Gruppen von vier bis fünf Leuten nie langweilig und auf Fragen und Rückmeldungen eines jeden wurde gut eingegangen.

    Nathalie, 9a

  • Erste Orientierungstage für OberstufenschülerInnen des Schlossgymnasiums

    Erste Orientierungstage für OberstufenschülerInnen des Schlossgymnasiums

    Erstmalig wurden für unsere AbiturientInnen Orientierungstage unter dem Titel „Woher – Wohin?“ vom Schulseelsorgeteam Herrn Schreiber und Frau Henrich-Oeleker angeboten. 17 Schülerinnen und Schüler fuhren hierfür vom 22. bis 24.1.2019 zusammen in die Jugendherberge Bingen.

    Die Orientierungstage sollten die Gelegenheit bieten, sich an dieser wichtigen Station im Leben „Abitur und Schulabschluss“ mit ihrem bisherigen Lebensweg und wichtigen Zukunftsfragen zu beschäftigen, wie z. B. Was ist mir in meinem bisherigen Leben wichtig gewesen? Was trägt mich? Was soll auch in meiner Zukunft eine Rolle spielen? Wohin soll mein Weg führen und warum? Warum nicht woanders hin? Wie kann ich im Konzert der vielen Stimmen, der eigenen und denjenigen von außen, den eigenen Weg finden?

    Methodisch vielfältig wurde diesen und anderen Fragen alleine oder in Kleingruppen und auch im Plenum nachgegangen. Gerade dieser Austausch war sehr wertvoll:

    Über diese wichtigen Entscheidungsfragen habe man natürlich schon häufig nachgedacht, so eine Teilnehmerin, aber es tue gut, sich an einen Ort zurückzuziehen und Zeit für das Nachdenken und vor allem den Austausch mit anderen zu haben.

    Der Spaß kam auch nicht zu kurz, streifte die Gruppe doch durch den verschneiten Binger Wald, aus dem abends die Werwölfe in die Jugendherberge kamen…

    Alle TeilnehmerInnen waren sich am Ende einig, dass dies auch künftigen Schlossschülern ermöglicht werden sollte, sei die Beschäftigung mit diesen Fragen doch so wichtig.

    Weitere Äußerungen aus den Rückmeldebögen:

    „Es war eine sehr schöne Fahrt, die mir viel gebracht hat. Würde ich auf jeden Fall noch mal machen.“

    „Danke, dass Sie beide Schülern die Möglichkeit solch einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben und dem anderer ermöglichen. Ich finde auf jeden Fall, dass diese Fahrt bestehen und zu einem Ritual werden sollte.“

    „Ich hoffe, dass spätere Stufen von dieser Fahrt auch profitieren können und die Fahrt wäre auch am Ende der 12. Klasse ebenfalls sehr hilfreich, glaube ich.“

    „Vielen Dank und ich glaube, es wäre gut, diese Art von Fahrt auch für spätere Stufen anzubieten. Es war hilfreich.“

    „Vielen, vielen Dank, dass Sie uns das ermöglichen konnten. Ich glaube, so eine Gelegenheit bekommen wir (zumindest in nächster Zeit) nicht mehr. Es ist unglaublich, wie viel man aus diesen drei Tagen mitnehmen konnte. Danke dafür!“


    Elke Henrich-Oeleker und Hartmut Schreiber

  • Exkursion des 12-LK-Chemie zu Boehringer Ingelheim

    Exkursion des 12-LK-Chemie zu Boehringer Ingelheim

    Am Montag den 28.01.2019 besuchte der 12er Chemie Leistungskurs von Frau Lempert die Firma Boehringer in Ingelheim.

    Nach dem wir das Werksgelände erreicht haben, ging es direkt los mit der Führung durch die Firma. Im ersten Schritt wurden uns die Arbeiten des Pharmakonzerns näher gebracht. Der begleitende Guide berichte uns hierbei, welche Vorschriften, Forschungsergebnisse und Auflagen aufgebracht werden müssen, um ein Medikament marktfertig herstellen zu dürfen.

    Um das große Werksgelände nicht zu Fuß erkunden zu müssen, wurde uns ein Bus zur Verfügung gestellt. Während der Fahrt erklärte uns der Guide die Funktionen der einzelnen Gebäude und den Grundaufbau des Werks.

    Nach unserer Bustour erreichten wir den Labortrakt, in dem uns die Chemiker über die einzelnen Produktionsschritte eines Medikamentes aufklärten. Sie berichteten über die Synthese und Analyse der Chemikalien sowie über die Technologie, die benötigt wird, um ein sicheres Medikament herzustellen.

    Alles in allem verbrachten wir circa vier Stunden auf dem Werksgelände und erhielten ein Überfluss an Informationen, über pharmazeutische Prozesse und organischer Chemie, welche unseren Unterricht sicherlich bereichern werden.

    Alihan (12LKCH3)

  • Neuer spanischer Assistent am Schlossgymnasium: Jesús Rodríguez Griñán

    Neuer spanischer Assistent am Schlossgymnasium: Jesús Rodríguez Griñán

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  • Beste Praktikumspräsentationen ausgezeichnet

    Beste Praktikumspräsentationen ausgezeichnet

    Am Freitag, den 18.01.2019 wurden unter den zehn besten Praktikumspräsentationen der 10. Klassen, die drei am meist herausstechenden Präsentationen ausgewählt und mit Preisen belohnt.

    Wie jedes Jahr bestand die Jury aus ehemaligen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern, z. B. Roland Matthé, Matthias Schlegel und Hartmut Koch. Die drei Sieger wurden mit Tablets beschenkt, die vom Ehemaligenverein gesponsert wurden.

    Die drei Gewinner, welche besonders überzeugten, waren Xenia A. (10d), Steffan M. (10a) und Alysha E. (10d).

    Neben der Spannung und Nervosität aller Schülerinnen und Schülern, brachte dieses Event viele neue Eindrücke in die unterschiedlichsten Berufsfelder: vom Maskenbildner bis zum Kunstpädagogen.

    Wir wollen uns herzlich bei allen zehn Schülerinnen und Schülern, aber vor allem bei der Jury und Herrn Beinhauer bedanken.

    Sarah F. und Xenia A.

  • Neil Bogs: Halbzeit in Nambia

    Neil Bogs: Halbzeit in Nambia

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  • Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft an 14 Mainzer Abiturienten Lucie Kutt vom Schlossgymnasium ausgezeichnt

    Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Gesellschaft an 14 Mainzer Abiturienten
    Lucie Kutt vom Schlossgymnasium ausgezeichnt

    Mit dem Fremdsprachenerwerb blüht die deutsch-französische Freundschaft auf: Die Urkunden honorieren den Einsatz der jungen Leute, Dezernentin Grosse (li.) gratulierte.
    Foto: hbz/Stefan Sämmer

    von Heiko Beckert, 05.02.2019

    Völkerverständigung benötigt Fremdsprachenkenntnisse: Auch deshalb hat die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Mainz im letzten Jahr ihren Exzellenzpreis ins Leben gerufen.
    Eine Voraussetzung für eine funktionierende Völkerverständigung sind Fremdsprachenkenntnisse. Auch aus diesem Grund hat die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Mainz im vergangenen Jahr ihren Exzellenzpreis ins Leben gerufen. Der hat laut DFG-Präsident Franz Felten so viel Resonanz erzeugt, dass die Auszeichnung nun zum zweiten Mal verliehen wurde. Im Gutenberg-Museum erhielten die 14 Abiturienten, die an ihren Schulen die besten Ergebnisse im Französischunterricht erzielt haben, den Exzellenzpreis.

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    Fremdsprachen als Brückenbauer

    Damit ist der Preis, den die DFG mit der Stadt Mainz, dem Gutenberg-Museum und dem Institut Français vergibt, laut Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) auf einem guten Weg, sich im „Kanon der Kulturpreise“ von Mainz zu etablieren. Grosse hofft, dass die Auszeichnung die Preisträger dazu ermutigt, „Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich“ zu werden. Zu brav sollen die Abiturienten aber auch nicht sein. „Seien Sie unbequem. Begleiten sie unsere Demokratie und Europa kritisch, aber begleiten Sie sie“, gab die Dezernentin den Abiturienten mit auf den Weg.

    Dass die Beherrschung einer anderen Sprache Horizonte öffnet, betonte die französische Vize-Konsulin Claire Marrec: „Eine Fremdsprache zu kennen, heißt eine andere Vision des Lebens zu kennen.“ Dass gerade ihre Muttersprache eine gute Wahl ist, ist für Marrec keine Frage. Französisch eröffne den Kontakt zu einer großen Gemeinschaft von rund 250 Millionen frankophonen Menschen weltweit, so die Vize-Konsulin, die unter anderem an der Johannes Gutenberg-Universität studiert hat.

    An die Erfolge der deutsch-französischen Freundschaft erinnerte DFG-Präsident Felten. Die seien wichtig, denn ein friedliches Zusammenleben sei nicht selbstverständlich: „In Frankreich wie in Deutschland galt der Nachbar als Erzfeind.“ Diese schlechte Normalität in einer Vergangenheit mit „infernalischen“ Kriegen sei für die heutige Jugend unvorstellbar.
    Den ultimativen Einsteiger-Tipp in die deutsch-französische Freundschaft lieferte schließlich mit David Hedderich-Westrich einer der 14 Preisträger. Der junge Mann empfiehlt, auf alle Fragen, die einem in Frankreich gestellt werden, einfach mit einem selbstbewussten Oui – also Ja – zu antworten. Das führe zu ungeahnten Erlebnissen und Erfahrungen.
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    [su_column size=“2/5″][su_row][su_box title=“Die Preisträger“ box_color=“#d2d1d7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]Leandro Barreiro Martins, Integrierte Gesamtschule Mainz-Bretzenheim
    Cornelia Born, Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim
    David Hedderich-Westrich, Rabanus-Maurus-Gymnasium

    Katrin Lucia Kutt, Kurfürstliches Schloss-Gymnasium

    Anna Latzke, Integrierte Gesamtschule Anna Seghers
    Hanni Marks, Gymnasium Oberstadt
    Etienne Massaguié, Freie Waldorfschule Mainz
    Rika Mertesdorf, Theresianum
    Rosine Mouangué-Mpondo, Ketteler-Kolleg
    Lisa-Marie Richter, Integrierte Gesamtschule Mainz-Hechtsheim
    Maria Schädlich, Gutenberg-Gymnasium
    Frieda Schmid, Bischöfliches Willigis-Gymnasium
    Ruth Weisenberger, Gymnasium Maria-Ward
    Lilli Weninger, Frauenlob-Gymnasium

    [/su_box][/su_column][/su_row]
    Quelle:www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/exzellenzpreis-der-deutsch-franzosischen-gesellschaft-an-14-mainzer-abiturienten_19941904

    Einen weiteren Bericht sowie eine Bildergalerie finden Sie in dem Blog von Dr. Heiner Wittmann hier.
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  • Grüße von der Ski- und  Schneephysik in Alpbach

    Grüße von der Ski- und Schneephysik in Alpbach

    Von dem 26.1 bis zu dem 2.2 machen wir eine Skiexkursion nach Alpbach in Österreich.

    Dort fahren wir viel Ski und bekommen hilfreiche Tipps zur Verbesserung unseres Fahrstil, außerdem erklärt uns Herr Walter vieles über Schnee, Skilifte und das Skigebiet.

    Täglich erstellen wir Schneeprofile, welche wir Abends auswerten. Dort bestimmen wir zum Beispiel die Dichte der einzelnen Schneeschichten, die Größe und Form verschiedener Schneeflocken sowie die Temperatur der einzelnen Schneeschichten.

  • Exkursion der Erdkunde Leistungskurse in die Völklinger Hütte

    Exkursion der Erdkunde Leistungskurse in die Völklinger Hütte

    Vorbereitende Exkursion für die Themen Industrie und Tourismus

    Am Morgen des 29.01. brachen 15 Erdkunde-LeistungskurslerInnen der 11.Stufe zu einer Exkursion in die Völklinger Hütte ins Saarland auf. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist ein beeindruckendes Relikt der großen Zeit der deutschen Stahlindustrie und ermöglicht die Besichtigung von 7 ha vollständig erhaltener Industrie der 20.Jahrhunderts. Hier arbeiteten zur Zeit des Wirtschaftswunders über 20000 Menschen und produzierten Roherz zur Stahlproduktion.

    Der ehemalige Hüttenarbeiter Herr Meyer führte die Schlosser in einer kurzweiligen zweistündigen Führung durch die einzelnen Teile der Eisenproduktion. Die schiere Größe und technische Ausgefeiltheit der Anlage beeindruckte dabei besonders. Den 26m hohen Hochofen, dem Herzstück der Hütte, konnte man dabei von oben bis unten besichtigen und jeden Schritt des komplizierten Prozesses nachvollziehen. Im Hochofen, befeuert durch Koks aus der eigenen Kokerei und angefeuert von auf 1200°C erhitztem Wind aus der Gebläsehalle wird Sinter geschmolzen. Darunter versteht man das Aufbereitung des sehr staubigen und körnigeren Roherzes, um höhere Erträge bei geringerem Unfallrisiko zu bekommen.

    Seit 1994 ist die Hütte UNESCO Weltkulturerbe und wurde über die Jahre immer mehr touristisch aufgewertet. Über 1,5 Millionen Euro werden jährlich aus Fördermittel und Eintrittsgeldern investiert, um sie weiterzuentwickeln. So werden immer wieder größere Kunstaustellungen (aktuell: Queen Elisabeth und Banksy) gezeigt und die Hütte ist auch ohne Führung durch Infotafeln und Multimedia-Präsentationen lehrreich zu besichtigen. Bis zu 350000 Touristen besuchen die Hütte jedes Jahr.

    Nach einem tiefen Einblick in einen treibenden Faktor der Industrialisierung, der Waffenproduktion und des Wirtschaftswunders in Deutschland und dessen Nutzung in der Gegenwart lässt sich konstatieren: Diese Exkursion hat sich gelohnt!