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Kategorie: Aktuelles

  • Exkursion zweier 7. Klassen in den Vulkanpark bei Mendig

    Exkursion zweier 7. Klassen in den Vulkanpark bei Mendig

    Da staunten die Schüler:innen nicht schlecht, als sie im Lava-Dome in der Eifel die Vulkaneruption des Wingertsbergs vor ca. 200.000 Jahren nacherleben konnten: Dünnflüssige Lava ergoss sich in breiten Strömen in der Region des heutigen Mendig und erstarrte langsam zu mächtigen Basaltschichten.

    Da dieser vulkanische Basalt sich prima zur Herstellung von Mühlrädern zum Getreidemahlen eignet, wurde er schon von den Römern unter Tage in Schwerstarbeit abgebaut. So entstand über die Jahrhunderte hinweg ein dunkles, unterirdisches Labyrinth von 3 Quadratkilometern unter der Stadt Mendig.

    Natürlich wollten die Schüler:innen die 150 Treppenstufen herabsteigen und konnten auf der Tour in 32 m „unter Tage“ bei ganzjährig ca. 7°C die längst aufgegebenen Abbruchstellen der Basaltsäulen, große menschengemachte Hallen und 70 Jahre alten Hausmüll bestaunen. Was man dort nicht alles machen kann: Bier brauen, Heiraten, sich verlaufen …

    Vor ca. 12.900 Jahren explodierte dann in direkter Umgebung ein weiterer Vulkan: Der Laacher-See-Vulkan, der mit großer Wucht Magma und Aschefetzen in die Luft schleuderte, die dann als Staub, Bims und Lavabomben niedergingen. Die ganze Region wurde, wie auch die damals schon uralten Basaltströme, mit einer meterhohen Bimsschicht zugedeckt

    Dieser Bims, so konnten es die Siebtklässler:innen nachspüren, ist für einen jedoch extrem leicht: So leicht, dass er auf dem Wasser schwimmt. Die bis zu 20 m hohen Bimsschichten wurden in den letzten 100 Jahren jedoch abgebaut und für den Hausbau verwendet, da Bims sich wunderbar zur Wärmeisolation eignet. Der darunterliegende Basalt ist dagegen ziemlich schwer und wird noch heute für den Straßenbau abgebaut.

    An der Wingertsbergwand konnten die Schüler:innen die bis zu 64 m hohen Bims- und Ascheschichten der Laacher-See-Explosion bestaunen, in denen die einzelnen Schichten die unterschiedlichen Phasen des Ausbruchs der vier Monate andauernden Vulkanexplosion erkennen lässt.

    Doch ist man dort in der Eifel wirklich sicher? Immerhin ist der Vulkan noch aktiv. Wie wäre es, wenn der Laacher-See-Vulkan,  plötzlich wieder ausbrechen würde? Eine beeindruckende – fiktive – Dokumentation zeigt den Einsatz von Rettungskräften und mögliche Folgen auf drastische Weise …

    Gott sei Dank waren die ganzen Verletzten und Rettungswagen nur ein Planspiel … so konnten wir alle die dunklen Tiefen der Erde wieder verlassen, ein Gruppenfoto machen und zufrieden den Heimweg antreten.

  • Schlossgeist und das IoT 2024

    Schlossgeist und das IoT 2024

    In der vergangenen Woche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aller 9. Klassen am Schlossgymnasium mit der Simulation eines Bahnübergangs und der Arbeit mit einem Lügendetektor. Anschließend ging es darum, dass die Octopus-Plattform, ein Platinen-Computer vergleichbar mit dem bekannteren Calliope, sowohl als Access-Point ein eigenes, lokales WLAN anbot als auch dass die Octopus-Plattform über einen schuleigenen Hotspot Verbindung ins Internet aufnehmen konnte.

    Nach erfolgreicher Meisterung aller Hürden sendeten alle Gruppen erfolgreich aktuelle Messwerte vom Octopus in die Thingspeak-Plattform, die der Umweltcampus Birkenfeld freundlicherweise betreut und pflegt. Neben Temperatur konnte so auch die relative Luftfeuchte und der Luftdruck, aber auch andere meteorologische Daten, sehr einfach übermittelt werden. Darüber hinaus standen externe Sensoren z.B. zur Erfassung von Feinstaub und CO2-Gehalt der Raumlauft zur Verfügung.

    Diese im Internet gespeicherten Messwerte können wiederum von anderen Geräten abgerufen und für weitere Aktionen verwendet werden. Auch die Nutzung dieser (oder anderer) Daten für maschinelles Lernen und für das Trainieren einer KI sind denkbar und wurden nach den Interessen der Schülerinnen und Schüler erprobt.

    Zur Veranstaltung „Schlossgeist trifft IoT“ gehört auch das Engagement des Fördervereins des Schlossgymnasiums, ohne die einige Anschaffungen nicht möglich gewesen wären. In Kooperation zwischen Fachschaft Informatik und Förderverein konnten wir so erneut ein attraktives Angebot für einen ganzen Jahrgang zur EU Code Week anbieten. (Die EU Code Weeks liegen parallel zu unseren Herbstferien, daher fanden die Veranstaltungen bereits vor dem offiziellen Zeitraum statt.) Durch die Kooperation konnte auch eine finanzielle Förderung durch das Haus des Stiftens und die Initiative „Meet and Code“ erreicht werden. Hierfür herzlichen Dank!

    Ebenfalls gebührt Dank den Schülerinnen und Schülern aus dem Informatik-Grundkurs in der 12, die als zusätzliche Coaches zu den Thementagen gekommen sind und hier den Schülerinnen und Schülern aus der 9. Klasse häufig unkompliziert und schnell bei kleinen Verständnisproblemen oder technischen Schwierigkeiten erfolgreich unter die Arme greifen konnten. Vielen Dank für das Engagement und das positive Rollenvorbild!

    Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der 9, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen und vielleicht sogar ein eigenes IoT-Projekt umsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, am „IoT-Hackathon“ teilzunehmen. Dieser findet statt am ersten Montag nach den Herbstferien, 28.10.2024. Dabei wird bestimmt nicht alles gelingen, aber bei einem Hackathon ist explizit der Weg das Ziel. Ausprobiert werden soll, was mit unseren IoT-Plattformen Octopus und Calliope gelingen kann und was vielleicht (nocht?) nicht. Die Anmeldung ist schulintern als Aufgabe für alle 9. Klassen auf Schloss-Online.eu geöffnet: Meldet Euch an!

    Seit dem Schuljahr 2020/21 sind wir als Informatik-Profil-Schule ausgezeichnet. Von Anfang an war klar, dass ein Baustein in Klasse 9 Thementage zum Internet der Dinge, oder kurz IoT vom englischen Fachbegriff „Internet of Things“, für alle Schülerinnen und Schüler sein sollen. In den Anfangsjahren war durch das Land personelle Unterstützung für diese Veranstaltung zugesagt worden, die dann aber leider nicht realisiert wurde. Aus diesem Grund hatte die Fachschaft Informatik im vergangenen Jahr bereits für den Jahrgang, der vor Beginn des Informatik-Profil-Zweigs unsere Schule durchläuft, in Eigenregie unter Nutzung von Teilen der von der IoT2-Werkstatt auf dem Umweltcampus Birkenfeld entwickelten Lernstrecken IoT-Thementage angeboten. Durch die Erfahrungen konnten in diesem Jahr auf ein bewährtes Konzept zurück gegriffen werden, so dass alle 9. Klassen von Montag bis Freitag der vergangenen Woche stimmige Veranstaltungen durchlaufen konnten. Sehr hilfreich waren dabei auch die Nutzung von TaskCards als roten Faden, was vom Schulamt der Stadt Mainz ermöglicht wurde: Danke dafür!

  • RhinecleanUp 2024

    RhinecleanUp 2024

    Auch in diesem Jahr war das Schlossgymnasium beim RhineCleanUp vertreten. Dabei handelt es sich um eine Müllsammelaktion, die einmal im Jahr am zweiten Samstag im September in vielen Städten am Rhein stattfindet. Inzwischen gibt es auch Nachfolgeprojekte an anderen europäischen Flüssen und Küsten.

    Allen voran beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler mit Eltern der 6d, des Grundkurses Chemie 12 und des Leistungskurses Chemie 13. Unmengen an Zigarettenstummeln fanden sich vor allem zwischen der Vegetation am Rheinufer vom Holztor bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Ein besonderer Fund war eine Brotbackmaschine, die in einer Hecke auftauchte.

    Zum Abschluss gab es für alle Helfer noch eine Brezel und ein Getränk, gesponsort vom Rheinstrand.

  • KinderHilfe Philippinen und das Schlossgymnasium

    KinderHilfe Philippinen und das Schlossgymnasium

    Heute ist Weltkindertag. Passend dazu ein kleiner Bericht zum Beitrag des Schlossgymnasiums. Unsere Schule spendet seit 34 Jahren an ein Kinderdorf auf den Philippinen. Wie jedes Jahr haben einige Klassen unserer Schule unterschiedliche Aktionen durchgeführt, um Spenden zu sammeln (Kuchenverkauf, Plätzchenverkauf usw.). Wir haben insgesamt 2.272 € zusammen bekommen. Am letzten Donnerstag, den 12.09.24, gab es eine Versammlung aller Klassenvertreter in der Aula, wo uns die logo! Reporterin Teresa Videos aus dem Kinderdorf gezeigt hat. Man konnte sehen wie die Kinder leben, zur Schule gehen, spielen und so weiter. Anders aber doch manchmal wie bei uns. Dabei haben wir neue Wörter gelernt und allen Kindern im Dorf geht es gut und wird besser mit dem Geld, das wir gespendet haben. Wir sind stolz auf unsere Schule 🙂 !

    Danke auch an Frau Henrich-Oeleker und Herr Siehr für die Orga.

    (Kinder aus der 6a)

  • Code Night 2024 ein Erfolg!

    Code Night 2024 ein Erfolg!

    Am 04. Juli war es soweit, die zweite Ausgabe der Code Night fand statt und 21 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 9 bis 12 nahmen teil. Während des gemeinsamen Starts stellten Mitarbeitende von QAware Mainz die Firma mit dem Berufsfeld Softwareentwicklung und Prof. Neis von der Hochschule Mainz das Studienfeld Geoinformatik und Vermessung vor. Im Anschluss ging es in Gruppen weiter: Die eine Gruppe arbeitete an einer aus der Praxis stammende Aufgabe bei QAware. Die andere Gruppe entwickelte Roboter mit dem Ziel eines Sumo-Ringers.

    Unterbrochen wurde die sehr konzentrierte und zielgerichtete Arbeit durch ein abendliches Pizza-Essen. Allerdings war die Pizza im Gegensatz zum Klischee des Informatikers nicht kalt und sehr lecker. Herzlichen Dank an QAware für die Essens-Einladung und an unseren Förderverein für die Getränke, beides sorgte für die notwendige Energie, dass tatsächlich beide Gruppen am Ende zu einem funktionierenden Ergebnis kamen!

    Zum gemeinsamen Abschluss wurden die Ergebnisse sach- und fachgerecht präsentiert: Die Roboter ermittelten in einem kleinen Turnier den besten Sumo-Ringer, der an diesem Abend entwickelt wurde. Hierbei gab es die ein oder andere Überraschung. Die Projekt-Gruppe erläuterte fundiert ihre Gedanken zur Lösung der gestellten Aufgabe und konnte im Anschluss die praktischen Fortschritte am Code erläutern und demonstrieren.

    Am Ende war die Euphorie der 2. Code Night am Schlossgymnasium offensichtlich und alle gingen geschafft, aber sehr motiviert und begeistert nach Hause.

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    Auch unsere Partner empfanden die Veranstaltung als Erfolg, nachfolgend ein Social Media-Posting der Firma QAware. Ohne unsere Partner von QAware und der Hochschule Mainz wäre diese Veranstaltung nicht möglich, daher hier noch einmal herzlichen Dank!

  • 9b gewinnt Balkonsolaranlage für das Schlossgymnasium

    9b gewinnt Balkonsolaranlage für das Schlossgymnasium

    Im Januar beschäftigte sich die Klasse 9b im Erdkunde-Unterricht mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit. Zentraler Bestandteil des Unterrichts war auch die Erstellung einer Präsentation zu Aspekten der Nachhaltigkeit der Institution Schlossgymnasium oder des Schullebens.

    Zeitgleich mit dem Beginn der Erstellung der Präsenatationen startete die Firma „Wiwin“ in Kooperation mit dem Projektentwickler „Witura“ und der Radiosender „Antenne Mainz“ die Aktion „Mainz macht mit – die große Solar-Offensive“. Ebenfalls getragen wurde die Aktion vom Mainzer Spaaerwerfer Julian Weber, der auch einmal Schüler des Schlossgymnasiums gewesen ist. Mainzer Schulen, Kindergärten und Vereine konnten sich für eines von 50 Balkonsolarkraftwerke mit einem geplanten oder bereits stattgefundene Nachhaltigkeitsprojekt bewerben.

    Aus der 9b nahmen Lucy und Florian, unterstützt von Joshua, die Herausforderung an und erstellten eine Präsentation zu bereits stattgefundenen Aktionen am Schlossgymnasium wie z.B. Aktivierung der größten Teams beim Stadtradeln in Mainz in den vergangenen Jahren, dem Gewinn des Schulradelns Rheinland-Pfalz bei Teamgröße und Strecke oder Teilnahmen am Rhine-Clean-Up. Diese insgesamt nicht kurze Liste ergänzten sie in sehr überzeugender Art und Weise um ein sinnvolles und bedarfsgerechtes Konzept zum Einsatz einer der ausgelobten Balkonsolar-Kraftwerke an unserer Schule. Dies honorierte offensichtlich auch die Jury und zeichnete die Bewerbung der 9b-Schülerinnen und Schüler mit dem Gewinn einer Anlage aus.

    Kurz vor den Sommerferien präsentierte die 9b die aus zwei flexiblen Solarmodulen bestehende Stecker-Solar-Anlage im Flur. Wir hoffen, dass die Anlage bald und sicher auf dem Flachdach oder dem großen Dach der Schule in Betrieb genommen werden kann. Außerdem drücken wir dem Ex-Schlosser Julian Weber bei den Olympischen Spielen in Paris die Daumen!

  • Verkehrs-Infrastruktur im Erdkunde-Unterricht

    Verkehrs-Infrastruktur im Erdkunde-Unterricht

    Die Klassen 9b und 9e beschäftigten sich im Erdkunde-Unterricht während der Stadtradeln-Wochen in Mainz auch mit der Verkehrsinfrastruktur rund um die Schule. Dazu besuchte Katharina Dehler die Schülerinnen und Schüler in einer Doppelstunde. Frau Dehler hat am Schlossgymnasium vor einigen Jahren Abitur u.a. auch in Erdkund gemacht und ist jetzt wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Forschendenteam des ReLUT (Research Lab for Urban Transport) an der Frankfurt University of Applied Science. Sie berichtete von dem in ihrer Arbeitsgruppe kürzlich fertig gestellten Bericht zu „Fahrradfreundlichen Nebenstraßen“, einem sehr spannenden Projekt im Frankfurter Nordend, bei dem durch ganz einfache Mitteln der Fahrradverkehr sicherer gestaltet wurde. Aspekte hiervon sind sicherlich auch in Mainz denkbar.

    Im Anschluss ging es an ganz praktische Fragestellungen im unmittelbaren Schulumfeld: Wie viele Personen nutzen welche Verkehrsmittel? Welche Flächen sind für welche Verkehrsmittel vorgesehen? Läuft alles sicher ab oder sind in der kurzen Beobachtungszeit Situationen erkennbar, die gefährlich sind? Wie sieht es mit der Infrastruktur der Schule aus, gibt es genug Fahrradständer? Bestehen Probleme, für die man Lösungen überlegen sollte? Wie führen Geographen empirische Beobachtungen im laufenden und ruhenden Verkehr durch?

    Foto vor der Schule mit auf dem Bügrersteig abgestellten Fahrrädern sowie Fahrräder in Fahrradständern

    Zum Abschluss versammelte sich die Klasse wieder im Raum und trug die Beobachtungen zusammen. Gemeinsam entwickelten sich im Anschluss Verbesserungsideen, wie zum Beispiel die zwar vorhandenen, aber kaum genutzten Fahrradständer besser ausgelastet werden könnten, damit weniger Fahrräder im Schulumfeld auf dem Bürgersteig stehen. Oder wie die Situation, dass an manchen Stellen bereits nach kurzer Zeit die Fahrradständer ziemlich verdreckt sind, und damit natürlich auch die Fahrräder nach jedem Schultag dreckig sind, verbessert werden könnte.

    Der Besuch von Frau Dehler bot einen spannenden und interessanten Einblick in die Arbeit einer Geografin an der Hochschule und weckt (hoffentlich) das Interesse, Erdkunde als Leistungskurs zu wählen.

  • Erfolge beim JwInf 2024 in den Runden 1 und 2

    Erfolge beim JwInf 2024 in den Runden 1 und 2

    Wenn mit kleinen, vorgegebenen Blöcken programmiert wird, wie Füchse Kisten an vorbestimmte Stellen schieben oder aus Texten eine Geheimbotschaft herausgefiltert wird, dann haben sich unsere Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Jugendwettbewerb Informatik beschäftigt. Zum Abschluss des Schuljahres und nach den ersten beiden von drei Runden des Wettbewerbs wird eine kleine Zwischenbilanz gezogen und die besonders erfolgreichen Schülerinnen und Schüler geehrt.

    Mit insgesamt excellenten 96 erreichten Preise aus der 1. Runde und aus der 2. Runde, die an 70 Schülerinnen und Schüler überreicht wurden, ist das Gesamtergebnis ganz hervorragend. Unsere Schülerinnen und Schüler haben in allen Jahrgangsstufen teilweise herausragende Leistungen gezeigt, die geehrt wurden.

    Zehn Schülerinnen und Schüler haben in der 2. Runde, die etwas anspruchsvoller ist als die 1. Runde, einen 1. Preis erreicht und bekamen die Preise mit anerkennenden Worten zu den großartigen Leistung persönlich überreicht.

    Die Schülerinnen und Schüler, die in der 2. Runde einen 1. Preis erreicht haben, zusammen mit der Schulleiterin und dem Koordinator der Informatik-Profil-Schule

    Die Ergebnisse im Detail: Orientierungsstufe

    In der Orientierungsstufe haben sich 131 Schülerinnen und Schüler an der 1. Runde beteiligt, davon wurden fünf mit einem 1. Preis und fünf mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. An der 2. Runde haben noch 46 teilgenommen: Sieben erreichten den 2. Preis und drei wurden mit dem 1. Preis geehrt. Für die Orientierungsstufe überragende zwölf Schülerinnen und Schüler haben sich für die 3. Runde qualifiziert.

    Die Ergebnisse im Detail: Klassen 7 und 8

    113 Teilnehmende stammen aus den 7. und 8. Klassen des Schlossgymnasiums. In der 1. Runde erreichten 19 einen 2. Preis und fünf einen 1. Preis. Immerhin 34 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich auch an der 2. Runde, von ihnen wurden elf mit einem 2. Preis und Sophia aus der 8d wurde mit einem überragenden 1. Preis ausgezeichnet. 14 Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich durch ihre Ergebnisse in 1. und 2. Runde für die 3. Runde.

    Die Ergebnisse im Detail: Klasse 9

    In der 9 haben von 29 Schülerinnen und Schülern je zwei einen 2. Preis und zwei einen 1. Preis in der 1. Runde erreicht. 13 der 29 haben auch an der 2. Runde teilgenommen, hier wurden eine Schülerin und zwei Schüler mit dem 2. Preis geehrt. Diese drei haben sich auch für die 3. Runde qualifiziert.

    Die Ergebnisse im Detail: Klasse 10

    17 Schülerinnen und Schüler aus der 10. Klasse haben sich an der 1. Runde beteiligt. Sechs Mal wurde der 1. Preis und einmal wurde der 2. Preis für die Ergebnisse in der 1. Runde verliehen. In der 2. Runde, an der alle 17 teilgenommen haben, erreichten vier Schülerinnen und Schüler den 2. Preis und zwei erreichten den 1. Preis. Insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler haben die Qualifikation für die 3. Runde in der Tasche.

    Die Ergebnisse im Detail: Oberstufe

    Von 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben elf den 1. Preis in der 1. Runde erreicht. In der zweiten Runde kamen vier Schülerinnen und Schüler auf die Stufe des 1. Preises, gleichzeitig kamen fünf weitere auf den 2. Preis. Die Startberechtigung für die 3. Runde haben elf der Schülerinnen und Schüler erteilt bekommen.

    Teilnahme am Schlossgymnasium

    Am Schlossgymnasium nehmen an der ersten Runde prinzipiell alle Schülerinnen und Schüler mit Informatik-Unterricht teil, also auch alle aus der 5. Außerdem versuchen wir allen 8. Klassen die Möglichkeit der Teilnahme in Vertretungsstunden zu ermöglichen. Die Teilnahme an der 2 Runde stellen wir in den jüngeren Jahrgängen frei, während die Informatik-Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgänge in der Regel in der Unterrichtszeit teilnehmen.

    Überblick über den Wettbewerb

    Beim Jugendwettbewerb Informatik, kurz JwInf, müssen Programmieraufgaben gelöst werden. Dabei steht eine kleine Welt zur Verfügung, in der Kisten verschoben werden oder Pflanzen eingesammelt oder der Laserstrahlen aktiviert werden müssen, damit alle geforderten Felder angeleuchtet werden. Als Programmierbausteine stehen eine Auswahl an Möglichkeiten wie „Gehe vorwärts“ oder „Wiederhole 3 Mal“ zur Verfügung.

    In der erste Runde gibt es unterschiedliche Aufgaben für die Doppel-Jahrgangsstufen, die entsprechend dem Alter von der Schwierigkeit angepasst sind. In der zweiten Runde gibt es einen Aufgabensatz, der von allen Jahrgängen bearbeitet wird. Bei der Festlegung der Preisstufen werden natürlich zwischen den Doppeljahrgängen Unterschiede gemacht.

    Die Schülerinnen und Schüler, die an beiden Runden teilnehmen und hier sehr gute Ergebnisse erreichen, erhalten die Qualifikation zur 3. Runde und können bis inklusive Klasse 11 zeitgleich an Jugendwettbewerb und Bundeswettbewerb Informatik teilnehmen. Die Ergebnisse der ersten beiden Runden werden ansonsten getrennt betrachtet und jeweils mit Urkunden sowie in den besten beiden Stufen mit kleinen Preisen honoriert.

    Die Aufgaben stehen weiterhin als „Herausforderung“ auf der Wettbewerbsseite noch heute zur Verfügung.

  • Im Reich der Mitte – China-Austausch 2024

    Im Reich der Mitte – China-Austausch 2024

    In diesem Jahr fand erstmals nach der Pandemie wieder ein Schüleraustausch mit China statt. Im Mai reisten achtundzwanzig Schülerinnen und Schüler begleitet von Frau Groß, Herrn Frank und Herrn Neese nach Hangzhou. Begleitet wurde die Reise außerdem von Annabell Kopp, einer ehemaligen Schloss-Schülerin, die beim letzten Schüleraustausch dabei war und immer noch Kontakt zu ihrer damaligen Austauschpartnerin hat.

    Die Austauschrunde brachte einige Veränderungen mit sich. So reiste die Gruppe nicht auf dem direkten Weg nach China, sondern mit kurzem Zwischenstopp in Abu Dhabi. Neu war auch die Partnerschule. Nach einem achtzehn Jahre anhaltenden Austausch mit der Xiaoshan No. 2 High School hatten die chinesischen Behörden unserer Schule nun die Affiliated High School to Hangzhou Normal University als neue Partnerschule zugewiesen.

    Der Empfang in Hangzhou war sehr herzlich, und die chinesische Schule tat alles dafür, dass unsere Reisegruppe eine schöne Zeit hatte. So übte sich die Gruppe zum Beispiel im Kung Fu und wurde in der Mensa lecker verköstigt. Die Lehrkräfte absolvierten einige offizielle Termine, z.B. die Unterzeichnung der neuen Partnerschaftsurkunde und ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Partnerschule und der Bildungsbehörde von Hangzhou.

    Die Zeit an der Partnerschule verging wie im Flug, auch wegen des abwechslungsreichen Programms, das die chinesischen Gastfamilien unseren Schülerinnen und Schülern boten. Entsprechend emotional war dann der Abschied.

    Die zweite Woche des Austauschs führte die Gruppe zunächst in die westlich geprägte Weltstadt Shanghai. Kontrastprogramm war dann nach einer Zugfahrt im Schlafwagen die deutlich traditionellere Stadt Xi’an mit dem Weltkulturerbe Terracotta-Armee – auch bei den dort herrschenden 37 °C ein Highlight der Reise. Nach einer weiteren Nachtzugfahrt erreichte die Gruppe Peking und besuchte den Platz des himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt, den Himmelsaltar und den Sommerpalast des Kaisers. Auch die Chinesische Mauer durfte im Programm nicht fehlen.

    Nur zwei Monate später erfolgte dann der Gegenbesuch der chinesischen Gruppe. Für sie stand eine Stadtführung in Mainz, ein Besuch des Landesmuseums und eine Führung in der Oppenheimer Unterwelt auf dem Programm. Die chinesischen Lehrkräfte hatten Spaß bei einer Kanutour auf dem Rhein, einer Weinprobe sowie Besichtigungen in Bad Sobernheim und Darmstadt. Deutsche und chinesische Schülerinnen und Schüler besichtigten das Mainzer Stadion und absolvierten am letzten Tag des Austauschs die Ringtour Rüdesheim-Assmannshausen-Rüdesheim. Die Schülerinnen und Schüler konnten bei einem von den Eltern organisierten Grillfest im Schulhof Abschied voneinander nehmen.

    Am nächsten Tag startete die chinesische Gruppe dann zu einer Deutschlandtour, die sie nach Köln, Stuttgart, Nürnberg, Bamberg und Frankfurt führen wird.

    Die Schule freut sich auf weitere Austauschrunden mit der neuen Partnerschule in Hangzhou.

  • Auszeichnung und Verabschiedung ukrainischer Schülerinnen und Schüler

    Auszeichnung und Verabschiedung ukrainischer Schülerinnen und Schüler

    Am 08.07.24 zeichneten Frau Groß und Herr Frank im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula erfolgreiche ukrainische Schülerinnen und Schüler aus.

    Veronika Oros und Danyil Bondarenko sind die ersten ukrainischen Schüler, die am Schlossgymnasium einen Schulabschluss erreichen, Veronika den qualifizierten Sekundarabschluss I („Mittlere Reife“) und Danyil den Abschluss der Berufsreife (Hauptschulabschluss). Angesichts der kurzen Zeit, die sie erst in Deutschland verbringen und der Sprachhürden, stellt dies eine besondere Leistung dar.

    Frau Groß und Herr Frank gratulierten auch den sieben Schülerinnen und Schülern, die ihre DSD1-Prüfung bestanden haben. Sie wurden von ihrer DaZ-Lehrerin, Frau Conrad, sorgfältig auf die Prüfung vorbereitet und konnten in ihr belegen, dass sie Deutsch auf dem Niveau B1 beherrschen. Dank für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern gebührt auch Frau Oros, Frau Thumerer und Frau Morozova.

    In der Feierstunde wurden auch die Schülerinnen und Schüler verabschiedet, die die Schule verlassen und ihre Schullaufbahn an Real-, Gesamt- oder Berufsschulen fortsetzen.

    Alle ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler erhielten Gratulationsschreiben der Schulleitung und Sonnenblumen. Die verabschiedeten Schülerinnen und Schüler erhielten neben Sonnenblumen auch Schlossgespenst-Maskottchen als Erinnerung an ihre Schulzeit am Schlossgymnasium. Die Maskottchen waren im Vorfeld von der Maker-Space-AG im 3D-Druck als Kühlschrankmagneten hergestellt worden.

    Nach der akademischen Feier am Vormittag wurde dann abends bei einer Party in der Aula zwanglos gefeiert.