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Kategorie: Aktuelles

  • Sportfest 2023

    Sportfest 2023


    Mittwoch den 27.09.2023 fand bei besten Wetter unser Sportfest statt. Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss begab sich gemeinschaftlich zum Leichtathletikstadion der Gutenberg Universität Mainz um gemeinsam einen sportlichen Tag zu verbringen (Ausnahmen: Fußballturnier der Jahrgangsstufe 10, Bruchwegstadion und Basketballturnier der Jahrgangsstufe 12,
    Schulsporthalle.

    Nach einer gemeinsamen Einführungsrunde wurden alle Sportlerinnen und Sportler von der Schulleitung begrüßt und in die Wettkämpfe entlassen. Alle Schülerinnen und Schüler zeigten ein hervorragendes und motivierendes Miteinander, was auch durch sehr gute Leistungen zum Ausdruck gebracht wurde.

    Während die fünften Klassen zusammen mit ihren TutorInnen ein Spielefest feierten, absolvierten die Klassen sechs bis neun einen leichtathletischen Mehrkampf im Rahmen der Bundesjugendspiele.

    Die zehnten Klassen spielten bei einem Fußballturnier am Bruchwegstadion um die „Kickerkrone“. Die zwölfte Jahrgangsstufe spielte bei einem Basketballturnier um einen heißersehnten Wanderpokal und der
    Abschlussjahrgang 13 forderte sich gegenseitig bei einem Beachvolleyballturnier heraus.

    Den krönenden Abschluss unserer Sportveranstaltung bilden immer unsere Klassenpendelstaffeln in denen die Jahrgangssieger gekürt werden.

    Dass dieses Sportfest so schön werden konnte verdanken wir nicht zuletzt den vielen
    fleißigen HelferInnen der Jahrgangsstufe 11.

    Die Fachschaft Sport bedankt sich bei allen UnterstützerInnen aus dem Kollegium für den unermüdlichen Einsatz, bei dem „Helferjahrgang“ 11 und bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für diesen bewegten und sogar etwas sonnigen Tag.


    René Rötzer/ Fachschaft Sport

  • Erfahrungsberichte der SommerUni für Immunbiologie und Biomedizin 2023

    Erfahrungsberichte der SommerUni für Immunbiologie und Biomedizin 2023

    In diesem Jahr hatte ich die Gelegenheit, an der SommerUni für Immunbiologie und Biomedizin teilzunehmen, und ich möchte nun meine Erfahrungen teilen. Am ersten Tag hatten wir Vorlesungen zu den Themen Immunbiologie und Pathologie. Danach wurden uns zwölf verschiedene und äußerst interessante Themen präsentiert und wir wurden jeweils einem dieser Themen zugeteilt. Mein Schwerpunkt lag auf der Untersuchung der Auswirkungen der Aminosäure Arginin auf T-Zellen und Tumorzellen. Nach der Mittagspause begannen wir sofort mit unserer Laborarbeit. Unter sterilen Bedingungen haben wir Blut in seine einzelnen Bestandteile aufgeteilt, wobei unsere besondere Aufmerksamkeit den T-Zellen galt. Am nächsten Tag haben wir diese T-Zellen unter dem Mikroskop gezählt, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, da man sich leicht verzählen konnte. Wir haben die T-Zellen dann verschiedenen Mengen Arginin ausgesetzt und ihre Reaktion beobachtet sowie erneut gezählt. Ebenso haben wir dasselbe mit den MC-38 Tumorzellen gemacht, für die Arginin lebenswichtig ist, und sie verschiedenen Mengen Arginin ausgesetzt. Nachdem wir am Mittwoch weitere Vorlesungen über das Immunsystem besucht hatten, haben wir die folgenden 24 Stunden hart gearbeitet, die Ergebnisse analysiert und ein Poster erstellt, denn am Freitag mussten wir unsere Experimente den anderen Teilnehmern und Besuchern präsentieren. Obwohl meine Gruppe keinen Preis erhalten hat, war dies dennoch eine äußerst lehrreiche Erfahrung. Ich kann diese Sommeruniversität allen Schülern wärmstens empfehlen, die sich für Biologie interessieren oder einen Einblick in die Laborarbeit erhalten möchten.

    Wer sich für die Ergebnisse der Experimente interessiert 😉

    • MC-38 Tumorzellen sind nicht lebensfähig, wenn ihnen Arginin fehlt.
    • T-Zellen vermehren sich in Anwesenheit von Arginin, und je höher die Argininkonzentration, desto besser ist ihre Vermehrung.

     Sowohl MC-38 Tumorzellen als auch T-Zellen sind auf die Aminosäure Arginin angewiesen, um zu überleben.

    Annabell J. 13M1


    Anfang dieser Sommerferien hatte ich die Möglichkeit, an der SommerUni in Mainz teilzuhaben, welche sich mit dem Bereich der Immunbiologie auseinandersetzt. Gehört habe ich von diesem Angebot der Uni von meinem Biologielehrer und da ich noch immer nicht den passenden Studiengang für mich gefunden hatte, wollte ich das mal ausprobieren. Nur als kleines Vorwort, wer verstehen will, was das alles im Detail bedeutet, soll selbst an so einem Angebot teil haben, da genauere Erklärungen den Rahmen sprengen würden. Begonnen hat alles mit einer Vorlesung am Montag der ersten Ferienwoche, bei welcher man sich mit anderen arrangierten Schüler/innen austauschen konnte, die genauso freiwillig an diesem Angebot teilgenommen haben. Interessant fand ich, dass manche von weit herkamen, nur um daran teilzuhaben. Zudem wurden wir mit dem Thema der Immunbiologie vertraut gemacht und jeweils in Zweier- und Dreiergruppen aufgeteilt und nach einer Mittagspause ging es dann schon los. Mit unserer Tutoren wurden wir in das Labor eingeführt und mit den Regelung vertraut gemacht, sowie unseren Vorhaben, was wir alles bis Ende der Woche machen sollten. Das Thema meiner Gruppe war „Von schlafenden und wachsamen Zellen: Was haben Darmbakterien mit unsere Gesundheit zu tun?“

    Begonnen haben wir mit einer kleinen Theoriestunde sowie einer FACS-Analyse / Durchflusszytometrie, also dem Untersuchen von Oberflächenmolekülen auf Zellen, um herauszufinden, ob wir die richtigen Zellen haben. Der zweite Tag war mit Abstand der gewöhnungsbedürftigste, da wir Knochenmark aus Zellen isolieren mussten, indem wir eine Maus sezierten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Maus lebendig gewesen ist und wir sie erst mal in einer Vakuumglocke in das Nachleben befördern mussten (ich erspare ihnen, den Leser, die restlichen Details). Sie hatte jedoch ein besseres Leben, als freilaufende Mäuse gehabt. Dann isolierten wir also das Knochenmark aus den Mäusen und analysierten dieses. Zudem generierten wir auch sogenannte pDCs, plasmazytoide Dentritische Zellen. Am Mittwoch begannen wir mit einer erneuerten FACS-Messung, dieses Mal mit den pDCs, die wir am vorherigen Tag hergestellt hatten. Des Weiteren stimulierten wir die pDCs mit verschiedenen Pathogenenrezeptorliganden um zu sehen, wie diese darauf reagieren. Auch haben wir ein Luciferase-Report-Assay vorbereitet. Falls das alles sehr kompliziert kling, es war kompliziert und für 5 Tag zu wenig Zeit. Ich erspare die restlichen Tage, da es nur komplizierter wird und man dann noch weniger versteht. Am Freitag mussten wir dann unsere Ergebnisse präsentieren und aufgrund des Zeitmangels für die Vorbereitung sowie ein nicht ausreichendes Verständnis für das uns gegebene Themenfeld war unsere Präsentation aus meiner sich nicht das gelbe vom Ei.

    Dennoch war diese Woche eine sehr lehrreiche und spannende Woche und man bekam einen guten Einblick in das Berufsleben eines Immunbiologen. Kann ich es weiterempfehlen? Ja, wenn man noch nicht sicher ist welchen Weg man einschlagen will und die Tendenz zu so einem Studiengang neigt und man zu viel Zeit in den Sommerferien hat 😉

    Tim W. 13BI1

  • „Schlopolis Lebt!“ 2023 Preisträger*innen fliegen über Mainz

    „Schlopolis Lebt!“ 2023
    Preisträger*innen fliegen über Mainz

    Der diesjährige „Schlopolis-Lebt!“ Preis wurde an acht Schülerinnen und Schülern und allesamt Schülervertreter*innen des Schlossgymnasiums für die Eigeninitiative, Engagement, Neuartigkeit und vorbildlichen Einsatz, verliehen!

    Das SV-Team erhielten den Preis für das Projekt „Digitaler Adventskalender“ und ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie das Engagement von Schüler*innen nachhaltig positive Auswirkung für die gesamte Schulgemeinschaft (inklusive Lehrer*innen und Eltern) haben kann.

    Der Preis – ein Segelflug über Mainz – fand letzten Samstag (23. September 2023) auf dem Flugfeld in Finthen statt. Diesmal mit einer besonderen Überraschung:

    Ein Zeppelin landete direkt auf der Start- und Landebahn, um aufzutanken. Es ist schon eine besondere Erfahrung ein so riesiges Fluggerät so nahe zu sehen. Die Stimmung und das Wetter waren bestens.

    Der routinierte Pilot, Segelfluglehrer und ehemaliges SEB Mitglied Dr. Thomas Heine brachten alle Gewinner gut in die Luft und wieder auf den Boden.

    Alle fliegenden Teilnehmer*innen waren begeistert.

    Die Eltern vom SEB hatten für ein leckeres Picknick auf dem Flugfeld gesorgt. Es war ein besonderer Tag!

  • Drei Nächte in Straßburg | Bericht über die Preisreise des Europäischen Wettbewerbs

    Drei Nächte in Straßburg | Bericht über die Preisreise des Europäischen Wettbewerbs

    Mitte September hatte ich das Glück vier schöne und interessante Tage (und drei Nächte) in Straßburg zu verbringen.

    Wie, was und warum?

    Ich wusste zu Beginn auch nichts, außer, dass die Rede, die ich für den Deutschunterricht geschrieben hatte, anscheinend einen Preis beim Europäischen Wettbewerb gewonnen hatte. Nach mehreren Emails wurde klar, dass ich es auf die Bundesebene geschafft hatte und es sich um einen Reisepreis handelte wobei ich mich zwischen 5 Zielen, bzw. Programmen entscheiden konnte. Aufgrund meiner Liebe zu Frankreich und anderen praktischen Gründen fiel meine Wahl also auf das Europa-Seminar in Straßburg, veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Was diese genau ist und in welchen Bereichen sie tätig ist (beispielsweise auch die Vergabe von Stipendien), das wurde uns nach ein paar obligatorischen Kennenlernspielen auf der Wiese des European Youth Centers bei Kaffee und Keksen erklärt. Wir, das waren die 16 Teilnehmer*innen, also Bundespreisträger*innen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands, besonders stark vertreten aus Bayern und Hessen. Ich war sehr inspiriert von den tollen und ganz unterschiedlichen Beiträgen der Anderen aus den Bereichen Kunst, Deutsch und Musik und von der schönen Gemeinschaft, die sich auch in den programmfreien Stunden gebildet hat.

    Viele waren das zumindest tagsüber allerdings nicht, da es in Straßburg sehr viel Wichtiges zum Thema Europa zu besichtigen gab. So haben wir einen Einblick in den Europarat, das Europäische Parlament und die Arbeit des Fernsehsenders „Arte“ bekommen und außerdem eine Bootsfahrt durch Straßburg und ein Planspiel zur Europawahl gemacht. Während der gesamten Zeit wurden Mahlzeiten und Reisekosten von der FES übernommen, sogar das Essen in der genialen und zu Recht berühmten Kantine von Arte.

    Persönlich hat mich besonders beeindruckt, so nah am Zentrum politischer Entscheidungen und umgeben von Politiker*innen und Aktivist*innen zu sein. Bei einem Empfang und Abendessen mit EuropeTalks hatten wir die Möglichkeit mit jungen engagierten Menschen aus Europa ins Gespräch zu kommen, was meine Sichtweise auf (Europa-)Politik erweitert und bereichert hat. Außerdem war eine praktische Anwendung meiner schulisch erworbenen Sprachkenntnisse in Französisch und Englisch möglich.

    Ein weiteres Highlight war der bereits erwähnte Besuch des Europäischen Parlaments, wo wir zwar, zu unserer großen Enttäuschung, Ursula von der Leyens Rede zur Lage der Union verpasst haben,  jedoch ein paar Sätze ihrer Antwort auf die Reden der Fraktionsvorsitzenden live im Plenarsaal gehört haben. Anschließend  konnten wir dem Abgeordneten Tiemo Wölken Fragen stellen, die wir am Tag zuvor beim Planspiel herausgearbeitet hatten.

    Abgesehen von Politik und Bildung haben wir auch den schönen Flair der Straßburger Innenstadt bei Nacht genossen. Verträumte Kanäle, malerische Fachwerkhäuser und elsässischer Wein… Dafür hat es sich gelohnt ein paar Stunden weniger Schlaf zu bekommen. Trotz der kurzen Zeit habe ich Kontakte geknüpft, die hoffentlich noch lange halten und persönlich als auch bildungstechnisch habe ich viel von der Reise mitgenommen.

    Als Fazit empfehle ich definitiv jedem, am Europäischen Wettbewerb teilzunehmen und danke den Lehrer*innen, die uns dazu motivieren!

    Amanda, MSS13

  • Rhine CleanUp 2023

    Rhine CleanUp 2023

    Auch in diesem Jahr war das Schlossgymnasium beim RhineCleanUp vertreten. Dabei handelt es sich um eine Müllsammelaktion, die einmal im Jahr am zweiten Samstag im September in vielen Städten am Rhein stattfindet. Inzwischen gibt es auch Nachfolgeprojekte an anderen europäischen Flüssen und Küsten.

    Allen voran beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Chemie 12. Vor allem Glas und Unmengen an Zigarettenstummeln fanden sich zwischen der Vegetation am Rheinufer vom Holztor bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Am Ende kamen allein durch Schlossgymnasium 14 Säcke Müll zusammen. In ganz Mainz sollten es 180 sein.

    Zum Abschluss gab es für alle Helfer noch eine Brezel und ein Getränk, gesponsort vom Rheinstrand.

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  • 6e besucht Bundesgartenschau

    6e besucht Bundesgartenschau

    Zum Abschluss der zweiten Schulwoche stand eine Exkursion zur Bundesgartenschau nach Mannheim auf dem Programm der Klasse 6e.

    Im Rahmen von „CAMPUS: BUGA macht Schule“ hatte der Nawi-Lehrer den Workshop „Zukunft gestalten: Grüne Energie – Strom ohne Ende?“ gebucht. Der Workshop bestand aus zwei Hauptteilen, Solarenergie und Windenergie. Dabei wurden die Vorteile der Solarzelle, eines Windrads und eines Savonius-Rotors vielfältig experimentell untersucht, aber auch die Nachteile diskutiert. Davor und danach waren überall auf der BUGA die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN gegenwärtig und vielfältige Anpassungsmöglichkeiten und Ideen wurden gezeigt.

    Für die Exkursion waren besonders die Ziele 4 „hochwertige Bildung“, 7 „bezahlbare und saubere Energie“ und 13 „Massnahmen zum Klimaschutz“ von Bedeutung.

    Ein kurzer Bericht der Schülerin Ellena R., der hauptsächlich während der Zugfahrt zurück von Mannheim nach Mainz gemeinsam mit ihrer Nachbarin Cecilia L. entstanden ist:

    „Die Klasse 6e hat am 15.09.2023 einen Ausflug zur Bundesgartenschau (BUGA) gemacht. Am Anfang trafen wir uns in Mainz am Hauptbahnhof und sind dann zusammen mit dem Zug nach Mannheim gefahren.
    Als wir alle am Luisenpark angekommen waren, sind wir mit einer Gondel zum Spinelli Park gefahren. Es war sehr hoch und man hatte einen schönen Ausblick.
    Dann sind wir erstmal ein bisschen gelaufen und haben uns alle an einem Punkt versammelt. Nun durften wir eine Stunde das riesige Gelände erkunden. Anschließend haben wir uns alle wieder getroffen und sind zusammen zum Workshop gelaufen.
    Dort haben uns die Mitarbeiter alles über „grüne Energie“ gezeigt und wir haben sehr viele Experimente gemacht. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Am meisten haben uns die Experimente zur Windenergie gefallen.
    Nach dem Ende des Workshops sind wir dann zur Straßenbahn gelaufen und anschließend mit dem Zug zurück nach Mainz. Dort durften wir alleine oder zusammen nachhause gehen.
    Liebe Grüße von der Klasse 6e!“

  • Stratosphärenmission: 38 km Höhe erreicht. Ozonschicht nachgewiesen, weitere Ergebnisse

    Stratosphärenmission: 38 km Höhe erreicht. Ozonschicht nachgewiesen, weitere Ergebnisse

    Am 11.07.23 fand der erste Stratosphärenflug des Schlossgymnasiums statt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt transportierte ein heliumgefüllter Ballon eine Messsonde in die Stratosphäre. Der Ballon platzte in 38 km Höhe und die Sonde fiel von einem Fallschirm gebremst wieder auf die Erde. Per GPS konnte sie gefunden und geborgen werden. Alle Geräte waren intakt und haben Messwerte aufgezeichnet. Mittlerweile liegen die ersten Messergebnisse vor.

    Die Sonde erreichte auf ihrem fünfeinhalbstündigen Flug eine maximale Höhe von 38 km. Sie legte dabei eine Strecke von 349 km zurück, die sie zunächst östlich über das Frankfurter Stadtgebiet bis in den bayerischen Landkreis Bad Kissingen führte, dann wieder westlich bis in die Eifel und schließlich noch nördlich nach Koblenz, wo sie dann landete. Dabei wurde zweimal der Rhein überflogen, viermal der Main und zweimal die Mosel. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Ballons über Grund war mit 62 km/h eher gemächlich. Dafür wurde im freien Fall in der dünnen Luft der Stratosphäre nach dem Platzen des Ballons eine maximale Sinkgeschwindigkeit von 238 km/h erreicht. Ballon und Sonde mussten Temperaturen von 36 °C beim Start in Mainz bis -50 °C in der oberen Troposphäre aushalten.

    Bei der Mission wurde die Temperatur in der Atmosphäre gemessen. Es gelang nachzuweisen, dass sie zunächst in der Troposphäre bis auf ca. -50 °C sinkt, um dann in der Stratosphäre wieder bis auf ca. 0 °C anzusteigen. Grund dafür ist die Ozonschichte, die sich in dieser Höhe befindet. Die Ozonmoleküle sind schwingende Dipole, die Wärmestrahlung aussenden. Durch eine chemische Reaktion, nämlich den Farbwechsel eines mit Kaliumiodid-Stärkelösung getränkten Filterpapiers, konnte das Ozon direkt nachgewiesen werden. Weitere Messungen wurden zum Luftdruck durchgeführt. Dabei konnte die Gültigkeit der internationalen Höhenformel für den Bereich der Troposphäre gezeigt werden. Schließlich zeigen unsere Messwerte auch, dass die Luftfeuchtigkeit in der Stratosphäre 0 % beträgt. Dies liegt daran, dass alles Wasser spätestens am Rand der kalten Troposphäre kondensiert. Dies bedeutet, dass sich oberhalb der Troposphäre keine Wolken mehr befinden und der gesamte Wasserkreislauf der Erde in der untersten Schicht der Atmosphäre, der Troposphäre stattfindet.

    Das Stratosphärenteam ist sehr glücklich, dass die Mission so erfolgreich war. Die Daten werden nun für einen öffentlichen Vortrag und für eine ausführliche Präsentation auf der Homepage aufbereitet.

     

     

     

     

     

     

  • Erste Code-Night am Schloss

    Erste Code-Night am Schloss

    Seit Februar hat der Koordinator der Informatik-Profil-Schule mit Unterstützung der Fachschaft Informatik und in enger Zusammenarbeit mit der Firma QAware das für uns neue Format „Code Night“ entwickelt. Das Ziel der Veranstaltung sollte sein, allen interessierten Schülerinnen und Schülern aus den Stufen 10 bis 12 einen realistischen Einblick in die Welt der Software Entwicklung zu bieten. Im Mittelpunkt stand, dass Mitarbeitende unseres externen Partners eine Aufgabe mitbringen, die keine Schulaufgabe ist, sondern „aus dem Arbeitsleben“ stammt. Auf diese Art und Weise sollte nicht nur das Berufsbild der Software Entwicklerin / des Software Entwicklers sondern auch die Vorgehensweise in der Wirtschaft vorgestellt werden.

    Im nachfolgenden der Bericht von Marven B., MSS 12, der an der Premiere teilgenommen hat:

    [su_note note_color=“#c0ed55″ radius=“4″]Am Abend des 13.07.2023 fand am Schlossgymnasium eine Veranstaltung namens Code-Night statt, die alle Informatik-Begeisterten und Wissenshungrigen anzog. Von 18 bis 22 Uhr hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in das Leben als Softwareentwickler zu erhalten, unterstützt von den Mitabeitern von QAware.

    Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Codes und Programme wurden die Schülerinnen und Schüler vor eine knifflige Herausforderung gestellt, die sie in Gruppen lösen sollten. Die Gruppen begannen zu diskutieren, wie sie das Problem angehen könnten und es wurden verschiedene Ideen ausgetauscht. Es war eine Lernerfahrung für jeden Einzelnen, da das gemeinsame Brainstorming mit anderen Interessierten eine effektive Art des Lernens ist.

    Anschließend wurden die Gruppen aufgeteilt und jede von ihnen nahm sich ein Teilproblem vor. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in ihre Aufgaben ein und arbeiteten intensiv daran. Natürlich gab es auch Pausen, in denen Pizza gegessen wurde. Diese Energiezufuhr ermöglichte es den passionierten Informatikern, ihre Code-Probleme zu bewältigen.

    Die Lehrerinnen und Lehrer standen den Schülerinnen und Schülern während der gesamten Veranstaltung mit Rat zur Seite. Die Mitarbeiter von QAware waren ebenfalls präsent und unterstützten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Fachwissen

    Am Ende der Veranstaltung kamen alle Gruppen wieder zusammen und präsentierten ihre Lösungen. Es gab einige Herausforderungen auf dem Weg zur endgültigen Lösung, aber das wurde nicht als negativ empfunden. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass der Prozess selbst wertvoll ist und es nicht nur um das Erreichen des Ziels geht.

    Die Code-Night am Schlossgymnasium endete mit einem großen Applaus. Als Dankeschön erhielten die Schülerinnen und Schüler von QAware kleine Geschenke und auch die Mitarbeiter von QAware wurden mit einem Dankeschön bedacht. Es war eine Nacht voller Lachen, Lernen und einer netten Gemeinschaft.[/su_note]

  • 5c | Der Ausflug zu Frau Göttens Bienenstock

    5c | Der Ausflug zu Frau Göttens Bienenstock

    Die Klasse 5c machte am 14.07.2023 einen Ausflug zu dem Bienenstock, ihrer Klassenlehrerin Frau Götten. Sie trafen sich um 8:00 Uhr morgens vor der Aula, auf Schulhof 1. Ihr Naturwissenschaftslehrer und ihre Klassen-/Deutschlehrerin kamen mit.

    Von dort aus lief die Klasse zu einer Bushaltestelle auf der Theodor-Heuss-Brücke. Von da aus nahmen die Kinder einen Bus und fuhren bis zum Kasteller Bahnhof. Dann nahmen sie eine Straßenbahn nach Flörsheim. Da nahmen die Fünft-Klässler einen Bus und wanderten zu dem Bienenstock ihrer Klassenlehrerin. Dort machten sie Halt an einer Grundschule und durften dort etwas essen und trinken.

    Danach erklärte Frau Götten ihnen alle Werkzeuge und dann ging es zu dem Bienenstock. Sie zeigte den Kindern die Bienen. Von dort aus marschierten die Mädels und Jungs zu einem Spielplatz.

    Dort durften sie noch einmal etwas essen und trinken. Von da aus gingen alle zu einer Eisdiele neben einem Park. Dort machten die Jungs eine große Wasserschlacht. Dann spazierte die Klasse 5c wieder zum Kasteller Bahnhof. Die Straßenbahn führte bis zu einer Bushaltestelle irgendwo in Kastell. Von da aus fuhren sie bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Sie liefen bis zur Schule und gingen alle nach Hause.

    DAS WAR EINE WIRKLICH SCHÖNE
    EXKURSION!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Billie, 5c