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Autor: julian

  • Februar 2018 bis Januar 2019 am Schlossgymnasium: Die weissrussische Ortslehrkraft Ina Baltunova

    Februar 2018 bis Januar 2019 am Schlossgymnasium: Die weissrussische Ortslehrkraft Ina Baltunova

    [su_box title=“Februar 2018 bis Januar 2019 am Schlossgymnasium: Die weissrussische Ortslehrkraft Ina Baltunova “ style=“glass“ box_color=“#1a4bc7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]

    Ina Baltunova

    Ina Baltunova ist Deutschlehrerin und hat vom PAD ein Jahresstipendium erhalten, um bei uns ihre pädagogischen uns sprachlichen Fertigkeiten zu perfektionieren. Dann geht sie als „Botschafterin deutscher Sprache und Kultur“ zurück nach Belarus (Weissrussland).

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“][su_quote cite=“ (Ina Baltunova)“]Lehrer sein, das „vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.[/su_quote]
    [/su_column][su_spoiler title=“Inteview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin, Frau Ina Baltunova“ icon=“arrow“]

    Ina Baltunova mit dem Kurs 11E1
    Frage: Warum haben Sie gerade Deutsch als Fremdsprache gelernt?
    Frau Batunova: Bei uns in Belarus lernen alle Grundschüler Deutsch. Ich habe das zuerst auch einfach so gemacht,
    wie alle anderen, dann habe ich angefangen diese Sprache zu lieben.
    Frage: Was war Ihr erstes deutsches Wort?
    Frau Baltunova: Meine ersten beiden Wörter waren „Guten Tag“; das lernen meine Drittklässler auch als erstes. Ein
    Wort, das ich ihnen gerne beibringe, ist das Wort „Sehenswürdigkeiten“. Es ist nicht zu kurz und schwierig auszusprechen.
    Frage: Welche andere Sprache würden sie gerne sprechen können?
    Frau Baltunova: Englisch wäre für mich sehr interessant, aber leider lernen wir in Belarus nur eine Fremdsprache. Hier am Schlossgymnasium hospitiere ich nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in einer Englischklasse.
    Frage: Warum sind Sie Lehrerin geworden?
    Frau Baltunova: Schon von Kindheit an träumte ich, einmal Lehrerin zu werden. Ich hatte gute Lehrer in meiner Schulzeit, dank ihnen war ich von diesem Beruf einfach begeistert. Um sich für diesen Beruf zu entscheiden, muss man unbedingt Kinder lieben, neugierig und fleißig sein, immer eine eigene Meinung haben und gerne Tipps geben. Das alles war bei mir der Fall und ist es bis heute geblieben.
    Außerdem habe ich als ältere Schwester sehr gern meinen Brüdern bei den Hausaufgaben geholfen. Das machte mir wirklich Spaß.
    Frage: Würden Sie wieder Lehrerin werden, wenn Sie die Wahl hätten?
    Frau Batunova: Ja, der Beruf ist sehr wichtig, interessant und etwas ganz Besonderes. Er gibt nicht nur den Schülern viel, sondern auch den Lehrern: Er hält jung, man bleibt auf Trab und erlebt jeden Tag etwas Neues. Besonders die Schüler und Eltern können einem viel Mühe bereiten, aber einen auch sehr bereichern. Mein Beruf vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.
    Frage: Was in Deutschland erinnert Sie an ihre Heimat und was war neu für Sie?
    Frau Baltunova: Ich bin letzten Februar nach Deutschland gekommen, und was mir gleich aufgefallen ist, war das Wetter. Hier ist es im Winter und im Frühling viel angenehmer, als in meiner Heimat. Die Natur erblüht im Frühling viel schöner und schneller. Man kann im Frühling und Sommer sehr schön im Garten mit Freunden grillen und zusammen Spaß haben. Man kann die Natur in vollen Zügen
    genießen, was in meiner Heimat nicht so gut funktioniert, weil es sehr schnell kalt wird und der Sommer nicht so lange warm ist.
    In Deutschland gibt es Berge, und man muss nicht verreisen um sich zu erholen, denn man hat vor Ort so viele Möglichkeiten.
    Mir ist außerdem auch aufgefallen, dass die Deutschen gerne ausgehen und feiern, aber an Fastnacht war ich ein bisschen schockiert von den vielen Jugendlichen, die Alkohol getrunken haben .
    Jetzt warte ich auf Weihnachten. Ich träume schon lange davon, dieses Fest in Deutschland zu erleben..
    In Mainz ist auch noch ein anderer Traum wahr geworden, nämlich endlich einmal den Rhein zu sehen. Ich habe oft mit meinen Schülern über den Rhein geredet, aber ihn wirklich einmal zu sehen, hätte ich mir nicht gedacht. Man braucht nicht viel um glücklich zu sein…
    Frage: Wo liegen die Unterschiede zwischen ihrem Heimatland und Deutschland?
    Frau Batunova: Unter anderem die Tatsache, dass es in Deutschland, insbesondere in kleineren Städten, mehr Einfamilienhäuser gibt als in Weißrussland. In meinem Heimatland sind Hochhäuser verbreiteter.
    Aufgrund des Klimas ist in Belarus im Gegensatz zu Deutschland leider auch kein Weinanbau möglich. Natürlich gibt es große Unterschiede in der Politik, in der Wirtschaft, im Schulsystem.
    Frage: Was sind Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der russischen und der deutschen Sprache?
     Frau Batunova: Dort wo ich her komme, spricht man eher Russisch. Weißrussisch ist nicht so typisch, und es gibt sehr viele Lehn- und Fremdwörter aus dem Deutschen, die aber eine etwas andere Bedeutung haben, zum Beispiel ,Butterbrot‘. Dieser Ausdruck bezeichnet auf Russisch ein belegtes Brot, also mit Käse und Wurst, doch auf Deutsch ist es nur ein Brot mit Butter. Also warne ich meine Schüler
    immer, wenn sie sich in Deutschland etwas zu essen bestellen wollen.
    Ein anderes Wort ist
    ,Kotelett‘, was hier ein Stück Fleisch mit Kochen bedeutet, doch auf Russisch bedeutet es ‚Frikadelle‘.
    Im Russischen gibt es keine Artikel, aber statt vier Kasus haben wir sechs Kasus mit jeweils verschiedenen Endungen. Und bei uns ist die Wortreihenfolge in einem Satz nicht so wichtig, während man im Deutschen immer nach Subjekt und Prädikat sortiert.
    Im Russischen gibt es viele Entlehnungen aus der deutschen Sprache
    .
    Viele deutsche Wörter
    klingen gleich mit russischen Wörtern. Man braucht kein Wörterbuch um sie zu verstehen, z.B. der
    Absatz= абзац
    *das Feuerwerk = фейерверк
    *die Glasur = глазурь
    *der Grund = грунт
    *der Jahrmarkt = ярмарка
    *die Jäger = егерь
    * die Kartoffeln = картофель
    *der Kurort = курорт
    *die Landschaft = ландшафт
    *der Maler = маляр
    * die Matratze = матрац
    *der Maßstab = масштаб
    *das Pflaster = пластырь
    *der Poltergeist = полтергейст
    *das Postamt = почтамт
    *das Pult = пульт
    *der Rucksack = рюкзак
    *der Schiefer = шифер
    *der Schlagbaum = шлагбаум
    *der Schlager = шлягер
    *die Waffel = вафля
    *das Wunderkind = вундеркинд
    *das Zifferblatt = циферблат
    *der Zirkel = циркуль
    Frage: Was finden Sie in Deutschland schön und was nicht so schön?
    Frau Baltunova: In Deutschland gibt es alles was man braucht, um gut zu leben: Mildes Klima, schöne Landschaften, hohes Lebensniveau. Das imponiert mir natürlich. Am besten gefällt mir, dass die Lehrer in den Ferien und am Samstag frei haben. In Belarus ist das anders.
    Besonders die Frage der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist schwierig. Oder zum Beispiel die Tatsache, dass es hier Bettler gibt, die auf der Straße leben. So etwas kennen wir in Belarus nicht. Und ich kann das auch nicht akzeptieren.
    Frage: Was sind Ihr Lieblingsbuch, -musik und -film?
    Frau Baltunova: Ich habe immer Angst vor solch schwierig zu beantwortenden Fragen. Also: Ich mag psychologische Bücher oder packende Thriller, wegen des Nervenkitzels. Liebesromane finde ich eher langweilig.
    Ich höre Pop-Musik, aber im Moment viele deutsche Lieder, um mein Sprachniveau zu verbessern. Liedtexte sind mir wichtig.
    Bei Filmen hängt das von meiner Stimmung ab, lustig oder nicht lustig…
    Frage: Sind sie verheiratet? Haben Sie Familie?
    Frau Baltunova: Ich bin verheiratet und wohne mit meinem Mann in Vitebsk, dem Geburtsort von Marc Chagall.
    Meine einzige Tochter ist 19 Jahre alt und studiert momentan Jura in der Hauptstadt Minsk.
    Ich bin sehr stolz auf sie. Zur Familie zählt zudem noch unser Hund, Richard, ein Pekinese.
    Frage: Welche Hobbys haben Sie, und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
    Frau Baltunova: Deutsch ist mein wichtigstes Hobby! In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und treffe mich mit meinen Freunden. Häufig fahre ich mit meiner Familie in unser Wochenendhaus außerhalb der Stadt, da es in meinen Augen sehr wichtig ist, viel Zeit mit der Familie zu verbringen.
    Was mir auch sehr viel Spaß macht, ist Autofahren.
    Frage: Hätten sie die Wahl, würden Sie lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?
    Frau Baltunova: Auf jeden Fall lieber in der Stadt. Ich würde die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Vorzüge, die das Leben in der Stadt ermöglicht, nicht aufgeben wollen; allerdings schätzte ich die Natur sehr und habe deshalb ein Ferienhaus im Grünen.
    Frage: Würden Sie lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen?
    Frau Baltunova: In meinem Alter möchte ich nicht mehr in die Vergangenheit zurück, denn mein Leben ist nicht immer leicht gewesen. Über die Vergangenheit kann man viel lesen, und man kann von der Vergangenheit auch viel lernen. Es wäre schon interessant zu wissen, wie das Leben in der Zukunft aussehen wird, gerade weil sich die Technologie so schnell weiter entwickelt.
    Frage: Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
    Frau Baltunova: Eine große Reise um die Welt mit meiner Familie unternehmen, neue Städte und Länder entdecken, zum Beispiel China, Ägypten oder Brasilien.
    Frage: Welche drei Assoziationen haben Sie, wenn Sie an Deutschland denken?
    Frau Baltunova: Ordnung, Spaß haben und Lebensqualität.
    Frage: Stellen Sie sich vor, Sie könnten Superkräfte bekommen. Welche würden Sie sich wünschen?
    Frau Baltunova: Fliegen können? Nein, wozu wäre das gut? Gedanken lesen? Nein danke, das ist mir zu gefährlich.
    Aber ich würde gerne mehrere Fremdsprachen auf Muttersprachen-Niveau beherrschen.
    Frage: Was sind die berühmten 3 Dinge, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?
    Frau Baltunova: Ein Handy mit gutem Internetzugang, mit Akku oder Batterie, natürlich immer aufgeladen. Bin ich lange auf dieser Insel? Wenn nicht, dann Streichholzer, um ein Feuer zu machen und ein bequemes Zelt. Am besten würde ich ein Flugzeug mit einem netten Piloten mitnehmen, damit ich wieder zurückfliegen kann.
    Frage: Sind sie eher ein Hunde- oder ein Katzentyp?
    Frau Baltunova: Ein Hundemensch, denn Hund sind näher bei den Menschen und können sie besser verstehen. Katzen leben in ihrer eigenen Welt.
    Frage: Was ist Ihr Lieblingsauto?
    Frau Baltunova: Schwer zu sagen. Das Wichtigste ist für mich, dass ich mich sicher fühle und das Auto bequem ist.
    Frage: Wie würden Sie sich mit drei positiven Eigenschaften selbst charakterisieren?
    Frau Baltunova: Ich denke mal, ich bin lebensfroh, lustig und gutherzig.
    Mein Lebensmotto ist vielleicht: Das Leben zu schätzen und das Leben zu genießen. Alles geht vorbei, man muss hier und jetzt glücklich sein.

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  • Neue Seite auf der Homepage:Schloss-Schülerinnen und Schüler in aller Welt

    Neue Seite auf der Homepage:
    Schloss-Schülerinnen und Schüler in aller Welt

    Ab sofort haben alle Schülerinnen und Schüler und Abiturientinnen und Abiturienten des Schlossgymnasiums die Gelegenheit über ihre Erfahrungen im Ausland zu berichten.
    Die neue Seite finden Sie unter der Rubrik Menschen am Schloss – Schloss-Schülerinnen und Schüler in aller Welt

  • 1 Jahr in einem Waisenheim in Namibia

    1 Jahr in einem Waisenheim in Namibia

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  • Erstes Fair Trade-Frühstück in der Unterstufe ein voller Erfolg!

    Erstes Fair Trade-Frühstück in der Unterstufe ein voller Erfolg!

    Die Unterstufen SV-AG (USV) hat am 26. Januar 2018 das erste Fair Trade-Frühstück am Schlossgymnasium organisiert. Insgesamt 269 Schülerinnen und Schüler und 11 Lehrerinnen und Lehrer verköstigte die USV, die dabei von der Klasse 5e tatkräftig unterstützt wurde. Neben dem Hauptziel, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie lecker es ist, fair gehandelte Produkte mit gutem Gewissen zu essen, wurde das Frühstück außerdem genutzt, um die Unterrichtsreihe „Fair Trade und Kinderrechte“ bei den Fünftklässlern abzurunden. Deshalb fand das Frühstück hier im Religions- und Ethikunterricht statt, während die sechsten Klassen im Klassenverband aßen.

    Es schmeckt!

    Schon seit Anfang des Schuljahres traf sich die USV einmal wöchentlich, um dieses Mammutprojekt auf die Beine zu stellen. Hierfür mussten Gespräche mit der Schulleitung geführt, Eltern- und Lehrbriefe geschrieben, eine Kalkulation und eine Speisekarte erstellt und insbesondere Zuschüsse organisiert werden. Für jede dieser Aufgaben wurde ein Unterausschuss gegründet, sodass effektiv gearbeitet werden konnte. Am vergangenen Freitag verteilt die USV dann mit Hilfe der Klasse 5e die eingekauften fair gehandelten Produkte auf die elf beteiligten Lerngruppen und rundeten damit die Organisation des ersten Fairtrade-Frühstücks ab. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler wurden satt und die Organisatoren zogen ein sehr positives Fazit.

    Das kleine Video gibt einen Eindruck von den Erfahrungen des Vormittags.

    [su_column size=“3/4″ center=“yes“][su_youtube_advanced url=“https://youtu.be/cQlYJkPnu9U“ width=“400″ height=“300″ showinfo=“no“ rel=“no“ modestbranding=“yes“ https=“yes“][/su_column]

    Unser großer Dank gilt dem Lenkungskreis der Lokalen Agenda 21 der Stadt Mainz. Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm der UN. In vielen deutschen Städten engagieren sich Menschen ehrenamtlich für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Mainz erzielte hierbei 2017 den dritten Platz beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“. Das Preisgeld wurde unter anderem eingesetzt, um unser schönes Projekt zu fördern.

    Unsere Unterstufen SV:
    Melisa L., Ghezal S., Rebekka G., Helen W., Aris S., Matti S., Felix A., Joshua B., Luke H. (alle 6. Klasse) sowie Eleonore R., Danait W., Nele B., Hendrik M. und Lennart K. (alle 5. Klasse)
    AG-Leitung: Olida Celik (9e) und Herr Schön

    Die AZ Mainz berichtete am 31.01.18 unter der Rubrik „Auf einen Blick“ über das Frühstück. Zum Presseartikel gelangen Sie über diesen Link.

  • Sprachen als Schlüssel zur Welt: Deutsch-Französische Gesellschaft verleiht Exzellenzpreis an elf Mainzer Abi-Jahrgangsbeste

    Sprachen als Schlüssel zur Welt: Deutsch-Französische Gesellschaft verleiht Exzellenzpreis an elf Mainzer Abi-Jahrgangsbeste

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“][su_note note_color=“#efefee“ text_color=“#514f4f“ radius=“0″]Très bon travail! Elf junge Leute des Abijahrgangs wurden im Gutenberg-Museum mit dem Exzellenzpreis ausgezeichnet, darunter Stefan Schmitz vom Schlossgymnasium (hintere Reihe, Zweiter von rechts).
    Foto: hbz/Harry Braun
    [/su_note][/su_column]

    AZ Mainz, 7. Februar 2018: In Mainz gibt es einen neuen Kulturpreis für junge Menschen: Die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) Mainz hat erstmals den Exzellenzpreis an die Besten des Abiturjahrgangs 2018 im Fach Französisch überreicht. Im Rahmen der Verleihung im Gutenberg-Museum wurden elf Schüler der Mainzer weiterführenden Schulen ausgezeichnet. Dabei nominierte jede Schule jeweils einen Preisträger.

    Die DFG Trier vergibt den Preis schon seit 1991, sodass sich Michael Grabis, Vizepräsident der DFG Mainz, nun inspirieren ließ, das Format auf die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt zu übertragen. In Zusammenarbeit mit dem Institut Français Mainz, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Gutenberg-Museum setzten die Veranstalter ihren eigenen Akzent mit speziell gefertigten Urkunden aus dem Druckladen des Gutenberg-Museums.

    Vor der offiziellen Übergabe machten einige der elf Preisträger in Videoaufnahmen deutlich, wie wichtig die Sprache für ihre Zukunft sein kann. Im teilweise fließendem Französisch erzählten sie von Reisen in französische Städte, um das Erlernte sinnvoll anzuwenden, von ihren Möglichkeiten, neue Kulturen kennenzulernen und hofften darauf, ihre Kommunikationsfähigkeiten im Beruf weiter einsetzen zu können.

    In ihrem Grußwort betonte Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD), dass die jungen Menschen mit ihren sprachlichen Fähigkeiten Brückenbauer in Europa seien, die Freiheiten nutzen sollen. „In einer Welt, in der die Kommunikation immer globaler wird, ist das Erlernen einer Fremdsprache, so auch Französisch, mehr denn je wichtig“, sagte Pascale Trimbach, Generalkonsulin der Republik Frankreich. Das Beherrschen der französischen Sprache öffne Türen zu internationalen Organisationen und anderen beruflichen Karrierechancen.

    Für die DFG ist es wichtig, mit dem Preis ein Zeichen für die Stärkung der Mehrsprachigkeit, die Förderung des Europagedankens und die interkulturelle Handlungsfähigkeit zu setzen. „Das alles ist mit Französisch sehr gut umsetzbar“, sagte DFG-Vizepräsident Grabis. Auch die Preisträger erachteten die Auszeichnung als Anerkennung: „Es zeigt, dass es viel Unterstützung gibt, auch außerhalb der Schule“, freute sich Juliana Poplawski von der Maria Ward-Schule. Tiziana Fusca der IGS Hechtsheim machte anderen Schülern Mut zur französischen Sprache: „Wenn man regelmäßig ein bisschen lernt, kann man das auch schaffen.“

    Quelle: AZ Mainz; allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/sprachen-als-schluessel-zur-welt-deutsch-franzoesische-gesellschaft-verleiht-exzellenzpreis-an-elf-mainzer-abi-jahrgangsbeste_18507053.htm

  • MINT-Begabtenworkshop

    MINT-Begabtenworkshop

    Viele Aktivitäten im MINT-Schwerpunkt dienen der Breitenförderung und sollen möglichst vielen Schülerinnen und Schülern zugute kommen. Wir möchten aber auch besonders begabte Schülerinnen und Schüler in den MINT-Fächern fördern.

    Daher fand am 01.02.18 erstmalig ein MINT-Begabtenworkshop statt. Neuntklässerinnen und Neuntklässer mit besonders guten Leistungen in den MINT-Fächern wurden eingeladen, sich einen ganzen Vormittag lang in praktischen Experimenten mit der Logik digitaler Schaltungen zu beschäftigen. Als Höhepunkt wurde ein einfacher Binärrechner gebaut.

    Die Teilnahme am Workshop soll für die Schülerinnen und Schüler gleichsam eine Auszeichnung sein als auch ein Anreiz, sich weiter vertieft mit den MINT-Fächern zu beschäftigen.

    Wie gut der von Frau Gwinner geleitete Workshop bei den Schülerinnen und Schülern ankam, zeigen die folgenden Äußerungen:

    Samuel: „Ich fand es sehr interessant, da man so etwas im normalen Unterricht eigentlich nicht macht.“

    Sohel: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, Schaltungen zu bauen.“

    Jovana: „Der Tag war sehr informativ und ein guter Einblick in die Informatik.“

  • Rechnen einst – Exkursion des Kurses 11ma5 ins Arithmeum

    Rechnen einst – Exkursion des Kurses 11ma5 ins Arithmeum

    Was hat die Redewendung „jemanden über den Tisch ziehen“ mit Mathematik zu tun, und woher kommt das Verb „kalkulieren“? Dies und mehr lernten die Schülerinnen und Schüler des Mathematik-Grundkurses 11ma5, unterrichtet von Herrn Frank, bei ihrer Exkursion ins Arithmeum in Bonn.

    Während der einstündigen Führung wurde ein Bogen geschlagen von den Kieselsteinen (lat. calculi), mit denen man von 8000 v. Chr. ab rechnete, über erste Prototypen mechanischer Rechenmaschinen, ihre kommerziell vermarkteten Nachfolger, bis hin zu den ersten elektronischen Rechenmaschinen.

    Bis ins 16. Jahrhundert wurde mit Rechensteinen und Rechenpfennigen gerechnet, die auf Linien im Sand oder auf Rechentische gelegt wurden – daher der Ausdruck „über den Tisch ziehen“. Das „Rechnen auf Linien“ wurde vom  „Rechnen auf der Feder“ in Europa erst mit dem Übergang von römischen zu arabischen Ziffern abgelöst, die erst abstraktes Rechnen mit Zeichen ermöglichten. Schon bald wurden die ersten mechanischen Rechenhilfen entwickelt, u.a. die im Foto zum Beitrag gezeigte Rechenmaschine von Schickhard (1623). Den frühen Rechenmaschinen war gemein, dass ihr Entwurf gedankliche Meisterleistungen beinhaltete, sie feinmechanisch aber oft unzureichend waren und ihren Dienst versagten. So fanden sie eher reich verziert Eingang in die Kuriositätenkabinette der Fürstenhöfe als in Büros und Kontore. Zu einer flächendeckenden Verbreitung im Handel und in der Verwaltung kam es erst ab 1880, als die Maschinen ausgereift waren und in Serienfertigung hergestellt wurden, auch wenn sie immer noch fast unerschwinglich waren. Mit dem Aufkommen elektronischer Rechner ab 1960 und deren immer billigeren Produktion war der Niedergang der mechanischen Maschinen besiegelt. Sie waren bis Ende der 1970er Jahre vollständig abgelöst.

    Die Schülerinnen und Schüler hatten nach der Führung noch die Gelegenheit, sowohl Demonstrationsgeräte als auch echte alte Maschinen auszuprobieren.

     

  • 8. Klassen: Leben mit Chemie – Anmeldeschluss: 11.4.18

    8. Klassen: Leben mit Chemie – Anmeldeschluss: 11.4.18

    Alle Schüler der achten Jahrgangsstufe experimentieren im Moment zu Hause, um an dem Wettbewerb „Leben mit Chemie“ teilzunehmen.

    Schon seit einigen Jahren gibt es diese Tradition am Schlossgymnasium. Das Anfertigen der Arbeiten erfordert neben den experimentellen Fähigkeiten auch immer Kreativität, um die gestellten Aufgaben zu erfüllen. Außerdem ist die sorgfältige und ansprechende Dokumentation der Durchführung und der Ergebnisse der Experimente eine Herausforderung für viele Schüler.
    Doch der Einsatz lohnt sich: Gute Arbeiten werden mit Sieger- oder Ehrenurkunden ausgezeichnet. Die Ergebnisse der Wettbewerbsteilnahme fießen bei vielen Kollegen auch in die Chemienote ein.

    Hier sind die diesjährigen Aufgaben:

    (Umblättern am unteren Seitenrand)

    [su_column size="2/3" center="yes"][pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2017/03/leben-mit-chemie-Aufgabe_2018.pdf%22][/su_column]

    [su_button url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2017/03/leben-mit-chemie-Aufgabe_2018.pdf" target="blank" background="#2f2e3a" color="#dad9d9" radius="0" icon_color="#ffffff" text_shadow="0px 0px 0px " rel="lighthbox"]Aufgaben als pdf-Datei herunterladen[/su_button]

    Anmeldung bis zu den Osterferien HIER:
    (Bitte nicht vergessen, die Anmeldebestätigung auszudrucken und vorne in der Arbeit einzuheften!)

  • Die 9. Klassen im NatLab der Uni Mainz

    Die 9. Klassen im NatLab der Uni Mainz

    Wie jedes Jahr besuchen im Moment alle neunten Klassen das Schülerlabor der Uni Mainz. Sie experimentieren dort in einem „richtigen“, sehr gut ausgestatteten Labor und können dort Versuche machen, die in der Schule so nicht möglich wären. Sie werden dabei in Kleingruppen von Lehramtsstudierenden betreut.
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    [su_column size=“1/2″ center=“no“][su_note note_color=“#efefee“ text_color=“#514f4f“ radius=“0″]Am Montag, den 15. 01. 2018 hat die Klasse 9b einen Ausflug ins NatLab, das Schülerlabor der Universität Mainz gemacht. Unser Exkursionsthema war „Vom Erz zum Metall“. Dazu führten wir im Laufe des Tages verschiedenste Experimente durch. Um 8:45 Uhr haben wir uns alle vor dem NatLab getroffen und nach einer kurzen Einweisung ging es um kurz nach neun im Labor mit dem Experimentieren los. Dafür wurden wir mit Schutzkitteln und Schutzbrillen ausgestattet und in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte einen Mentor, mit dem sie die Experimente durchführte. Wir beschäftigten uns mit den Metallen Aluminium, Kupfer, Zink und Eisen und erfuhren zuerst aus welchen Erzen diese gewonnen werden und für was sie verwendet werden können. Danach führten wir folgende Experimente durch: – Wie kann man Kupfer herstellen? – Wie kann man die Dichte einzelner Metalle errechnen und was hat das mit der Verwendung verschiedener Metalle zu tun? – Welche Metalle leiten Strom und Wärme und wie hoch ist ihre Leitfähigkeit? – Wie müssen Metalle aufgebaut sein um Strom oder Wärme leiten zu können? – Welche Metalle dehnen sich bei Wärme wie stark aus? – Was sind Bimetalle? Dabei erfuhren wir z.B. was eine Metallbindung ist. Insgesamt waren die Experimente sehr aufschlussreich und der Tag hat allen sehr viel Spaß gemacht. An dieser Stelle vielen Dank an alle Mitwirkenden im NatLab die sich Zeit für unsere und auch die anderen neunten Klassen genommen haben.

    Johanna und Amelie (9b)

    [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/2″ center=“no“][su_note note_color=“#efefee“ text_color=“#514f4f“ radius=“0″][/su_note][/su_column][/su_row]

     

    Hier einige Impressionen vom Besuch

    [su_column size=“2/3″ center=“yes“][smartslider3 slider=63][/su_column]