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Autor: julian

  • Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin

    Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin

    Ina Baltunova ist Deutschlehrerin und hat vom PAD ein Jahresstipendium erhalten, um bei uns ihre pädagogischen uns sprachlichen Fertigkeiten zu perfektionieren. Dann geht sie als „Botschafterin deutscher Sprache und Kultur“ zurück nach Belarus (Weissrussland).

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“][su_quote cite=“ (Ina Baltunova)“]Lehrer sein, das „vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.[/su_quote]
    Interview des Kurses 11E1 mit unserer weissrussischen Gastlehrerin, Frau Ina Baltunova

    Ina Baltunova mit dem Kurs 11E1
    Frage: Warum haben Sie gerade Deutsch als Fremdsprache gelernt?
    Frau Batunova: Bei uns in Belarus lernen alle Grundschüler Deutsch. Ich habe das zuerst auch einfach so gemacht,
    wie alle anderen, dann habe ich angefangen diese Sprache zu lieben.
    Frage: Was war Ihr erstes deutsches Wort?
    Frau Baltunova: Meine ersten beiden Wörter waren „Guten Tag“; das lernen meine Drittklässler auch als erstes. Ein
    Wort, das ich ihnen gerne beibringe, ist das Wort „Sehenswürdigkeiten“. Es ist nicht zu kurz und schwierig auszusprechen.
    Frage: Welche andere Sprache würden sie gerne sprechen können?
    Frau Baltunova: Englisch wäre für mich sehr interessant, aber leider lernen wir in Belarus nur eine Fremdsprache. Hier am Schlossgymnasium hospitiere ich nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch in einer Englischklasse.
    Frage: Warum sind Sie Lehrerin geworden?
    Frau Baltunova: Schon von Kindheit an träumte ich, einmal Lehrerin zu werden. Ich hatte gute Lehrer in meiner Schulzeit, dank ihnen war ich von diesem Beruf einfach begeistert. Um sich für diesen Beruf zu entscheiden, muss man unbedingt Kinder lieben, neugierig und fleißig sein, immer eine eigene Meinung haben und gerne Tipps geben. Das alles war bei mir der Fall und ist es bis heute geblieben.
    Außerdem habe ich als ältere Schwester sehr gern meinen Brüdern bei den Hausaufgaben geholfen. Das machte mir wirklich Spaß.
    Frage: Würden Sie wieder Lehrerin werden, wenn Sie die Wahl hätten?
    Frau Batunova: Ja, der Beruf ist sehr wichtig, interessant und etwas ganz Besonderes. Er gibt nicht nur den Schülern viel, sondern auch den Lehrern: Er hält jung, man bleibt auf Trab und erlebt jeden Tag etwas Neues. Besonders die Schüler und Eltern können einem viel Mühe bereiten, aber einen auch sehr bereichern. Mein Beruf vereint die Kunst des Schauspielers, die Aufmerksamkeit des Arztes und die Meisterschaft des Redners.
    Frage: Was in Deutschland erinnert Sie an ihre Heimat und was war neu für Sie?
    Frau Baltunova: Ich bin letzten Februar nach Deutschland gekommen, und was mir gleich aufgefallen ist, war das Wetter. Hier ist es im Winter und im Frühling viel angenehmer, als in meiner Heimat. Die Natur erblüht im Frühling viel schöner und schneller. Man kann im Frühling und Sommer sehr schön im Garten mit Freunden grillen und zusammen Spaß haben. Man kann die Natur in vollen Zügen
    genießen, was in meiner Heimat nicht so gut funktioniert, weil es sehr schnell kalt wird und der Sommer nicht so lange warm ist.
    In Deutschland gibt es Berge, und man muss nicht verreisen um sich zu erholen, denn man hat vor Ort so viele Möglichkeiten.
    Mir ist außerdem auch aufgefallen, dass die Deutschen gerne ausgehen und feiern, aber an Fastnacht war ich ein bisschen schockiert von den vielen Jugendlichen, die Alkohol getrunken haben .
    Jetzt warte ich auf Weihnachten. Ich träume schon lange davon, dieses Fest in Deutschland zu erleben..
    In Mainz ist auch noch ein anderer Traum wahr geworden, nämlich endlich einmal den Rhein zu sehen. Ich habe oft mit meinen Schülern über den Rhein geredet, aber ihn wirklich einmal zu sehen, hätte ich mir nicht gedacht. Man braucht nicht viel um glücklich zu sein…
    Frage: Wo liegen die Unterschiede zwischen ihrem Heimatland und Deutschland?
    Frau Batunova: Unter anderem die Tatsache, dass es in Deutschland, insbesondere in kleineren Städten, mehr Einfamilienhäuser gibt als in Weißrussland. In meinem Heimatland sind Hochhäuser verbreiteter.
    Aufgrund des Klimas ist in Belarus im Gegensatz zu Deutschland leider auch kein Weinanbau möglich. Natürlich gibt es große Unterschiede in der Politik, in der Wirtschaft, im Schulsystem.
    Frage: Was sind Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der russischen und der deutschen Sprache?
     Frau Batunova: Dort wo ich her komme, spricht man eher Russisch. Weißrussisch ist nicht so typisch, und es gibt sehr viele Lehn- und Fremdwörter aus dem Deutschen, die aber eine etwas andere Bedeutung haben, zum Beispiel ,Butterbrot‘. Dieser Ausdruck bezeichnet auf Russisch ein belegtes Brot, also mit Käse und Wurst, doch auf Deutsch ist es nur ein Brot mit Butter. Also warne ich meine Schüler immer, wenn sie sich in Deutschland etwas zu essen bestellen wollen.
    Ein anderes Wort ist ,Kotelett‘, was hier ein Stück Fleisch mit Kochen bedeutet, doch auf Russisch bedeutet es ‚Frikadelle‘.

    Im Russischen gibt es keine Artikel, aber statt vier Kasus haben wir sechs Kasus mit jeweils verschiedenen Endungen. Und bei uns ist die Wortreihenfolge in einem Satz nicht so wichtig, während man im Deutschen immer nach Subjekt und Prädikat sortiert.
    Im Russischen gibt es viele Entlehnungen aus der deutschen Sprache
    .

    Viele deutsche Wörter klingen gleich mit russischen Wörtern. Man braucht kein Wörterbuch um sie zu verstehen,

    z.B. der Absatz= абзац
    *das Feuerwerk = фейерверк
    *die Glasur = глазурь
    *der Grund = грунт
    *der Jahrmarkt = ярмарка
    *die Jäger = егерь
    * die Kartoffeln = картофель
    *der Kurort = курорт
    *die Landschaft = ландшафт
    *der Maler = маляр
    * die Matratze = матрац
    *der Maßstab = масштаб
    *das Pflaster = пластырь
    *der Poltergeist = полтергейст
    *das Postamt = почтамт
    *das Pult = пульт
    *der Rucksack = рюкзак
    *der Schiefer = шифер
    *der Schlagbaum = шлагбаум
    *der Schlager = шлягер
    *die Waffel = вафля
    *das Wunderkind = вундеркинд
    *das Zifferblatt = циферблат
    *der Zirkel = циркуль
    Frage: Was finden Sie in Deutschland schön und was nicht so schön?
    Frau Baltunova: In Deutschland gibt es alles was man braucht, um gut zu leben: Mildes Klima, schöne Landschaften, hohes Lebensniveau. Das imponiert mir natürlich. Am besten gefällt mir, dass die Lehrer in den Ferien und am Samstag frei haben. In Belarus ist das anders.
    Besonders die Frage der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist schwierig. Oder zum Beispiel die Tatsache, dass es hier Bettler gibt, die auf der Straße leben. So etwas kennen wir in Belarus nicht. Und ich kann das auch nicht akzeptieren.
    Frage: Was sind Ihr Lieblingsbuch, -musik und -film?
    Frau Baltunova: Ich habe immer Angst vor solch schwierig zu beantwortenden Fragen. Also: Ich mag psychologische Bücher oder packende Thriller, wegen des Nervenkitzels. Liebesromane finde ich eher langweilig.
    Ich höre Pop-Musik, aber im Moment viele deutsche Lieder, um mein Sprachniveau zu verbessern. Liedtexte sind mir wichtig.
    Bei Filmen hängt das von meiner Stimmung ab, lustig oder nicht lustig…
    Frage: Sind sie verheiratet? Haben Sie Familie?
    Frau Baltunova: Ich bin verheiratet und wohne mit meinem Mann in Vitebsk, dem Geburtsort von Marc Chagall.
    Meine einzige Tochter ist 19 Jahre alt und studiert momentan Jura in der Hauptstadt Minsk.
    Ich bin sehr stolz auf sie. Zur Familie zählt zudem noch unser Hund, Richard, ein Pekinese.
    Frage: Welche Hobbys haben Sie, und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
    Frau Baltunova: Deutsch ist mein wichtigstes Hobby! In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und treffe mich mit meinen Freunden. Häufig fahre ich mit meiner Familie in unser Wochenendhaus außerhalb der Stadt, da es in meinen Augen sehr wichtig ist, viel Zeit mit der Familie zu verbringen.
    Was mir auch sehr viel Spaß macht, ist Autofahren.
    Frage: Hätten sie die Wahl, würden Sie lieber auf dem Land oder in der Stadt leben?
    Frau Baltunova: Auf jeden Fall lieber in der Stadt. Ich würde die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Vorzüge, die das Leben in der Stadt ermöglicht, nicht aufgeben wollen; allerdings schätzte ich die Natur sehr und habe deshalb ein Ferienhaus im Grünen.
    Frage: Würden Sie lieber in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen?
    Frau Baltunova: In meinem Alter möchte ich nicht mehr in die Vergangenheit zurück, denn mein Leben ist nicht immer leicht gewesen. Über die Vergangenheit kann man viel lesen, und man kann von der Vergangenheit auch viel lernen. Es wäre schon interessant zu wissen, wie das Leben in der Zukunft aussehen wird, gerade weil sich die Technologie so schnell weiter entwickelt.
    Frage: Was würden Sie mit 1 Million Euro machen?
    Frau Baltunova: Eine große Reise um die Welt mit meiner Familie unternehmen, neue Städte und Länder entdecken, zum Beispiel China, Ägypten oder Brasilien.
    Frage: Welche drei Assoziationen haben Sie, wenn Sie an Deutschland denken?
    Frau Baltunova: Ordnung, Spaß haben und Lebensqualität.
    Frage: Stellen Sie sich vor, Sie könnten Superkräfte bekommen. Welche würden Sie sich wünschen?
    Frau Baltunova: Fliegen können? Nein, wozu wäre das gut? Gedanken lesen? Nein danke, das ist mir zu gefährlich.
    Aber ich würde gerne mehrere Fremdsprachen auf Muttersprachen-Niveau beherrschen.
    Frage: Was sind die berühmten 3 Dinge, die Sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden?
    Frau Baltunova: Ein Handy mit gutem Internetzugang, mit Akku oder Batterie, natürlich immer aufgeladen. Bin ich lange auf dieser Insel? Wenn nicht, dann Streichholzer, um ein Feuer zu machen und ein bequemes Zelt. Am besten würde ich ein Flugzeug mit einem netten Piloten mitnehmen, damit ich wieder zurückfliegen kann.
    Frage: Sind sie eher ein Hunde- oder ein Katzentyp?
    Frau Baltunova: Ein Hundemensch, denn Hund sind näher bei den Menschen und können sie besser verstehen. Katzen leben in ihrer eigenen Welt.
    Frage: Was ist Ihr Lieblingsauto?
    Frau Baltunova: Schwer zu sagen. Das Wichtigste ist für mich, dass ich mich sicher fühle und das Auto bequem ist.
    Frage: Wie würden Sie sich mit drei positiven Eigenschaften selbst charakterisieren?
    Frau Baltunova: Ich denke mal, ich bin lebensfroh, lustig und gutherzig.
    Mein Lebensmotto ist vielleicht: Das Leben zu schätzen und das Leben zu genießen. Alles geht vorbei, man muss hier und jetzt glücklich sein.

    Weitere Gäste aus aller Welt am Schlossgymnasium finden Sie hier.

  • „Schlopolis-Lebt! 2018“ Preisträger fliegen über Mainz

    „Schlopolis-Lebt! 2018“ Preisträger fliegen über Mainz

    Der diesjährige „Schlopolis-Lebt!“ Preis wurde acht Schülerinnen und Schülern des Schlossgymnasiums für ihr besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft verliehen.[su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]
    Charlotte Batzer, Rubin Hagels, Hatice Güvenc und Olida Celik wurden für ihr AIDS-Projekt im Herbst 2017 ausgezeichnet.

    Sven Bogs, Henrik Hoffmann, Niko Schäfer und Anna-Sophie Stritter erhielten den Preis für die Initiierung und Vorbereitung der Projektwoche „Eine Welt Schule“, die vor den Sommerferien 2018 stattfinden sollte. Das groß angelegte Projekt, in das alle Schülerinnen und Schüler eingebunden werden sollten, konnte letztlich nicht durchgeführt werden, weil für etwa 20% der Schüler keine Kursangebote zustande kamen. Die ausgiebige Planung wird jedoch in diesem Jahr fortgesetzt und das Projekt im Schuljahr 2018/19 wieder aufgenommen.

    Die Preisverleihung fand im Rahmen der „Lob und Dank Feier“ am 30.6.2018 statt, so dass sich alle Beteiligten den ganzen Sommer über auf den im Preis enthaltenen Segelflug über Mainz freuen konnten.

    Am 1.9.2018 trafen sich die Preisträger und die Mitglieder des Arbeitskreises Sozialkompetenz des Schulelternbeirates am Finther Flughafen. Die Aufregung war groß, doch der routinierte Pilot, Segelfluglehrer und SEB-Mitglied Dr. Thomas Heine sowie Simon Weil (ehemaliger Schlossschüler) brachten alle Teilnehmer gut in die Luft und wieder auf den Boden. Bei strahlendem Sonnenschein und guter Sicht waren die Flüge über Mainz spektakulär und ein großartiges Highlight zum Schuljahresbeginn. Die Eltern vom SEB hatten für ein leckeres Picknick auf dem Flugfeld gesorgt und zum Abschluss gab es noch einen Umtrunk im Tower One. Es war ein toller Tag, der sich für alle nochmal richtig wie Urlaub anfühlte.[/su_column] [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““][smartslider3 slider=73]
    Finanziert wird der Preis bereits seit einigen Jahren als Unternehmensspende von einem Betrieb aus der Elternschaft[/su_column][/su_row]

     

    Genauere Informationen über den „Schlopolis-Lebt!“ Preis

    Der „Schlopolis-Lebt!“ Preis wird jährlich vom Schulelternbeirat (SEB) an Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums verliehen, die aus Eigeninitiative besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft gezeigt (haben) und die Zusammenarbeit untereinander gefördert haben. Alle diese Kriterien trafen in besonderem Maße auf die diesjährigen Organisatoren des AIDS-Projektes und der „Eine Welt Schule“ zu.

    Schlopolis-Lebt!“-Preisträger

    2011/12 Entwicklung der ersten Schul-App Yannik Winter
    2012/13 Jahrbuch-AG: 1. Jahrbuch des Schlossgymnasiums Azize Karabulut, Vivian Fischer, Nina Kurz, Nicole Müller, Johanna Reh, Esther Schmidt, Lea Rau
    2013/14 Umwelt-AG: Neues Abfallkonzept und Mülltrennung für Klassenräume Nathalie Anagnostou, Humaira Aslam, Mariam Goumaa, Markus Hempfling, Sven Hofmann, Naciye Ilhan, Reinhold Klein, Serafina Klös, Daniel Kreußer, Thuy An Nguyen, Meyram Zergane
    2014/15 Sozialpolitische Tage: Besuch von Schülergruppen in sozialen Einrichtungen, Podiumsdiskussion zu Sterbehilfe und Einheitsschule Clara Hoffmann, Mayank Sharma, Eda Duran, Henning Locher, Mathias Hempfling, Jann Köster, Kathrin Schmitz, Adrian Poot-Habisrittinger
    2015/16 Schlosspatenprojekt – Integration junger Flüchtlinge: „Jugendliche sollen unter Jugendlichen sein“ Mayank Sharma, Clara Hoffmann, Nora Schwarz, Rebekka Franz, Rahel Böhmer, Eda Duran, Lisa Shah
    2015/16 Schule als Staat – Schlopolis 2.0 Adrian Poot-Habisrittinger, Jann Köster, Kathrin Schmitz, Eda Duran, Christina Müller, Lejla Lukac, Mubeen Moin, Milena Reineke, Andreas Gruschkus, Lisa Lehmann, Gernot Siehr
    2016/17 Kompetenzen-Workshops für die Oberstufe und 10. Klassen: Finanzen & Steuern, Bewerbung, Selbstsicheres Auftreten, Selbstorganisation, Erste Hilfe u.v.a.m. Neil Bogs, Nicole Müller, Jann Köster, Nicolai Luft, Jan-Tobias Freier, Lisa Shah, Henrik Hoffmann, Laurena Bender
    2017/18 Planung der Projektwoche:
    „Eine-Welt-Schule“: Alles, was Menschen verbindet und kulturelle Grenzen überwindet
    Sven Bogs, Henrik Hoffmann, Anna-Sophie Stritter, Niko Schäfer
    2017/18 AIDS-Projekt , Information am Welt AIDS-Tag für alle Schüler und Schülerinnen
    Detailinformationen und Diskussionen unter Mithilfe der AIDS-Hilfe Mainz e.V. und der Fachschaft Religion für die Jahrgangstufen 10 und 11.
    Charlotte Batzer, Rubin Hagels, Hatice Güvenc und Olida Celik

    [su_note note_color=“#efefed“ text_color=“#100000″ radius=“2″]Die Ausschreibung und die Verleihung des „Schlopolis-Lebt!“ Preises soll alle Schülerinnen und Schüler dazu aufrufen, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und ihre besonderen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

    Schüler, die sich um den Preis bewerben möchten, müssen ihr Projekt in der 1. Schulwoche nach den Osterferien im April beim SEB einreichen
    (Kontakt und nähere Infos: Ulrike Kolbus oder Ursula Bender,  Arbeitskreis Sozialkompetenz des SEB, mail: uk@cobra-emotions.de oder über das Schulsekretariat.)

    Finanziert wird der Preis bereits seit einigen Jahren als Unternehmensspende von einem Betrieb aus der Elternschaft.

    Der „Schlopolis-Lebt!“ Preis wurde 2011 ins Leben gerufen, um den Geist des ersten Schlopolisprojekts lebendig zu halten und die Schulgemeinschaft daran zu erinnern, dass Gesellschaft nur durch das Engagement des Einzelnen funktioniert.

    Das Schlopolisprojekt hat bisher zweimal am Schloss-Gymnasium stattgefunden. Schule als Staat ist ein Planspiel, welches seit über 20 Jahren bundesweit an weiterführenden Schulen durchgeführt wird.

    Das Schloss-Gymnasium Mainz ist bisher die einzige Schule in Rheinland Pfalz, die sich diesem Großprojekt gestellt hat. Jede Schule erarbeitet ihr eigenes Konzept für Planung und Durchführung. Regierungsform, Staatsname und Symbole, Verfassung, Staatsorgane, Wirtschaftskreislauf mit Währung, Betrieben und Steuersystem werden entworfen, Wahlen durchgeführt und der Staat für drei Tage an der Schule ins Leben gerufen.

    Das ist politische Bildung, Sozialkunde, Betriebswirtschaft, Kunst und Kultur zum Miterleben – Schule einmal ganz anders. Wegen der großen Begeisterung für dieses sozialpolitische Experiment stehen die Planer von Schlopolis 3.0 bereits in den Startlöchern. Wir wünschen viel Erfolg![/su_note]

  • Neues Erklärvideo der Umwelt-AG

    Neues Erklärvideo der Umwelt-AG

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    Nicht nur für Neuzugänge am Schloss: Eigenes Erklär-Video für Umweltschutz im Schulalltag ist online

    Wie können wir umweltfreundliches Verhalten im Schulleben verankern? Diese Frage stellen sich seit vielen Jahren die Mitglieder der Umwelt-AG.

    Ein Erfolg war unter anderem 2014 die Einführung eines Abfalltrennsystems in Papier, Verpackung und Rest/Bio in allen Räumen. Bei der Umsetzung wurde allerdings schnell klar, dass massive Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit geleistet werden muss.

    Seit 2015 organisiert die Umwelt-AG mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins jedes Schuljahr zwischen Herbst und Ostern einen Klassenwettbewerb für die umweltfreundlichste Klasse unserer Schule.

    Die freiwilligen Helfer bepunkten in Mittagspausen zufällig ausgewählte Klassenräume:

    • richtige Abfalltrennung (Papier, Verpackung, Rest/Bio)
    • ausgeschaltetes Licht
    • hochgestellte Stühle
    • in der Heizperiode: geschlossene Fenster und Heizungsreglerposition „3“
    • Extrapunkte für gepflegte Pflanzen

    Zu gewinnen gibt es für die ersten drei Plätze € 100, € 75 und € 50 für die Klassenkasse.

    Im Sommer 2018 haben die drei Schülerinnen Lucia Schön-Arnau, Melanie Pastor und Siri Prüßner hierfür nun ein zweiminütiges Erklär-Video gedreht, mit dem sie vor allem in den neuen fünften Klassen Werbung machen möchten für ein umweltfreunldiches Verhalten am Schloss.

    Sammler für Batterien, CDs/DVDs und leere Tonerkartuschen stehen übrigens am Fuße der Haupttreppe in der Umwelt-Info-Ecke oder daneben am Getränkeautomat.

    Du interessierst dich für die Arbeit der Umwelt-AG? Schau doch einfach mal bei einem unserer Treffen vorbei, Zeit und Ort werden in der Umwelt-Info-Ecke am Fuße der Haupttreppe ausgehängt.

  • Rhine CleanUp Day

    Rhine CleanUp Day

    [su_frame]Am 15.09.2018 versammelten sich ca. 10.000 Menschen aus insgesamt 58 Städten am Ufer des Rheins. Davon 25 vom Schlossgymnasium.

    Von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr sammelten wir fleißig Müll. Wir konnten unsere vollen Müllbeutel an verschiedenen Stellen lagern, bedauerlicherweise kam sehr viel zusammen. Hauptsächlich waren Glasflaschen, Zigaretten und Verpackungen zu finden. Allerdings haben wir auch einige außergewöhnliche Funde gemacht, darunter eine alte Flaschenpost, Batterien, Handschuhe und zwei Metallstäbe. Alles in Allem war es ein sehr erfolgreicher Tag, der ebenso viel Spaß machte.

    Lucia  & Siri (Klassenstufe 9) –  Umwelt-AG

    [/su_frame]

    Das Thema Plastikmüll in den Meeren und Flüssen berührt uns auch hier in Mainz. Das Schlossgymnasium liegt so nah am Rhein, dass wir den Strom aus den oberen Klassenräumen breit und majestätisch fließen sehen können und die ein oder andere Freistunde an seinem Ufer verbringen.

    Der Funken der internationalen Aktion „Rhine Cleanup“ konnte also schnell übergespringen: Nach dem Motto Es gibt nichts Gutes außer man tut es haben sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer dazu entschlossen, an einem Samstag im September mit Gleichgesinnten von der Quelle bis zur Mündung in ihrer Freizeit für ein paar Stunden mit anzupacken und den Rhein bzw. sein Ufer von Müll zu befreien.

    Die Schüler des Leistungskurses Chemie 13 nahmen auch teil und nutzten einen Teil der Aktionszeit, um – wie schon im Juni am Main für das Projekt Plastik Piraten – Daten diesmal im Rhein zu sammeln. Die Citizen Science Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung lässt unter anderm von Freiwilligen mit einem Mikronetz Mikroplastikproben aus den deutschen Flüssen nehmen. Fanden die Schüler im Juni im Main in der Probe noch zehn Teilchen, waren es diesmal im Rhein vier.

    Eindrücke von den Aktionen:
    [su_column size=“2/3″ center=“yes“]
    [layerslider id=“53″][/su_column]

    Zum Vergrößern Doppelklicken

    Weitere Informationen unter:

    [su_button url=“https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/hunderte-sacke-voll-mull-beim-rhine-cleanup-in-mainz-gesammelt_19062123#/#“ target=“blank“ background=“#a2a2a8″ color=“#313030″ size=“3″ radius=“5″ center=“no“ icon_color=“#ffffff“ text_shadow=“0px 0px 0px „]AZ 16.09.2018[/su_button]           [su_button url=“https://www.rhinecleanup.org/#“ target=“blank“ background=“#a2a2a8″ color=“#313030″ size=“3″ radius=“5″ center=“no“ icon_color=“#ffffff“ text_shadow=“0px 0px 0px „]Rhine Cleanup[/su_button]           [su_button url=“https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/rhein-sauberung-in-mainz-viele-anmeldungen-fur-aktion-rhine-cleanup_19021673#/#“ target=“blank“ background=“#a2a2a8″ color=“#313030″ size=“3″ radius=“5″ center=“no“ icon_color=“#ffffff“ text_shadow=“0px 0px 0px „]AZ 23.08.2018[/su_button]          [su_button url=“http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/kampf-dem-muell-in-rhein-und-nordsee_18991142.htm/#“ target=“blank“ background=“#a2a2a8″ color=“#313030″ size=“3″ radius=“5″ center=“no“ icon_color=“#ffffff“ text_shadow=“0px 0px 0px „]AZ 17.08.2018[/su_button]

  • SWR Aktuell Schüler diskutieren über Antisemitismus und Gewalt

    SWR Aktuell
    Schüler diskutieren über Antisemitismus und Gewalt

    SWR Aktuell Rheinland-Pfalz
    Schüler diskutieren über Antisemitismus und Gewalt
    18.9.2018 | 19.30 Uhr | 2:30 min

    Seit vielen Jahren beteiligen sich rheinland-pfälzische Schulen am Projekt „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“. In der Gedenkstätte KZ Osthofen gab es ein Klassentreffen der besonderen Art. Schüler und Lehrer von 135 Schulen diskutierten über den Anstieg antisemitischer Gewalt.

    Mit dabei: Nauka und Ellie vom Schlossgymnasium Mainz

    [su_column size=“2/3″ center=“yes“]
    [su_youtube_advanced url=“https://youtu.be/Rn5jK_DO62I“ width=“300″ height=“200″ showinfo=“no“ rel=“no“ modestbranding=“no“ https=“yes“][/su_column]

  • Schulradeln 2018 – Beteiligung und Ergebnisse

    Schulradeln 2018 – Beteiligung und Ergebnisse

    [pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2018/09/Schulradeln-2018-Homepagebericht-KRS.pdf" title="Schulradeln 2018 – Homepagebericht (KRS)"]

  • Spielefest 2018 der fünften Klassen

    Spielefest 2018 der fünften Klassen

    Das Wetter war wunderbar…Die Stimmung der ca.150 neuen Fünftklässler und ihrer Tutoren auch…

    Nachdem die Klassen bei ihrem Projekttag zu starken Klassen zusammengewachsen sind, konnte sich dieser Zusammenhalt beim Spielefest der fünften Klassen jetzt vertiefen.

    Kistenlauf, Sackhüpfen, Schwammwettkampf, Gordischer Knoten und viele andere Stationen wurden jeweils als ganze Gruppe durchlaufen.

    Es war schön, zu sehen, wie neue Freundschaften entstehen und andere sich festigen und keiner am Rand sitzengelassen wurde.

    Ein Riesen-Dankeschön an die Sportfachschaft, die diese Veranstaltung so zuverlässig und schön vorbereitet hat.

    Sabine Behr, Orientierungsstufenleiterin

  • AZ MainzGeschichte der Gastarbeiter – Ausstellung auf der Zitadelle in Zusammenarbeit mit dem Schlossgymnasium

    AZ Mainz
    Geschichte der Gastarbeiter – Ausstellung auf der Zitadelle in Zusammenarbeit mit dem Schlossgymnasium

    Die nächste Ausstellung im Stadthistorischen Museum auf der Zitadelle „… ist thematisch sehr aktuell – es geht um die erste Generation der Mainzer Gastarbeiter in den 50er und 60er Jahren und deren Aufnahme damals. Das Neue: Die Schau ist eine Zusammenarbeit mit dem Schloss-Gymnasium.

    Hintergrund der Kooperation war die Bewerbung um eine Projektförderung der Bundeskulturstiftung, und eine der Voraussetzungen sei die Zusammenarbeit mit einer Schule gewesen, so Dr. Peter Lautzas, 1. Vorsitzender des Fördervereins des Stadthistorischen Museums. Leider habe sich die Stiftung für andere Projekte entschieden, die Idee der Ausstellung habe man aber gemeinsam mit der Schule weiter betrieben – auch wenn das Fördergeld ausblieb.

    Die Schüler sprachen mit Gastarbeitern aller Nationalitäten der ersten Stunde, aber auch mit Mitschülern, die aus der Enkelgeneration stammen. Die gefilmten Gespräche werden bei der Ausstellung ebenso zu sehen sein wie viele Fotos aus jenen Jahren.
    Das Besondere liegt in Vitrinen, wie Dr. Hedwig Brüchert, Geschäftsführerein des Fördervereins, schon verrät: ‚Die Schüler haben jeden der älteren Interviewten um ein Objekt gebeten, das die Befragten mit der damaligen Zeit in Verbindung bringen.‘ “

    Quelle: AZ Mainz – Printversion vom 06.09.18
    Autor: Michael Bermeitinger

  • Der Trainer von Mainz 05 zu Gast an seiner alten Schule

    Der Trainer von Mainz 05 zu Gast an seiner alten Schule

    [su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]

     

     

    Sandro Schwarz, Trainer von Mainz 05 besuchte am Dienstag, den 4.9.2018 seine alte Schule.

    Er erinnerte sich an seine Schulzeit und führte Gespräche mit ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern wie Hubert Friedrich oder Marion Biebeler-Löffler.
    Dann stellte er sich den Fragen und Autogrammwünschen der Schülerinnen und Schülern.

    Sandro, ganz nah und zum Anfassen, bodenständig und freundlich, nahm sich die Zeit, mit dem 13er Sportkurs (Schwerpunkt Fußball) eine Runde zu kicken.[/su_column]
    [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]

     

    [su_box title=“Nachtrag: Das Schlossgymnasium im Flutlicht“ box_color=“#1a4bc7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]

    Unser ehemaliger Schüler und heutiger Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05, Sandro Schwarz, nutze vor wenigen Wochen einen freien Nachmittag, um  seiner alten Schule einen Besuch abzustatten. Das Treffen stand im Rahmen eines Filmdrehs der SWR-Fernsehsendung „Flutlicht“.

    In anschließendem Austausch mit dem 13er Fußballkurs von Herrn Beinhauer gab es, als Dankeschön für den gemeinsamen Dreh, Freikarten für das vergangene Bundesligaspiel, Mainz 05 gegen den VfL Wolfsburg, welches mit reger Anzahl Schloss-Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern besucht wurde.

    Außerdem stellte uns Mainz 05 zahlreiche Plätze in der besagten Fernsehsendung ,,Flutlicht“ zu Verfügung. So machten sich am Sonntag, den 30.09.2018 rund 20 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer auf den Weg zum Studio und verfolgten einen sehr angeregten und interessanten Austausch rund um das Thema Fußball.

    Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend und zeigt einmal mehr, dass das Schlossgymnasium weit mehr zu bieten hat, als den normalen Schulalltag.

    3.10.2018 Leo Platte

    [/su_box][/su_column][/su_row]

  • Kooperationstag der 7. Klassen 2018 mit verbessertem Konzept!

    Kooperationstag
    der 7. Klassen
    2018 mit verbessertem Konzept!

    27. bis 31.8.2018

    Die Kooperationstage unserer neuen 7. Klassen fanden diesmal zum 2. Mal bei der Nordwand in Wiesbaden, aber mit deutlich verbessertem Konzept, statt.
    Der Fokus hierbei war, dass sich alle untereinander besser kennenlernen und so der Gruppenzusammenhalt der neu zusammengewürfelten Klassen gestärkt wird.

    [su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]

    Die einzelnen Klassen durchliefen einzelne Module zum Thema Körperkontakt, Vertrauen und Kommunikation.

     

    [/su_column]

    [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]

    Freies Klettern rundete die sehr gelungene Veranstaltung ab.

    [/su_column][/su_row]

    Ein herzliches Dankeschön gilt unserm Förderverein, der die Realisierung der Kooperationstage 7. Klasse finanziell unterstützte und damit erst möglich machte.

    Die Organisation wurde wieder von Herrn Lochmann und dem SEB übernommen.

     

    Ulrike Kolbus
    Mitglied des SEB