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Kategorie: Schule_ohne_Rassismus

  • Herausragender Erfolg des Schlossgymnasiums beim  65. Europäischen Wettbewerb 2018jetzt mit den Bildern!

    Herausragender Erfolg des Schlossgymnasiums beim 65. Europäischen Wettbewerb 2018
    jetzt mit den Bildern!

    Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe Europas und begleitet die europäische Integration von Anfang an. Er steht traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier. Seit über 60 Jahren setzen sich europaweit Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinander. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Denk mal – worauf baut Europa?“, in Anlehnung an das europäische Kulturerbejahr.

    In diesem Jahr haben am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss zu Mainz zehn Klassen aus verschiedenen Jahrgangsstufen und einige Oberstufenschüler-innen im Kunstunterricht und in ihrer Freizeit künstlerische Beiträge gefertigt, von denen sich über 80 Arbeiten für den Wettbewerb qualifizierten. Dies stellt wiederholt eine Rekordbeteiligung des Schlossgymnasiums dar und spiegelt sich auch im Erfolg auf Landes- und Bundesebene:
    [su_note note_color=“#f9f91d“ text_color=“#000000″ radius=“2″]Das Schlossgymnasium Mainz ist zum wiederholten Mal erfolgreichste rheinlandpfälzische Schule sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene geworden!
    [/su_note]

    19 mal 1. Landespreis:
    Ingmar W. (5), Annika H. (5), Dunja P. (5), Johanna F. (6), Lukas Sch. (6), Alexia N. (6), Rebekka G. (6), Alisa D. (7), Viola Sch. (7), Sedra A. (8), Franziska K. (8), Nina S. (8), Elina W. (8), Kalia A. (8), Ann-Kathrin G. (8), Siara B. (8), Xenia A. (9), Sarah F. (9), Ines-Maria S. (11)

    6 mal 2. Landespreis: Sophia K. (5), Aaliyah K. (5), Niklas L. (6), Kaede F. (7), Shaquel K. (8), Claudia H. (9)

    4 mal 3. Landespreis: Sheri C. (6), Roman I. (6), Jano Sch. (6), Ecem C. (7)

    Von diesen 29 Preisträgern wurden 22 Schülerarbeiten zum Wettbewerb auf Bundesebene zugelassen. Hiervon wurden wiederum sechs Arbeiten mit Preisen dotiert:

    Alisa D. , Johanna F. , Rebekka G.
    und mit dem Preis der Bundeskanzlerin: Annika H., Viola Sch., Lukas Sch.

    Die Teilnahme am „Europäischen Wettbewerb“ im Rahmen des Kunstunterrichtes hat eine lange Tradition am Schlossgymnasium. Durch die jährlich wiederkehrende individuelle Auseinandersetzung mit europarelevanten Themen arbeiten die Schülerinnen und Schüler dauerhaft an ihrer europäischen Identität. Die Schule wird somit ihrem Titel der „Europaschule“ voll gerecht.
    Da sich die Themen des Wettbewerbes auch immer mit Werten wie Toleranz, Frieden und den Bereicherungen eines multikulturellen Lebens beschäftigen, sind sie für das Schlossgymnasium auch als „Schule mit Courage – Schule ohne Rassismus“ von dauerhaft großer Bedeutung.

     

    [su_column size=“2/3″ center=“yes“][smartslider3 slider=65][/su_column]

  • Die 9 c bei „Fußball gegen Rassismus“ in der Opel-Arena

    Die 9 c bei „Fußball gegen Rassismus“ in der Opel-Arena

    Am 17.04.2018 ging die Klasse 9c in Begleitung von Frau Lehmann und Herr Schnepf in die Opel Arena des 1. FSV Mainz 05 und nahm an der Veranstaltung ,,Fußball gegen Rassismus – Gesprächsrunde und Diskussion mit Schüler/innen“ teil. Die rund 50 Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz wurden herzlich im Medienaufenthaltsraum empfangen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Roland Graßhoff, dem Geschäftsführer des Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz. Zu Gast waren Célia Šašic, Jimmy Hartwig und Daniel Böttcher vom Fanprojekt Mainz e.V..

    Die Veranstaltung, die mit dem einführenden Film ,,Klares Abseits – Rassismus im Fußball“ begann, dauerte zwei Stunden. Hierbei wurden die Gäste nach ihren Erfahrungen mit Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung gefragt. Die Gäste sprachen darüber, wie der Rassismus ihre Einstellung zum Sport prägte und welche Formen des Umgangs sie damit gefunden haben. Weitere Diskussionsthemen waren, wie sie sich gegen Diskriminierung engagieren und welche Chancen sie sehen, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung mit Hilfe von Vereinen, Verbänden, Fanclubs und der Öffentlichkeit zu überwinden.

    Die Podiumsgäste engagieren sich im Fall einer Diskriminierung, indem sie die Person beschützen und mit der diskriminierenden Person reden. Célia Šašic und Jimmy Hartwig meinten, dass einer Integration das Beitreten in Vereine, Verbände oder Fanclubs helfen würde. Während der Veranstaltung stellten die Schülerinnen und Schüler Fragen an die Podiumsgäste und diskutierten über ihre eigenen Erfahrungen im Leben mit Rassismus und Diskriminierung. Am Ende der Veranstaltung ermutigte Jimmy Hartwig, der 1972 bis 1988 erfolgreich für verschiedene Vereine spielte, die Schülerinnen und Schüler zum Einsatz gegen Rassismus und machte mit jedem Bilder.

    Dilara Gürses

    Die AZ berichtete ebenfalls über die Veranstaltung. Unter diesem Link ist der Artikel abrufbar.

  • Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums als Schirmherren beim Weltkindertag 2017

    Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums als Schirmherren beim Weltkindertag 2017

    „Den Kindern eine Stimme geben”
    … das war das Motto des diesjährigen Weltkindertages, der am Samstag, dem 16.September 2017 auf dem Gutenbergplatz bei strahlendem Sonnenschein von 11 bis 15 Uhr gefeiert wurde. “Den Kindern eine Stimme geben” wollten auch Schülerinnen und Schüler unserer Schule, die zusammen mit der Familienministerin Anne Spiegel die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatten. Ungefähr 15 Fünft-, Sechst- und Siebenklässler gestalteten mit ihrer Ethiklehrerin und Orientierungsstufenleiterin am Schlossgymnasium Frau Behr – man hatte zuvor zum Thema Gerechtigkeit und Kinderrechten gearbeitet – einen Stand, an dem man sich z.B. über fair genähte Fußbälle informieren und dazu ein Quiz ausfüllen konnte. Im “Schloss-Pavillon” waren viele Schülerarbeiten aufgebaut und ausgestellt: Es gab z.B. eine Fotoausstellung zum Thema “Fit For Peace” – Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg zu sehen. Mit diesen Photos gewann die Ethikgruppe 6c im letzten Jahr landesweit im Wettbewerb der Universität Koblenz-Landau in Zusammenarbeit mit der Friedensakademie Rheinland-Pfalz weit den 3. Preis. Außerdem konnte man sich den Hörspielbeitrag zum Thema “Helden-Idole-Vorbilder” anhören, mit dem eine Schülergruppen der Ethikgruppe 6a/c vor den Sommerferien den zweiten Preis beim Wettbewerb “Wir sind Vielfalt” gewonnen hatte.
    [su_column size=“2/3″ center=“yes“][smartslider3 slider=43][/su_column]

    Eröffnung des Weltkindertages durch Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums
    Das Schlossgymnasium war sogar für die offizielle Eröffnung der Veranstaltung zuständig: Auf dem Podium begrüßte ein Gruppe von Sechtsklässlerinnen und Sechtsklässlern die Besucherinnen und Besucher sehr souverän. Sie hießen die zahlreichen Gäste herzlich willkommen und legten den Erwachsenen das Thema “Kinderrechte” ans Herz. Jede Schülerin, jeder Schüler hatte sich ein Kinderrcht ausgesucht, das ihr bzw. ihm besonders wichtig war und dazu ein Plädoyer oder einen Tagebucheintrag verfasst. Eine Schülerin der Klasse 9 trug einen selbst verfassten Rap-Text zu ihren Vorstellungen von einem gelungenen Leben vor. Besonders wiesen die Schülerinnen und Schüelr auch auf ihre Kunstausstellung am Stand hin: Dort sah man selbst gestaltete Kinderrechts-Briefmarken im A-4Format zu den wichtigsten Artikeln der Kinderrechtskonvention der UNO aus dem Jahr 1989.

    Angebote des Weltkindertages
    Vor dem Stand spielten die Schülerinnen und Schüler, die fast alle den ganzen Tag am Stand und auf dem Fest verbrachten, mit Passanten das kooperative Spiel “Fröbelturm” und zogen auch so viel Aufmerksamkeit auf den Stand des Schlossgymnasiums.
    Die Schülerinnen und Schüler hatten aber auch Gelegenheit, sich alle anderen Stände des Festes anzuschauen, die ebenso liebevoll gestaltet waren. Sie waren stolz auf selbst gebastelte Bilderrahmen, individuell gestaltete Stofftaschen und vieles mehr, was sie mit nach Hause nehmen konnten.
    Frau Behr und die Schulleiterin, Frau Ding, betonte mehrfach, wie stolz sie auf das Engagement und die Leistung der Kinder waren.

    Interviews mit dem „Schloss“
    Im Verlaufe des Vormittags standen Vertreterinnen und Vertreter des Schlossgymnasiums zweimal auf der Bühne Rede und Antwort für die Fragen der Organisatorin des Tages, Sabine Gresch:

    • Die Schulleiterin Frau Ding, Orientierungsstufenleiterin Frau Behr und Ethiklehrer Herr Kreußer betonten, dass dem Schlossgymnasium als „Schule gegen Rassismus“ und erster „FairTrade-Schule“ in Mainz die Beschäftigung mit den Themen Menschenrechte, Frieden und Nachhhaltigkeit sehr wichtig sei. Dafür gibt es verschiedene Akktivitäten an der Schule, z.B. den Verkauf vobn Fair-Trade-Produkten in den großen Pausen, die Aktivitäten der Umwelt-AG oder das große Engagement der „Schlosspaten“ für gefklüchtete Jugendliche. Aber auch im Unterricht spielen diese Themen eine besonder Rolle, u.a. in den Fächern Ethik und Religion, ebenso in den Fächern Erdkunde und Sozialkunde. Auf die Frage, wie junge Menschen am Schlossgymnasium ihr Recht auf Meinungsäußerung und Beteiligung an sie betreffenden Entscheidungsprozessen leben können, verwies Frau Ding auf die SV (Schülervertretung), die sie als Motor verschiedener Projekte in diesem Zusammenhang bezeichnete.
    • Darüber gab dann die SV selbst Auskunft:
      Der neu gewählte Schülersprecher Hendrik und sein Vertreter Nico verwiesen auf das große Demokratieprojekt „Schule als Staat“, das im Sommer 2016 am Schlossgymnasium durchgeführt und von der Schülerschaft komplett organisiert wurde.
      Im letzten Schuljahr wurden während der „Kompetenztage“, die ebenfalls von der SV geplant wurden, verschiedene Workshops angeboten. In diesen wurden den Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse bei Themen wie Steuererklärung, Kontoführung oder Berufsmöglichkeiten Orientierung gebgeben, um ihnen so den Einstieg nach dem Abitur ins Berufsleben zu erleichtern.
      Und auch die Teilnahme des Schlossgymmnasiumsan an der „Aktion Tagwerk“ im letzten Schuljahr – bei der Aktion geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler freiwillig für einen Tag ein einem Unternehmen oder im privaten Freundes- oder Familienkreis arbeiten; das dabei verdiente Geld wird an ein Hilfsprojekt in Afrika gespendet – sehen die beiden Schülersprecher als Möglichkeit, Mitschülerinnen und Mitschüler dazu zu ermutigen, sich aktiv für die Verwirklichung von Menschenrechten einzusetzen.

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  • 20.05.17: „Superhelden“ in der Ethikgruppe 5a/c

    20.05.17: „Superhelden“ in der Ethikgruppe 5a/c

    Die Ethikgruppe der Klassen 5a und c mit ihrer Lehrerin Frau Behr haben am Samstag den 20.05.17 mit ihrem Hörspielbeitrag: "Glücklich das Land, das keine Helden braucht"  den 2. Platz (5. bis 7. Klasse) des Wettbewerbs "Superhelden 2017 – Wir sind Vielfalt" gewonnen. Darüber hinaus wurde ihnen für ihr Heldenbuch, für das alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe einen Beitrag geleistet haben, der Publikumspreis verliehen.

    Die Gruppe hatte in ihrem Ethikunterricht sechs Wettbewerbsbeiträge verfasst, vier  davon kamen in die Endrunde und zwei wurden prämiert!

    Herzlichen Glückwunsch an die Gruppe und ihre Lehrerin!
    [su_column center="yes"][smartslider3 slider=35][/su_column]

    Die Ausschreibung für den Wettbewerb finden Sie hier:

    [su_column center="yes"]

    [pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2017/05/Infoblatt.pdf%22][/su_column]

     

  • Fit for Peace – Ethikgruppe 6 c gewinnt 3. Platz im Wettbewerb der Friedensakademie

    Fit for Peace – Ethikgruppe
    6 c gewinnt 3. Platz im Wettbewerb der Friedensakademie

    Die Ethikgruppe der Klasse 6 c hat gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Behr im Herbst 2016 an dem Fotowettbewerb der Friedensakademie Rheinland-Pfalz / Kinderuni Koblenz-Landau teilgenommen und in der Kategorie Sekundarstufe I den dritten Platz belegt. Unter dem Thema "Fit for Peace – Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg" erstellten die Schülerinnen und Schüler Fotos, die die Jury durch ihre nachhaltige Symbolik zu Frieden, an die man nicht zu allererst denkt, überzeugte. Besonders gewürdigt wurde die Thematisierung vom eigenen Verhalten in Konflikten: Schauen wir zu oder mischen wir uns ein?

    Am 2. Mai 2017 gratulierte die Schulleiterin den Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin zu diesem Erfolg. Sie überreichte der Gruppe in einer kleinen Feierstunde die Urkunde zusammen mit dem Teamspiel "Fröbelturm" als Anerkennung ihrer Arbeit. Frau Ding würdigte das Engagement und die gelungenen Fotografien der Sechstklässer und betonte, dass Frieden wie ein Samen ist, der im Kleinen gehegt und gepflegt werden muss, damit er wachsen und gedeihen und dann die ganze Welt umfassen kann; sie bestärkte die Schülerinnen und Schüler darin, weiter diesen wachen Blick auf die Welt zu haben und ihre eigenen Möglichkeiten zur Realisierung von Frieden wahrzunehmen.

    [su_box title="Einschätzungen von Schülerinnen und Schüler zu ihrer Teilnahme am Wettbewerb:" style="soft" box_color="#1a4bc7" title_color="#ffffff" radius="7"]Ian schreibt:
    [su_quote]Wir haben diese Fotos nicht nur für den Wettbewerb gemacht, sondern auch um zu zeigen, dass Frieden sehr, sehr wertvoll ist und wir in Deutschland glücklich sein können, ihn zu haben.
    Wir wollten mit diesen Fotos darstellen, dass man nicht einfach tatenlos dabei zusehen sollte, wie Leute sich prügeln oder oft auch einfach töten.
    Uns geht es darum zu zeigen, dass teilen etwas Schönes ist und man sein Glück auch teilen soll. Und wir wollten zeigen, dass Bildung etwas sehr Wichtiges ist und dass wir glücklich sein sollten, sie zu haben.
    Schade ist nur, dass so viele Kinder auf der Welt keinen Frieden haben. Statt zur Schule zu gehen, müssen sie oft arbeiten oder kämpfen. Teilen ist leider ein Fremdwort für sie.[/su_quote][/su_box]

    In der folgenden Datei werden alle Wettbewerbsbeiträge präsentiert.
    [pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2017/05/PreistraegerInnen-Fit-for-Peace-mit-Jurybegruendung.pdf" title="PreistraegerInnen Fit for Peace mit Jurybegruendung"]

  • Die Gastarbeiter der ersten Generation im Dialog mit Jugendlichen von heute

    Die Gastarbeiter der ersten Generation im Dialog mit Jugendlichen von heute

    Dokumentation von Erinnerungen als Teil der Mainzer Stadtgeschichte
    Eine Oberstufen-AG aus rund fünfzehn Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Herkunftsländer führt seit Herbst 2016 in Zusammenarbeit mit Frau Canpolat und Dr. Ute Engelen vom Stadthistorischen Museum und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. Interviews mit in Mainz lebenden ehemaligen Gastarbeitern durch. An der Schule wird das Projekt betreut von Frau Zehender und Herrn Hawner.

    Hierbei werden zum einen die Erfahrungen und Lebenswege, Hürden und Erfolge der Integration der Gastarbeiter nachgezeichnet, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus verschiedenen Ländern nach Mainz kamen. Zum anderen sollen diese Biographien auch in Bezug zu heutigen Migrationserfahrungen, v.a. unserer Schülerinnen und Schüler und der AG-Teilnehmer gesetzt werden.

    Beides soll im kommenden Jahr in Form einer Wanderausstellung dokumentiert und von unseren beiden Kooperationspartnern wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden.

    Ehrungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der „Gastarbeiter-AG“ durch Herrn Hawner am 30.06.17
  • Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Flüchtlingen

    Am 8. Oktober 2015  fand am Schlossgymnasium eine Informationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lage der Flüchtlinge im Libanon statt. Sie richtete sich insbesondere an die Sozialkunde-Leistungskurse und die SV, aber auch an weitere Interessierte.

    Peter Rimmele von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der in Beirut lebt und dort u.a. das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten/Nordafrika koordiniert, hielt zunächst einen Vortrag über Zahlen und Unterbringung der palästinensischen und syrischen Flüchtlinge im Libanon, schnitt aber auch Themen wie die Zukunft der Zuwanderung in das nur knapp 6 Millionen Einwohner große Land und die Inhalte der Arbeit seines Programms für Rechtsstaatlichkeit an.

    Anschließend hatten wir Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, die er ausführlich und präzise beantworten konnte.

    Wir danken Herrn Rimmele herzlich für seinen informativen Bericht und die Gesprächsbereitschaft!

    Katrin Schmitz, 13SKw1

  • „Wasser!“ – Hope Theatre Nairobi gastiert am Schlossgymnasium

    „Wasser!“ – Hope Theatre Nairobi gastiert am Schlossgymnasium

    Das kenianische Ensemble regt die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 mit ihrem Stück „Wasser!“ zum Nachdenken über den eigenen Lebensstil an

    „How to share“ ist eines von vielen Themen, die die elfköpfige Künstlergruppe um Judith Kunz auf eindrucksvolle Weise durch Musik, Tanz, Gesang, Schauspiel und Video am Freitag, 4.3.16, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 und den Flüchtlingskindern aller Jahrgänge in der Aula des Schlossgymnasiums näher brachte.

    Die Zuschauer blieben dabei nicht bloß passiv, einige Schülerinnen und Schüler durften selbst auf die Bühne, zum Beispiel als Wasserhahn, um den zwei Kenianerinnen sich stritten, als zwei, die ausprobieren, wie sich anfühlt eine Tafel Schokolade zu teilen, als Touristen im „Safari Park Hotel“, denen die Rechnung präsentiert wird in Form des virtuellen Wassers, das aus anderen Erdteilen in ihrem Frühstück steckt, oder sogar als Blechwand oder Bewohner einer Hütte in Nairobis Millionen-Slum Kibera, aus dem viele der Darsteller selbst kommen.

    „Wir sind eine Theatergruppe und versuchen jungen Menschen aus den Slums eine Perspektive als Schauspieler zu geben. Arbeitsplätze sichern sozialen Frieden“, sagt Stephan Bruckmeier, der Initiator des Hope Theatre Nairobi.

    In „Wasser!“ thematisieren die Schauspieler ganz konkrete Probleme wie fehlende Sanitäranlagen und Kanalisation in den Slums, die Vermüllung der Meere mit Plastik (nutze die Upcycling-Tragetasche, hergestellt aus alten Plastiktüten…), aber auch kompliziertere Zusammenhänge wie Ausbeutungsstrukturen durch multinationale Großkonzerne, hier am Beispiel von Wasser.

    Dabei gelingt es den Künstlern allein schon durch ihren Auftritt, das weit verbreitete Bild von Afrika als ohnmächtigem Kontinent aufzubrechen.

    Nach der Aufführung hatten die etwa hundertzwanzig Jugendlichen Zeit, Fragen zu stellen und mehr über die Schauspieler, das Projekt und ihre Message zu erfahren. „Was kann ich eigentlich jetzt hier zu Hause tun?“, will zum Beispiel Adelina wissen. Den fairen Handel weiter unterstützen (das Schlossgymnasium wird demnächst als Fairtrade-School ausgezeichnet), sich für Menschenrechte (das Recht auf Wasser) einsetzen und vor allem jeden Einkauf genau prüfen.

    Wir als Konsumenten „haben die Power“, schließt Bruckmeier, denn wir entscheiden, wofür und mit welchen Folgen wir unser Geld ausgeben. „Geiz ist nicht geil, Geiz ist letztklassig, weil es heißt, anderen etwas wegzunehmen“.

    von Daniel Kreußer