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Kategorie: Allgemein

  • 4.11.16: Die Theater-AG präsentiert…

    4.11.16: Die Theater-AG präsentiert…

    „Die große weite Reise des kleinen dicken Hu Dongning“
    Die Theater-AG des Schlossgymnasiums spielt am Freitag, den 4. November 2016 um 19 Uhr in der Aula des Schlossgymnasiums
    – Einritt frei –

    [su_column]

    Wenn es mir erlaubt ist, meine bescheidene Meinung zu äußern: Es gibt wohl nur wenige Stoffbären, die so viel in der welt herumgekommen sind wie ich.
    Wie die Alten sagen: „Wer die hohen Berge nicht besteigt, kennt die Ebene nicht.“

     

    [/su_column]

    Kaum ist der kleine dicke Hu Dongning in einer chinesischen Teddybärenfabrik auf die Welt gekommen, da beginnt auch schon die große weite Reise – zuerst in ein Spielwarengeschäft in Deutschland.  Aber dort bleibt er nicht lange. Immer weiter führt ihn sein Weg, und neue Bekanntschaften und Abenteuer erwarten ihn.
    Wird er irgendwann ein Zuhause finden?

  • Im Schuljahr 2016/17 zu Gast aus den USA: Erik Reitan

    Im Schuljahr 2016/17 zu Gast aus den USA: Erik Reitan

    [su_box title=“Im Schuljahr 2016/17 zu Gast aus den USA: Erik Reitan“ style=“glass“ box_color=“#1a4bc7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]

     

    Im laufenden Schuljahr werden die Englisch-Lehrkräfte des Schlossgymnasiums von dem amerikanischen Sprachassistenten Erik Reitan unterstützt, der von Wisconsin für ein Jahr nach Mainz gekommen ist – vielleicht sogar für länger, wie er den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses en4 der Jahrgangsstufe 12 in einem Interview verraten hat.

    [su_spoiler title=“Interview of English class 12 en4 with our American language assistant Erik Reitan“ icon=“arrow“]

    [su_note note_color=“#ededea“ text_color=“#5a5151″]Student: Where exactly are you from?
    Erik Reitan: I’m from Green Bay, which is three hours north of Chicago. We are pretty much just known for winter and football.

    Student: Why have you taken part in the exchange and have come to Germany?
    Erik Reitan: Over the years I have taken part in many school exchanges to Germany, and have made a lot of very close friends here in the area over the years. It’s a great opportunity for me to live in their city. This exchange is also a terrific learning opportunity for me in many ways.

    Student: Why do you want to learn German?
    Erik Reitan: Germany is a very useful language, and when I was offered to select a foreign language I thought it sounded much crazier than Spanish. So I thought why not learn a crazy language?

    Student: What do you expect from your stay in Germany?
    Erik Reitan: First of all I want to improve my German. I hope to get a student visa and go back to school. And I would love to stay here for a longer time.

    Student: You said you wanted to study in Germany. In which city would you want to study?
    Erik Reitan: I would love to be able to stay here in Mainz. I have spent time in many other German cities but I enjoy the fit of Mainz. Also I am tired of moving, I have moved each year within the past five years. I want to study in Mainz so I can stay here.

    Student: What are your main life goals?
    Erik Reitan: To see more of the world, improve my Spanish, definitely climb a mountain – but an actual mountain- and I see myself better with kids than without, but not now.

    Student: Where do you see yourself in ten years?
    Erik Reitan: I cannot answer that, but hopefully I still have my hair.

    Student: Would you leave the US forever and if yes, where would you like to go?
    Erik Reitan: If I can go back and visit the US, then I could also leave the US forever. Besides Germany I would also love to spend more time in Mexico.

    Student: If you had the possibility to time travel, which time would you choose?
    Erik Reitan: I´m not sure but I think that the time before the end of the Roman Empire would be good, 5th century. They had a good quality of life.

    Student: What are your hobbies?
    Erik Reitan: Basically most outdoor activities and sports. Like a typical American I played football all through high school and college. I am also very interested in hand working crafts, such as welding and blacksmithing.

    Student: What kind of music do you listen to?
    Erik Reitan: Good music. Good music is good music, basically everything except for country. I love Metal old school and modern Hip Hop, electro rap… Some of my favorite bands are Jack White, Method Man, Led Zeppelin, System of a Down and Wu Tang.

    Student: What is your opinion of German women, how can you impress them?
    Erik Reitan (laughingly): Apparently you need an Instagram…

    Student: What is your favorite soccer team in Germany? And why?
    Erik Reitan: Dortmund, my old host partner played for their junior team.

    Student: What do think of German food? Is there anything you miss here?
    Erik Reitan: I love German food, Schnitzel…… but I miss a real burger.

    Student: What do you think of the German school system?
    Erik Reitan: It’s good, it promotes competition, but also lets students achieve more if they wish to go on to university.

    Student: Who did you vote for in the presidential election?
    Erik Reitan: I voted for Hillary Clinton. Why? Lesser of two evils…

    Student: What would you ask Donald Trump if you had one free question?
    Erik Reitan: Oh, I don’t know what I would ask, but I think that he should answer the question in written form. And he should answer the question and not dance around it.

    Student: Do you have a gun?
    Erik Reitan: In the US I have a gun. My family has a few guns for hunting, but that is very common in my area.

    Student: Thank you for this interview.
    Erik Reitan: My pleasure.[/su_note]

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  • English Theatre erneut zu Gast am Schlossgymnasium

    English Theatre erneut zu Gast am Schlossgymnasium

    wht_logo

    Seit 2011 organisiert die Englisch-Fachschaft einmal im Jahr die beliebte Theateraufführung des White Horse Theatre in der Aula des Schlossgymnasiums. Das White Horse Theatre wurde 1978 durch den englischen Schauspieler und Musiker Peter Griffith gegründet. Während das WHT in den Anfangsjahren noch in Somerset in England seine Basis hatte, zog man 1985 nach Deutschland, um gezielt Schülern in deutschen Schulen, aber auch in anderen Ländern, Theaterstücke in authentischer (englischer) Sprache näher zu bringen.

    Heute hat das White Horse Theatre 9 Theatergruppen mit jeweils 2-4 Schauspielern, die durch Deutschland und Europa touren, um den Schülern bekannte, aber auch unbekannte, Theaterstücke englischer Schriftsteller zu präsentieren.

    Dabei gibt es Stücke für Oberstufenschüler, aber auch für die Sekundarstufe I. Am Schlossgymnasium wurden daher auch schon Klassikern, wie Shakespeare’s Romeo and Juliet, Leben eingehaucht.

    Dieses Jahr (2016; siehe Bilder) präsentierte das White Horse Theatre das Theaterstück Fat Pig, in dem sich der Author Neil LaBute mit Vorurteilen und Wahrnehmungen gegenüber übergewichtigen Menschen auseinandersetzt.

    i. V. Claudius Dölle

  • Die SWR-Redaktion „natürlich!“ begleitete zwei ökologische Projekte des Schloßgymnasiums.

    Die SWR-Redaktion „natürlich!“ begleitete zwei ökologische Projekte des Schloßgymnasiums.

    Die Schüler der 8b und der 6c pflanzten am Morgen mit Unterstützung des NaBu in Bingen von den Schülern selbst herangezogene Auwaldpflanzen aus und wurden dabei von einem Kamerateam des SWR begleitet. Im Projekt „Pflanzenretter“ soll so die natürliche Vegetation der Auen gefördert werden. Außerdem erhofft man sich, dass selten gewordene Arten die vom z.B. ausgepflanzten Wiesenknopf leben, wie der Wiesenknopfameisenbläuling wieder heimisch werden. Das Projekt wurde über mehrere Monate im Unterricht vorbereitet.

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    Am Nachmittag pflanzten die Biologieleistungskurse 12 im Ober-Olmer-Wald Bäume um „neuen Wald für Rheinhessen“ zu schaffen. Außerdem wollten die Schüler dadurch ihren persönlichen ökologischen Fussabdruck verringern. Unterstützt wurden Sie dabei vom Revierförster Jürgen Koch und seinen Mitarbeitern und finanziell sowie moralisch durch unseren Förderer Herrn Dr. Friderichs.

    [layerslider id=“17″]

    Die Sendung wurde am 18.10.2016 um 18.15Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Der Beitrag findet sich unter:

    [su_button url=“http://www.swr.de/natuerlich/aufforstung-im-bio-unterricht-ein-gymnasium-setzt-zeichen/-/id=13831212/did=18331792/nid=13831212/5t431u/index.html“ target=“blank“ style=“stroked“ background=“#ccffcb“ color=“#110404″ size=“4″ icon_color=“#808694″]Beitrag „natürlich!“ SWR[/su_button]

  • Erfolg beim Europäischen Wettbewerb

    Erfolg beim Europäischen Wettbewerb

    Auszeichnung der 1. Landespreisträger am 5 .Juli 2016 in Saarburg; v.l.n.r. Manfred H. Däuwel, Jason Schmitt, Lena Drewnick, Victoria Allmannsdörfer, Maria Fuchß-Vallejo, AmandaGranobles-Loos, Ann-Kathrin Grieme, Elisabeth Taubene, Aaron Kinn, Dr. Klaus Sundermann

    Außergewöhnlicher Erfolg des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss beim Europäischen Wettbewerb 2016

    Zum wiederholten Mal haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss zu Mainz dieses Jahr erfolgreich am 63. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“.
    Die vom Veranstalter vorgegebenen und von den Schloss-Schülern gewählten Themen beschäftigten sich in der Orientierungsstufe mit Persönlichkeit und Individualität, mit Mobbing und mit Zivilcourage. Die gewählten Themen in den Klassen der Mittelstufe behandelten Frauenrechte und Cybermobbing. Sechs Klassen aus verschiedenen Jahrgangsstufen fertigten künstlerische Beiträge.

    Das außergewöhnliche Resultat dieses Engagements:

    Achtmal 1. Landespreis:

    • Amanda Granobles-Loos, 5a
    • Maria Fuchß-Vallejo, 5d
    • Ann-Kathrin Grieme, 6a
    • Lena Drewnick, 6d
    • Aaron Kinn, 6d
    • Elisabeth Taubene, 6d
    • Victoria Allmannsdörfer, 9c
    • Jason Schmitt, 9c

    Fünfmal 2. Landespreis:

    • Niklas Haug, 5a
    • Arnela Kurtagic, 5a
    • Ela Nur Baskaya, 6d
    • Sophie Kaya Schmitt, 9a
    • Jana David, 9c

    Von diesen 13 Preisträgern wurden zehn Schülerarbeiten zum Wettbewerb auf Bundesebene zugelassen. Hiervon wurden wiederum vier Arbeiten mit Preisen dotiert:

    • Maria Fuchß-Vallejo, 5d
    • Elisabeth Taubene, 6d
    • Victoria Allmannsdörfer, 9c
    • Jason Schmitt, 9c

    Victoria Allmannsdörfer erhielt hierbei einen Preis des Bundestagspräsidenten.

    Die betreuende Lehrkraft erhielt einen Anerkennungspreis für den überdurchschnittlichen Erfolg ihrer Schüler und wir das Land Rheinland-Pfalz im November auf einer Veranstaltung zum Thema „Innovative Europabildung“ vertreten.

     

    Prämierte Wettbewerbsbilder beim Europäischen Wettbewerb 2016
    „Gemeinsam in Frieden leben“

     

  • Die Schlosspaten auf großer Fahrt

    Die Schlosspaten auf großer Fahrt

    Das von Schülern gegründete und gestaltete Projekt „Schlosspaten“ war dieses Jahr Gewinner des Preises „Schlopolis lebt“, einer vom SEB ausgerichteten Preisverleihung für soziales Engagement. Stellvertretend gewann das Orga-Team des Projektes eine gemeinsame Kanufahrt über den Rhein.

    Am 2.September 2016 begann um 14:00 Uhr die Tour, als sich Mayank Sharma, Nora Schwarz, Lisa Shah, Rebekka Franz, Clara Hoffman und Rahel Böhmer in Begleitung von Herrn Lochmann und Herrn Beinhauer als betreuende Lehrkräfte auf den Weg zum Startziel in Nackenheim machten.
    Dort angekommen wurden zu Beginn einige Fotos von der in Schwimmwesten gekleideten Truppe geschossen, um gleich im Anschluss das Kanu mithilfe von Teamwork auf den Rhein zu befördern.
    Bei sonnigem Wetter folgte die Gruppe mit Paddeln dem Strom, wobei Herr Lochmann und Herr Beinhauer für die sichere Steuerung zuständig waren. Neben guten amüsierenden Gesprächen kam es nach etwa der Hälfte der Gesamtstrecke zu einer abkühlenden Verschnaufpause im Rhein, als die Teilnehmer die Gelegenheit ergriffen und im flachen Gewässer schwimmen gingen. Den zweiten Teil der Fahrt genossen alle die nahe liegende Uferlandschaft sowie die frische Luft.
    In der Nähe des Schlossgymnasiums erreichte die Tour ihr Ende, nachdem das Kanu gemeinsam zurück auf das Trockene verfrachtet worden war.
    Leicht erschöpft fand sich die Teilnehmerschaft zu einem abschließenden Picknick im Volkspark zusammen.

    Rahel Böhmer

    Fotostrecke über die Einlösung des Schlopolis-Preises (Zum Vergrößern auf ein Bild klicken):

  • Das „SAS 2016“-Orgateam hebt ab

    Das „SAS 2016“-Orgateam hebt ab

    Am Freitag, dem 2. September 2016, fuhren wir, das Orgateam von „Schule als Staat 2016“, zum Flugplatz Mainz-Finthen, um dort gemeinsam unseren „Schlopolis-lebt“-Sonderpreis einzulösen: einen Flug mit einem Segelflugzeug. Zunächst wurden wir von Thomas Heine, dem SEB-Mitglied, das uns den Tag ermöglicht hatte, in die grundlegenden Funktionen der beiden Segelflugzeuge sowie Sicherheitsbestimmungen eingewiesen. Sogar Aufkleber hatte er ausgedruckt, mit denen der König und die beiden Orgateamleiter die Flugzeuge zeitweise in „Schlo Force One“ umbenannten. Nacheinander stiegen wir zehn Teilnehmer also unter guten Bedingungen mit je einem Piloten in die Luft und hatten dabei einen umwerfenden, weiten Blick über Wackernheim und die umliegende Region. Während des gesamten Nachmittags wurden wir von den Hobbypiloten herzlich aufgenommen und bekamen die Möglichkeit, uns Mechanismen und Maschinen erklären zu lassen. Im Anschluss trafen wir die Kanugruppe samt Herrn Beinhauer und Herrn Lochmann, weitere Mitorganisatoren von „Schule als Staat“ und einige SEB-Mitglieder, die ein riesiges Büffet organisiert hatten, im Volkspark, wo wir noch bis abends sehr nett zusammensaßen. Wir möchten Thomas Heine, unseren Piloten, allen Helfern und dem Luftfahrtverein Mainz für den Segelflug und die tolle Atmosphäre danken. Außerdem bedanken wir uns herzlich beim Schulelternbeirat für die Bereitstellung des Preises und des Picknicks. Wir hatten einen tollen Tag und mit dem Flug etwas, was wir so schnell sicher nicht vergessen werden!

    Katrin Schmitz

    Lesen Sie mehr über diesen Tag auf der Seite des Luftfahrtvereins Mainz e. V.

  • Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Flüchtlingen

    Am 8. Oktober 2015  fand am Schlossgymnasium eine Informationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lage der Flüchtlinge im Libanon statt. Sie richtete sich insbesondere an die Sozialkunde-Leistungskurse und die SV, aber auch an weitere Interessierte.

    Peter Rimmele von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der in Beirut lebt und dort u.a. das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten/Nordafrika koordiniert, hielt zunächst einen Vortrag über Zahlen und Unterbringung der palästinensischen und syrischen Flüchtlinge im Libanon, schnitt aber auch Themen wie die Zukunft der Zuwanderung in das nur knapp 6 Millionen Einwohner große Land und die Inhalte der Arbeit seines Programms für Rechtsstaatlichkeit an.

    Anschließend hatten wir Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, die er ausführlich und präzise beantworten konnte.

    Wir danken Herrn Rimmele herzlich für seinen informativen Bericht und die Gesprächsbereitschaft!

    Katrin Schmitz, 13SKw1

  • Großprojekt Schlopolis – Schule als Staat

    Großprojekt Schlopolis – Schule als Staat

    Bezahlt wird mit Schlopos. In der Mensa tagt das Parlament, und die Schulleiterin hat nicht viel zu melden dieser Tage: Aus dem Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss ist „Schlopolis“ geworden. Ein Jahr haben die Vorbereitungen für das Mammutprojekt in Anspruch genommen, am Montag wurde der „Staat in der Schule“ eröffnet. Bis Donnerstag herrscht nun Ausnahmezustand am „Schloss“ – im positiven Sinne.

    Denn es gibt weder Mathe- noch Sportunterricht; und auch die alten Hierarchien gelten nicht mehr. Schüler sind plötzlich Betriebsleiter, Richter oder gar Könige, Lehrer kleine Angestellte. Aber für alle gilt: jeder Pennäler, jeder Pädagoge hat seinen Platz, ist ein Rädchen im großen Getriebe von Schlopolis.

    Das Staatsoberhaupt trägt zur Eröffnung Hermelin und Krönchen. Sozusagen als erste Amtshandlung hat König Mumbeen die Ministerpräsidentin in sein Reich geholt. Malu Dreyer freut sich sichtlich, erster Staatsgast von Schlopolis sein zu dürfen. „Hier könnt ihr üben, was es heißt, Demokratie zu üben“, gibt sie den Schülern mit auf den Weg. Dann stattet sie dem Parlament einen Besuch ab. „Ich hoffe, dass euch die parlamentarische Arbeit Spaß macht – vielleicht bekommt ihr ja Lust, in die echte Politik zu wechseln!“

    Dann kehrt langsam so etwas wie Normalität ein in Schlopolis. Wer eine hat, geht an die Arbeit. Viele Betriebe haben sich der Gastronomie verschrieben, bieten Waffeln, Hotdogs, Pizza, Muffins an. Aber es gibt auch eine Rettungsleitstelle und eine Polizei. Und ein Buchlädchen – hier hält Niklas die Stellung. „Mein Boss ist gerade unterwegs, er trägt Zeitungen aus“, erklärt der kleine Buch- und Zeitschriftenhändler. Wie löblich – in Schlopolis gibt es die AZ.

    Jetzt tauchen zwei junge Mädchen im „Bücherwurm“ auf. „Hey, habt ihr einen Job für uns?, fragen sie Niklas. Denn Ilayda und Nauka ist urplötzlich arbeitslos geworden – ihr Chef hat die Anwaltskanzlei aufgelöst. „Das Sozialamt hat uns jetzt empfohlen, auf Jobsuche zu gehen. Wenn wir nichts finden, müssen wir in den Putz- und Aufräumdienst!“

    So etwas kann Volker Henn nicht passieren. Im normalen Leben stellvertretender Schulleiter, ist Henn in Schlopolis Staatsbeamter – er leitet das Grünamt. „Ich habe 18 Mitarbeiter, die schneiden im Schulhof die Hecken und bepflanzen Beete“, erklärt Henn. Dafür gibt es dann abends Gehaltsschecks.

    Wer fleißig ist, für den rollt der Schlopo. Siebtklässler Simon hat mit zwei Compagnons eine Werbeagentur aufgemacht, druckt Plakate und verteilt Flyer. Ein Smoothieladen und ein Würstchenstand gehören schon zu seinen Kunden. Seinen Angestellten Jo kann Simon also bezahlen. „Der Laden läuft“, grinst Jo und hält den Daumen in die Höhe.

    Auch im Haarsalon brummt das Geschäft, ebenso an der Cocktailbar. International geht es im „Globe Market“ zu, heute gibt es vor allem britische Spezialitäten wie selbstgebackene Scones und Shortbreads. Wer auf Partnersuche ist und sich traut, schaut beim „Speeddating“ vorbei. Ob der König dort gesichtet wurde? Schließlich hat er eine rauschende königliche Hochzeit versprochen. Eine Braut wurde indes noch nicht gesichtet. Aber wer weiß – bis Donnerstag kann noch viel passieren in Schlopolis.

    [su_spoiler title=“Öffnungszeiten“ style=“fancy“ class=“custom“]„Schlopolis“ ist offen für alle Interessierten, Besucher sind herzlich willkommen. Am Eingang des Schlossgymnasiums (Leo-Trepp-Platz 1) gibt es Visa, zudem können Euro in Schlopos getauscht werden.

    Vor allem wegen der vielfältigen kulinarischen Angebote lohnen sich die Öffnungszeiten: Dienstag 8 bis 16 Uhr, Mittwoch 8 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 18 Uhr[/su_spoiler]

    Nachrichten Mainz,12.07.2016, Text von Kirsten Strasser

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/grossprojekt-schule-kis_17074297.htm