Im Rahmen des Europatags des Landtags Rheinland-Pfalz fand eine Diskussionsrunde mit Landtagsabgeordneten an unserer Schule statt. Sie wurde von zwei Schülern aus dem Sozialkundeleistungskurs geleitet, die einige Themen zur Diskussion vorbereitet haben. Ca 100 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums waren anwesend und konnten, nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Politiker, Fragen an die Abgeordneten richten, die auf diese reihum geantwortet haben. Dabei entwickelte sich ein Diskurs zwischen Schülerinnen und Schülern und den Politikern, der sich unter anderem um das Bürgergeld, die Bildungspolitik und die Kanzlerwahl von Friedrich Merz drehte.
Wir danken dem Landtag Rheinland-Pfalz für die Organisation und den Abgeordneten für den Besuch an unserer Schule.
Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts machte der Leistungskurs von Herrn Monz der
Jahrgangsstufe 12 einen Ausflug mit in den Landtag Rheinland-Pfalz.
Nach einer historischen Einführung und der Besichtigung des Plenarsaales ging es ins
Eingemachte: Der Diskurs zwischen den Schülerinnen und Schülern und einem Abgeordneten pro Partei startete und die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die sie brennend interessierten. Nachdem die Positionen klargeworden waren, machten wir noch ein
Gruppenfoto und damit war der Tag im Landtag erfolgreich beendet.
Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts machte der Leistungskurs von Herrn Monz der
Jahrgangsstufe 12 einen Ausflug mit in den Landtag Rheinland-Pfalz.
Nach einer historischen Einführung und der Besichtigung des Plenarsaales ging es ins
Eingemachte: Der Diskurs zwischen den Schülerinnen und Schülern und einem Abgeordneten pro Partei startete und die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die sie brennend interessierten. Nachdem die Positionen klargeworden waren, machten wir noch ein
Gruppenfoto und damit war der Tag im Landtag erfolgreich beendet.
Da staunten die Schüler:innen nicht schlecht, als sie im Lava-Dome in der Eifel die Vulkaneruption des Wingertsbergs vor ca. 200.000 Jahren nacherleben konnten: Dünnflüssige Lava ergoss sich in breiten Strömen in der Region des heutigen Mendig und erstarrte langsam zu mächtigen Basaltschichten.
Da dieser vulkanische Basalt sich prima zur Herstellung von Mühlrädern zum Getreidemahlen eignet, wurde er schon von den Römern unter Tage in Schwerstarbeit abgebaut. So entstand über die Jahrhunderte hinweg ein dunkles, unterirdisches Labyrinth von 3 Quadratkilometern unter der Stadt Mendig.
Natürlich wollten die Schüler:innen die 150 Treppenstufen herabsteigen und konnten auf der Tour in 32 m „unter Tage“ bei ganzjährig ca. 7°C die längst aufgegebenen Abbruchstellen der Basaltsäulen, große menschengemachte Hallen und 70 Jahre alten Hausmüll bestaunen. Was man dort nicht alles machen kann: Bier brauen, Heiraten, sich verlaufen …
Vor ca. 12.900 Jahren explodierte dann in direkter Umgebung ein weiterer Vulkan: Der Laacher-See-Vulkan, der mit großer Wucht Magma und Aschefetzen in die Luft schleuderte, die dann als Staub, Bims und Lavabomben niedergingen. Die ganze Region wurde, wie auch die damals schon uralten Basaltströme, mit einer meterhohen Bimsschicht zugedeckt
Dieser Bims, so konnten es die Siebtklässler:innen nachspüren, ist für einen jedoch extrem leicht: So leicht, dass er auf dem Wasser schwimmt. Die bis zu 20 m hohen Bimsschichten wurden in den letzten 100 Jahren jedoch abgebaut und für den Hausbau verwendet, da Bims sich wunderbar zur Wärmeisolation eignet. Der darunterliegende Basalt ist dagegen ziemlich schwer und wird noch heute für den Straßenbau abgebaut.
An der Wingertsbergwand konnten die Schüler:innen die bis zu 64 m hohen Bims- und Ascheschichten der Laacher-See-Explosion bestaunen, in denen die einzelnen Schichten die unterschiedlichen Phasen des Ausbruchs der vier Monate andauernden Vulkanexplosion erkennen lässt.
Doch ist man dort in der Eifel wirklich sicher? Immerhin ist der Vulkan noch aktiv. Wie wäre es, wenn der Laacher-See-Vulkan, plötzlich wieder ausbrechen würde? Eine beeindruckende – fiktive – Dokumentation zeigt den Einsatz von Rettungskräften und mögliche Folgen auf drastische Weise …
Gott sei Dank waren die ganzen Verletzten und Rettungswagen nur ein Planspiel … so konnten wir alle die dunklen Tiefen der Erde wieder verlassen, ein Gruppenfoto machen und zufrieden den Heimweg antreten.
Zur 65-Jährigen Städtepartnerschaft mit Dijon beauftragte die Stadt Mainz in Zusammenarbeit mit dem Haus Burgund ein Streetart Team mit einem Graffiti Projekt am Rheinufer auf der Höhe der Malakoff-Passage. Die Klasse 7a besuchte am 4.5 gemeinsam mit unserer Direktorin Fr. Groß und unserer Kunstlehrerin Fr. Schwitzgöbel das Streetart Team und erfuhren Vieles über den Beruf des Street Artist. Das Kunstwerk zeigt eine Frau, um deren Arm sich ein Stück Stoff windet, dass zu einer Welle wird. Das Graffiti ist in Blautönen gehalten. Das Kunstwerk war ab Montag (1.5) in Arbeit und ist mittlerweile abgeschlossen.
geschrieben von: Antonia, Julia, Sinem
November 2022 Die Schüler sitzen gerade erschöpft, aber zufrieden im ICE 17 von Brüssel-Nord nach Köln Hbf, um von dort aus zurück in ihre Heimatstadt Mainz zufahren. Doch, dass sie überhaupt erst in Brüssel ankamen, war nicht immer selbstverständlich. Die Hinfahrt war durch Turbulenzen, Chaos, Adrenalin, aber auch zwischenzeitlich purer Verzweiflung geprägt.
Unsere Reise begann am Tag zuvor, dem 9.11. Der Erdkunde-Stammkurs der 12. Klasse von Herr Walter saß vormittags mit Rucksäcken, gepackt für eine Nacht, noch gespannt im Unterricht. Der Plan war um 14:00 Uhr mit dem Zug nach Leuven zu fahren und dort eine Nacht zu verbringen, damit die Kurse von Frau Thamm und Herrn Walter morgens pünktlich um 9:30 Uhr vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stehen. Doch bereits während des Unterrichtes erreichte uns eine Nachricht, die nicht sonderlich vielversprechend klang. Ein Generalstreik in ganz Belgien sollte den öffentlichen Verkehr lahmlegen. Da der Kurs sich entschied umweltfreundlich zu reisen, und so auf den öffentlichen Verkehr angewiesen war, entstand damit also das erste Problem. Aber, dass Herr Walter sich von sowas nicht so einfach geschlagen gibt, war klar. Er fuhr ganze 10 Minuten später erneut mit seinem Fahrrad zum Bahnhof, um dort eine Lösung zu finden. Der neue Plan war es nun, erst um 17 Uhr und auch nicht über Köln, sondern über Frankfurt in Richtung Brüssel loszufahren.
17:00 Uhr: Die Schüler stehen mit Vorfreude am Gleis und warten auf die S8. Aber wie es so kommen muss, erwartete uns in Frankfurt angekommen, ein erneuter Rückschlag. Dieses Problem war schwerer zu lösen als das erste. Der Anschlusszug fiel aufgrund einer Streckensperrung aus. Dies war der letzte direkte Zug nach Lüttich (ein weiterer Umsteigeort) und somit auch die letzte Möglichkeit dort anzukommen. Herr Walter, in seiner neongelben Jacke, eilte zügig mit großen Schritten voraus, die Schüler ihm hinterher. So wirkten wir für Außenstehende wohl wie eine Schafsherde, die versuchte, mit dem Hirten mitzuhalten oder eine kleine Entenfamilie, die unschuldig umherirrt. 20 Minuten später stand der Kurs vor einer schwierigen Entscheidung.
Wir hatten zwei Optionen: Entweder ging es zurück nach Hause oder wir würden auf gut Glück nach Köln fahren, in der Hoffnung eine der Möglichkeiten wie Zug, Bus oder Hotel vor Ort nutzen zu können. Natürlich wollten und konnten wir noch nicht aufgeben, da unser Kampfgeist nicht ansatzweise erloschen war.
Der bewundernswerte Bahnhof in Lüttich
So fanden wir uns 30 Minuten später in einem völlig überfüllten Zug wieder. Sitzplätze gab es zwar nicht mehr ausreichend, allerdings wurde jeder Zentimeter von uns genutzt und so blieb auch der Boden unter den Kofferablagen nicht frei. Die Koffer dienten zudem noch als Möglichkeit für eine schnelle Runde UNO. Angekommen in Köln fand der Kurs sich zum zweiten Mal an diesem Tag vor einem Reise-und Informationszentrum wieder. Jetzt musste es schnell gehen. Draußen solle ein Bus bereitstehen, der alle nach Lüttich bringen würde. Von dort aus hätte es dann weiter gehen sollen. Wie genau, wussten wir nicht. Wir saßen nun mit weiteren Fahrgästen in einem Doppeldecker nach Lüttich. Die Busfahrt wurde von dem Kurs mit Spielen, wie Werwolf und Stadt, Land, Fluss, aber auch mit heiterem Gesang gestaltet. In Lüttich angekommen, hieß es aussteigen und nach einem Zug suchen. Erst wurde noch die wunderschöne Architektur bewundert, doch dann eine schockierende Realisierung. Bis auf zwei Obdachlose war keiner weit und breit zu sehen. Der vorherige Scherz, am Bahnhof zu übernachten, rückte jetzt der Realität immer näher. Von dort hatten wir keine Chance wegzukommen. Mitten im Nirgendwo, in einem fremden Land. Dank Herr Walter, der stets einen Plan B parat hat, wartete der Busfahrer jedoch noch. Nach einer hitzigen Diskussion, Überredungskünsten und mehrerer Zigaretten für den Busfahrer, erklärte er sich überraschenderweise bereit, alle nach Brüssel zu fahren. Dies war zwar nicht der reguläre Plan, da sich die gebuchte Jugendherberge in Leuven befand, aber was lief schon nach Plan an diesem Tag? Wir hatten nichts mehr zu verlieren und waren auf alles gefasst. Aufgrund der nach wie vor optimistischen Stimmung verging die Fahrt wie im Fluge.
Das Parlamentsgebäude in Brüssel
Um 0:35 Uhr kam die Gruppe endlich in Brüssel an, vorbereitet waren wir jedoch auf nichts. Herr Walter eilt wieder zur Rettung. Mit seinen nahezu perfekten französisch Skills organisierte er uns ein Hotel. Dieses hatte zwar nicht genügend Betten für alle, doch zu diesem Zeitpunkt waren wir längst bereit, uns die Betten zu teilen. Der Weg dorthin erwies sich schwieriger als gedacht und wir waren des Öfteren verwirrt, wo genau es jetzt lang geht. Doch wie Herr Walter immer zu sagen pflegt: „Geographen verlaufen sich nicht. Sie erkunden“. 2 Uhr nachts im Hotel angekommen, staunten wir nicht schlecht. Herr Walter hatte uns nicht enttäuscht und ein superschönes, modernes Hotel auf die Schnelle mitten in der Nacht organisiert.
7:30 Uhr am nächsten Morgen: Nach einer kurzen, aber gemütlichen Nacht versammelte sich der Kurs langsam beim Frühstück. Waffeln, Speck, Eier, Croissants und ein ordentlicher Kaffee gaben uns neue Energie. Dadurch fühlten wir uns nun auch mental bereit und starteten unseren Weg zum Europäischen Parlament. Ein kurzer Stopp beim Supermarkt und ein Kauf unserer Metrokarten führten uns letztendlich zum Ziel. Dort wartete auch schon die ehemalige Schlossschülerin Kim auf uns, die uns diese Reise überhaupt erst ermöglicht hatte. Zunächst hatten wir ein interessantes Gespräch mit dem EU-Abgeordneten Patrick Breyer aus der Piratenpartei, der uns einen Einblick in seine Arbeit lieferte und im Anschluss noch geduldig Fragen beantwortete. Dadurch lernten wir etwas über die Struktur und den Ablauf des Parlaments und durften auch bei einer Abstimmung im Plenarsaal Zuschauer sein.
Der Plenarsaal im Europaparlament
Anschließend statteten wir dem Parlamentarium einen Besuch ab und konnten viel über die Geschichte des EU-Parlamentes lernen und zuletzt noch ein paar Bilder knipsen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof legten wir einen Zwischenstopp zum Essen ein, damit wir nun gestärkt die Rückfahrt antreten konnten.
Alles in allem scheint die Exkursion auf den ersten Blick sehr anstrengend und kompliziert gewesen zu sein. Aber Dank Herr Walters unermüdlichen Einsatzes, Frau Thamms Gelassenheit und Entspannung in stressigen Situationen und natürlich dem Optimismus und der Glückseligkeit des Kurses, wurde sie zu einem unvergesslichen Abenteuer.