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Schlagwort: Erdkunde

  • Kurfürstliche Kartoffeln geerntet

    Kurfürstliche Kartoffeln geerntet

    Seit einigen Jahren nimmt das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss am Projekt „Kids an die Knolle“ der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ teil: Dieses Mal pflanzte die Klasse 5a im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts die Kartoffeln nach den Osterferien ein und fuhr als Klasse 6a kurz vor den Herbstferien eine reiche Ernte ein.

    Eine Innenstadtschule, wie wir es sind, hat natürlich keinen Acker neben der Schule sondern ein Kurfürstliches Schloss. Diese Kartoffeln werden daher liebevoll als Kurfürstliche Kartoffeln bezeichnet. Der Anbau war dennoch sehr erfogreich: Genutzt wurde in diesem Jahr das sich bewährte, halb-sonnig-halb-schattige Flachdach vor dem Nawi-Saal, wo das Wachstum der Pflanzen in diversen Kübeln ständig beobachtet werden kann. Außerdem wurde das vor drei Jahren im Rahmen der „Kids an die Knolle“ gewonnene Hochbeet der Firma Hornbach ebenfalls mit Kartoffeln bestückt. Da dieses auf dem Pausenhof steht, konnten alle Schülerinnen und Schüler das Wachstum aus nächster Nähe begutachten. Erfreulicherweise gab es dieses Jahr praktisch keinen Vandalismus, sieht man von mutmaßlich tierischem Besuch auf dem Flachdach ab, der einzelne Kartoffeln bereits vorzeitig ausgegraben hatte. Netterweise wurden die Kartoffeln aber weder angeknabbert noch scheinen welche verschleppt worden zu sein. So stand am Ende im Jahr 2024 eine für unsere Schule rekordverdächtig Rodung zu Buche.

    Jede Menge Kartoffeln auf einem Tisch: Ernte 2024 der Aktion Kids an die Knolle am Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz

    Herzlichen Dank an die jetzige Klasse 6a für Anbau und Betreuung der Kartoffeln sowie an den Erdkunde-Lehrer für die Übernahme von Organisation und Koordination. Wir hoffen, dass im kommenden Jahr wieder Kurfürstliche Kartoffeln erfolgreich angebaut werden können.

  • Exkursion zweier 7. Klassen in den Vulkanpark bei Mendig

    Exkursion zweier 7. Klassen in den Vulkanpark bei Mendig

    Da staunten die Schüler:innen nicht schlecht, als sie im Lava-Dome in der Eifel die Vulkaneruption des Wingertsbergs vor ca. 200.000 Jahren nacherleben konnten: Dünnflüssige Lava ergoss sich in breiten Strömen in der Region des heutigen Mendig und erstarrte langsam zu mächtigen Basaltschichten.

    Da dieser vulkanische Basalt sich prima zur Herstellung von Mühlrädern zum Getreidemahlen eignet, wurde er schon von den Römern unter Tage in Schwerstarbeit abgebaut. So entstand über die Jahrhunderte hinweg ein dunkles, unterirdisches Labyrinth von 3 Quadratkilometern unter der Stadt Mendig.

    Natürlich wollten die Schüler:innen die 150 Treppenstufen herabsteigen und konnten auf der Tour in 32 m „unter Tage“ bei ganzjährig ca. 7°C die längst aufgegebenen Abbruchstellen der Basaltsäulen, große menschengemachte Hallen und 70 Jahre alten Hausmüll bestaunen. Was man dort nicht alles machen kann: Bier brauen, Heiraten, sich verlaufen …

    Vor ca. 12.900 Jahren explodierte dann in direkter Umgebung ein weiterer Vulkan: Der Laacher-See-Vulkan, der mit großer Wucht Magma und Aschefetzen in die Luft schleuderte, die dann als Staub, Bims und Lavabomben niedergingen. Die ganze Region wurde, wie auch die damals schon uralten Basaltströme, mit einer meterhohen Bimsschicht zugedeckt

    Dieser Bims, so konnten es die Siebtklässler:innen nachspüren, ist für einen jedoch extrem leicht: So leicht, dass er auf dem Wasser schwimmt. Die bis zu 20 m hohen Bimsschichten wurden in den letzten 100 Jahren jedoch abgebaut und für den Hausbau verwendet, da Bims sich wunderbar zur Wärmeisolation eignet. Der darunterliegende Basalt ist dagegen ziemlich schwer und wird noch heute für den Straßenbau abgebaut.

    An der Wingertsbergwand konnten die Schüler:innen die bis zu 64 m hohen Bims- und Ascheschichten der Laacher-See-Explosion bestaunen, in denen die einzelnen Schichten die unterschiedlichen Phasen des Ausbruchs der vier Monate andauernden Vulkanexplosion erkennen lässt.

    Doch ist man dort in der Eifel wirklich sicher? Immerhin ist der Vulkan noch aktiv. Wie wäre es, wenn der Laacher-See-Vulkan,  plötzlich wieder ausbrechen würde? Eine beeindruckende – fiktive – Dokumentation zeigt den Einsatz von Rettungskräften und mögliche Folgen auf drastische Weise …

    Gott sei Dank waren die ganzen Verletzten und Rettungswagen nur ein Planspiel … so konnten wir alle die dunklen Tiefen der Erde wieder verlassen, ein Gruppenfoto machen und zufrieden den Heimweg antreten.

  • 7.11.24 | Olympiade der Geowissenschaften: Anmeldung möglich

    7.11.24 | Olympiade der Geowissenschaften: Anmeldung möglich

    Am Schlossgymnasium wird am 07.11.2024 erstmalig die Chance bestehen, an der Olympiade der Geowissenschaften teilzunehmen. Startberechtigt sind die Stufen 9 bis 12. Für den Leistungskurs Erdkunde 12 sowie für die Stufe 10 werden zentrale Teilnahmen geschaffen – alle anderen Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Die genaue Uhrzeit und Ort folgt kurz nach den Herbstferien. Für die Anmeldung einfach vor den Herbstferien eine E-Mail in IServ an Tobias Walter mit dem Betreff „Geo-Olympiade“ senden.

    Die Teilnahme dauert 45 Minuten und kann nur in der Schule und nur am 07.11.2024 erfolgen. Die Aufgaben werden als Online-Test gestellt. Die bundesweit besten Schülerinnnen und Schüler werden zur zweiten Runde eingeladen. Zur Teilnahme einfach vor den Herbstferien in IServ an Tobias Walter mit dem Betreff „Geo-Olympiade“ senden.



    • Donnerstag, 07.11.2024
    • Online-Fragebogen, nur unter Aufsicht in der Schule
    • Dauer der Teilnahme: 45 Minuten
    • Anmeldung bis zu den Herbstferien per IServ-E-Mail bei Tobias Walter mit dem Betreff „Geo-Olympiade“

    Quelle des Bildes: Dachverband der Geowissenschaften e.V. (DVGeo) www.DvGeo.de

    Erdkunde ist das Schulfach der Geowissenschaften. Diese bilden eine Brücke zwischen den Humanwissenschaften und den Naturwissenschaften. Dadurch besitzt das Fach Erdkunde eine besonders große Relevanz für die enormen gesellschaftlichen Herausforderungen wie z.B. die Klimakrise, die Versorgung mit Energie und Rohstoffen, die Verfügbarkeit von Trinkwasser und Nahrungsmitteln sowie Naturereignisse oder die Verschmutzung der Meere und der Atmosphäre.

    Die Deutsche Olympiade der Geowissenschaften ist der nationale Auswahlwettbewerb für die „International Earth Science Olympiad“ (IESO). Dem Charakter der Geowissenschaften und des Fachs Erdkunde folgend, werden in diesem Wettbewerb Fragen aus vielen verschiedenen Bereichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fordern. Schulbildung aus den Fächern Erdkunde, Biologie, Physik und Chemie wird helfen, die richtigen Antworten zu finden.

    Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf www.geowissenschaften-unterrichtsmaterial.de/olympiade-der-geowissenschaften Organisiert wird der Wettbewerb vom <a href=“https://www.dvgeo.org/“ target=“_blank“>Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo)</a> mit Sitz in Berlin.

    Zur Anmeldung einfach vor den Herbstferien eine E-Mail in IServ an Tobias Walter mit dem Betreff „Geo-Olympiade“ senden.