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  • Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN: Jederzeit gegen Hass, Ausgrenzung und Gewalt stellenSchlossgymnasium übernimmt Patenschaft

    Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN: Jederzeit gegen Hass, Ausgrenzung und Gewalt stellen
    Schlossgymnasium übernimmt Patenschaft

    Eröffnung Ausstellung zu Fotoprojekt „Gegen das Vergessen“ in Mainz am 9. Mai 2019 mit Fotos des Fotografen Luigi Toscano. ; © Staatskanzlei RLP/ Peter Jülich

    „Die Portraits von Luigi Toscano sind eindringlich. Sie erzählen Geschichten, die die Brücke schlagen zwischen theoretischem Wissen und persönlichem Erleben, sie lassen uns mitfühlen und begreifen. Die Ausstellung leistet damit einen einprägsamen Beitrag zu einer für uns Nachgeborene so notwendigen Erinnerungskultur.“ Das unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Eröffnung der Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN heute in Mainz.

    Die Ministerpräsidentin eröffnete die Ausstellung am Mainzer Rheinufer gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Ebling und dem in Mainz geborenen Fotografen und Filmemacher Luigi Toscano. Sie zeigt rund 50 überlebensgroße Porträtfotos von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden und heute in den unterschiedlichsten Teilen der Welt leben.

    Die Ausstellung ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Partner sind die Stadt Mainz, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz sowie die Staatskanzlei. Die Ministerpräsidentin ist zugleich Schirmherrin der Ausstellung, daher fand die Eröffnung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Malu Dreyer“ statt. Mit der Reihe stellt die Ministerpräsidentin regelmäßig die Kultur in den Fokus und lenkt Aufmerksamkeit auf besondere kulturelle Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz.

    Mehr als 300 NS-Überlebende hat Luigi Toscano für sein Projekt getroffen und porträtiert. Und rund eine Million Menschen haben die Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN bereits besucht, unter anderem in Kiew, New York, Berlin, Washington, und San Francisco. Dass er die Fotoinstallation unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer nun auch in seiner Geburtsstadt Mainz zeigen darf, bedeutet dem Fotografen und Filmemacher sehr viel. „Die Überlebenden sind die Gesichter und die Stimmen der Erinnerungskultur. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird es keine Zeitzeugen mehr geben. Rechtspopulisten spekulieren darauf, dass nach und nach auch ihre Geschichten sterben. Mit GEGEN DAS VERGESSEN kämpfen wir dafür, das zu verhindern. Wir müssen die Geschichten und Erinnerungen lebendig halten und alles dafür tun, dass „so etwas“ nie wieder passieren kann“, so Luigi Toscano.

    Ministerpräsidentin Malu Dreyer ergänzte, mit der Erinnerung sei auch das Versprechen verbunden, sich jederzeit entschieden gegen jede Form der Ausgrenzung, Hetze und Gewalt zu stellen. „Wir können Vergangenes nicht ungeschehen machen, aber wir können und müssen uns dafür einsetzen, dass derlei Gräuel nie wieder passieren. Nie wieder dürfen Hass, Verfolgung und Ausgrenzung das politische und gesellschaftliche Denken und Handeln bestimmen. Diese Botschaft transportiert die Ausstellung“, so die Ministerpräsidentin. Erinnerungskultur habe immer eine politische Dimension, lebe aber vor allem vom Engagement derer, die sich aus der Gesellschaft heraus für den Dialog und das Gedenken einsetzen. [su_highlight background=“#f9f976″]Sie dankte deshalb besonders den Schülern und Schülerinnen des Mainzer Schlossgymnasiums, die die Patenschaft für das Projekt übernommen haben und Führungen durch die Ausstellung anbieten. Die Schule ist auch als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. „Ihr habt euch der Aufgabe gestellt, Gleichaltrigen die Geschichten der Überlebenden zu vermitteln – auf Augenhöhe und in euren Worten. Damit haltet ihr das Gedenken am Leben. Das ist ganz wichtig und deshalb danke ich euch und euren Lehrern und Lehrerinnen sehr herzlich für das große Engagement.“[/su_highlight]

    Michael Ebling, Oberbürgermeister von Mainz, sagte bei der Eröffnung: „Wir blicken beim Betrachten der Porträts von Luigi Toscano tief hinein auch in die eigene dunkle Vergangenheit unserer Stadt, wohl wissend, dass wir aus dem Schatten der NS-Zeit nie heraustreten werden können, dass wir mit diesem Schatten werden leben müssen. Diese Erkenntnis ist bitter. Diese Erkenntnis eröffnet uns aber auch die wichtige Chance, durch die Erinnerung an das, was geschehen ist, unsere Gegenwart und unsere Zukunft verantwortungsbewusst und weiterhin demokratisch zu gestalten.“

    „Wie war es möglich, dass ein ganzes Land die Nazi-Barbarei zulassen konnte? Das interessiert auch heute noch eine stetig steigende Zahl von Menschen. Mit unseren beiden KZ-Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert, aber auch mit der Unterstützung der Ausstellung von Luigi Toscano kommen wir diesem Wunsch der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gerne nach“, sagte Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Die Ausstellung zeige, wie wichtig Erinnerung ist. „Wer das Grauen der Vergangenheit kennt, tritt denen früh entgegen, die heute ganze Menschengruppen ausgrenzen oder ihnen gar das Menschsein absprechen.“

    Luigi Toscano präsentiert die Porträts an zentralen Orten, die für alle zugänglich sind und den Alltag der Menschen berühren, etwa Parks, Plätze oder Häuserfassaden. Am Mainzer Rheinufer kann die Ausstellung bis zum 10. Juni besucht werden.[su_highlight background=“#f9f976″] Führungen bieten die Schüler und Schülerinnen des Schlossgymnasiums am 14. Mai vormittags, 15. Mai nachmittags, 28. Mai nachmittags sowie am 29. Mai vormittags und nachmittags an. Anmeldungen werden in der Pressestelle der Staatskanzlei unter 06131-164720 sowie Anmeldung.Fuehrungen(at)stk.rlp.de entgegen genommen.[/su_highlight]

    Quelle:https://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/detail/News/ausstellung-gegen-das-vergessen-jederzeit-gegen-hass-ausgrenzung-und-gewalt-stellen-1/

  • Malawi im Blick der Erdkunde-Leistungskurse

    Malawi im Blick der Erdkunde-Leistungskurse

    Am 15.04.2019 besuchte der Landesdirektor Malawi der Welthungerhilfe, Herr Johannes Kaltenbach, das Schlossgymnasium. Dabei fand für die Erdkunde-Leistungskurse der 11. und 12. Klassen ein kurzer Vortrag über das Land Malawi und anschließend eine offene Gesprächs- und Diskussionsrunde mit dem Experten statt.

    Nach dem sehr anregenden Vortrag über Malawi mit allgemeinen Informationen, welcher aus einer sehr persönlichen Sicht gestaltet war, wurden alle Anwesenden zum Stellen von Fragen eingeladen. Diese wurden zahlreich eingebracht und bezogen sich von der Welthungerhilfe und Katastrophenschutz allgemein auch auf Herr Kaltenbachs Alltag in einem uns so fremden Land und die Zukunftsaussichten für Malawi.

    Von dem kleinen afrikanischen Staat entstand dabei ein sehr positiver Eindruck durch die politische Stabilität und den anhaltenden Frieden, welcher leider durch Probleme wie Korruption in den Hintergrund rückt. Auch wenn die Ursachen nicht klar auf der Hand liegen, so scheinen innenpolitische Probleme einen wirtschaftlichen und sozialen Aufschwung des Landes zu schwächen.

    Die Landwirtschaft hat einen großen Anteil an Malawis Wirtschaftsleistung, dennoch ist die Versorgungslage im Land ständig unzureichend und große Teile der Bevölkerung auf unabhängige Spenden angewiesen. Hinzu kamen zahlreiche Umweltkatastrophen und Ernteausfälle in den vergangenen Jahren.

    Dieser Aufgabe hat sich Herr Kaltenbach als Leiter des Büros Malawi der Welthungerhilfe gewidmet, wie er uns mit Begeisterung berichtete. Er organisiert und plant von seinem Büro aus zahlreiche Hilfsaktionen, welche von regelmäßiger Lebensmittelversorgung bis hin zum Bau und Reparatur von Brunnen reichen. Hierbei kam seine Freude über seine Aufgabe und diesen besonderen Beruf fern seiner Heimat Mainz merklich zum Ausdruck und hat alle Anwesenden sehr beeindruckt.

    Vielen Dank an Herr Kaltenbach für sein Engagement und die vermittelte Begeisterung!

    Bericht von Jana David, 12EKw1 (SIH)

  • Schüler experimentieren 2019

    Schüler experimentieren 2019

    Am 10. Mai 2019 besuchten 23 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau Merda-Merz und Herrn Frank den Landesentscheid des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ in Ingelheim.

    Zielgruppe für die Exkursion waren in den MINT-Fächern begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8. Sie nutzten in Ingelheim die Gelegenheit, sich an den Ständen zu verschiedensten Themen die Forschungsergebnisse Gleichaltriger erklären zu lassen.

    Die nunmehr im vierten Jahr stattgefundene Exkursion soll einerseits der Auszeichnung und Anerkennung für die ausgewählten Schülerinnen und Schüler dienen, bei ihnen aber auch Interesse wecken, selbst einmal einen Wettbewerbsbeitrag einzureichen.

  • Orientierungsstufe „ENTERT“ das Staatstheater Mainz

    Orientierungsstufe „ENTERT“ das Staatstheater Mainz

    Neuigkeiten aus der Orientierungsstufe:


    In der ersten Maiwoche nahmen auch
    in diesem Jahr wieder sämtliche 5. und 6. Klassen des Schloss-Gymnasiums an dem sogenannten ENTER-Programm des Staatstheaters Mainz teil . Die 5. Klassen bekommen einen Blick hinter die Kulissen und in alle Werkstätten geboten und erhalten die Möglichkeit, oben im Glashaus selbst in Kostüme zu schlüpfen und die wunderbare Aussicht auf Mainz zu genießen.

    Die 6. Klassen erhielten in diesem Jahr einen Einblick in die Sparte “Tanz”. Beides hat den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften viel Spaß gemacht.

  • Neues aus dem Projekt „Unser blauer Planet“

    Neues aus dem Projekt „Unser blauer Planet“

    UNSER BLAUER PLANET ist zu etwa 70% von Wasser bedeckt. Diese Meere stellen einen Lebensraum dar für etliche Tiere sowie Pflanzen, doch sie sind durch unseren unachtsamen Umgang mit Plastikmüll bedroht. Der massenhafte Verbrauch von Plastik hat schlechte Auswirkungen auf Flora und Fauna, doch ebenso auf den Menschen, da diese Verschmutzungen auch in unseren Nahrungskreislauf gelangen.
    Auf eben dies wollen wir als Gruppe von engagierten Schülerinnen und Schüler aufmerksam machen und bei Mitschülern sowie Mainzer Bürgern Bewusstsein für die Vermeidung von Plastik erreichen und über den Schaden an Tier- und Pflanzenwelt aufklären.

    In den vergangenen Wochen hat unsere Projektgruppe Motive für Stofftaschen entworfen, mit denen die Taschen dann bedruckt werden sollen. Im Mai planen wir dann, in der Mainzer Innenstadt eine Tauschaktion „Stoff gegen Plastiktüte“ durchzuführen. Eine Fülle von Entwürfen ist entstanden, und in der nächsten Zeit geht es darum, die Motive für den endgültigen Druck auszuwählen.

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    Zum Vergrößern bitte Doppelklicken[/su_column]

    Um die Kosten für die Anschaffung der Stofftaschen zu decken, haben wir Hilfe von einem Mainzer Unternehmen bekommen. Wir danken der Firma Werner & Merz sehr herzlich, dass sie uns in unserem Vorhaben unterstützt.

    Alle, die Interesse haben, noch zu unserer Projektgruppe dazuzukommen, können sich bei Herrn Korkis melden unter emadkorkis(at)yahoo.de

  • Anerkennung für viele Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Elternarbeit

    Anerkennung für viele Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Elternarbeit

    Ehrungen für Elternvertreter

    Elternvertreter bzw. Elternvertreterin zu sein, bedeutet ein öffentliches Ehrenamt auszuüben. Das tun alle Klassenelternsprecher und Klassenelternsprecherinnen und in besonderer Weise die Mitglieder des Schulelternbeirates (SEB). Vor allem im Rahmen des SEB können Eltern die Chance wahrnehmen, das Schulleben und die verschiedensten Entwicklungen an einer Schule verantwortlich mitzugestalten. Das haben zehn Elternvertreterinnen und Elternvertreter über viele Jahre hinweg in besonderer Weise am Schlossgymnasium getan, davor vielfach auch schon in den Grundschulen ihrer Kinder. Im Rahmen einer Gesamtkonferenz am 6. Mai 2019 wurden Eltern geehrt , die , zusammen genommen, eine Amtszeit von 133 Jahre zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler am Schulleben mitgewirkt haben.

    Den Reigen der Ausgezeichneten eröffneten Frau Ina Schäfer und Frau Ulrike Kolbus: 16 Jahre lang waren und sind sie Klassenelternsprecherinnen, SEB-Mitglieder und, im Falle von Frau Schäfer, langjährige Schulelternsprecherin am Schlossgymnasium und in dieser Funktion auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Schulelternbeiräte in der Stadt Mainz.
    Für eine Amtszeit von 14 Jahren wurden Frau Sibylle Scharpf und Herr Dr. Orm Hager ausgezeichnet. Auf 13 Jahre Amtszeit blicken Frau Anja Grieme (zur Zeit stellvertretende Schulelternsprecherin), Stefanie Kühn und Herr Ralf Allmansdörfer zurück. Weiterhin wurden Frau Dr. Sonja Gradl (zur Zeit ebenfalls stellvertretende Schulelternsprecherin) und Frau Maja Masuch für zwölf sowie Frau Dr. Imke Hecker für zehn Jahre Zugehörigkeit zum SEB geehrt.

    Alle haben durch ihr großes Engagement und ihren Ideenreichtum die Zusammenarbeit mit Schule, Schulleitung und Kollegium gewinnbringend bereichert: Bei Tagen der Offenen Tür, Kennenlernnachmittagen für die neuen 5. Klassen, Abiturentlassfeiern, Schulkonzerten und allen anderen schulischen Veranstaltungen und vielem mehr, immer waren sie präsent. Sie haben neue Ideen in das Schulleben eingebracht. Besonders erwähnt sei der kooperative Tag für die 7. Klassen, den der SEB initiiert maßgeblich mit organisiert, die Organisation von Schulbuchbasaren oder das jährliche Lehrergrillen – und insbesondere die Mitwirkung bei dem Projekt „Schule als Staat (SaS).
    Als Elternvertreter haben die Geehrten regelmäßig an Fachkonferenzen teilgenommen und in die kollegialen Diskussionen ihren Blick als Eltern eingebracht. Sie haben verschiedene Studientage und Arbeitsgruppen durch ihre Sichtweisen bereichert. Über die Arbeit am Schlossgymnasium hinaus haben viele von ihnen auch an den landesweiten Elternfortbildungen und den Landeselterntagen teilgenommen und dort Impulse für die Arbeit vor Ort mitgenommen.

    Dies ist einen besonderen Dank wert. Aber nicht nur der Dank und die Anerkennung der ganzen Schulgemeinschaft gelten den Geehrten für die geleistete Arbeit. Auch die Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Dr. Hubig, sowie der Landeselternsprecher, Herr Dr. Ralle, würdigten das Engagement der Eltern durch eine Urkunde, die im Rahmen der Konferenz durch die Schulleiterin, Frau Ding, überreicht wurde. Mögen alle noch amtierenden Elternvertreter weiterhin viel Tatkraft und Begeisterung bei der Erfüllung ihres Amtes haben!

  • Vlad Prakopchyk | Mein Auslandsaufenthalt in Kanada

    Vlad Prakopchyk | Mein Auslandsaufenthalt in Kanada

    Mein Name ist Vlad Prakopchyk. Ich bin 16 Jahre alt und besuche zurzeit die 10-te Klasse am Schlossgymnasium.

    Die 2. Hälfte des Jahres 2018 verbrachte ich in New Brunswick, Kanada bei einer Gastfamilie. Hört sich heftig an, nicht wahr? Nun, das war es auch. Das erste Mal, dass ich etwas vom Thema Auslandsaufenthalt hörte, war ich 14 Jahre alt. Damals konnte man sich so etwas gar nicht vorstellen bzw. ich dachte über Dinge wie diese, welche für meine Zukunft wichtig sein könnten, gar nicht nach. Folgerichtig war meine Reaktion auf den Vorschlag meiner Eltern, eine längere Zeit im Ausland zu verbringen, eher negativ.

    Irgendwo gab es die Verwunderung, dass es so etwas gab, auf irgendeine Weise war mein Interesse geweckt. Jedoch wenn man länger darüber nachdachte, dann kam in mir eine gewisse Aufregung auf, die man als Nervosität oder auch als Angst bezeichnen könnte. Wie am Anfang erwähnt, es klang alles sehr fern und absolut utopisch. Somit waren meine gemischten Gefühle absolut nachvollziehbar. Jedoch nach einer Weile überkam mich das Interesse so sehr, dass ich einwilligte zumindest mich darüber genauer zu informieren.

    Nun ja, nach etwa 2 Monaten Überlegungs- und Informierungszeit entschied ich mich zu einem Bewerbungsgespräch (von der Organisation die das leitete) zu gehen. Was genau das Ziel des Gesprächs war, war mir vorher nicht bekannt. Nach langen 5 Stunden war es dann vorbei. Das Gespräch gab den potenziellen Teilnehmern genauere Informationen und es wurde beurteilt, ob man überhaupt an so einem Projekt teilnehmen sollte, also ob man bereit ist für die Herausforderung. Bei mir hat alles geklappt und so war es dann Zeit sich zu entscheiden: will man etwas machen, was einem in Zukunft helfen könnte in z.B. der beruflichen Laufbahn oder ist man doch nicht bereit für eine Herausforderung wie diese. Ich habe lange überlegt und letztendlich mich dazu entschieden mich der Herausforderung zu stellen und etwa zu erleben was nicht viele in meinem Alter ermöglicht bekommen.

    Es folgten ein Telefonat mit meiner Gastfamilie und etliche E-Mails, bis es dann so weit war: 3 Wochen nach den Sommerferien war mein Flug. Diese Zeit war ich so aufgeregt wie noch nie. Als ich dann in Kanada war, fühlte sich zuerst alles ein bisschen seltsam an, die ganze neue Umgebung usw. Doch ich gewöhnte mich relativ schnell alles, da auch meine Gastfamilie sehr nett war. Dass alles auf Englisch war, bereitete mir kein Hindernis.

    Auch das Schulsystem war relativ einfach (man hatte nur 5 Fächer), sodass ich auch hier ziemlich schnell den Anschluss fand. Ich fuhr oft auf Ausflüge in die Natur oder zu Sehenswürdigkeiten, generell mein gesamter Aufenthalt hat sich als sehr spannend gestaltet. Die Menschen dort sind sehr nett und ich hatte viele Freunde zu denen ich immer noch Kontakt habe.

    Insgesamt kann ich nichts Negatives über meinen Auslandsaufenthalt sagen und empfehle jedem so etwas auszuprobieren, denn es lohnt sich.

  • 5.6.2019:„Students Save Lives“   Zum Lebensretter werden

    5.6.2019:
    „Students Save Lives“
    Zum Lebensretter werden

    Das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss freut sich, zusammen mit der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Mainz am 5.Juni 2019 zum ersten Mal das Projekt „Students Save Lives“ für alle 7. Klassen anbieten zu können. Ziel des Projekts ist es, die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu verbessern. Die Schülerinnen und Schüler werden sich dann im kommenden Schuljahr im Biologieunterricht mit dem Thema Herz-Kreislauf-System vertiefend auseinandersetzen.

    In Rheinland-Pfalz erleiden in jedem Jahr etwa 6.000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Die frühzeitige Einleitung von Wiederbelebungsmaßnahmen durch Laienhelfer verbessert in dieser Situation die Überlebenschancen der Betroffenen deutlich. Darum wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern ausbilden und sie ermutigen und befähigen, im Notfall Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen.

    Im Rahmen des Projekts werden speziell ausgebildete Medizinstudentinnen und -studenten der Universitätsmedizin Mainz an Schulen in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen entsandt. Dort trainieren sie an einem Projekttag die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7. In Kleingruppen von 5 bis 6 Schulkindern lernen diese, wie man erkennt, dass ein Patient Hilfe benötigt, wie man einen Notruf richtig absetzt und üben an Simulatoren Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung.

    Das Projekt wird mit der Unterstützung des Gutenberg Lehrkollegs und des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz 2019 zum ersten Mal angeboten und soll fortan jährlich an allen interessierten Schulen in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen durchgeführt werden. Mittelfristig sollen so die Überlebenschancen von Patienten mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand verbessert werden.

    Wenn Sie Fragen zu diesem Projekt haben, können Sie sich gerne über studentssavelives@unimedizin-mainz.de mit den Projektverantwortlichen Dr. Carsten Lott und Johanna Schulz in Verbindung setzen.

    Die 7. Klassen werden am 5.6.19 in den folgenden Unterrichtsstunden am Projekt, das in der Aula durchgeführt wird, teilnehmen:

    1. Stunde: Klasse 7a
    2. Stunde: Klasse 7e
    3. Stunde: Klasse 7b
    4. Stunde: Klasse 7c
    5. Stunde: Klasse 7d
  • Geldpreis für Video zum Thema „Berufswunsch Influencer?“

    Geldpreis für Video zum Thema „Berufswunsch Influencer?“

    „Berufswunsch Influencer?“ lautete das Thema, mit dem sich die 19 Schülerinnen und Schüler des Ethik-Grundkurses 12et1 nach den Vorgaben der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Schülerwettbewerbs 2019 sehr selbständig auseinandersetzte und in Gruppenarbeit ein Video zusammenstellte.

    Die Anstrengungen, die neben der Recherche auch ein sehr aufwändig außerhalb der Unterrichtszeit erstelltes Simple-Video und den Schnitt enthalten, zahlten sich am Ende aus, denn die Gemeinschaftsarbeit gewann einen Geldpreis in Höhe von 100 Euro. Das Gewinnervideo möchten wir euch nicht vorenthalten:

    Der Kurs möchte mit dem Geld übrigens gerne eine gemeinsame Exkursion ins Frankfurter Dialogmuseum bezuschussen.

  • Ausstellung:„Mainzer Gastarbeiter der ersten Generation“

    Ausstellung:
    „Mainzer Gastarbeiter der ersten Generation“

    Zwei Jahre erarbeiteten sich 13 Schülerinnen und Schüler des diesjährigen Abiturjahrganges gemeinsam mit zwei Lehrern unserer Schule, Herrn Hawner und Frau Zehendner, in einem Projekt die Biografie verschiedener nach Mainz gekommener Gastarbeiter in den 50er bis 70 er Jahren.

    Neben interessanten Interviews der Schüler mit den Gastarbeitern der ersten Generation sind dabei auch 11 Ausstellungstafeln entstanden, die über die Geschichte der ersten Gastarbeitergeneration im Allgemeinen informiert. Diese und die Videoaufnahmen wurden von einer Arbeitsgruppe des Stadthistorischen Museums Mainz sowie des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. (Dr. Hedwig Brüchert, Dr. Ute Engelen, Sarah Traub, Maximilian Wegner) erstellt. Übergeordnete Projektleitern war Frau Nurhayat Canpolat, die die Kontakte zu den Gastarbeitern der ersten Generation herstellte. In einem zweiten Arbeitsschritt entstanden Interviews mit den AG Mitgliedern selbst und deren Mitschülern, die heute tw. die dritte Generation der Angehörigen dieser ehemaligen Gastarbeiter bilden.

    Die daraus hervorgegangene Wanderausstellung, die noch an verschiedenen Orten in Mainz zu sehen sein wird, ist noch bis zum 17. Mai 2019 in den Räumen des Gymnasiums ausgestellt, das allerdings in der Zeit vom 18.4.-2.5.2019 geschlossen ist. Weitere Ausstellungsorte entnehmen Sie bitte folgendem Link: https://www.stadtmuseum-mainz.de/sonderausstellungen/fruehere-sonderausstellungen/mainzer-gastarbeiter-der-ersten-generation-2018-2019.html

    Verlinkung zu den Zeitungsartikeln möglich auf unserer Seite „Geschichte“ https://gaks.holl-it-services.de/geschichte/