gaks.holl-it-services.de

Blog

  • Der König von Schlopolis

    Der König von Schlopolis

    SCHULPROJEKT:  Schlossgymnasium wählt Mubeen Moin zum Staatsoberhaupt

    MAINZ – „So, ich nehm das jetzt mal ab.“ Mubeen Moin greift nach oben und pflückt sich das Krönchen aus der Frisur. Den Umhang aus rotem Samt und Kunstnerzkrägelchen behält der 18-Jährige aber sicherheitshalber an – es soll ja jeder sehen, dass er, Mumbeen Moin, jetzt König ist!

    Mumbeens Königreich ist seit seiner Krönung am Donnerstag das „Schloss“ (wie passend…!) oder besser: Schlopolis. In diesen Staat wird sich das Gymnasium im Sommer für eine Woche verwandeln. „Schule als Staat“ heißt das Mammutprojekt, das das Schlossgymnasium bereits vor fünf Jahren erfolgreich umsetzte und das sicherlich nicht ganz unschuldig daran war, dass das „Schloss“ später, beim Deutschen Schulpreis 2014, unter die besten 15 Schulen der Republik kam.

    Diesmal mit mehr Glamour

    Nun also die Neuauflage, diesmal mit König. „Letztes Mal war unser Staatsoberhaupt eine Präsidentin“, erzählt Adrian Poot-Habisrittinger vom Organisationsteam, „jetzt möchten wir es eine Nummer pompöser.“ Und hier kommt Zwölftklässler Mumbeen ins Spiel – er soll in Schlopolis den Glamour-Faktor erhöhen.

    Glamour? „Kein Problem“, lächelt Mumbeen breit, „ich verspreche meinem Volk eine große königliche Hochzeit.“ Keine Frage, der junge Mann hat verstanden, wie der Hase läuft. „Brot und Spiele“ war bekanntlich schon immer ein bewährtes Motto von Herrschern, um das Volk bei Laune zu halten. Nun, fürs Brot müssen die Schlopolianer selbst sorgen (und sich einen Beruf suchen, damit die „Schlopos“ rollen, für den Rest sorgt der König. Ein Fußballturnier habe er seinen Untertanen bereits versprochen, erzählt Mubeen, und nun also eine königliche Trauung. Wer die Glückliche ist? „Die suche ich mir noch“, verkündet der 18-Jährige. Natürlich muss die Dame von majestätischer Schönheit sein, mindestens genauso wichtig ist aber der Zaster.

    „Vielleicht nehme ich mir eine, die in Schlopolis einen großen Betrieb hat“, grinst Mubeen. Königliche Verbindungen, auch das weiß der König von Schlopolis, waren schließlich selten reine Liebesheiraten. Auf jeden Fall soll schon die Brautschau ein Event werden. „Das kann man vielleicht vermarkten, da kommt Geld in die königliche Kasse!“

    Man sieht – es ist alles ein großer Spaß. Aber nicht nur. Das Projekt „Schule als Staat“ erfordert knapp zwei Jahre Vorbereitungszeit, dabei wird ein richtiger Staatsapparat auf die Beine gestellt, den größten Teil der Arbeit erledigen Schüler. Mubeen war von Anfang an im Organisationsteam, kennt die Strukturen also aus dem Effeff. „Das hat mir in meinem Wahlkampf geholfen“, sagt Mubeen (Schlopolis ist eine parlamentarische Wahlmonarchie), er bekam über 30 Prozent der Stimmen, seine neun Mitbewerber landeten weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen.

    Richtige Wahlkampftaktik

    „Ich bin ehrgeizig“, sagt der 18-Jährige, und so habe er alles drangesetzt, um die Königswahl zu gewinnen. Er betrieb einen richtigen Wahlkampf, ließ Wahlplakate aufhängen, ging vor allem in der Orientierungs- und Mittelstufe auf Stimmenfang. Dabei kam ihm natürlich zugute, dass er bereits in der Schülervertretung aktiv ist.

    Mubeen nimmt Schlopolis, nimmt „Schule als Staat“ und seine Rolle darin durchaus ernst. „Organisieren üben, Verantwortung tragen – das sind Dinge, von denen ich auch langfristig profitiere“, ist der 18-Jährige, der später im Management arbeiten will, überzeugt. Dass er seinen Weg geht, dürfte ziemlich sicher sein – dass er das Zeug dazu hat, hat er längst bewiesen. Mubeen wuchs in Wöllstein auf, besuchte erst die dortige Realschule plus, schaffte dann den Wechsel auf Gymnasium am Römerkastell in Alzey. Dann zog Mubeens Familie – seine Mutter stammt übrigens aus Pakistan, sein Vater aus Bangladesch – nach Mainz-Kostheim. Ein Jahr pendelte Mubeen mit dem Zug nach Alzey (jeden Morgen um fünf aufstehen, das ist hart), zu Beginn der Oberstufe wechselte er aufs „Schloss“. Auch das war nicht ohne, betont der Zwölftklässler (Leistungskurse: Sozialkunde, Englisch, Chemie), „hier ist der Unterricht deutlich anspruchsvoller.“ Doch er hat den Übergang geschafft.

    Und nun, nach einem Jahr an der neuen Schule, ist er schon ihr König. Als Staatsoberhaupt wird er vor allem repräsentieren. „Und ich werde Ehrengäste einladen nach Schlopolis“, verkündet er, „den Oberbürgermeister, den Landtagspräsidenten, die Ministerpräsidentin.“ Ja – aber welche? „Malu Dreyer natürlich, die wird die Landtagswahl gewinnen“, tippt Mubeen, der übrigens schon lange SPD-Mitglied ist. Hat er, nach seinem fulminanten Königs-Wahlkampf, einen Tipp für Dreyer? „Klar“, lacht König Mubeen, „immer auf die Leute zugehen.“

    Nachrichten Mainz,  13.02.2016, Text von Kirsten Strasser, Foto: Jörg Henkel

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/der-koenig-von-schlopolis_16637773.htm

  • Skulptur aus „Schlopo“ – Erinnerung an „Schule als Staat“ 2011

    Skulptur aus „Schlopo“ – Erinnerung an „Schule als Staat“ 2011

    Mainzer Schlossgymnasium erinnert an Schulstaatprojekt

    „Wir vom Schloss sind Schlopolis“ – im Rahmen eines Schulprojekts haben Schüler des Schlossgymnasiums ein Kunstobjekt entwickelt. Das wurde am Dienstagmorgen feierlich in der Aula der Schule präsentiert.

    Gemeinsam mit den acht beteiligten Schülern wurde es von Manfred Stelter, Kunsterzieher des Gymnasiums, enthüllt. Für die Schule habe sich die Frage gestellt, wo das Objekt denn fortan stehen soll. „Wir brauchen einen Ort des Staunens und der Erinnerung – denn wir können erstaunt sein, was die Schüler hinbekommen haben“, sagte Schulleiterin Brigitte Wonneberger stolz. Sie bedankte sich bei der Mainzer Schott AG für die finanzielle Hilfe. Das Unternehmen hatte das Projekt unterstützt und die große Glasvitrine gespendet, in der das Kunstobjekt jetzt bewundert werden kann.

    Ein eigener Staat

    Die jungen Künstler Elena Taboada-Meyer, Leo Neumann, Janina Krug, Stefanie Kögler, Katharina Lang, Alisha Sänger, Yuting Sun und Thu Trang Nguyen erzählten, was es mit dem Werk eigentlich auf sich hat. Es soll an das Projekt „Schule als Staat“ erinnern, das im Juni 2011 von knapp 1200 Schülern – weitgehend in Eigenregie – durchgeführt wurde. Dabei handelt es sich um den selbst entwickelten Schulstaat „Schlopolis“ mit über 100 Betrieben, Parlament, Rechtssprechung, Kirche, Kultur und einer demokratischen Führung bis hin zur Staatspräsidentin. Zudem wurde eine eigene Währung namens „Schlopo“ eingeführt. Aus den übriggebliebenen Banknoten entstand schließlich das künstlerische Gebilde.

    Symbolhaft soll an das erfolgreiche Schulprojekt, das bundesweit Beachtung gefunden habe, erinnert werden. Unter Leitung von Manfred Stelter entwarfen die acht Schülerinnen und Schüler aus der neunten und zehnten Klasse im Kunstunterricht die originelle Skulptur. Ein Schloss mit zwei Gebäuden, die über eine Brücke miteinander verbunden sind, ist zu sehen. Der Blick von oben soll das Schulwappen erkennen lassen. „In dem Architekturwerk wird das Miteinander an der Schule deutlich gemacht“, sagt eine der Schülerinnen. „Ein Ausdruck der Demokratie-Erziehung“, nennt es Brigitte Wonneberger.

    Nachrichten Mainz, 20.03.2013, Text von Laura Ehlenberger, Foto: Judith Wallerius

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/skulptur-aus-schlopo-mainzer-schlossgymnasium-erinnert-an-schulstaatsprojekt_12939988.htm

  • Preise für junge Sprachgenies

    Preise für junge Sprachgenies


    MAINZ – (josc). „Fremdsprachen sind eine ganz wichtige Kompetenz“, sagte die Oberstudiendirektorin des Schlossgymnasiums, Karin Ding, die diesen Posten seit Beginn des laufenden Schuljahres bekleidet, anlässlich der Ehrung der Preisträger im Bundeswettbewerb Fremdsprachen. An diesem Wettbewerb nehmen Schüler des Schlossgymnasiums bereits seit Jahrzehnten teil – und das mit überragendem Erfolg.

    Auch beim diesjährigen Wettbewerb stellte die Schule mit den Schülerinnen Jessica Burg (9b), Hanau Hama Rashid (10d) und Güven Uysal (10d) drei von landesweit 17 Siegern. Katrin Schmitz aus der Jahrgangsstufe 13 belegte sogar den bundesweit dritten Platz – ein beachtliches Ergebnis. Um dieses gebührend zu würdigen und anzuerkennen, überreichte Karin Ding allen Siegerinnen einen Preis im Namen der Schule. In Anbetracht dieser hervorragenden Quote betonte Ding „die breiten Ausbildungsmöglichkeiten“ der Schule, die sich unter anderem in vier angebotenen Fremdsprachen niederschlagen. Im Rahmen des bilingualen Schwerpunkts wird den Schülern die Möglichkeit geboten, zusätzliche Unterrichtsstunden in den Fächern Englisch, Französisch und Spanisch zu besuchen. Die Schule bietet auch in den Naturwissenschaften einige Fördermöglichekiten an, die über den normalen Schulunterricht hinaus gehen. „Das Ziel ist es, besonders gute Schüler zu motivieren, ihre Fähigkeiten auch außerhalb des regulären Schulprogramms zu zeigen“ erklärt Volker Henn, der unter anderem für die Förderung begabter Schüler zuständig ist. Wie der Erfolg in den Wettbewerben zeigt, klappt das ja schon ganz gut.

    Quelle: www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/preise-fuer-junge-sprachgenies_16492678.htm vom 23.12.2015

  • „Jugend trainiert“ – Tischtennis Jungen 2015

    „Jugend trainiert“ – Tischtennis Jungen 2015

    Am Mittwoch, den 9.12.15 startete die Tischtennis-Jungenmannschaft des Schlossgymnasiums mit dem Bus nach Ludwigshafen, um am Vorentscheid im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia teilzunehmen. Unterwegs sammelten wir die Mannschaften vom Gymnasium Nieder-Olm sowie des Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums in Alzey ein. Die Auslosung des Viererturniers ergab als ersten Gegner die IGS Ludwigshafen-Gartenstadt. In den beiden Eingangsdoppeln mussten sich Sören und Malte knapp geschlagen geben, während Simon und Oliver die Oberhand behielten. Lukas brachte unser Team souverän mit 2:1 in Führung, welche Otman auf 3:1 ausbaute. Otman bewies Nervenstärke und drehte nach 0-2 Satzrückstand die Partie noch zu einem Fünfsatzerfolg.  Sören zeigte im Spitzeneinzel seine Klasse und erhöhte auf 4:1. Während Malte die Stärke seines Kontrahenten anerkennen und die Platte mit einer Niederlage verlassen musste, erkämpfte Simon den Siegpunkt zum 5:2 Endstand.

     

    Im zweiten Spiel trafen wir auf das ELG aus Alzey. Nach den Doppeln stand es wiederum 1:1, wobei dieses Mal Sören und Malte für uns punkteten. Lukas und Niklas mussten sich im hinteren Paarkreuz knapp geschlagen geben, was zum 1:3 Zwischenstand führte. Sören behielt auch im Duell gegen die Nummer 1 aus Alzey die Nerven und brachte uns auf 2:3 heran. Malte und Simon verloren jedoch die nächsten beiden Partien, so dass man die mannschaftliche Geschlossenheit und den verdienten Sieg der Alzeyer (2:5) anerkennen musste.

     

    Im abschließenden Gruppenspiel stand mit Nieder-Olm die höchste Hürde vor uns. In den letzten drei Jahren gewannen die Nieder-Olmer den Landesentscheid und vertraten Rheinland-Pfalz im Bundesfinale in Berlin. Auch in den ersten beiden Gruppenspielen wurden die Nieder-Olmer ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten Alzey und Ludwigshafen sehr deutlich. Im besten Einzel des Tages kämpfte Sören den Spitzenspieler aus Nieder-Olm nieder. Beide Spieler machten Werbung für das Tischtennis, indem sie eine klasse Leistung und viele hervorragende Ballwechsel zeigten. Unsere anderen Spieler, die teilweise nicht im Verein spielen, mussten sich deutlich der Dominanz der mit Vereinsspielern aus Klein-Winternheim gespickten Mannschaft aus Nieder-Olm geschlagen geben. Die 1:5 Niederlage wurde aber mit Fassung getragen und konnte uns die gute Laune nicht verderben. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr…

     

    Für das Schlossgymnasium spielten: Lukas Rosenfeld, OliverRehm,, Otman Jaatit, Simon Kluge, Malte Meuser, Sören Klarmann, Niklas Toth
    Betreuer J. Becker
  • Neue Erfolge der Schloss-Mädchenfußballerinnen bei „Jugend trainiert“ 2015

    Neue Erfolge der Schloss-Mädchenfußballerinnen bei „Jugend trainiert“ 2015

    Mädchenfußballerinnen gewinnen überraschend die erste Runde (WK II; Jg.2000-2002)

    Die Schlossmädels gewannen am 19.11.2015 souverän die erste Runde des „Jugend trainiert für-Olympia“- Wettbewerbs. Im ersten Spiel gewann die Mannschaft klar mit 6:0 gegen das Theresianum-Gymnasium Mainz. Die Mannschaft war sich nach dem Sieg jedoch bewusst, dass im zweiten Spiel das Otto-Schott-Gymnasium mit einer Jugendnationalspielerin (die zweite Nationalspielerin ist zurzeit verletzt) auflaufen würde. Diese schoss bereits nach wenigen Minuten das 1:0 für das OSG per Elfmeter. Unsere Mannschaft konterte jedoch unmittelbar mit einem schnellen Torerfolg und erzielte nur 2 Minuten später sogar das 2:1, so dass spätestens jetzt klar war, dass an diesem Tag eventuell sogar ein Sieg möglich sein könnte. Mit dem Endergebnis 5:3 hätte jedoch vor dem Spiel wahrscheinlich niemand gerechnet, zeigte aber einmal mehr, dass im Fußball die geschlossene Mannschaftsleistung wichtiger ist, als einzelne Spitzenspielerinnen. Bleibt abzuwarten, welche Gegner in der nächsten Runde im Frühjahr erwartet werden!
    Für die Mannschaft spielten: Adelina Metashi (Tor, 9a), Julia Gimper (7e), Rebecca Mayer (7b, leider krank), Lucie Kutt (10b), Kristina Isleiwa (8c), Theresa Hofrichter (10c), Sonka Kurz (10d), Theresa Antwi (10d), Esma Demir-Nur (10d) und Nanthaz Maschat (8a)

    WKIII-Mädchen (Jg. 2002 und jünger) verpassen knapp den Einzug in die zweite Runde

    Die jüngeren Schlosskickerinnen absolvierten am 13.11.2015 mit einem soliden 1:0 ein gutes Auftaktspiel gegen das Rabanus-Maurusgymnasium. Bei einem Blick auf das Spielgeschehen auf dem Nebenplatz war schnell klar, dass alle 5 (!) beteiligten Mainzer Schulen auf ähnlich hohem Niveau agierten. Unbeirrt dieser Tatsache gewannen die Schlossianerinnen auch das zweite Spiel, dieses Mal souverän mit 3:0, gegen das Gutenberggymnasium. Im dritten Match erwartete uns mit der IGS Bretzenheim (Eliteschule des Fußballs) der vermeintlich stärkste Gegner. Nach einem harten Fight lautete das Ergebnis 0:0, so dass man vor dem letzten Spiel als Gruppenerster mit guten Karten ins letzte Spiel gegen das Theresianum Mainz ging. Ein Unentschieden hätte das Weiterkommen besiegelt. Leider fiel noch vor der Halbzeit das 0:1, so dass mit zunehmender Spieldauer der Druck den Ausgleich zu erzielen wuchs und immer offensiver gespielt wurde. Diese Taktik ging dann leider nach hinten los und das TH erzielte innerhalb kurzer Zeit drei weitere Treffer.

    Trotzdem ein toller Erfolg für die jüngste Mannschaft des Turniers!

    Für die Mannschaft spielten: Julia Gimper (Tor, 7e), Rebecca Mayer, Svea Hoffmann (7b), Kristina Isleiwa (8c), Helin Emekli (8a), Sophie Greif (7d), Anutsara Larson (7e), Nanthaz Maschat (8a), Annika Frankenberger (6c), Emma Walther (5b) und Lina Völker (5e)

  • „Jugend trainiert für Olympia“ 2015: Fußball Jungs WK I

    „Jugend trainiert für Olympia“ 2015: Fußball Jungs WK I

    Neue Jungenmannschaft der zehnten KLassen startet vielversprechend

    Bereits Ende des vergangenen Schuljahres fragten einige Jungs der zehnten Klassen an, ob das Schlossgymnasium im nun laufenden Schuljahr eine Schulmannschaft im Fußball stellen könnte. Entsprechend war die Freude groß, als es am Donnerstag, den 01.10.15 dann endlich soweit war: Das erste Fußballspiel konnte beginnen.

    Die Auslosung für das 3er Turnier ergab die IGS Bretzenheim sowie das Frauenlobgymnasium als Gegner. Als Partnerschule des 1. FSV Mainz 05 ist die IGS Bretzenheim jedes Jahr Favorit auf den Sieg des Landesfinals und somit für die Fahrt zum Bundesfinale nach Berlin. Ein denkbar schwerer Gegner also…
    In der ersten Halbzeit gestaltete „das Schloss“ die Begegnung gegen die IGS offen und hielt lange das 0-0, bis zwei Standardsituationen das Spiel entschieden. Nach einem Freistoß von der linken Seite trudelte der Ball an allen Spielern vorbei ins lange Eck. Eine nahezu identische Situation nutzte ein Spieler der IGS, um wiederum nach einem Freistoss von links den Ball ins Tor zu stochern. Trotz des 2-0 ließen sich „die Schlosser“ nicht entmutigen und kämpften tapfer. Zwei weitere Konter konnten jedoch in Halbzeit zwei nicht verhindert werden, so dass letztendlich die Begegnung mit 0-4 verloren ging.

    Direkt im Anschluss begann das Spiel gegen das Frauenlobgymnasium. Zunächst neutralisierten sich beide Mannschaften, so dass es mit einem 0-0 in die Pause ging. In der zweiten Hälfte konnte das Schlossgymnasium die Schlagzahl erhöhen und ging durch Robin Göbel nach schöner Vorarbeit von Norman Sielemann und Dominik Siegfried mit 1-0 in Führung. Wiederum Robin schickte mit einem Steilpass Albin Lahu in die Tiefe, der den Ball frei vorm Torhüter an jenem vorbeischob und damit auf 2-0 erhöhte. Dieses Ergebnis konnte bis zum Schluss mühelos verwaltet werden und hätte bei einer besseren Chancenverwertung sogar noch höher ausfallen können.

    Da die IGS Bretzenheim erwartungsgemäß auch das Frauenlobgymnasium besiegte, landete das Schlossgymnasium auf dem 2. Platz des 3er Turniers und konnte sich somit nicht für die nächste Runde qualifizieren. Dennoch war es ein gelungener Wettkampftag mit spannenden und fairen Begegnungen.

  • EU-Projekttag 2015

    EU-Projekttag 2015

    europa_diskussion_ahnen Anlässlich des EU-Projekttages besuchte Finanzministerin Doris Ahnen am 12. Mai 2015 unsere Schule zu einer Diskussion zum Thema Europa und Rheinland-Pfalz im Zeichen der Schuldenkrise, die in der Aula stattfand.europa_diskussion_ahnen2

    Adrian Poot und Felix Klünemann vom Leistungskurs SKwI moderierten das Ganze, während der Leistungskurs SKwI alles geplant hatte und zwei weitere Leistungskurse Sozialkunde der 11. und 12. Jahrgangsstufe Zuschauer waren.

  • „Wir können stolz sein“

    „Wir können stolz sein“

    Deutscher Schulpreis: Schlossgymnasium verpasst zwar Sieg, ist aber trotzdem zufrieden

    MAINZ/BERLIN – Die Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss fieberten den ganzen Freitagmorgen bei der Live-Übertragung des Deutschen Schulpreises mit. Sie hatten extra eine Doppelstunde frei bekommen, um die feierliche Preisverleihung in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin per Public Viewing mitansehen zu können. „Wir wollen endlich wissen, ob wir es geschafft haben“, so die Schüler der 7d.

    Um 11.30 Uhr wurde dann das Ergebnis verkündet: Die Anne-Frank-Realschule aus München, eine Mädchenschule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, ging aus dem Schulwettbewerb als Sieger hervor und erhielt das begehrte Preisgeld von 100 000 Euro. Die Plätze zwei bis vier nahmen Preise in Höhe von je 25 000 Euro entgegen – die Erich-Kästner-Schule in Hamburg, die Römerstadtschule in Frankfurt am Main, das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid und das Regionale Berufsbildungszentrum Wirtschaft in Kiel. Der ebenfalls mit 25 000 Euro dotierte „Preis der Jury“ ging an die Schlau-Schule für Flüchtlinge in München.

    • KRITERIEN: Bei der Auswahl der Schulen stützte sich die Jury auf sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima und Schule als lernende Institution.

    Die restlichen der 15 nominierten Schulen erhielten ein Preisgeld von 2500 Euro. Das Schlossgymnasium möchte in Technik und Sportgeräte investieren, so Lehrerin Andrea von Vultejus. „Wir sind glücklich, dass wir es so weit geschafft haben! Damit hätte keiner von uns gerechnet. Unsere Schule kann stolz sein. Wir haben hier 1100 Schüler aus 35 Nationen, engagierte Lehrer und eine tolle Schulleitung, mit der man viel bewegen kann!“

    Über 100 Schulen waren ins Rennen gegangen und hatten sich dem mehrstufigen Auswahlprozess des Deutschen Schulpreises gestellt, der von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehofstiftung ausgerichtet wurde. Dabei schaffte es das Schlossgymnasium unter die besten 15, die mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern zur Preisverleihung nach Berlin fahren durften.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überreichte die Preise: „Wenn wir über die Zukunft unseres Landes reden, und wenn wir möchten, dass Deutschland in der Welt wettbewerbsfähig bleibt, dann können wir es uns nicht erlauben, kluge Köpfe unentdeckt zu lassen. Jeder, der das Zeug hat, muss unabhängig von Herkunft und Geschlecht die Chance haben, seinen Weg zu gehen. Für all das stehen die für den Deutschen Schulpreis nominierten Schulen.“

    Nachrichten Mainz 07.06.2014, Artikel von Laura Jung

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/wir-koennen-stolz-sein_14208490.htm

  • „Schloss“ schafft es in Endrunde

    „Schloss“ schafft es in Endrunde

    MAINZ – (mon). Schon jetzt zählt das Mainzer Schloss-Gymnasium zu den besten deutschen Schulen. Denn das Gymnasium hat es in die Endausscheidung zum Deutschen Schulpreis geschafft, wie die ausrichtende Robert-Bosch-Stiftung am Montag mitteilte. Nominiert sind 15 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ob das „Schloss“ zu den sechs Preisträgern zählt, wird eine Delegation aus Schülern und Lehrern am 6. Juni in Berlin erfahren. Erst bei der festlichen Verleihung des Deutschen Schulpreises mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier werden die Gewinner bekanntgegeben.

    Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25 000 Euro. Außerdem wird der „Preis der Jury“ in Höhe von ebenfalls 25000 Euro verliehen. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von 2000 Euro.

    Die 15 nominierten Schulen hatten ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern wählte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen aus, Anfang des Jahres besuchten Jurymitglieder die Schulen vor Ort und nahmen auch im „Schloss“ an Unterricht und Mensabesuch teil.

    Nachrichten Mainz 01.04.2014

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/schloss-schafft-es-in-endrunde_14018888.htm

  • Selbstbewusste Schüler beeindrucken Jury

    Selbstbewusste Schüler beeindrucken Jury

    DEUTSCHER SCHULPREIS Schloss-Gymnasium ist bereits unter den Top 20 – und bekam nun Besuch von den Experten

    MAINZ – Große Frage: Hat das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss gute Chancen auf den Hauptgewinn im Deutschen Schulpreis? Sofort setzt Jurymitglied Malte Gregorzewski sein Pokerface auf: Das wird nicht verraten! Immerhin: Die Juryvertreter, die sich das Schloss-Gymnasium am Montag und Dienstag genau angesehen haben, sparen nicht mit Vorschusslorbeeren – vor allem die selbstbewussten Schüler haben die Experten offenbar beeindruckt.
    Zum Hintergrund: das „Schloss“ hat sich zum wiederholten Male um den Deutschen Schulpreis beworben, der von der Robert Bosch Stiftung und von der Heidehof Stiftung ausgelobt wird und hoch dotiert ist: Der Sieger bekommt 100 000 Euro, fünf weitere Schulen werden mit je 25 000 Euro bedacht. Fast wichtiger jedoch ist das Renommee – wer preiswürdig ist, entscheiden nämlich führende Pädagogikexperten Deutschlands. Das Mainzer Schloss-Gymnasium ist dieses Mal schon weit gekommen: Die Schule hat es unter die „Top 20“ geschafft. „Das für sich ist bereits eine Auszeichnung“, betont Jurymitglied Gregorzewski.
    Aber das „Aussieben“ geht weiter: Von diesen 20 Top-Schulen wählt die Jury nun 15 aus, unter denen dann wiederum die sechs Preisträger ermittelt werden. Ob das „Schloss“ unter den besten 15 ist, erfährt die Schulleitung Ende März. „Wir zeigen uns so, wie wir sind – authentisch“: Dieses Motto hatte Schulleiterin Brigitte Wonneberger für den Besuch der Juryvertreter ausgegeben. Und damit hat sie offenbar den Nerv getroffen: Denn der Jury geht es keinesfalls darum, dass eine Schule einmal einen Glanzpunkt setzt, sondern dass sie sich nachhaltig weiterentwickelt, sich immer neuen Anforderungen stellt und an mehreren Qualitätskriterien arbeitet – daran lassen die Jurymitglieder keinen Zweifel.
    Beim „Schloss-Besuch“ vor Ort ist der Vorsitzende der Schulpreis-Jury, Prof. Dr. Michael Schratz, Dekan der Universität Insbruck. Auch wenn, wie in einem Gymnasium erforderlich, hohe Anforderungen gestellt würden – im Schloss-Gymnasium werde „nicht nur gepaukt“, erklärt Schratz wohlwollend. Die Schüler dürften Forschergeist und Neugierde entwickeln und würden aktiv in den Unterricht eingebunden, betont er – und sie lernten schon früh, wissenschaftlich zu denken und zu argumentieren. Bei alldem käme auch das soziale Lernen nicht zu kurz – keine Selbstverständlichkeit an einem Gymnasium. Überhaupt machten die Schüler Eindruck. „Sie sind sehr stark und selbstbewusst und mitspracheorientiert“, sagt Jurymitglied und Pädagogikexperte Dr. Wolfgang Beutel. Die Kinder und Jugendlichen hätten gelernt, Anforderungen zu formulieren und sich adäquat für ihre Interessen einzusetzen.
    Zum Deutschen Schulpreis gehört auch eine Akademie, in der Schulen vernetzt sind und sich austauschen – ihr gehört das „Schloss“ schon seit Jahren an. Auch das stößt auf den Beifall der Mitglieder. Das Mainzer Gymnasium sei stets bemüht, sich auf neue Herausforderungen und neue Schülerschaften einzustellen, es sei nicht nur eine lehrende, sondern auch eine lernende Organisation. Apropos Organisation: Dass eine Schule als „Non-Profit-Unternehmen“ keine Gewinne im materiellen Sinne erzielen müsse, mache „den Charme und die Ehrenhaftigkeit unseres Berufsstandes aus“, erklärt Schulleiterin Wonneberger. „Wir häufen keinen Reichtum an, aber wir schaffen Reichtum, und das ist eine große Freude. Bei uns sieht man Schüler – und Lehrer – wachsen.“

    Nachrichten Mainz 12.02.2014, Artikel  von Kirsten Strasser