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Kategorie: Sozialkunde

  • EU-Projekttag 2017: Staatssekretär Griese zu Gast bei uns am Schloss

    EU-Projekttag 2017: Staatssekretär Griese zu Gast bei uns am Schloss

    Am Dienstag, dem 23.05.2017, besuchte der rheinland-pfälzische Staatssekretär des Umweltministeriums (MUEEF), Dr. Thomas Griese, unsere Schule.
    Herr Griese selbst ist Parteimitglied bei den Grünen und seit 2011 Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Umweltministerium.

    Drei Schüler des Sozialkunde-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12 hatten die Möglichkeit, Herrn Griese Fragen zu den Themen Landespolitik/Umweltpolitik, Europapolitik und Parteipolitik bzw. Persönliches stellen. Neben dem Sozialkunde-Leistungskurs von Herrn Kreußer befanden sich weitere Kurse im Publikum, sodass man ungefähr 100 Zuschauer zählen konnte.

    Zunächst hielt Staatssekretär Griese ein etwa zehnminütiges Anfangsstatement, in dem er sich persönlich für die Europäische Union (EU) aussprach und diese als Fortschritt bezeichnete.
    Anschließend wurde er von der Moderation zu den drei o.a. Themenblöcken befragt. Nach jeder Einheit hatte das Publikum selbst die Möglichkeit, Fragen an Herrn Griese zu stellen.
    Da es mittlerweile zu einer Tradition geworden ist, dass Politiker an unsere Schule kommen, wurde auch dieses Mal Herr Griese und seine Mitarbeiterin mit einem Schlosswein am Ende des Besuches beschenkt.
    Abschließend lässt sich sagen, dass in diesem Gespräch eine angenehme Atmosphäre mit sehr offener Gesprächskultur herrschte und wir uns auf einen zweiten Besuch von Herrn Griese sehr freuen würden.

    Charlotte Allnoch (12DE1) und Kaiser Rauf (12MA1)

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    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#fbef9a“ text_color=“#000000″]Ich war sehr überrascht, dass er seine Meinung zum Thema Waffenexporte so deutlich ausgedrückt hat und auch die veralteten französischen AKWs als „Schrottreaktoren“ betitelte. (Stefan) [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f8e455″ text_color=“#000000″]Für Thomas Griese ist die Umweltpolitik, trotz zum Teil verlorener Wählerschaft, noch der Leitfaden für seine Partei, die Grünen. Das Thema Umwelt ist für ihn nicht verbraucht. (Charlotte) [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f8f3cb“ text_color=“#000000″]Ein Dieselverbot in Mainz wäre nicht tragbar, aber die Umstellung auf Elektro-Autos durch Vorteile für Elektroautobesitzer geht gut voran und Dieselfahrer werden weniger. (Antonia) [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f6e986″ text_color=“#000000″]Herr Griese stellte interessante Verknüpfungen her zwischen unserem Import des Öls aus Saudi-Arabien, den deutschen Waffenexporten dorthin und dem islamistischen Terrorismus von dort. (Ella) [/su_note][/su_column]
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    [su_row][su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f6e986″ text_color=“#000000″]Bei der Podiumsdiskussion hat mich besonders Herrn Grieses Beispiel von Oslo beeindruckt:
    Parkplätze in der Innenstadt wurden zu Parkplätzen ausschließlich für Elektroautos deklariert und mit Ladestationen versehen. Folglich fahren in der Innenstadt mehrheitlich Elektroautos, da Diesel- & Benzinfahrzeuge keinen Parkplatz mehr finden können. Dadurch wird die Abgasbelastung in der Stadt vermindert… (Clara)
    [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f8f3cb“ text_color=“#000000″]Herr Grieses Anekdote zur Situation der innereurpäischen Grenzen in den 50er Jahren hat mich sehr bewegt und mir die Augen geöffnet, welche großen Errungenschaften uns die Europäische Union bietet. (Daniel) [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#f8e455″ text_color=“#000000″]Herr Griese sprach sich für ein Verbot von Diesel-Fahrzeugen aus, hakte aber ein, dass ein solches Verbot nicht direkt umsetzbar wäre und auch Sondergenehmigungen für zum Beispiel Handwerkerbetriebe vonnöten wären. (Andreas) [/su_note][/su_column]
    [su_column size=“1/4″][su_note note_color=“#fbef9a“ text_color=“#000000″]Ich fand es sehr informativ von Herrn Grieße zu erfahren, dass Verschmutzungswerte im Winter höher sind als in den wärmeren Jahreszeiten, z.B. auf Grund von Heizabgasen. Daher halte ich die These, ein Dieselfahrverbot nur bei Bedarf während der Winterzeiten einzuführen, für sehr interessant. (Christopher)[/su_note][/su_column]
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    [su_row][su_note note_color=“#f0d60c“ text_color=“#000000″]Was uns besonders aufgefallen ist, ist, dass er unsere Fragen sehr offen beantwortet hat und nicht drumherum geredet hat. Beziehungsweise nur dann drumherum geredet hat, wenn es angemessen war und, wenn er selbst keinen deutlichen Standpunkt zu dieser Frage hatte. Dies wirkte sehr authentisch, genau so, wie die Erzählung seiner Jugend und den Bericht über die Toten, die es an der deutsch-belgischen Grenze zu seinem Kindesalter wegen der Kaffee-Steuer und dem Schmuggel gegeben hat. Durch diese Authentizität lässt sich im Großen und Ganzen sagen, dass es für uns nicht unbedingt so wirkte, dass ein Politiker vor uns säße, sondern so, als ob ein Nahestehender Rede und Antwort zu einem Thema steht. (Jenny) [/su_note] [/su_row]

  • Zu Besuch im Sozialkunde-LK 12: Tobi Rosswog erklärt seine Vision vom geldfreien Leben

    Zu Besuch im Sozialkunde-LK 12: Tobi Rosswog erklärt seine Vision vom geldfreien Leben

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    Tobi Rosswog – Geldfreier Leben / Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft?

    Tobi Rosswog scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler junger Mann zu sein.  Er trägt ein Markenhemd und seine langen Haare in einem Dutt.  Allerdings kennt er die Marke des Hemdes nicht und hat es, unabhängig von Geschmack und Preis, einem Gemeinschaftsschrank entnommen.  Was ihn von anderen in seinem Alter unterscheidet, ist eindeutig die Einstellung gegenüber dem Konsum und dem damit verbundenen Geld.
    Tobi hat am 14. Februar 2017 unseren Sozialkunde-Leistungskurs mit der Absicht besucht, uns sein Konzept der Utopie, die „stille Revolution“ vorzustellen. Er lehnt eine Tauschgesellschaft, auf welcher die Idee des Geldes basiere, ab. Für ihn stehen marxistische Werte im Vordergrund einer Gesellschaft: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.“ Damit einhergehend ist für Tobi der Wandel zu einer sozialeren Gesellschaft durch geldfreieres Leben ermöglicht.

    Ausführlich und anschaulich hat Tobi diesen Gedanken anhand zweier Jahre erklärt. Zu Beginn seines persönlichen „Experiments“ verschenkte Tobi all sein Geld und ging auf Reisen. Viele bezeichneten ihn zu dieser Zeit als Aussteiger, er selbst differenziert hier jedoch deutlich und sieht sich als Einsteiger in ein neues Miteinander. Ein weiterer bedeutender Unterschied liegt für Tobi in der Formulierung „geldfrei“. Ihm persönlich ist es besonders wichtig zu betonen, dass er sich frei gegen das Geld entschieden hat und nicht, wie andere, ohne Geld leben muss. Vollkommenheit ist es, welche er durch diese Erfahrung errungen hat. Trotzdem betont Tobi bei seinem Besuch immer wieder, dass dies ein individueller Entschluss sei, und er keine Anleitung für ein Leben ohne Geld liefern wolle. Vielmehr geht es ihm um seinen philosophischen Ansatz, welche ein mögliches Umdenken anregen könnte. Dennoch antwortet er begeistert auf viele Frage, vor allem bezüglich der praktischen Umsetzung.

    Nach den zwei Jahren ohne Geld, in denen er mit unzähligen Menschen über die tieferen Absichten seines Lebenswandels diskutierte, ist Tobi in den Bildungssektor eingestiegen und hält zahlreiche Vorträge, für welche er inzwischen auch Geld annimmt (wie viel, bestimmt der Zuhörer). Heute wohnt er in einer Wohngemeinschaft, welche nach seiner Vorstellung der Solidarität und in Anlehnung an Marx organisiert ist. Jeder zahlt monatlich so viel wie er kann. Tobi trägt die meisten Kosten und schläft in einem der kleinsten Zimmer. Nichtsdestotrotz stellt dieser Sachverhalt für ihn keine Ungerechtigkeit dar. Auf meine Frage, ob er nicht denke, dass der Mensch ein Egomane sei, entgegnete er, dass dies ganz in der Hand des Menschen läge. Außerdem glaubt er, dass die Prägung durch das Umfeld dazu beiträgt, wie ein Mensch seine Rolle in der Gesellschaft einnehme und nutze. So lebt beispielsweise ein Neugeborenes im Kollektiv. Tobi glaubt, dass das Kind durch die ihm vermittelten Werte, wie das Ablehnen von Eigentum, zu einem solidarischen Mitmenschen heranwachse. Der Kurs glaubt jedoch, dass auch dieses Kind, einmal in Kontakt mit der Konsumgesellschaft gekommen, die Lebensansicht des Umfeldes hinterfragen wird. Für welche Lebensweise es sich entscheiden wird, wird sich zeigen.

    Heute nutzt Tobi Geld nur für die nötigsten Dinge, wie Wohnen und Strom. Der Kühlschrank in der WG z. B. läuft nur in den drei Sommermonaten, ansonsten dient eine Plattform vor dem Küchenfenster als „Kühlregal“. Die benötigten Lebensmittel erhält die Gemeinschaft durch ein Abkommen mit dem benachbarten Supermarkt, sie werden per Fahrrad täglich abgeholt. Alles was nicht mehr verkauft werden kann, wird hier gerne genutzt.  Tobi möchte keine aktive Nachfrage gestalten, um das, laut ihm viel zu große, Angebot zu senken. Um seine Lebenseinstellung außerhalb der Vorträge weiter zu geben, veranstaltet Tobi beispielsweise „vegane Mitmachbrunchs“, bei welchen er versucht die Idee des Tauschens zu unterbinden. Vielen Menschen falle es viel schwerer zu nehmen, als zu geben, so Tobi. Bei seinem Brunch geht es jedoch darum zu nehmen. Wer möchte kann geben, jedoch nicht um das Nehmen zu „legalisieren“. Es sollte kein direkter Ausgleich stattfinden.

    Für Tobi muss zwischen Geben und Nehmen kein genaues Gleichgewicht herrschen, was eine Tauschgesellschaft durch Geld jedoch verursachen würde. Aufgrund dessen lehnt Tobi dieses Konzept ab und hält an seiner Utopie, der „stillen Revolution“ fest, deren Ziel eine echte nachhaltige Lebensweise ist. Denn momentan leben die Menschen in Deutschland weit über jene Verhältnisse, die der Planet allen dauerhaft ermöglicht. Und wenn es am Ende doch nicht zur großen Transformation kommt? Tobi entgegnet: „Dann ist es eben so. Ich habe aber wenigstens das in meiner Macht Stehende versucht.“

    Für den Politikunterricht besonders interessant ist die Frage, warum Tobi nicht in die Politik geht, um die Welt zu verändern. Von einer Partei, so sagt er, wurde ihm sogar schon eine aussichtsreiche Kandidatur angeboten. Er räumt ein, dass keine Partei mit seinen radikalen Forderungen in der Lage wäre, demokratische Wahlen zu gewinnen. Deshalb ist sein friedlicher Weg das Umsetzen eines neuen Lebensstils in kleinen revolutionären Zellen – wie z. B. seiner WG.

    Dank Tobi hat der gesamte Kurs einen neuen Denkanstoß mit auf den Weg bekommen. Ob dieser positiv oder negativ bewertet wurde, blieb jedem selbst überlassen. Dennoch haben sich alle ihre Gedanken bezüglich des Themas gemacht und wilde Diskussionen entfachten in der anschließenden Pause. Insgesamt hat Tobis Vorstellung dazu geführt, den übermäßigen Konsum sowie sein System zu hinterfragen.Ganz allgemein gesagt hat uns Tobi ermutigt neue Möglichkeiten zu sehen und diese wahrzunehmen.
    An dieser Stelle möchte sich der Sozialkundekurs der Klasse 12 noch einmal für seinen Besuch bedanken!

    (Charlotte Allnoch, MSS 12)

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    [su_note note_color=“#d7cdcd“ text_color=“#000000″]

    Ein „geldfreies“ Leben – Warum Tobi Rosswogs Theorie nicht gesellschaftsfähig ist
    Ein Kommentar von Stefan Schmitz (MSS 12)

    Am Dienstag, den 14. Februar 2017 kam Tobi Rosswog in den Sozialkunde Leistungskurs der zwölften Stufe, um sich und seine Lebensweise vorzustellen. Für eine detaillierte Beschreibung der Lebensweise verweise ich auf Charlottes Artikel.
    Seine Lebensweise besteht darin, auf Geld und die damit verbundene Reziprozität (Leistung für Gegenleistung) zu verzichten, um langfristig einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer Teil- anstatt einer Tauschgesellschaft zu bewirken.

    Generell fand ich Tobi Rosswogs Besuch sehr interessant, da er mit seinen Theorien und Sichtweisen zum Überlegen anregte, jedoch bin ich der Auffassung, dass sie kritikwürdig sind und würde gerne erklären weshalb.

    Ein „geldfreies“ Leben, so wie er es sich in seiner Utopie vorstellt und versucht, in seiner Wohngemeinschaft am Lerchenberg zu leben, stößt bereits sehr früh an seine Grenzen. Eine dieser Grenzen ist er selbst. Für seine Vorträge an Universitäten und bei Fortbildungen verlangt er Geld.
    [su_highlight background=“#ea9a08″ color=“#ffffff“]Hier widerspricht Tobi Rosswog. „Das stimmt definitiv nicht“ schreibt er in einer Mail an den Kurslehrer, Herrn Kreußer. Den gesamten klarstellenden Text lesen Sie unter diesem Link[/su_highlight]
    Er tauscht also seine Dienstleistungen gegen Geld und dessen Wert, was in etwa die deutlichste Form von Reziprozität darstellt. Er begründet dies mit der Miete, die er für das Haus auf dem Lerchenberg bezahlen muss. Das ist in einer kapitalistischen Gesellschaft einleuchtend, jedoch ist es widersprüchlich zu der Idee, die er verfolgt, nämlich dass man die Reziprozität vermeidet. Er bezahlt Miete und bekommt im Gegenzug ein Haus zur Verfügung gestellt. Man kann also recht schnell erkennen, dass diese Idee nur sehr begrenzt umsetzbar ist, selbst bei einer so kleinen Gemeinschaft wie sie durch ihn und seine Mitbewohner dargestellt wird.

    Es fällt mir schwer zu glauben, dass diese Lebensweise, die nicht einmal auf einer solch kleinen Ebene funktioniert, in der näheren Zukunft gesellschaftstauglich wird. In einer Gesellschaft, in der alles gerecht und gleich geteilt würde, wäre der Anreiz auf Leistung sehr gering und damit die gesamte soziale Struktur gefährdet. Ähnliche Bedenken werden in der aktuellen Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen geäußert.

    Eine weitere Grenze, an die seine angestrebte Utopie stößt, ist der Mensch selbst.
    Der Verzicht auf Reziprozität liegt meines Erachtens nach nicht in der Natur des Menschen. Mit Bezug auf Thomas Hobbes Menschenbild bin ich der Meinung, dass der Mensch an sich egoistisch ist und nach dem Erhalt seiner eigenen Existenz sowie dem Besitz materieller Güter strebt. Thomas Hobbes fasste dies mit dem Satz „Homo homini lupus“ („Der Mensch ist dem Menschen Wolf.“) zusammen. Der Mensch wägt zwischen Nutzen und Kosten ab und strebt nach dem größtmöglichen Nutzen im Austausch gegen die kleinstmöglichen Kosten (Rational Choice Theorien). Auch hier herrscht das Prinzip von Leistung für Gegenleistung.

    Ein Leben zu führen, ohne Geld zu verwenden halte ich zwar für schwierig, aber dennoch möglich. Ein „geld- und reziprozitätsfreies Leben“ nach Tobi Rosswogs Vorstellungen halte ich aber aus Gründen des mangelnden Leistungsdrucks und der egoistischen Natur des Menschen für unrealistisch und nicht umsetzbar wie man an seiner eigenen aktuellen Situation gut erkennen kann.

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  • Besuch bei der Europäischen Zentralbank (EZB)

    Besuch bei der Europäischen Zentralbank (EZB)

    Am Freitag, dem 03. Februar 2017, besuchte der Sozialkunde-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 mit Herrn Kreußer nachmittags gemeinsam die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt

    Nachdem wir die Sicherheitskontrollen passierten, wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen. Von ihr erfuhren wir einige interessante Fakten bezüglich der Gebäude der EZB:

    • Es gibt drei Gebäude: Eine Großmarkthalle, einen 185 Meter hohen Nord- und einen 165 Meter hohen Südturm. Von außen sehen die zwei Türme hinter der dekonstruktivistisch verdrehten Glasfassade aber wie ein einziger aus. In der Großmarkthalle befand sich jahrzehntelang, wie der Name schon verrät, ein gewerblicher Großmarkt, in dem Obst und Gemüse vertrieben wurde.
    • Es gibt allerdings auch Schattenseiten des Ortes: Die Nationalsozialisten sperrten die Frankfurter Juden in den Kellergewölben der Großmarkthalle ein, bevor sie sie von dort aus per Eisenbahn in die Vernichtungslager weiterschickten. Es wird mit Gedenktafeln und Sonderführungen daran erinnert.

    Anschließend wurden wir in einen Raum geführt, in dem uns ein weiterer Mitarbeiter die Funktionen und Aufgaben der EZB näher erklärte:

    • Ihre wichtigste Aufgabe ist jedoch die Sicherung der Geldwertstabilität des Euros, somit gilt sie als „Hüterin der Währung‟. Sie regelt den Geldumlauf und die Kreditversorgung.
    • Erst nachrangig unterstützt sie die allgemeine Wirtschaftspolitik der Europäischen Union (EU).

    Abschließend lässt sich sagen, dass der Besuch hochinteressant war und es sich sehr gelohnt hat. Da wir mit dem Thema Geldpolitik angefangen haben, wird uns der Besuch helfen, besser in das Thema einzusteigen.

    Kaiser Rauf (12MA1) 

  • Deutsch-spanische Diskussionsrunde zu europäischen Fragen

    Deutsch-spanische Diskussionsrunde zu europäischen Fragen

    Die Bundesratspäsidentin Malu Dreyer und der spanische Botschafter Juan Pablo García-Berdoy Cerezo im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Schlossgymnasiums

    Impressionen zum Besuch am 23. November 2016

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    Unter der Überschrift „Zukunft in Europa“ fasst die offizielle Seite der Landesregierung die Diskussionsrunde zusammen. Das während der Veranstaltung aufgenommene Video sehen sie hier:
     [su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=l6sG4mwCqb8″ width=“300″ height=“150″]

  • 70  Jahre Parlament in Rheinland-Pfalz

    70 Jahre Parlament in Rheinland-Pfalz

    Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums nehmen am Festakt
    am 22. November 2016 in Koblenz teil.

    Im letzten Schuljahr nahm  die Klasse 10 d als Fraktion LnfV sehr erfolgreich  am 31. Schülerlandtag teil (siehe auch den entsprechenden Bericht auf unserer Homepage).
    Für ihr außergewöhnliches Engagement erhielten Präsidentin Güven Uysal, Vizepräsidentin Hanau Hama Raschid, Fraktionsvorsitzender Hendrik Hoffmann und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Niko Schäfer die Gelegenheit, den Festakt des Landtages  zum 70. Jubiläum der Landesverfassung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen mit zu gestalten.

    Das folgende Video zeigt eine Kurzfassung der Veranstaltung, die auch ein Interview mit Güven und Niko enthält.

    [su_video url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2017/02/70_Jahre_Landtag-2.mp4" poster="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_3115.jpeg" width="800" height="450" align="center"]

    Auf der Homepage des SWR wird der Festakt im Koblenzer Theater – dem Geburtsort des rheinland-pfälzischen Landtags- in ganzer Dauer gezeigt.

    [su_box title=“Eindrücke unserer Schülerinnen und Schüler vom Festakt “ style=“soft“ box_color=“#729fcf“ title_color=“#ffffff“ radius=“7″] Am 22. November 1946 wurde im Stadttheater Koblenz die erste Sitzung der Beratenden Landesversammlung gehalten. Dieses Jahr ist es 70 Jahre her, und um diesen historischen Moment zu feiern fand am Ort des Geschehens ein Festakt statt, zu dem EU-Parlamentspräsident Martin Schulz die Festansprache hielt.
    Da wir beim 31.Schüler-Landtag teilgenommen haben, wurden wir eingeladen an diesem Tag dabei zu sein und mitzuwirken. Um zu zeigen, dass Jugendliche mehr an der Politik teilhaben sollten, haben wir die Möglichkeit bekommen, die Begrüßungsrede zu halten und mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf der Bühne zu diskutieren.
    Es war etwas besonderes, an so einem Festakt mitwirken zu dürfen, und gemeinsam mit wichtigen Politikern unseres Landes dieses Tages zu gedenken und zu feiern. Wir haben einen tollen Einblick hinter die Kulissen bekommen und gelernt, wieviel Arbeit hinter solch einem Fest steckt. Dank des Schüler-Landtages haben wir gelernt, wie Politik funktioniert und wie wichtig es ist, dass wir als Jugendliche mitwirken, da wir die Zukunft des Landes sind.

    Hanau Hama Raschid

    Statements der übrigen Schülerinnen und Schüler

    Güven Uysal: „Ich fand den Festakt sehr besonders. Man bekommt als Schüler und Jugendlicher nicht oft Möglichkeiten, mit Politikern in Kontakt zu kommen oder gar die Begrüßungsrede zu gestalten.“

    Niko Schäfer: „Mir hat der Festakt gezeigt, dass Jugendliche in Rheinland-Pfalz ernst genommen werden und die Politik unsere Stimme wahrnimmt. Das zu erleben hat sich sehr gelohnt.“

    Henrik Hoffmann: „Ich fand den Festtag eine tolle Möglichkeit, verschiedene und wichtige Persönlichkeiten unseres Landes zu treffen. Zudem zeigt er, dass unserer Regierung die Zukunft am Herzen liegt und die Jugend einbinden möchte.“
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    Zum Öffnen der Bildergalerie bitte auf ein Bild klicken.


    Unter dem Titel „Demokratie aktiv gestalten“ finden Sie einen Bericht zu dem Gespräch der Schülerinnen und Schüler mit der Ministerpräsidentin.

  • 9. November 2016: Schulbesuchstag von Abgeordneten des Landtages

    9. November 2016: Schulbesuchstag von Abgeordneten des Landtages

    Jedes Jahr findet zum 9. November der landesweite Besuchstag der Abgeordneten statt. Mit der Wahl dieses Termins möchte der Landtag ganz bewusst sowohl an die glücklichen als auch an die tragischen Momente deutscher Geschichte erinnern und anknüpfen, die der 9. November in sich vereint. Mit diesem Datum sind insbesondere der Fall der Berliner Mauer 1989 als wichtiger Meilenstein der demokratischen Entwicklung in Deutschland verbunden, aber auch die Reichsprogromnacht 1938 und die Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
    In diesem Jahr besuchten die Abgeordneten Johannes Klomann (SPD), Gerd Schreiner (CDU) Cornelia Willius-Senzer (FDP) und Daniel Köbler (Grüne) das Schlossgymnasium und stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Geleitet wurde die Diskussion von Güven, Teuta und Johanna aus dem Sozialkunde Leistungskurs der MSS 11.

    [su_spoiler title=“Protokoll des Schulbesuchstages“ style=“fancy“ class=“custom“]

    1. Begrüßung durch Frau Ding und Güven
    2. Persönliche Vorstellung der Politikier:
      Johannes Klomann (SPD), Cornelia Willius-Senzer (FDP),Gerd Schreiner (CDU), Daniel Köbler (Grünen)
    3. Themen und Fragen:
      Das Leben als Abgeordneter ist eigentlich wie ein ganz normaler Beruf und auch mit Familienleben vereinbar, aber das Beondere ist, dass jeden Tag etwas Unterschiedliches im Vergleich zum Tag davor passieren kann.
      Thema Mainzelbahn: Zuerst nimmt jeder Politiker kurz Stellung dazu und dann werden Fragen aus dem Publikum beantwortet. Ergebnisse: Die Mainzelbahn soll am 11.12 eröffnet werden; Auch die Politiker sind betroffen von entstehenden Staus. Sie sind sich sicher, dass die Mainzelbahn vielen Menschen helfen wird auch wenn es im Moment Unruhen deswegen gibt.
      Thema Flüchtlinge und AfD: Nach den Stellungnahmen gehen vorallem hier die Finger im Publikum hoch. Ergebnisse: Es gibt noch genügend Platz in Deutschland; die Integration der Flüchtlinge führt automatisch zur Prävention von Gewalt; AfD wurde vor allem in Teilen Deutschland gewählt, die überhaupt keine Flüchtlinge aufgenommen haben und in Teilen mit vielen Flüchtlinge, die AfD kaum Ergebnisse erzielt hat; Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, sondern der Zustand im Heimatland
      Thema Sicherheitslage: Hier ist auffällig, dass die Politiker nicht direkt auf die Frage, was denn getan wird, antworten, sondern vor allem darauf bedacht sind zu bestätigen, dass es in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt, wachsam zu sein und falls etwas Ungewöhnliches auffallen sollte, es auf jeden Fall jemandem zu erzählen.
    4. Schluss:
      Dank von Güven, Teuta und Johanna
      Verabschiedung der Abgeordneten

    Fazit:  Auch wenn nicht alle geplanten Themen zur Sprache kamen, war es trotzdem ein Erfolg. Die Schüler haben erlebt, dass auch Politiker nicht unnahbar sind und konnten ihnen ihre Fragen stellen. Auch gab es nie eine peinliche Stille, sondern es gab immer Fragen aus dem Publikum. Auch die Abgeordneten waren positiv überrascht. [/su_spoiler]

     

  • Klasse 10 d des Schlossgymnasiums beim Schülerlandtag 2016

    Klasse 10 d des Schlossgymnasiums beim Schülerlandtag 2016

    Die Klasse 10d beteiligte sich mit ihrem Sozialkundelehrer; Herrn C. Monz, am 31. Schülerlandtages, der am 3. Mai 2016 stattfand.

    [su_document url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2016/05/31sltrlp2015_fraktion_mainz.pdf" width="760" height="1060" responsive="no"]su_document url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsgemeinschaften-Ganztag.pdf" height="1600" responsive="no"][/su_document]

    Die Klasse brachte die Petition ein, dass die französische Lebensmittelverordnung auch in Rheinland-Pfalz eingeführt werden soll.

    [su_document url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2016/05/31sltrlp2015_beschluss31_2.pdf" width="760" height="1060" responsive="no"]su_document url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2016/06/Arbeitsgemeinschaften-Ganztag.pdf" height="1600" responsive="no"][/su_document]

    Hier finden Sie eine die vollständige Videodokumentaion des 31. Schülerlandtages.

    31. Schüler-Landtag am 3. Mai 2016

    Beschreibung

  • Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Flüchtlingen

    Am 8. Oktober 2015  fand am Schlossgymnasium eine Informationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lage der Flüchtlinge im Libanon statt. Sie richtete sich insbesondere an die Sozialkunde-Leistungskurse und die SV, aber auch an weitere Interessierte.

    Peter Rimmele von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der in Beirut lebt und dort u.a. das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten/Nordafrika koordiniert, hielt zunächst einen Vortrag über Zahlen und Unterbringung der palästinensischen und syrischen Flüchtlinge im Libanon, schnitt aber auch Themen wie die Zukunft der Zuwanderung in das nur knapp 6 Millionen Einwohner große Land und die Inhalte der Arbeit seines Programms für Rechtsstaatlichkeit an.

    Anschließend hatten wir Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, die er ausführlich und präzise beantworten konnte.

    Wir danken Herrn Rimmele herzlich für seinen informativen Bericht und die Gesprächsbereitschaft!

    Katrin Schmitz, 13SKw1