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Kategorie: Schulpreis 2014

  • „Wir können stolz sein“

    „Wir können stolz sein“

    Deutscher Schulpreis: Schlossgymnasium verpasst zwar Sieg, ist aber trotzdem zufrieden

    MAINZ/BERLIN – Die Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss fieberten den ganzen Freitagmorgen bei der Live-Übertragung des Deutschen Schulpreises mit. Sie hatten extra eine Doppelstunde frei bekommen, um die feierliche Preisverleihung in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin per Public Viewing mitansehen zu können. „Wir wollen endlich wissen, ob wir es geschafft haben“, so die Schüler der 7d.

    Um 11.30 Uhr wurde dann das Ergebnis verkündet: Die Anne-Frank-Realschule aus München, eine Mädchenschule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt, ging aus dem Schulwettbewerb als Sieger hervor und erhielt das begehrte Preisgeld von 100 000 Euro. Die Plätze zwei bis vier nahmen Preise in Höhe von je 25 000 Euro entgegen – die Erich-Kästner-Schule in Hamburg, die Römerstadtschule in Frankfurt am Main, das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lüdenscheid und das Regionale Berufsbildungszentrum Wirtschaft in Kiel. Der ebenfalls mit 25 000 Euro dotierte „Preis der Jury“ ging an die Schlau-Schule für Flüchtlinge in München.

    • KRITERIEN: Bei der Auswahl der Schulen stützte sich die Jury auf sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima und Schule als lernende Institution.

    Die restlichen der 15 nominierten Schulen erhielten ein Preisgeld von 2500 Euro. Das Schlossgymnasium möchte in Technik und Sportgeräte investieren, so Lehrerin Andrea von Vultejus. „Wir sind glücklich, dass wir es so weit geschafft haben! Damit hätte keiner von uns gerechnet. Unsere Schule kann stolz sein. Wir haben hier 1100 Schüler aus 35 Nationen, engagierte Lehrer und eine tolle Schulleitung, mit der man viel bewegen kann!“

    Über 100 Schulen waren ins Rennen gegangen und hatten sich dem mehrstufigen Auswahlprozess des Deutschen Schulpreises gestellt, der von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehofstiftung ausgerichtet wurde. Dabei schaffte es das Schlossgymnasium unter die besten 15, die mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern zur Preisverleihung nach Berlin fahren durften.

    Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier überreichte die Preise: „Wenn wir über die Zukunft unseres Landes reden, und wenn wir möchten, dass Deutschland in der Welt wettbewerbsfähig bleibt, dann können wir es uns nicht erlauben, kluge Köpfe unentdeckt zu lassen. Jeder, der das Zeug hat, muss unabhängig von Herkunft und Geschlecht die Chance haben, seinen Weg zu gehen. Für all das stehen die für den Deutschen Schulpreis nominierten Schulen.“

    Nachrichten Mainz 07.06.2014, Artikel von Laura Jung

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/wir-koennen-stolz-sein_14208490.htm

  • „Schloss“ schafft es in Endrunde

    „Schloss“ schafft es in Endrunde

    MAINZ – (mon). Schon jetzt zählt das Mainzer Schloss-Gymnasium zu den besten deutschen Schulen. Denn das Gymnasium hat es in die Endausscheidung zum Deutschen Schulpreis geschafft, wie die ausrichtende Robert-Bosch-Stiftung am Montag mitteilte. Nominiert sind 15 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet. Ob das „Schloss“ zu den sechs Preisträgern zählt, wird eine Delegation aus Schülern und Lehrern am 6. Juni in Berlin erfahren. Erst bei der festlichen Verleihung des Deutschen Schulpreises mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier werden die Gewinner bekanntgegeben.

    Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25 000 Euro. Außerdem wird der „Preis der Jury“ in Höhe von ebenfalls 25000 Euro verliehen. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von 2000 Euro.

    Die 15 nominierten Schulen hatten ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern wählte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen aus, Anfang des Jahres besuchten Jurymitglieder die Schulen vor Ort und nahmen auch im „Schloss“ an Unterricht und Mensabesuch teil.

    Nachrichten Mainz 01.04.2014

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/schloss-schafft-es-in-endrunde_14018888.htm

  • Selbstbewusste Schüler beeindrucken Jury

    Selbstbewusste Schüler beeindrucken Jury

    DEUTSCHER SCHULPREIS Schloss-Gymnasium ist bereits unter den Top 20 – und bekam nun Besuch von den Experten

    MAINZ – Große Frage: Hat das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss gute Chancen auf den Hauptgewinn im Deutschen Schulpreis? Sofort setzt Jurymitglied Malte Gregorzewski sein Pokerface auf: Das wird nicht verraten! Immerhin: Die Juryvertreter, die sich das Schloss-Gymnasium am Montag und Dienstag genau angesehen haben, sparen nicht mit Vorschusslorbeeren – vor allem die selbstbewussten Schüler haben die Experten offenbar beeindruckt.
    Zum Hintergrund: das „Schloss“ hat sich zum wiederholten Male um den Deutschen Schulpreis beworben, der von der Robert Bosch Stiftung und von der Heidehof Stiftung ausgelobt wird und hoch dotiert ist: Der Sieger bekommt 100 000 Euro, fünf weitere Schulen werden mit je 25 000 Euro bedacht. Fast wichtiger jedoch ist das Renommee – wer preiswürdig ist, entscheiden nämlich führende Pädagogikexperten Deutschlands. Das Mainzer Schloss-Gymnasium ist dieses Mal schon weit gekommen: Die Schule hat es unter die „Top 20“ geschafft. „Das für sich ist bereits eine Auszeichnung“, betont Jurymitglied Gregorzewski.
    Aber das „Aussieben“ geht weiter: Von diesen 20 Top-Schulen wählt die Jury nun 15 aus, unter denen dann wiederum die sechs Preisträger ermittelt werden. Ob das „Schloss“ unter den besten 15 ist, erfährt die Schulleitung Ende März. „Wir zeigen uns so, wie wir sind – authentisch“: Dieses Motto hatte Schulleiterin Brigitte Wonneberger für den Besuch der Juryvertreter ausgegeben. Und damit hat sie offenbar den Nerv getroffen: Denn der Jury geht es keinesfalls darum, dass eine Schule einmal einen Glanzpunkt setzt, sondern dass sie sich nachhaltig weiterentwickelt, sich immer neuen Anforderungen stellt und an mehreren Qualitätskriterien arbeitet – daran lassen die Jurymitglieder keinen Zweifel.
    Beim „Schloss-Besuch“ vor Ort ist der Vorsitzende der Schulpreis-Jury, Prof. Dr. Michael Schratz, Dekan der Universität Insbruck. Auch wenn, wie in einem Gymnasium erforderlich, hohe Anforderungen gestellt würden – im Schloss-Gymnasium werde „nicht nur gepaukt“, erklärt Schratz wohlwollend. Die Schüler dürften Forschergeist und Neugierde entwickeln und würden aktiv in den Unterricht eingebunden, betont er – und sie lernten schon früh, wissenschaftlich zu denken und zu argumentieren. Bei alldem käme auch das soziale Lernen nicht zu kurz – keine Selbstverständlichkeit an einem Gymnasium. Überhaupt machten die Schüler Eindruck. „Sie sind sehr stark und selbstbewusst und mitspracheorientiert“, sagt Jurymitglied und Pädagogikexperte Dr. Wolfgang Beutel. Die Kinder und Jugendlichen hätten gelernt, Anforderungen zu formulieren und sich adäquat für ihre Interessen einzusetzen.
    Zum Deutschen Schulpreis gehört auch eine Akademie, in der Schulen vernetzt sind und sich austauschen – ihr gehört das „Schloss“ schon seit Jahren an. Auch das stößt auf den Beifall der Mitglieder. Das Mainzer Gymnasium sei stets bemüht, sich auf neue Herausforderungen und neue Schülerschaften einzustellen, es sei nicht nur eine lehrende, sondern auch eine lernende Organisation. Apropos Organisation: Dass eine Schule als „Non-Profit-Unternehmen“ keine Gewinne im materiellen Sinne erzielen müsse, mache „den Charme und die Ehrenhaftigkeit unseres Berufsstandes aus“, erklärt Schulleiterin Wonneberger. „Wir häufen keinen Reichtum an, aber wir schaffen Reichtum, und das ist eine große Freude. Bei uns sieht man Schüler – und Lehrer – wachsen.“

    Nachrichten Mainz 12.02.2014, Artikel  von Kirsten Strasser

  • Deutscher Schulpreis 2014: Schlossgymnasium Mainz unter den TOP 20 …

    Deutscher Schulpreis 2014: Schlossgymnasium Mainz unter den TOP 20 …

    …  Besuch der Jury steht an

    Das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss gehört zu den aktuell 20 besten Schulen in Deutschland und kann sich damit berechtigte Hoffnungen auf den Deutschen Schulpreis 2014 machen. Am Dienstag gab die Robert-Bosch-Stiftung die Top 20 der Schulen bekannt, die noch im Rennen um die hochdotierte Auszeichnung sind – darunter ist das Gymnasium in Mainz.

    „Wir sind alle hocherfreut“, sagt Schulleiterin Brigitte Wonneberger. Ursprüngliches Ziel sei es gewesen, ein so gutes Ergebnis zu bekommen wie vor zwei Jahren – damals war das Schlossgymnasium unter die besten 50 gekommen. Dass dieses Ergebnis bereits weit überschritten wurde, begeistert natürlich die ganze Schulgemeinschaft.

    Neben dem Schlossgymnasium gehören folgende 19 Schulen zu den ausgesuchten Kandidaten:
    Albert Schweitzer Schule Hannover, Alice Salomon Schule Linz (Rheinland-Pfalz),
    Anne-Frank-Realschule München, Elinor Ostrom Schule Berlin, Elisabethstift Schule Berlin, Erich Kästner Schule Hamburg, Freiherr vom Stein Schule Neumünster, Gemeinschaftsschule Freisen, Geschwister-Scholl-Gymnasium Lüdenscheid, Grund- und Werkrealschule Aichhalden, IGS Waldschule Egels Aurich,
    IGS Wilhelm Bracke Gesamtschule Braunschweig, Montessori Biberkor Berg, Nelson-Mandela-Schule Hamburg, Regionales Berufsbildungszentrum Wirtschaft Kiel, Römerstadtschule Frankfurt, SchlaU-Schule München, Sekundarschule Friedrichstadt München, Werkstattschule Rostock.

    Unter dem Titel „Ein Schloss voller Chancen“ hatte sich das Gymnasium beworben, Kernstück der Bewerbung waren über 40 Interviews mit Schülern. „Wer die liest, wird herausspüren, was wir tun, um ganz unterschiedliche Kinder, ohne Rücksicht auf ihre Herkunft und das Portemonnaie ihrer Familien, zu integrieren und zu fördern – mit dem Ziel natürlich, das Abitur zu bestehen“, sagt Wonneberger. Zweites Schwerpunktthema: Erziehung zur Demokratie. „Unsere Schüler wachsen über sich hinaus, weil wir ihnen das zutrauen“, betont die Direktorin, „sie dürfen viel selber machen, auch im Sinne ,Schüler für Schüler´.“ Dieses Engagement habe die Jury wohl ebenfalls überzeugt.

    Die Jury kommt übrigens am 10. und 11. Februar ins „Schloss“, um sich die Schule genau anzuschauen. Wonneberger bleibt gelassen: „Wir wollen vor allem authentisch rüberkommen.“

    Allgemeine Zeitung  – Mainzer Nachrichten 22.01.2014 – Artikel von Kerstin Strasser
    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/deutscher-schulpreis-2014-schlossgymnasium-mainz-unter-den-top-20-besuch-der-jury-steht-an_13806006.htm