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Kategorie: Robotik-AG

  • Schlossgeist trifft Roboter 2024

    Schlossgeist trifft Roboter 2024

    Erneut haben sich Förderverein und Fachschaft Informatik zusammen getan, um interessierte Schülerinnen und Schüler einzuladen, sich mit einem Informatik-Thema zu beschäftigen. Wie im Vorjahr standen die Kurfürstlichen Roboter für einen langen Nachmittag im Mittelpunkt.

    Zu Beginn wurde eine Lernstrecke zum Kennenlernen der Grundfunktionen der Roboter angeboten. Dabei standen die Programmierung, die Motoren und die Sensoren im Fokus, insbesondere wie man diese drei Aspekte geschickt miteinander verknüpfen kann. Daran anknüpfend wurden verschiedene Aufgaben vorgestellt, die nur durch das Anwenden der Techniken erfolgreich gelöst werden konnten:

    Eine für Roboter typische Aufgabe war z.B. das Folgen einer Linie. Der Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe konnte gesteigert werden, dadurch dass die Zeit an der Zielflagge gestoppt wurde, gleichzeitig musste unterwegs ein Auffahrunfall unbedingt vermieden werden. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuten sich mehrere Aufgabenangebote auf dem Übungsspielfeld der World Robot Olympiad (WRO). Am Ende besuchten die Roboter erfolgreich den Schlossgeist.

    Durch die Kooperation von Förderverein und Informatik-Fachschaft konnte ein interessanter Beitrag zur EU Code Week für unsere Schülerinnen und Schüler angeboten werden. Diese Veranstaltung wurde freundlicherweise durch das Haus des Stiftens und „Meet and Code“ finanziell gefördert. Hierfür bedanken wir uns sehr herzlich!

    Hier folgt ein Bericht, den mehrere Teilnehmende gemeinsam nach der Veranstaltung geschrieben haben:

    Am 02.10. ging es wieder los: Das „Schlossgeist trifft Roboter“ Event war mit freundlicher Unterstützung von „Meet and Code“ sehr erfolgreich.

    Es fing alles um 12:30 an, also nach der fünften Stunde, wo uns Hr. Walter begrüßt hat und wir erst eine Umfrage von „Meet and Code“ ausgefüllt haben. Dann fing es wirklich an: Wir, vor allem die neuen Fünftklässler, haben uns die Aufgaben angeschaut, damit wir die Roboter gut kennenlernen und somit mithilfe von Computern programieren können. Wir waren davon inspiriert, was man mit solchen Robotern alles machen kann, und wenn jemand Hilfe brauchte, wurde er direkt unterstützt. Am Ende kamen viele tolle Ergebnisse heraus!

    Das Event war auch dafür da, andere Schüler kennenzulernen, die sich auch an die Informatik interessieren. Diesen Tag werden wir nicht schnell vergessen.

    Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr auch zum Event kommen und dass sich auch andere Kinder trauen, herzukommen und was Neues zu lernen.

    Außerdem bedanken wir uns bei „Meet and Code“ und natürlich Hr. Walter.

    Bericht von Teilnehmenden 2024
  • Kurfürstliche Roboter in der SAP-Arena

    Kurfürstliche Roboter in der SAP-Arena

    Alljährlich bietet die HOPP FOUNDATION for Computer Literacy & Informatics einen Robotik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe an. In diesem Jahr durfte ein Team, bestehend aus zwei Schülerinnen und drei Schülern der 6e, als Vertretung des Schlossgymnasiums teilnehmen. Traditionell wurde das Team „Kurfürstliche Roboter“ getauft.

    Am frühen Morgen des 13. Juni, deutlich vor eigentlichem Unterrichtsbeginn, bestieg das Team den ICE, damit pünktlich in der SAP-Arena in Mannheim die Aufgaben in Angriff genommen werden konnten. Die Übungsaufgaben waren zwar bereits einige Wochen bekannt, dennoch war leider nur ein gemeinsamer Trainingstermin zu stande gekommen. So musste im Wesentlichen darauf vertraut werden, dass die Kenntnisse aus dem Nawi-Unterricht, in deren Zuge die Roboter ausführlich kennen gelernt wurden, die Basis für gute Bearbeitungen boten.

    Tatsächlich wurden bei einigen Aufgaben sehr gute Ergebnisse erzielt. Exemplarisch sei an dieser Stelle die Kreisfahrt des Roboters genannt: Hier wurde ein Radius vorgegeben, der möglichst genau eingehalten werden musst, überprüft durch eine Linie, die der Roboter beim kreiseln malen musste. Zusätzlich war auch noch die Zeit vorgegeben, die möglichst exakt für eine Umrundung eingehalten werden sollte. Und tatsächliche erreichte hier der Kurfürstlichen Roboter mit einer Sekunde Abweichung die vorgebene Rundenzeit und es war gleichzeitig praktisch keine Abweichung vom Kreis erkennbar.

    Insgesamt reichte es mit der kurzen Vorbereitung aber nicht, sich vor dem Mittagessen gegen alle anderen Gruppengegener als Erste durchzusetzen. Daher ging es nach dem Mittagessen in die Platzierungsrunde, wo mit viel Elan und Begeisterung ein tanzender Roboter erstellt und verfeinert wurde – der sich dann allerdings bei der gemeinsamen Abschlusspräsentation mit allen anderen Robotern mit einem frenden Roboter sehr innig verharkte, so dass einige ungeplante Piroutten der beiden neuen, aber ungeplanten Freunde auf dem riesigen Videowürfel der Arena für Belustigung sorgten, bevor die beiden Roboter getrennt wurden. Kurioserweise sorgte dies dafür, dass der sonst immer zu früh endende Tanz des Kurfürstlichen Roboters sich über das Ende der Musik fortsetzte – aber zum Glück war es kein Stop-Tanz, so dass dies ebenfalls nur für Heiterkeit sorgte.

    Nach der Siegerehrung, bei der alle Teams von der Wettbewerbsleitung wertgeschätzt und ausgezeichnet wurden, ging es gut gelaunt aber einigermaßen erschöpft mit der Bahn von der Arena zurück nach Mainz.

    Besonderer Dank gilt der Hopp Foundation für die Ausrichtung des Wettbewerbs und der Erlaubnis, dass wir Mainzer regelmäßig teilnehmen dürfen, obwohl wir nicht wirklich aus dem Fördergebiet stammen. Ebenso bedanken wir uns bei dem Team der SAP-Arena, die ein eindrucksvolles Ambiete mit tollem Essen und Trinken im VIP-Bereich anboten. Last, but not least, vielen Dank an die Ersteller der Aufgaben und die Schiedsrichter, ohne die ein solcher Wettbewerb gar nicht möglich ist – es hat viel Spaß gemacht!

  • Erfolgreiche Teilnahme am Deutschlandfinale der WRO

    Erfolgreiche Teilnahme am Deutschlandfinale der WRO

    Die World Robot Olympiad (WRO) findet in der 1. Runde als Regionalwettbewerbe in ganz Deutschland statt.

    Die Sieger der Regionalwettbewerbe haben eine Startberechtigung beim Deutschlandfinale, das in diesem Jahr in Freiburg im Breisgau stattgefunden hat. Auf Grund des SIeges beim Regionalwettbewerb in Ingelheim (siehe https://gaks.holl-it-services.de/kurfuerstliche-roboter-siegen-bei-der-wro-in-ingelheim/ ) hatten Kaan und Felix aus der MSS 12 einen Startplatz in der „RoboMission Senior“-Kategorie ergattert und haben sich dem Wettbewerb gegen 18 andere Teams aus ganz Deutschland gestellt.

    In dem sehr starken Feld haben die beiden in jeder der vier Wertungsrunden Punkte erzielt, was nicht allen Teams gelungen ist. Dementsprechend zufrieden sind die Beiden zurück in Mainz: „Das Deutschlandfinale war eine unfassbar spannende Erfahrung und wir hatten viel Spaß daran uns an den Besten Deutschlands zu messen. Leider ist uns der Sprung ins Weltfinale nicht gelungen, doch wir konnten uns trotz mangelnder Erfahrung und Vorbereitungszeit eine Platzierung unter den zwanzig besten Mannschaften Deutschlands sichern und freuen uns bereits nächstes Jahr mit mehr Erfahrung und einem besseren Roboter wieder gegen die Besten anzutreten.“

    Wir gratulieren Kaan und Felix zu der geleisteten Arbeit und ihrem tollen Erfolg!

    Wer sich an den Aufgaben der WRO probieren oder mit Robotern arbeiten will, kann im kommenden Schuljahr in die AG „Kurfürstliche Roboter“ kommen. Wer über den Termin des ersten Treffens informiert werden möchte, kann in IServ eine E-Mail an Tobias Walter mit dem Betreff „Kurfürstliche Roboter 23/24“ schicken.

  • Kurfürstliche Roboter siegen bei der WRO in Ingelheim

    Kurfürstliche Roboter siegen bei der WRO in Ingelheim

    Am 13. Mai sind Kaan und Felix aus der 12 unter dem traditionellen Namen „Kurfürstliche Roboter“ in Ingelheim beim Regionalwettbewerb der Word Robot Olympiad angetreten und haben diesen in ihrer Altersklasse sehr souverän mit insgesamt 83 Punkten und damit 10 Punkten Vorsprung vor den Zweiten, gewonnen. Mit dem Gewinn haben sie sich auch für das Deutschland-Finale am 16. und 17.06. in Freiburg qualifiziert und werden dort gegen 18 Teams antreten und gleichzeitig, getreu dem diesjährigen Motto „Connecting the World“, sich mit anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland treffen und vernetzen. Neben der Startberechtigung fürs Deutschland-Finale und einer Urkunde, haben die Beiden auch einen Pokal überreicht bekommen.

    Die World Robot Olympiad, oder kurz WRO, ist ein internationaler Roboter-Wettbewerb. In der Kategorie RoboMission, mit der sich die beiden Schüler aus der 12 beschäftigt haben, muss man einen Roboter bauen, der auf einem Spielfeld unterschiedliche Aufgaben löst und so Punkte sammelt. Allerdings können auch Punkte abgezogen werden, wenn der Roboter auf dem Feld bei Ausführung des selbst erstellten Programms eine Bande verschiebt oder einen Aufbau kaputt macht. Antreten muss man mindestens mit zwei und maximal mit drei Personen. Am Wettbewerbstag muss der Roboter zunächst selbstständig komplett aus Einzelteilen ohne Bauanleitung innerhalb von zwei Stunden neu zusammengebaut werden. Nach jeder der drei Wertungsrunden kann dann Roboter und Programm optimiert werden und als Abschluss folgt die vierte und letzte Wertungsrunde. Die besten beiden Wertungsrunden bilden als Summe das Gesamtergebnis.

    [su_youtube_advanced url=“https://youtu.be/uZF9PSRvHe4″ width=“400″ height=“660″ rel=“no“ title=“Regionalwettbewerb WRO 2023″]

    Beim Deutschland-Finale kommt als neue Schwierigkeit hinzu, dass es einen zweiten Wertungstag mit neuen Aufgaben, die sogenannte „2nd Day Challenge“, gibt. Hierauf kann man sich im Gegensatz zu den „normalen“ Aufgaben nicht gezielt vorbereiten, hier zählen die spontanen eigene Ideen und die Fähigkeit, diese umzusetzen. Wie gut dies den Vertretern des Schlossgymnasiums gelingen wird, kann in einem Live-Stream verfolgt werden:

    Tag 1: https://www.youtube.com/watch?v=dD6rNZV1lVc

    Tag 2: https://www.youtube.com/watch?v=EIOOGfJD0MI

    Für die Teilnahme am Deutschland-Finale drücken wir Kaan und Felix die Daumen und wünschen viel Erfolg und viel Spaß!

    In der AG „Kurfürstliche Roboter“ kann das ganze Jahr über an alten Spielfeldern und Aufgaben aus der WRO geübt werden. Daraus kann sich auch die Teilnahme am Wettbewerb ergeben.

  • Robotic-AG erneut erfolgreich bei der World Robot Olympiad 2019

    Robotic-AG erneut erfolgreich bei der World Robot Olympiad 2019

    Die World Robot Olympiad (WRO) ist ein internationaler Wettbewerb, der aus insgesamt drei großen Teilbereichen besteht: Der Football Kategorie (Roboter spielen gegeneinander „Fußball“), der Open Kategorie (zum Jahresthema werden freie Wettbewerbsbeiträge unter Einbeziehung eines Roboters selbst entwickelt und professionell präsentiert) und der Regular Kategorie.

    In der Regular Kategorie bekommt man ein Spielfeld, auf das nach Anleitung mit Legosteinen Figuren und Barrieren zu bauen sind. Allerdings weiß man vor dem Wertungslauf nie genau sicher, wo die Figuren tatsächlich stehen, da nur manche hingestellt werden oder diese auch mal vertauscht werden. Die farblich unterschiedlichen Figuren wiederum muss der Roboter greifen und zu einem bestimmten Bereich bringen, ohne dass auf dem Spielfeld etwas kaputt geht, weder Figuren noch Barrieren. Natürlich kann an der Lösung über mehrere Wochen im Rahmen der AG „Kurfürstliche Roboter“ geübt und ausprobiert werden, allerdings muss am Wettbewerbstag selbst der Roboter als erstes innerhalb von zwei Stunden komplett aus Einzelteilen neu zusammengebaut werden. Dabei darf keine Anleitung, keine Bilder und auch nicht die Hilfe von Eltern oder Lehrer in Anspruch genommen werden – die Schülerinnen und Schüler sind auf sich gestellt. Anpassungen an das mitgebrachte Programm sind dann natürlich erlaubt, während der Bauphase kann auch auf dem Spielfeld getestet werde. Insgesamt ist dies aber ein anspruchsvoller Wettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie sie selbstständig den Roboter bauen und programmieren.

    Die Vorbereitungen zur Teilnahme an der World Robot Olympiad (WRO) begannen eigentlich schon vor dem Wettbewerb im vergangenen Jahr: Eine Gruppe war damals abgesprungen, daraufhin erklärten sich drei Schüler bereit, einzuspringen – sie waren nach den Buchstaben der Regeln aber eigentlich zu jung für die Aufgaben. Nachdem sie dennoch tapfer die für ältere Schüler gedachten Aufgaben respektabel bearbeitet hatten, aber dennoch abgeschlagen platziert wurden, nahmen sie im Prinzip direkt ihre diesjährige Teilnahme in Angriff: Die Mühen wurden belohnt, im diesjährigen Wettbewerb belegten sie in der nun zutreffenden Altersklasse „Junior“ den 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

    Ob die direkt im Anschluss an den Wettbewerb halb im Spaß und halb im Ernst getätigte Aussage „Und nächstes Jahr wollen wir gewinnen!“ in Angriff genommen wird, sehen wir dann nach den Sommerferien. 😉

    Ein zweites „Juniorfürsten“-Team, das sich nach der Teilnahme an der First Lego League (FLL) im November, relativ spontan gebildet hatte, kämpfte bei ihrer ersten Teilnahme doch sehr viel stärker mit den Aufgaben, und auch die Überlegung, aufzugeben, stand im Raum. Während bei der FLL das Spielfeld sehr voll und mit sehr unterschiedlichen Aufgaben bestückt ist, so dass man immer schnell einen Einstieg findet, ist das Spielfeld hier eher leer, die Aufgaben hingegen sind mit Blick sowohl auf Roboterbau als auch Navigation sehr anspruchsvoll. Die Navigation hier muss mit Nutzung der Sensoren des Roboters erfolgen und stellt damit hohe Ansprüche an die Programmierung der Roboter. Letztlich haben sich aber alle Mühen dieses Teams, die Hartnäckigkeit und auch das Durchhaltevermögen bezahlt gemacht, da sie auf Anhieb ebenfalls das Podest erklommen und den 3. Platz errangen. Super gemacht!

    Unser ältestes Team, Starter im „Senior“-Bereich, war mit Aufgaben und einem Spielfeld konfrontiert, bei dem es im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich schwieriger war, Punkte zu erreichen. Am Ende wurden in lediglich vier Runden überhaupt Punkte erreicht. Leider gehörte unser Team nicht zu den Glücklichen an diesem Tag, mehrfach wurden die durchaus möglichen und realistischen Punkte nur ganz knapp nicht erreicht. Am Ende reichte es dennoch für einen erneuten Platz auf dem Treppchen: 3. Platz! Herzlichen Glückwunsch!

    Wer Lust hat, auch einmal oder noch einmal an der WRO teilzunehmen, kann gerne am Anfang des kommenden Schuljahres in die AG „Kurfürstliche Roboter“ kommen!

  • Erfolg für die Roboter-AG bei der World Robot Olympiade 2018

    Erfolg für die Roboter-AG bei der World Robot Olympiade 2018

    Bericht zur WRO 2018

    von Robin Kalleicher 12Ekw1

    9. Juni 2018, Ingelheim. Am heutigen Tag findet unsere 2. Teilnahme am internationalen Wettbewerb World Robot Olympiade statt.

    Zur frühen Uhrzeit, 9 Uhr morgens an einem Samstag, trafen sich unsere drei Teams nach monatelanger Vorbereitung am Wettbewerbsort in Ingelheim. Dort lernten wir zum ersten Mal das Wettbewerbsspielfeld kennen, mit allen Unebenheiten und Abweichungen zur Bauanleitung, und trafen das erste Mal auf unsere Roboterbaukollegen von anderen Schulen, um unser Können im Vergleich zu diesen unter Beweis zu stellen.

    Dafür besteht der Wettbewerb der World Robot Olympiade aus zwei Teilaufgaben. Die erste besteht darin, den von uns in allen Test- und Übungsläufen verwendeten Roboter aus dem Gedächtnis heraus aufzubauen, ohne Beihilfe von Anleitungen, Bildern oder anderen Hilfsmitteln. Dafür stehen 150 Minuten zur Verfügung.

    Countdown und Zwischenstand

    Unsere insgesamt drei Teams haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert und waren in der Lage, zur ersten Wertungsrunde des zweiten Aufgabenteils einen vollständigen Roboter vorzuweisen. Des Weiteren waren wir schnell genug, um Anpassungen an vorhandenen Programmen vorzunehmen und somit uns einen Vorsprung gegenüber anderen Teams zu verschaffen.

    Die 2. Aufgabe besteht im allgemeinen darin, Aufgaben auf einem Spielfeld zu lösen und innerhalb von zwei Minuten auf diese Weise möglichst viele Punkte zu erzielen. Dieser Teil des Wettbewerbs stellt die größere Herausforderung dar und findet dementsprechend in vier Wertungsläufen statt, von denen die zwei besten gewertet werden. Unser Ziel war klar: Auf dem schwierigen Spielfeld Punkte erreichen und für das nächste Jahr weitere Eindrücke und Erfahrungen sammeln, indem wir andere Teams und Roboterkonzepte kennenlernen. Die Wertungsläufe waren spannend und durch unerwartet bei allen Teams auftretenden Fehlern abwechslungsreich, sodass das Publikum von Anfang bis Ende vor Ort mitfieberte.

    Gegen Ende mussten sich unsere Seniorteams einer sehr professionell auftretenden Programmierergruppe geschlagen geben und belegte den 2. sowie den 4. Platz. In der Juniorkategorie belegte unser Team den 3. Platz. Abschließend lässt sich jedoch trotz verpasstem Sieg ein positives Fazit ziehen. Wir erreichten unser Ziel von dem Erreichen der Punkte und haben neue Kontakte geknüpft, wodurch wir Spaß hatten und auch nächstes Jahr wieder zu großen Teilen teilnehmen werden.

    Siegerehrung

  • 3. Platz in der Vorrunde der World Robot Olympiad 2017 für die Robotik-AG

    3. Platz in der Vorrunde der World Robot Olympiad 2017 für die Robotik-AG

    Die 150 Punkte
    Nach vielen Monaten Vorbereitung ging es endlich los. Am 03.06. 2017 machte sich unser Team der „Kurfürstlichen Roboter“ auf den Weg nach Ingelheim, der Austragungsstätte der Vorrunde der World Robot Olympiad.
    Dort als erstes Team angekommen, begannen wir auf der Stelle mit den Vorbereitungen auf unsere bevorstehende Aufgabe. Diese bestand darin, in möglichst kurzer Zeit den Roboter aus den mitgebrachten und vorgegeben unsortierten Teilen zusammenzubauen und in Folge dessen diesen mithilfe eines Programms Aufgaben in möglichst kurzer Zeit erfüllen zulassen. Dabei mussten diverse Probleme gelöst werden, unter denen sich auch eine noch am selben Tag verkündete Aufgabe befand. Von der präzisen Steuerung des Roboters über das Spielfeld und der exakten Ausrichtung bis zum sicheren Anheben von runden sowie eckigen Gebilden und das Ineinanderlegen von Bauteilen reichten die Anforderungen, die der Roboter erfüllen musste, um eben diese Aufgaben zu erfüllen. So begann der Wettbewerb nach einer Überprüfung der Bauteile von der Jury um etwa 10:15 Uhr mit der ersten Bauphase von 2,5 Stunden. In dieser Zeit zeigte sich auch der Unterschied der diversen Teams. Während viele Teams auf einen schnellen und einfach zu merkenden Aufbau ihres Roboters setzten, haben wir einen komplizierten, aber dafür im Prinzip besser funktionierenden Roboter entwickelt. Dies schlug sich auch wie erwartet in der Aufbauzeit nieder. Während das eine Team schon lange Tests durchführte, arbeiteten wir noch am Aufbau, welcher erst kurz vor der 2. Wertungsrunde abgeschlossen war. Die erste Wertungsrunde gestaltete sich folglich schwierig, da der Roboter kaum in der Lage war sich fortzubewegen. Jedoch nach 3,5 Stunden Aufbau konnten nun endlich die Programmierkorrekturen beginnen und Tests des Programms, was bei den vorliegenden Bedingungen und kleinen Änderungen am Roboter durchaus notwendig war, durchgeführt werden. Letztendlich zahlte sich der schnellere Aufbau des anderen Teams jedoch aus, wodurch dieses auch mehr Punkte gewann.

    Das Fazit im Gesamten fällt dennoch positiv aus, obwohl die maximal möglichen 150 Punkte nicht erreicht wurden, da wir einen 3. Platz erzielt haben und an dem insgesamt 8,5 Stunden langen Tag viel gelernt und neue Kontakte zu anderen Teams geknüpft haben, die vielleicht sogar mehr wert sind als ein Sieg.

    Robin Kalleicher (11 EKw1)

    Der Wettbewerb war auch gleichzeitig der Landeswettbewerb Robotik. In diesem Wettbewerb erreichte die Gruppe einen zweiten Platz!

    Herzlichen Glückwunsch zu diesen Erfolgen!

  • Erfolgreich beim Roboter-Wettbewerb 2016

    Erfolgreich beim Roboter-Wettbewerb 2016

    Sieger beim beim Design, 6. Platz beim Hauptwettbewerb „Robotgame“ – dies sind die Ergebnisse der ersten Teilnahme von Schülern des Schlossgymnasiums an dem Wettbewerb „First Lego League“. Die Roboter-AG hatte sich zu Beginn des Schuljahres neu zusammengefunden, um erstmalig an diesem weltweiten Wettbewerb teilzunehmen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler jeden Montag und sogar in den Herbstferien konzentriert unter Leitung von Herrn Walter gebaut und programmiert hatten, stand am 23.11.16 die Teilnahme am Regionalwettbewerb in Rockenhausen an. Nachfolgend ein Bericht der beteiligten Schüler:

     

    Schlobotics bei der First Lego League

    „Am 23. November 2016 brach die Robotik-AG „Schlobotics“ nach Rockenhausen auf um dort an dem FLL-Wettbewerb teilzunehmen. Für das Schlossgymasium war das die erste Teilnahme am weltweiten Robotik Wettbewerb. Daher waren alle gespannt, was das Team dort erwarten würde. Bereits um 6:55 Uhr am frühen Morgen ging es los. Um 8 Uhr erreichten wir die IGS Rockenhausen. Sofort begann das Team weiter an den Robotern zu feilen. Drei Robotik-Aufgaben wurden fertiggestellt, bis um 9:45 Uhr die erste Wettbewerbskategorie begann. Hierbei ging es darum, ein logisches Problem kooperativ zu lösen. Die Gruppe zeigte eine hervorragende Zusammenarbeit und beendete die Kategorie sogar eine halbe Minute vor Ablauf der Zeit erfolgreich. Danach wurde gemeinsam weiter an Robotern getüftelt. Das Design der Roboter sollte dann kurz darauf vor einer Jury erklärt werden. Der Aufbau des Roboters wurde ebenso gut erklärt, wie die Art und Weise, auf die die Roboter die Aufgaben gelöst haben. Hierbei wurden auch erstmals bereits fertige Programme vorgeführt. Wenig später stellten wir als dritte Kategorie unseren Forschungsauftrag vor. Diese Wettbewerbskategorie bestand daraus einen Lösungsvorschlag für ein Problem passend zum diesjährigen Thema „Animal Allies“ vorzustellen. Dabei wurde besonders auf die praktische Umsetzbarkeit des Forschungsauftrags Wert gelegt. Anschließend gab es ein wohlverdientes Mittagessen für das Team.

    Jetzt ging der Wettbewerb in seine wohl spektakulärste Runde – das Robotgame: Bis 13: 30 Uhr hatte das Team noch Zeit, um den Roboter so zu programmieren, dass er möglichst viele Aufgaben möglichst schnell lösen konnte. Dann ging es los! Beim Robotgame wurden zwei Spielfelder nebeneinander platziert. Dadurch stieg die Spannung für alle Teilnehmer und das Publikum. Ein Schiedsrichter zählte den Countdown bis zum Start herunter. Zwei aus unserem Team durften den Roboter in der sogenannten „Base“ mit neuen Modulen ausstatten, mit deren Hilfe er dann verschiedene Aufgaben autonom lösen sollte. Zum Beispiel fuhr der Roboter einen kurzen Parcour entlang und brachte Tierfiguren aus dem Spielfeld in die Base. Der Rest des Teams fieberte am Spielfeldrand mit. Besonders spannend wurde es, als der Roboter umkippte, seinen Kurs jedoch trotzdem fortsetzte und die Aufgabe noch abschloss. Insgesamt drei Versuche hatte der Roboter, um möglichst viele Aufgaben auf dem Spielfeld zu lösen. Unserem Roboter gelang das beim zweiten Versuch am besten. Hier erreichten wir 51 Punkte, was für den 6. Platz beim Robotgame reichte.

    Um 16:15 Uhr gab es schließlich die Preisverleihung. Wir waren für unsere Premiere beim Robotgame mit dem 6.Platz von 17 schon zufrieden, doch beim Roboterdesign gab es die große Überraschung: Für das funktionelle und modularisierte Design sowie die kreativen und effektiven Lösungswege beim Programmieren gab es den ersten Preis für das Schlossgymnasium in der Kategorie Design!

    Nach einem spannenden und lehrreichen Tag begab sich das Team um 17: 00 Uhr mit Medaillen und FLL-Pokal im Gepäck auf die Rückreise nach Mainz.“

    Mit dabei waren Benny (6. Klasse), Jo (8. Klasse), Anton (9. Klasse), Robin (11. Klasse) und Sebastian (11. Klasse), die von den Coaches Frau Gwinner, Frau Griebel und Yannick (12. Klasse) betreut wurden; der AG-Leiter Herr Walter war an diesem Tag leider erkrankt.