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Kategorie: Physik

  • SWR aktuell | Schlossgymnasium lässt Wetterballon in Mainz steigen

    SWR aktuell | Schlossgymnasium lässt Wetterballon in Mainz steigen

    STAND 11.7.2023, 17:13 Uhr Andreas Neubrech

    Audio-Beitrag SWR

    Bericht SWR-Aktuell Seite::

    In jedem Bundesland werden Schülerinenn und Schüler einen Wetterballon in die Luft steigen lassen. Am Dienstag war es in Mainz so weit. Ob das Experiment glückt, ist noch offen.

    Das war ein aufregender Vormittag für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss in Mainz. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ließen sie einen Wetterballon in den Himmel aufsteigen, der in 30.000 Metern Höhe Messungen durchführen sollte.

    Mainzer Schule nimmt Herausforderung an

    Zum Vergleich: Die Reisehöhe von üblichen Verkehrsflugzeugen liegt deutlich darunter, nämlich bei etwa 10.000 Metern. Das verdeutlicht, dass es kein Kinderspiel war, den Ballon aufsteigen zu lassen. Alles musste passen – das Gewicht der Messsonde und der anderen Versuchsanordnungen durfte nicht zu hoch sein, das Wetter musste stimmen und die Menge an Helium, die in den Ballon eingelassen wurde, musste richtig berechnet werden.

    Ballon könnte platzen

    „Wenn wir zu wenig Luft eingefüllt hätten, wäre der Ballon nicht gestiegen“, erklärt einer der betreuenden Lehrer, Tjeerd Frank. „Und wäre es zu viel gewesen, wäre der Ballon nicht hoch genug gekommen, weil er zu früh geplatzt wäre. Je höher er steigt, desto mehr bläst er sich auf.“ In 30 Kilometern Höhe angekommen, habe der Ballon schätzungsweise einen Durchmesser von etwa 16 Metern.

    Am Ende hat aber alles gepasst, die zweieinhalb Monate Vorbereitung haben sich gelohnt. Der Tower in Wiesbaden-Erbenheim erteilte um 11:10 Uhr eine Startfreigabe. Die war nötig, um zu vermeiden, dass der Ballon mit einem Flugzeug zusammenstößt.

    Messgeräte im Wetterballon

    Im Schlepptau hat der Ballon einen Sensor, der die Temperatur in der Atmosphäre messen soll. Außerdem soll er den Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit und die Lichtintensität messen. Darüber hinaus transportiert der Ballon Filterpapiere, die Ozon nachweisen können. Ebenfalls mit auf Reise gegangen ist ein Reagenzglas, das mit extrahiertem Chlorophyll gefüllt ist. Die Flüssigkeit soll die Farbe wechseln, wenn sie mit Ozon in Berührung kommt.

    Ist die Reisehöhe erreicht, öffnet sich Fallschirm

    Wenn der Ballon eine Höhe von etwa 30.000 Metern erreicht hat, wird er sich so stark aufgeblasen haben, dass er platzt. Die Einheit gleitet dann an einem kleinen Fallschirm zurück zur Erde. Dort sammeln die Schülerinnen und Schüler die Messgeräte wieder ein, um die Versuche und die gespeicherten Daten auszuwerten. Damit sie die Sonde wieder finden, ist diese zusätzlich mit einem GPS-Gerät ausgestattet. Grob rechnen Schüler und Lehrer damit, dass der Fallschirm im Rhein-Kinzig landet.

    Aktion wird von Wissenschaftlern begleitet

    Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt statt. Auf diese Weise soll in jedem Bundesland ein solcher Ballon in die Lüfte steigen. Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert von diesem Projekt. „Das ist eine coole Weise, um Leuten Naturwissenschaften ein bisschen näher zu bringen, um ihnen zu zeigen, dass sowas auch total interessant sein kann“, erklärt Henriette Pahling, eine der Schülerinnen.

    Und aufregend ist die Aktion auch. Keiner weiß, ob sie glückt, ob die Schülerinnen und Schüler die Sonde wiederfinden werden. Haben sie Pech, könnte der Fallschirm zum Beispiel nicht an Land zur Erde zurückkehren, sondern in einen Stausee fallen. Dann wären die aufgezeichneten Daten und Ergebnisse der Experimente verloren.

    Sendung vom Di., 11.7.2023 14:00 Uhr, Am Nachmittag, SWR4 Rheinland-Pfalz

    Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/schlossgymnasium-laesst-wetterballon-in-mainz-steigen-100.html



  • Erfolge bei Jugend forscht und Schüler experimentieren

    Erfolge bei Jugend forscht und Schüler experimentieren

    Tolle Wettbewerbsbeiträge der Schüler*innen des Schlossgymnasiums beim Regionalwettbewerb
    Jugend forscht / Schüler experimentieren

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    [su_spacer size=“30″]

    [su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]In dieser Wettbewerbsrunde haben sich vier Schüler in der Sparte Jugend forscht Physik am Wettbewerb beteiligt, weitere sechs Schüler*innen haben in der Sparte Schüler experimentieren, die für Schüler*innen bis zum Alter von 13 Jahren vorgesehen ist, Arbeiten eingereicht – alle mit sehr tollen Wettbewerbsbeiträgen, die sich sehen lassen können.

    Hugo aus dem Abiturjahrgang hat mit seinem Thema „Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells“ den hervorragenden 1. Platz im Wettbewerb Jugend forscht Physik erreicht.
    Kaan, Maurice und Felix aus der Jahrgangsstufe 10 haben für ihr Thema „3D-Modelle der Zukunft – Holografische Projektionen“, ebenfalls im Wettbewerb Jugend forscht Physik, einen Sonderpreis erhalten.
    Ingmar, Luis und Lennart aus der 8. Jahrgangsstufe reichten das Thema „Auf dem Weg zum harten Kristall“ im Wettbewerb Schüler experimentieren Chemie ein und wurden mit dem 2. Platz belohnt.
    Sophia aus der 5. Klasse hat für ihre Arbeit „Folienherstellung aus Kartoffelstärke“ in der Sparte Schüler experimentieren Chemie einen Sonderpreis erhalten, ebenso wie Liv und Marie (Jahrgangsstufe 5) für ihren Beitrag „Was kann man mit Zucker machen?“.

    Allen Jungforscher*innen herzlichen Glückwunsch zu den hervorragenden Ergebnissen!

    Einige Jungforscher*innen stellen im Folgenden ihre Ideen und Arbeiten kurz vor:

    [/su_column] [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]

    [su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″],,Ich wollte eine Folie herstellen, weil ich mich immer gefragt habe, wie man Folie produziert. So kam ich auf Stärkefolie und habe diese anhand eines Rezepts weiterentwickelt. Außerdem war es keine Plastikfolie, sondern sie war aus Stärke und Stärke ist umweltfreundlich. Es war interessant zu sehen, was sie so alles aushielt. Als ich dann einen Versuch nach dem anderen durchgeführt habe, war es soweit: Der Wettbewerb stand vor der Tür. Ich war ziemlich aufgeregt, aber ich habe es trotzdem geschafft.“

    Sophia

    [/su_note]
    [su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]

    Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells
    Viele Phänomene in der Physik, etwa elektrischer Strom oder Magnetismus, beruhen auf derBewegung von Elektronen. Daher kann es interessant sein, das Verhalten dieser vorherzusagen.Mit einem geeigneten Modell wie z.B. dem Hubbard-Modell kann diese Bewegung zwar berechnetwerden, eine solche Berechnung braucht aber selbst für einen Computer extrem viel Zeit, sodasssie praktisch nicht durchführbar ist. Daher habe ich einen Algorithmus entwickelt, der die Lösung zu dieser Frage annähert; also keineexakten Ergebnisse liefert, dafür aber relativ schnell.
    Hugo Hager Fernández
    [/su_note][/su_column][/su_row]

    [su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unsere „Jugend forscht“ Erfahrung
    Maurice, Felix und ich, Kaan sind seit der Grundschule an MINT-Fächern interessiert und wollten schon immer mal an Wettbewerben in diesen Fächern teilnehmen. Angetrieben von diesem Interesse stießen wir auf den „Jugend forscht“ Wettbewerb und waren uns sofort sicher, dass das die Möglichkeit war, unsere Kenntnisse und Ideen umzusetzen.
    Unser Projekt befasst sich mit der Illusion räumlich wirkender, zweidimensionaler, holografischer Projektion. Hierbei war es unsere Aufgabe, einen Projektor mit 4 transparenten Projektionsflächen zu bauen, der mit Hilfe eines Programmes Bilder in eine darstellbare Form bringt, um diese dann als ein dreidimensional scheinendes Abbild ausgeben zu können. Die Projektionsflächen sind wie eine verkehrt herum liegende Pyramide angeordnet. Das Programm teilt die verwendete grafische Eingabe in vier punktsymmetrische Abbildungen auf, die anschließend an den Projektionsflächen reflektiert und in der Mitte des pyramidenförmigen Projektors illustriert werden.
    Ziel des Projektes war, die grafischen und digitalen Darstellungsmöglichkeiten zu erweitern und ein alltäglich verwendbares Darstellungsmedium (für Präsentationen zum Beispiel) zu erschaffen. Es sollte leicht zugänglich sein und dennoch die gesamten Vorteile der „klassischen“ Holografie bieten.
    Zusammenfassend war die Jugend forscht Erfahrung sehr schön und wir würden jedem, der an MINT-Fächern interessiert ist, auch dazu raten, am Wettbewerb teilzunehmen. [/su_note]

    Lennart, Ingmar, Luis

    [su_note note_color=“#dee1de“ text_color=“#8b8383″ radius=“4″]Unser Erlebnis Schüler Experimentieren
    Als im Herbst langsam klar wurde, dass es einen zweiten Lockdown geben wird, konnten wir uns kaum vorstellen, dass wir unser Projekt für Jugend forscht – Schüler experimentieren noch fertigstellen und einreichen können. Irgendwie schafften wir es aber tatsächlich, alle Experimente im Rahmen unserer Chemie AG durchzuführen, bevor sich die Schultore wieder schlossen. Die Dokumentation und die Auswertungen ließen sich auch gut zu Hause anfertigen. Etwas aufgeregt waren wir als es dann hieß, unsere fertige Arbeit in einer Zoom-Konferenz einer Jury zu präsentieren. Als die Präsentation startete, war die Aufregung aber schnell verflogen. Die Jury war sehr freundlich, stellte interessierte Fragen und sparte nicht mit Lob. Als wir dann erfuhren, dass wir Zweiter in der Kategorie Chemie waren, waren wir sehr stolz und glücklich.
    [/su_note]

  • AZ | Nachwuchsforscher mit pfiffigen Ideen

    AZ | Nachwuchsforscher mit pfiffigen Ideen

    Samstag, 06.03.2021
    Nachwuchsforscher mit pfiffigen Ideen
    Mehr Teilnehmer bei Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“

    Von Torben Schröder

    RHEINHESSEN. Mobile Telefone, die sich binnen kürzester Zeit durch Laserstrahlung desinfizieren lassen. Laub und Pflaumenkerne, mit denen sich auf ressourcenschonende Weise der Grill anfachen lässt. Ein Analyseprogramm, mit dem nachvollziehbar wird, wohin meine persönlichen Daten vom Smartphone aus wandern – der Regionalentscheid Mainz-Rheinhessen der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ erlebten wieder eine Reihe pfiffiger, nunmehr preisgekrönter Ideen.

    Obwohl keine Präsenzveranstaltung möglich war, machten 110 Zehn- bis 21-Jährige mit. Die Teilnehmerzahl zeige, dass die Schüler „motiviert sind, sich trotz der aktuell sehr schwierigen Schulsituation für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen“, sagt Sina Bohrer, Patenbeauftragte beim Projektpartner Schott AG.

    Die traditionelle Präsentation der Projekte im Rahmen einer Ausstellung sowie die Siegerehrung entfielen diesmal. Stattdessen stellten die Schüler und Studenten ihre Arbeiten mithilfe der Schott AG via Internet vor. Weil der Wettbewerb in einigen Nachbarregionen Corona-bedingt ausfiel, waren diesmal beim hiesigen Entscheid sogar mehr Teilnehmer dabei als sonst. „Lass Zukunft da“, hatten sich die Veranstalter als Jahresmotto ausgedacht. „Ziel ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten entwickeln“, sagte Klaus Frölich. Der Mathe- und Physiklehrer am Alzeyer Elisabeth-Langgässer-Gymnasium leitete den Wettbewerb letztmalig vor seiner Pensionierung.

    Die oben genannten Themen stammen aus den rheinhessischen „Jugend forscht“-Siegerprojekten. Silas Kerz beispielsweise nahm seinen eigenen Umgang mit dem Smartphone zum Ausgangspunkt, um zu schauen, welche Informationen alle beim Messenger-Dienst landeten – viel mehr als gewollt. Mit einem selbst entwickelten Programm kann er nun kontrollieren, welche Daten weitergegeben werden. „Das Beispiel zeigt: Mit kritischer Neugier können Nachwuchsforscher einen praktischen Nutzen schaffen“, loben die Veranstalter.

    Für die Erst- bis Drittplatzierten gab es Geldpreise von 45 bis 75 Euro. Sonderpreise für besonders engagierte Betreuungslehrer sowie die am stärksten vertretene Schule – das Otto-Schott-Gymnasium in Mainz – lobte der Spezialglashersteller zudem aus. Die Regionalsieger machen beim Landeswettbewerb mit. Den Sonderpreis der Mainz-Binger Landrätin Dorothea Schäfer erhielten Kilian Berg (Wackernheim) und Jakob Haas (Mainz), die einen Aufräum-Roboter erfunden haben.

     

    SIEGER AUS RHEINHESSEN

    „Jugend forscht “, Arbeitswelt: Josua Schmitz (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), BaktoEX – mit Laser gegen Keime; Chemie: Pauline Fesser, Helena Dillmann (Maria Ward-Schule Mainz), Ran an den Grill – Raus aus dem Regenwald!; Mathematik/Informatik: Silas Kerz (Gymnasium Nieder-Olm), Discord-Datensatz anfordern, analysieren und auswerten; [su_highlight background=“#48ff05″ color=“#000000″]Physik: Hugo Hager Fernandez (Schlossgymnasium Mainz), Festkörperanalyse mithilfe des Fermi-Hubbard-Modells.[/su_highlight]

    „Schüler experimentieren “, Biologie: Nina Jäger, Clara Köstler (Maria Ward-Schule), Von Bienen und Blüten II; Chemie: Helena Schindler, Hannah Wermter (Maria Ward-Schule), Vom Frittenfett zur Seife; Physik: Sophie Greta Leuninger (Gymnasium Nieder-Olm), Fruchtige Energie – die Obstbatterie als umweltfreundliche Alternative.

    Quelle: Allgemeine Zeitung

  • 19.12.19: Weihnachtsvorlesung der MINT-Fachschaften

    19.12.19: Weihnachtsvorlesung der MINT-Fachschaften

    Am 19.12.17 findet die Weihnachtsvorlesung der Fachschaften Physik und Chemie für die 9. Klassen statt.

    Die erste Weihnachtsvorlesung wurde 1825 von der Royal Institution in London angeboten und richtete sich an jugendliches Publikum. Die Vorlesungen werden dort bis heute angeboten. Seitdem hat diese Tradition viele Nachahmer gefunden, und viele Universitäten bieten spezielle Weihnachtsvorlesungen an. In ihnen tritt die wissenschaftliche Theorie gegenüber einer humoristisch-ironischen Betrachtung des Faches oder der Präsentation effektvoller Experimente in den Hintergrund.

    Auch in diesem Jahr – bereits dem fünften Jahr in Folge – werden am Schlossgymnasium wieder effektvolle Experimente aus dem Bereich der Physik und Chemie präsentiert, die Lust auf eine weitere Beschäftigung mit den Naturwissenschaften wecken sollen.

    Die Vorlesung wird dieses Jahr von Frau Sturn, Herrn Vogl, Herrn Seimetz und Schülern aus dem 13er Chemie-LK sowie der letztjährigen Chemie-AG gestaltet.

  • Hugo Hager Fernández | Teilnahme an der Mainzer Teilchenphysik-Akademie 2019

    Hugo Hager Fernández | Teilnahme an der Mainzer Teilchenphysik-Akademie 2019

    [su_row][su_column size="2/3" center="yes"][pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2019/09/teilchenphysikakademie.pdf%22][/su_column][/su_row]

  • Grüße von der Ski- und  Schneephysik in Alpbach

    Grüße von der Ski- und Schneephysik in Alpbach

    Von dem 26.1 bis zu dem 2.2 machen wir eine Skiexkursion nach Alpbach in Österreich.

    Dort fahren wir viel Ski und bekommen hilfreiche Tipps zur Verbesserung unseres Fahrstil, außerdem erklärt uns Herr Walter vieles über Schnee, Skilifte und das Skigebiet.

    Täglich erstellen wir Schneeprofile, welche wir Abends auswerten. Dort bestimmen wir zum Beispiel die Dichte der einzelnen Schneeschichten, die Größe und Form verschiedener Schneeflocken sowie die Temperatur der einzelnen Schneeschichten.

  • Weihnachtsvorlesung der MINT-Fachschaften jetzt mit Bildern!

    Weihnachtsvorlesung der MINT-Fachschaften
    jetzt mit Bildern!

    Am 18.12.18 fand die Weihnachtsvorlesung der Fachschaften Physik und Chemie für die 9. Klassen statt.

    Die erste Weihnachtsvorlesung wurde 1825 von der Royal Institution in London angeboten und richtete sich an jugendliches Publikum. Die Vorlesungen werden dort bis heute angeboten. Seitdem hat diese Tradition viele Nachahmer gefunden, und viele Universitäten bieten spezielle Weihnachtsvorlesungen an. In ihnen tritt die wissenschaftliche Theorie gegenüber einer humoristisch-ironischen Betrachtung des Faches oder der Präsentation effektvoller Experimente in den Hintergrund.

    Auch in diesem Jahr – bereits dem vierten Jahr in Folge – wurden am Schlossgymnasium wieder effektvolle Experimente aus dem Bereich der Physik und Chemie präsentiert, die Lust auf eine weitere Beschäftigung mit den Naturwissenschaften wecken sollen.

    Die Vorlesung wurde von Frau Sturn, Herrn Seimetz und Herrn Vogl gestaltet. Der Leistungskurs Chemie 13 von Herrn Seimetz hat wesentlich zum Gelingen der Vorlesung beigetragen. Allen Akteuren gilt der Dank der Schulleitung für diese wieder sehr gelungene Vorlesung!

    Die MINT-Fachschaften des Schlossgymnasiums wünschen der Schulgemeinschaft frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.

    [su_column size=“2/3″ center=“yes“][layerslider id=“59″][/su_column]

  • Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    [cs_content][cs_section parallax=“false“ style=“margin: 10px;padding: 45px 0px;“][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“2/3″ style=“padding: 0px;“][cs_text]Am Mittwoch, den18.4.2018 fand ein Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab Heidelberg, Frau Dr. Katrin Platzer, statt. Schülerinnen und Schüler der 8. bis 11. Klassen waren mit ihren Eltern eingeladen, sich über die Möglichkeiten des vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) angebotenen Förderprogramms für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche zu informieren.
    Bis zum 22.4.2018 läuft die Bewerbungsfrist zur Aufnahme in das Förderprogramm für das nächste Schuljahr.

    Der Zeitraum ist dieses Jahr knapp bemessen. Allerdings muss man bis zu diesem Termin noch keinen fertigen Vortrag in der Schublade haben. Und sollte man mit dem spontan gewählten Thema unzufrieden sein, kann man es auf Anfrage auch später noch ändern.

    Bei der Anmeldung kann man sich einen Termin für das Vorstellungsgespräch aus einer Liste auswählen. Die Termine liegen von Mai bis Juni und jede/r Bewerberin/Bewerber wird auch eingeladen.

    Ob man für das Programm ausgewählt wird oder nicht, hängt einzig an diesem Gespräch. Schulnoten oder andere Kriterien zählen nicht. Neugier und Begeisterung für ein beliebiges Thema und die Motivation den Dingen selbst auf den Grund gehen zu wollen, sind das, was die Jury aus den Mentoren/Betreuern (Studenten, Doktoranten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und Lehrer) überzeugt.

    Frau Platzer stelltezunächst das DKFZ als Forschungseinrichtung vor, in das das Life-Science-Lab eingebettet ist. Obwohl die Kernaufgabe des DKFZ Forschung rund um Krebs ist, betonte Frau Platzer, dass niemand in dem Förderprogramm gezwungen ist, sich mit Krebs zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil: Die Themenvielfalt, mit der sich die zur Zeit 25 Schülerarbeitsgruppen beschäftigen, ist beeindruckend. Neben den klassischen Gebieten wie Genetik, Mathematik, Physik oder Informatik beschäftigen sich die Jugendlichen auch mit Fragen aus Wirtschaft, Philosophie, Ethik, Synthetischer Biologie, Geschichte, Robotik, Astrophysik u.v.
    Frau Platzer machte deutlich, dass es so gut wie keine Grenzen bei der persönlichen Themenwahl gibt. Finden sich mindestens drei an einem neuen Thema Interessierte, so sei es ihre Aufgabe, die dazu passenden Wissenschaftler als Mentoren zu gewinnen – und schon ist eine neue Arbeitsgruppe geboren. Bei ihren lebendigen Ausführungen und konkreten Projektbeispielen sprang der Funke über und die Faszination für die Forschung erfasste auch das Publikum.

    Nachfragen aus dem Publikum

    Das Publikum interessierte sich natürlich auch dafür, welchen konkreten Zeitaufwand eine Teilnahme an diesem Förderprogramm mit sich bringt. Frau Platzer führte aus, dass dazu die verpflichtende Teilnahme an mindestens 70% der Gruppentreffen gehört, die ca. einmal im Monat stattfinden. Darüberhinaus wird die Teilnahme an einem Wochenenseminar pro Schuljahr erwartet sowie mindestens der Besuch einer der Ferienakademien während der gesamten Teilnahmedauer am Programm. Die regelmäßige Teilnahme an den Freitagsvorlesungen, die in Heidelberg stattfinden, wird dagegen nicht von Schülerinnen und Schülern erwartet, die in weiterer Entfernung von Heidelberg wohnen.
    Die einzig weitere Verpflichtung besteht in der Anfertigung eines ca. ein- bis eineinhalbseitigen Jahresberichtes, in dem die eigenen Aktivitäten reflektiert werden.

    Interessiert nachgefragt wurde auch nach den Kosten des Förderprogrammes. Die gute Nachricht lautete, dass die Teilnahme nichts kostet, sogar die Wochenenseminare inklusive Unterkunft und Essen frei sind . Einzig für die Ferienakademien wird ein Unkostenbeitrag erhoben, und die Fahrtkosten vom Heimatort nach Heidelberg werden in der Regel selbst übernommen. Frau Platzer betonte jedoch, dass die Teilnahme für niemanden am Geld scheitern sollte. Der Alumni-Verein unterstützt auf Anfrage bedürftige Schülerinnen und Schüler.

    Nachgefragt wurde auch, wie viele Schülerinnen und Schüler denn jedes Schuljahr die Cance hätten, in das Programm aufgenommen zu werden. Frau Platzer versicherte, dass es keine Obergrenzen und auch keine geschlechtsspezifischen Quoten gibt und theoretisch alle oder auch keiner der Berwerber aufgenommen werden könnten. Zur Zeit nehmen 250 Schüler an dem Programm teil. Es zählt alleine die Eignung, die während des Bewerbungsgespräches festgestellt wird. Auch ganz ohne Quote ist im Programm der Anteil an Mädchen und Jungen in etwa ausgeglichen.

    Informationen zum Bewerbunsgverfahren

    Zum Bewerbungsgespräch kann sich jeder Interessierte über die Hompepage des Sciens-Labs anmelden.
    Zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch ist es lediglich notwendig, sich mit einem Thema, das einen besonders interessiert, auseinander zu setzen und es in einem kleinen Vortrag der Auswahlkommission vorzustellen. Auf Nachfrage betonte Frau Platzer ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um ein naturwissenschaftliches Thema handelt muss. Sie erzählte von einem Bewerber, in dessen Vortrag es darum ging, dass „Punk die geilste Art von Musik“ sei. Der Bewerber wurde genommen. Wichtig sei es für die Auswahlkommission, dass die Bewerber sie von ihrer Begeisterung für ihr Thema und ihrer Motivation überzeugen. Man muss also kein „Nerd“ oder „Bücherwurm“ sein, um sich zu bewerben, sondern einfach nur interessiert und neugierig. Auch Schulnoten spielen keine Rolle. Allerdings sollte man in der Schule schon so gut sein, dass man ein bisschen Zeit für das Arbeiten im Life-Science-Lab erübrigen kann und die schulischen Leistungen nicht darunter leiden.
    Der zweite Teil des Bewerbungsgesprächs besteht dann in einem Gespräch, in dem den Bewerberinnen und Bewerbern alle möglichen Fragen gestellt werden, sowohl bezüglich ihres Vortragsthemas, aber auch bezüglich ihrer außerschulischen Interessen und Hobbys. Auch die Frage, warum man sich für das Programm beworben hat, gehört zum Bewerbungsgespräch dazu. Eine andere, im Bewerbungsgespräch häufig gestellte Frage bezieht sich auf eine fiktive Zeitmaschine: Welche Persönlichkeitt aus der Vergangenheit würde man gerne einmal treffen? Warum würde man sie gerne treffen? Welche Fragen würde man ihr gerne stellen? Oder würde man grundsätzlich keine Zeitmaschine nutzen wollen? Falls ja, warum?

    Persönlicher Gewinn aus dem Programm

    Das Programm bietet die unglaubliche Möglichkeit, schon als Schüler bzw. Schülerin mit richtigen Wissenschaftlern in persönlichen Kontakt zu treten und auch mit teuren, modernen Geräten echte wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Es scheint kaum Grenzen des Möglichen zu geben. Und ganz nebenbei erwirbt man auch andere, durchaus nützliche Softskills wie z.B. Verfassen von Bewerbungsschreiben, Leiten von Diskussionsrunden, Erfahrungen im Teamwork und im selbstverantwortlichen Arbeiten.
    Frau Platzer wies auch darauf hin, dass das Schreiben von Empfehlungen und Gutachten z.B. für Stipendien zu ihrer regulären Arbeit gehört. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms können auf ein weltweites Netz von Ehemaligen zurückgreifen, die ihnen die Tür für Praktika oder Forschungsaufenthalte sowohl schon während der Schulferien, als auch auch während ihres späteren Studiums ermöglichen können.
    Dass nicht zuletzt die Stimmung bei den Veranstaltungen des Life-Science-Labs immer gut ist und viele neue Freundschaften geknüpft werden können, glaubte das anwesende Publikum Frau Platzer sofort. Manch einer der Erwachsenen bedauerte wahrscheinlich heimlich, dass die Teilnahme auf Schülerinnen und Schüler beschränkt ist.[/cs_text][/cs_column][cs_column bg_color=“hsla(0, 3%, 68%, 0.25)“ fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/3″ style=“padding: 2px;border-style: solid;border-width: 1px;“][cs_text]Die Leiterin
    des Life-Science Labs

    Life-Science Lab
    Dr. phil.
    Katrin Platzer

     

    studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes Philosophie, Latein und (Alte) Geschichte in Frankfurt und schloss mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in allen drei Fächern und mit dem Magister Artium im Hauptfach Philosophie ab. Sie promovierte in Philosophie mit einer Dissertation über die Symbolsprache, insbes. die Lichtsymbolik bei Nikolaus von Kues, einem Philosophen und Theologen am Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Wiss. Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) und weiteren drei Jahren am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt (TUD) arbeitete sie vier Jahre als Wiss. Referentin an der Forschungsstätte der Evangelischen Kirche in Deutschland (FEST) in Heidelberg, der interdisziplinären Forschungseinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland, und – seit 2002 als hauptamtliche – Studienleiterin an der Evangelischen Akademie der Pfalz in Speyer, eine der insges. 19 evangelischen Akademien in Deutschland. Seit 2003 war sie im Umfang einer halben Personalstelle als Wiss. Mitarbeiterin an das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg abgeordnet. Hier war sie als Stellv. Projektleiterin am Heidelberger Life-Science Lab tätig.
    Seit 2007 leitet sie das Heidelberger Life-Science-Lab als wiss. Abteilungsleiterin.
    Sie nimmt regelmäßige Lehraufträge an der Technischen Universität Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, der Universität Freiburg und der Universität Koblenz-Landau wahr. Neben ihren Interessen an theoretischer und praktischer Philosophie, insbes. (angewandter) Ethik befaßt sie sich v.a. mit den Chancen und Risiken moderner Technologien, insbes. der modernen Biotechnologie und Gentechnik. Sie ist Italienfan und mag automobiles Kulturgut, sprich Oldtimer.

    Dr. Katrin Platzer
    Heidelberger Life-Science Lab
    am Deutschen Krebsforschungszentrum
    Im Neuenheimer Feld 581
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221/42-1401
    Fax: 06221/42-1410
    E-Mail: k.platzer@dkfz-heidelberg.de[/cs_text][/cs_column][/cs_row][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/1″ style=“padding: 0px;“][cs_text]

    Bewerben kann man sich hier:

    [/cs_text][/cs_column][/cs_row][/cs_section][/cs_content]

  • Weihnachtsvorlesung der Physik und Chemie 2017

    Weihnachtsvorlesung der Physik und Chemie 2017

    Im dritten Jahr in Folge boten die Fachschaften Physik und Chemie kurz vor den Weihnachtsferien eine Weihnachtsvorlesung für alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an, ganz in der Tradition vieler Universitäten weltweit.

    Im Rahmen unseres mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts ist diese Veranstaltung ein Baustein, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Ziel der Veranstaltung ist, den Schülerinnen und Schülern eine andere Perspektive auf die Naturwissenschaften zu eröffnen. Dazu präsentieren Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften jedes Jahr Experimente, für die im normalen Unterrichtsalltag wenig Raum besteht. Jedes Experiment wird adventlich bzw. auf den Jahreswechsel vorgreifend anmoderiert und knüpft an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüleran.

    Eindrücke aus der Vorlesung:

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  • Weihnachtsvorlesung am Schlossgymnasium

    Weihnachtsvorlesung am Schlossgymnasium

    [su_row] [su_column size=“2/5″][su_spacer size=“70″][/su_spacer][su_frame align=“left“][su_spacer size=“30″][/su_spacer]In der Tradition der universitären Weihnachtsvorlesungen, die an vielen deutschen Universitäten seit vielen Jahren von naturwissenschaftlichen Fakultäten veranstaltet werden, boten die Fachschaften Chemie und Physik in diesem Jahr zum zweiten Mal in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien eine Weihnachtsvorlesung für alle 9. Klassen an.

    Im Rahmen unseres mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkts ist diese Veranstaltung ein Baustein um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern. Ziel der Veranstaltung ist, den Schülerinnen und Schülern eine andere Perspektive auf die Naturwissenschaften zu eröffnen. Dazu präsentieren Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften jedes Jahr einige ungewöhnliche, zum Teil auch spektakuläre Experimente für die im normalen Unterrichtsalltag wenig Raum besteht.

    In diesem Jahr sahen die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Wirkung von Weihnachtsliedern auf tanzende Sandkörner. Sie erfuhren warum Cola light wirklich leicht ist. Sie blickten auf die kleinen Geheimnisse des Silvesterfeuerwerks und sahen überraschende Farberscheinungen. Es gab wundervolle Experimente mit der Wunderkerze und einige verblüffende Knalleffekte.[/su_frame]
    [/su_column]

    [su_column size=“3/5″][su_box title=“Die Weihnachtsvorlesung aus Sicht einer Schülerin“ style=“soft“ box_color=“#287d56″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]
    WeihnachtsvorlesungDie Präsentation verschiedener Experimente in der Fachschaft Chemie und Physik durch die Lehrer Frau Sturn (Chemie) und Herr Vogel (Physik) hat uns (Klasse 9e) einen Riesenspaß bereitet und viele von uns auf jeden Fall motiviert, in der zehnten Klasse den Leistungskurs Chemie und Physik zu wählen.
    Es war sehr verständlich und gut erklärt, denn neben den coolen Experimenten mit vielen Lichtern und lauten Knalls wurden die Auswertungen noch kurz erklärt. Es wurde allerdings auch immer hinzugefügt, dass es in der Oberstufe in dem jeweiligen Leistungskurs genauer behandelt wird, was uns umso mehr für die Leistungskurse begeistert hat. Ebenfalls wurde uns mit diesen Experimenten gezeigt, wo uns Chemie und Physik im Alltag überall begegnen und uns den Alltag auch erleichtern.
    Wirklich gefallen hat uns auch, dass die Lehrer so in ihrem Element waren und genauso viel Spaß und Begeisterung hatten, wie wir. Auf keinen Fall sollte man sich dieses Spektakel entgehen lassen, denn man hat nicht nur einen Riesenspaß dabei, sondern lernt etwas und wird richtig für die Leistungskurse motiviert.                                                                           Amanda Jung[/su_box][/su_column][/su_row]

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