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Kategorie: Mathematik

  • Schlossschüler erfolgreich beim Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren 2024

    Schlossschüler erfolgreich beim Wettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren 2024

    Beim diesjährigen Jugend forscht Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen gewannen Jan Heißler und Eric Andreas (6e) mit ihrer Arbeit „Singende Vögel“ den 3. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik der Alterssparte Schüler experimentieren. Singende Vögel auch im Winter? Das geht mit dem Calliope, den sie so programmierten, dass er zu zwitschern beginnt, sobald das Licht angeht.

    Papierrecycling aus Altpapier kennt jeder, dass man hierfür auch „Spitzerdreck“, der in der Schule in großen Mengen anfällt, ebenfalls nutzen könnte, erforschte Merry Zhang (7c) und wurde dafür mit dem Sonderpreis Umwelttechnik belohnt. Er nahm ebenfalls in der Alterssparte Schüler experimentieren im Fachgebiet Chemie teil.

    Wir gratulieren herzlich zu diesen Erfolgen und wünschen weiterhin viel Freude beim Forschen!

  • 23.2.2023 | Vortrag von Prof. K.-H. Spindler im Mathe-Leistungskurs MSS 12

    23.2.2023 | Vortrag von Prof. K.-H. Spindler im Mathe-Leistungskurs MSS 12

    Am 23.02.23 hält Professor Karl-Heinz Spindler einen mathematischen
    Vortrag im Mathematik-Leistungskurs 12MA2. In dem interaktiven Vortrag
    berichtet Professor Spindler über überraschende Anwendungen des
    Körperbegriffs. Nach dem Vortrag steht er den Schülerinnen und Schülern
    für Fragen zu einem möglichen Mathematikstudium zur Verfügung.

    Professor Spindler lehrt an der Hochschule Rhein-Main und hat 2022 den ersten Preis des Hessischen Hochschullehrpreises erhalten.

    Bildquelle: https://www.hs-rm.de/de/details/artikel/neue-begegnungen-mit-den-reellen-zahlen

  • 9.3.2023 | ‚Mathematik ohne Grenzen‘ für die 10.+ 11. Jahrgangsstufe

    9.3.2023 | ‚Mathematik ohne Grenzen‘ für die 10.+ 11. Jahrgangsstufe

    Anfang März nehmen die 10. Klassen und die Mathematik-Leistungskurse
    der Jahrgangsstufe 11 am Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ teil.

    Auch in diesem Jahr versuchen sich die Teams des Schlossgymnasiums wie
    auch Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und dreißig weiteren
    Ländern an den zentral in Straßburg entwickelten Aufgaben. Auswertungen
    und Preisvergaben finden dann auf regionaler Ebene statt.

    Bei dem Wettbewerb treten immer ganze Lerngruppen gegeneinander an. Es
    werden so viele Aufgaben gestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler
    einer Klasse Lösungen beisteuern müssen, um so viele Punkte wie möglich
    zu erreichen. Es gibt daher Aufgaben in unterschiedlichen
    Schwierigkeitsgraden, und viel hängt davon ab, wie gut sich die
    Jugendlichen organisieren. Traditionell muss eine Aufgabe in einer
    Fremdsprache bearbeitet werden.

    Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern viel Erfolg, vor allem aber viel Spaß beim Wettbewerb.

  • bis 18.2.: Anmeldung zum Känguru-Wettbewerb

    bis 18.2.: Anmeldung zum Känguru-Wettbewerb

    Nach dem Biber der Informatik der nächste MINT-Wettbewerb mit einem Tier: Wer möchte noch am „Känguru der Mathematik“ teilnehmen?

    Nachdem der eigentlich für die 5. Klassen geplante Wettbewerb leider Pandemie-bedingt nicht stattfinden kann, ermöglicht der Förderverein die Teilnahme aller interessierten 5. Klässler plus weiteren Schülerinnen und Schüler (bis zu 250 insgesamt) am Känguru-Wettbewerb.

    Wer Interesse hat, schaut bitte im Aufgabenmodul in IServ nach der Aufgabe „freiwillige Teilnahme am Känguru-Mathe-Wettbewerb?“, dort sind alle notwendigen Informationen aufgelistet.

    Ende der internen Anmeldung ist am 18.02.2021.

    Vielen Dank an den Förderverein für die tolle Unterstützung!

  • Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab

    [cs_content][cs_section parallax=“false“ style=“margin: 10px;padding: 45px 0px;“][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“2/3″ style=“padding: 0px;“][cs_text]Am Mittwoch, den18.4.2018 fand ein Informationsabend mit der Leiterin des Life-Science Lab Heidelberg, Frau Dr. Katrin Platzer, statt. Schülerinnen und Schüler der 8. bis 11. Klassen waren mit ihren Eltern eingeladen, sich über die Möglichkeiten des vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) angebotenen Förderprogramms für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche zu informieren.
    Bis zum 22.4.2018 läuft die Bewerbungsfrist zur Aufnahme in das Förderprogramm für das nächste Schuljahr.

    Der Zeitraum ist dieses Jahr knapp bemessen. Allerdings muss man bis zu diesem Termin noch keinen fertigen Vortrag in der Schublade haben. Und sollte man mit dem spontan gewählten Thema unzufrieden sein, kann man es auf Anfrage auch später noch ändern.

    Bei der Anmeldung kann man sich einen Termin für das Vorstellungsgespräch aus einer Liste auswählen. Die Termine liegen von Mai bis Juni und jede/r Bewerberin/Bewerber wird auch eingeladen.

    Ob man für das Programm ausgewählt wird oder nicht, hängt einzig an diesem Gespräch. Schulnoten oder andere Kriterien zählen nicht. Neugier und Begeisterung für ein beliebiges Thema und die Motivation den Dingen selbst auf den Grund gehen zu wollen, sind das, was die Jury aus den Mentoren/Betreuern (Studenten, Doktoranten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Professoren und Lehrer) überzeugt.

    Frau Platzer stelltezunächst das DKFZ als Forschungseinrichtung vor, in das das Life-Science-Lab eingebettet ist. Obwohl die Kernaufgabe des DKFZ Forschung rund um Krebs ist, betonte Frau Platzer, dass niemand in dem Förderprogramm gezwungen ist, sich mit Krebs zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil: Die Themenvielfalt, mit der sich die zur Zeit 25 Schülerarbeitsgruppen beschäftigen, ist beeindruckend. Neben den klassischen Gebieten wie Genetik, Mathematik, Physik oder Informatik beschäftigen sich die Jugendlichen auch mit Fragen aus Wirtschaft, Philosophie, Ethik, Synthetischer Biologie, Geschichte, Robotik, Astrophysik u.v.
    Frau Platzer machte deutlich, dass es so gut wie keine Grenzen bei der persönlichen Themenwahl gibt. Finden sich mindestens drei an einem neuen Thema Interessierte, so sei es ihre Aufgabe, die dazu passenden Wissenschaftler als Mentoren zu gewinnen – und schon ist eine neue Arbeitsgruppe geboren. Bei ihren lebendigen Ausführungen und konkreten Projektbeispielen sprang der Funke über und die Faszination für die Forschung erfasste auch das Publikum.

    Nachfragen aus dem Publikum

    Das Publikum interessierte sich natürlich auch dafür, welchen konkreten Zeitaufwand eine Teilnahme an diesem Förderprogramm mit sich bringt. Frau Platzer führte aus, dass dazu die verpflichtende Teilnahme an mindestens 70% der Gruppentreffen gehört, die ca. einmal im Monat stattfinden. Darüberhinaus wird die Teilnahme an einem Wochenenseminar pro Schuljahr erwartet sowie mindestens der Besuch einer der Ferienakademien während der gesamten Teilnahmedauer am Programm. Die regelmäßige Teilnahme an den Freitagsvorlesungen, die in Heidelberg stattfinden, wird dagegen nicht von Schülerinnen und Schülern erwartet, die in weiterer Entfernung von Heidelberg wohnen.
    Die einzig weitere Verpflichtung besteht in der Anfertigung eines ca. ein- bis eineinhalbseitigen Jahresberichtes, in dem die eigenen Aktivitäten reflektiert werden.

    Interessiert nachgefragt wurde auch nach den Kosten des Förderprogrammes. Die gute Nachricht lautete, dass die Teilnahme nichts kostet, sogar die Wochenenseminare inklusive Unterkunft und Essen frei sind . Einzig für die Ferienakademien wird ein Unkostenbeitrag erhoben, und die Fahrtkosten vom Heimatort nach Heidelberg werden in der Regel selbst übernommen. Frau Platzer betonte jedoch, dass die Teilnahme für niemanden am Geld scheitern sollte. Der Alumni-Verein unterstützt auf Anfrage bedürftige Schülerinnen und Schüler.

    Nachgefragt wurde auch, wie viele Schülerinnen und Schüler denn jedes Schuljahr die Cance hätten, in das Programm aufgenommen zu werden. Frau Platzer versicherte, dass es keine Obergrenzen und auch keine geschlechtsspezifischen Quoten gibt und theoretisch alle oder auch keiner der Berwerber aufgenommen werden könnten. Zur Zeit nehmen 250 Schüler an dem Programm teil. Es zählt alleine die Eignung, die während des Bewerbungsgespräches festgestellt wird. Auch ganz ohne Quote ist im Programm der Anteil an Mädchen und Jungen in etwa ausgeglichen.

    Informationen zum Bewerbunsgverfahren

    Zum Bewerbungsgespräch kann sich jeder Interessierte über die Hompepage des Sciens-Labs anmelden.
    Zur Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch ist es lediglich notwendig, sich mit einem Thema, das einen besonders interessiert, auseinander zu setzen und es in einem kleinen Vortrag der Auswahlkommission vorzustellen. Auf Nachfrage betonte Frau Platzer ausdrücklich, dass es sich dabei nicht um ein naturwissenschaftliches Thema handelt muss. Sie erzählte von einem Bewerber, in dessen Vortrag es darum ging, dass „Punk die geilste Art von Musik“ sei. Der Bewerber wurde genommen. Wichtig sei es für die Auswahlkommission, dass die Bewerber sie von ihrer Begeisterung für ihr Thema und ihrer Motivation überzeugen. Man muss also kein „Nerd“ oder „Bücherwurm“ sein, um sich zu bewerben, sondern einfach nur interessiert und neugierig. Auch Schulnoten spielen keine Rolle. Allerdings sollte man in der Schule schon so gut sein, dass man ein bisschen Zeit für das Arbeiten im Life-Science-Lab erübrigen kann und die schulischen Leistungen nicht darunter leiden.
    Der zweite Teil des Bewerbungsgesprächs besteht dann in einem Gespräch, in dem den Bewerberinnen und Bewerbern alle möglichen Fragen gestellt werden, sowohl bezüglich ihres Vortragsthemas, aber auch bezüglich ihrer außerschulischen Interessen und Hobbys. Auch die Frage, warum man sich für das Programm beworben hat, gehört zum Bewerbungsgespräch dazu. Eine andere, im Bewerbungsgespräch häufig gestellte Frage bezieht sich auf eine fiktive Zeitmaschine: Welche Persönlichkeitt aus der Vergangenheit würde man gerne einmal treffen? Warum würde man sie gerne treffen? Welche Fragen würde man ihr gerne stellen? Oder würde man grundsätzlich keine Zeitmaschine nutzen wollen? Falls ja, warum?

    Persönlicher Gewinn aus dem Programm

    Das Programm bietet die unglaubliche Möglichkeit, schon als Schüler bzw. Schülerin mit richtigen Wissenschaftlern in persönlichen Kontakt zu treten und auch mit teuren, modernen Geräten echte wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Es scheint kaum Grenzen des Möglichen zu geben. Und ganz nebenbei erwirbt man auch andere, durchaus nützliche Softskills wie z.B. Verfassen von Bewerbungsschreiben, Leiten von Diskussionsrunden, Erfahrungen im Teamwork und im selbstverantwortlichen Arbeiten.
    Frau Platzer wies auch darauf hin, dass das Schreiben von Empfehlungen und Gutachten z.B. für Stipendien zu ihrer regulären Arbeit gehört. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms können auf ein weltweites Netz von Ehemaligen zurückgreifen, die ihnen die Tür für Praktika oder Forschungsaufenthalte sowohl schon während der Schulferien, als auch auch während ihres späteren Studiums ermöglichen können.
    Dass nicht zuletzt die Stimmung bei den Veranstaltungen des Life-Science-Labs immer gut ist und viele neue Freundschaften geknüpft werden können, glaubte das anwesende Publikum Frau Platzer sofort. Manch einer der Erwachsenen bedauerte wahrscheinlich heimlich, dass die Teilnahme auf Schülerinnen und Schüler beschränkt ist.[/cs_text][/cs_column][cs_column bg_color=“hsla(0, 3%, 68%, 0.25)“ fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/3″ style=“padding: 2px;border-style: solid;border-width: 1px;“][cs_text]Die Leiterin
    des Life-Science Labs

    Life-Science Lab
    Dr. phil.
    Katrin Platzer

     

    studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes Philosophie, Latein und (Alte) Geschichte in Frankfurt und schloss mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in allen drei Fächern und mit dem Magister Artium im Hauptfach Philosophie ab. Sie promovierte in Philosophie mit einer Dissertation über die Symbolsprache, insbes. die Lichtsymbolik bei Nikolaus von Kues, einem Philosophen und Theologen am Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit. Nach einer fünfjährigen Tätigkeit als Wiss. Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Technikforschung (ZIT) und weiteren drei Jahren am Institut für Theologie und Sozialethik der Technischen Universität Darmstadt (TUD) arbeitete sie vier Jahre als Wiss. Referentin an der Forschungsstätte der Evangelischen Kirche in Deutschland (FEST) in Heidelberg, der interdisziplinären Forschungseinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland, und – seit 2002 als hauptamtliche – Studienleiterin an der Evangelischen Akademie der Pfalz in Speyer, eine der insges. 19 evangelischen Akademien in Deutschland. Seit 2003 war sie im Umfang einer halben Personalstelle als Wiss. Mitarbeiterin an das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg abgeordnet. Hier war sie als Stellv. Projektleiterin am Heidelberger Life-Science Lab tätig.
    Seit 2007 leitet sie das Heidelberger Life-Science-Lab als wiss. Abteilungsleiterin.
    Sie nimmt regelmäßige Lehraufträge an der Technischen Universität Darmstadt, der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, der Universität Freiburg und der Universität Koblenz-Landau wahr. Neben ihren Interessen an theoretischer und praktischer Philosophie, insbes. (angewandter) Ethik befaßt sie sich v.a. mit den Chancen und Risiken moderner Technologien, insbes. der modernen Biotechnologie und Gentechnik. Sie ist Italienfan und mag automobiles Kulturgut, sprich Oldtimer.

    Dr. Katrin Platzer
    Heidelberger Life-Science Lab
    am Deutschen Krebsforschungszentrum
    Im Neuenheimer Feld 581
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221/42-1401
    Fax: 06221/42-1410
    E-Mail: k.platzer@dkfz-heidelberg.de[/cs_text][/cs_column][/cs_row][cs_row inner_container=“false“ marginless_columns=“false“ style=“margin: 0px auto;padding: 0px;“][cs_column fade=“false“ fade_animation=“in“ fade_animation_offset=“45px“ fade_duration=“750″ type=“1/1″ style=“padding: 0px;“][cs_text]

    Bewerben kann man sich hier:

    [/cs_text][/cs_column][/cs_row][/cs_section][/cs_content]

  • Rechnen einst – Exkursion des Kurses 11ma5 ins Arithmeum

    Rechnen einst – Exkursion des Kurses 11ma5 ins Arithmeum

    Was hat die Redewendung „jemanden über den Tisch ziehen“ mit Mathematik zu tun, und woher kommt das Verb „kalkulieren“? Dies und mehr lernten die Schülerinnen und Schüler des Mathematik-Grundkurses 11ma5, unterrichtet von Herrn Frank, bei ihrer Exkursion ins Arithmeum in Bonn.

    Während der einstündigen Führung wurde ein Bogen geschlagen von den Kieselsteinen (lat. calculi), mit denen man von 8000 v. Chr. ab rechnete, über erste Prototypen mechanischer Rechenmaschinen, ihre kommerziell vermarkteten Nachfolger, bis hin zu den ersten elektronischen Rechenmaschinen.

    Bis ins 16. Jahrhundert wurde mit Rechensteinen und Rechenpfennigen gerechnet, die auf Linien im Sand oder auf Rechentische gelegt wurden – daher der Ausdruck „über den Tisch ziehen“. Das „Rechnen auf Linien“ wurde vom  „Rechnen auf der Feder“ in Europa erst mit dem Übergang von römischen zu arabischen Ziffern abgelöst, die erst abstraktes Rechnen mit Zeichen ermöglichten. Schon bald wurden die ersten mechanischen Rechenhilfen entwickelt, u.a. die im Foto zum Beitrag gezeigte Rechenmaschine von Schickhard (1623). Den frühen Rechenmaschinen war gemein, dass ihr Entwurf gedankliche Meisterleistungen beinhaltete, sie feinmechanisch aber oft unzureichend waren und ihren Dienst versagten. So fanden sie eher reich verziert Eingang in die Kuriositätenkabinette der Fürstenhöfe als in Büros und Kontore. Zu einer flächendeckenden Verbreitung im Handel und in der Verwaltung kam es erst ab 1880, als die Maschinen ausgereift waren und in Serienfertigung hergestellt wurden, auch wenn sie immer noch fast unerschwinglich waren. Mit dem Aufkommen elektronischer Rechner ab 1960 und deren immer billigeren Produktion war der Niedergang der mechanischen Maschinen besiegelt. Sie waren bis Ende der 1970er Jahre vollständig abgelöst.

    Die Schülerinnen und Schüler hatten nach der Führung noch die Gelegenheit, sowohl Demonstrationsgeräte als auch echte alte Maschinen auszuprobieren.

     

  • Freude an Mathe und Informatik – Schüler des Schlossgymnasiums gewinnen Preise und erzielen hohe Platzierungen

    Freude an Mathe und Informatik – Schüler des Schlossgymnasiums gewinnen Preise und erzielen hohe Platzierungen

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“]Ausgelassene Stimmung bei den Schülern: Die Preisträger mit Schulleiterin Karin Ding (hinten li.), Mathematiklehrer Marc Saul (hinten re.) und Informatiklehrer Tobias Walter (3.v.r.)
    Foto: hbz/Michael Bahr
    [/su_column]

    AZ Mainz, den 25.08.2017

    Den Schülern die Begeisterung an der Informatik vermitteln und die Angst vor der Mathematik nehmen – dies sind die Ziele des Pangea-Mathematikwettbewerbs und des Jugendwettbewerbs Informatik. Einige Schüler des Mainzer Gymnasiums am Kurfürstlichen Schloss haben erfolgreich teilgenommen und wurden mit einer Preisverleihung belohnt.
    Der Pangea-Wettbewerb für Mathematik soll den Schülern mit geschickt gestellten Knobelaufgaben Freude an Mathe vermitteln. „Der Wettbewerb hat im Februar, also schon letztes Schuljahr, begonnen“, erzählt Marc Saul, zuständiger Mathelehrer am Schlossgymnasium. Alle Klassenstufen von Klasse fünf bis zehn hätten an der Vorrunde teilgenommen, 16 Schüler seien in die Zwischenrunde gekommen und zwei sogar in die Finalrunde. Lukas Rizzi aus der damaligen achten Klasse erreichte landesweit den dritten Platz, bundesweit Platz 40. Stefan Merkel, ebenfalls ein ehemaliger Achtklässler, sicherte sich unter den etwa 140 000 Teilnehmern sogar bundesweit einen hervorragenden dritten Platz.

    Der Jugendwettbewerb Informatik richtet sich hauptsächlich an interessierte Schüler, die bis dahin wenig Erfahrung im Programmieren haben. Dieses Jahr zum ersten Mal stattfindend, möchte der Wettbewerb vor allem auch Mädchen dazu ermuntern, sich mehr mit der Informatik auseinanderzusetzen. Insgesamt haben im Schlossgymnasium 284 Schüler der Jahrgangsstufe fünf bis zehn teilgenommen, davon 37 Prozent Mädchen. Für die zweite Runde des Wettbewerbs haben sich insgesamt 84 Schüler qualifiziert.

    Einen ersten Preis in der ersten Runde bekamen Melissa Danhamer, Stefan Merkel, Jonas Keller und Omar Negin, acht weitere Schüler erreichten einen zweiten Preis. Auch dieser Wettbewerb hatte schon letztes Schuljahr im Mai begonnen. „Die Schüler haben mit großer Motivation und sehr konzentriert gearbeitet“, erzählt Tobias Walter, Lehrer für Informatik am Schlossgymnasium. Zusammen mit Katharina Gwinner, Fachsprecherin der Informatik, und Referendarin Christina Griebel hat er die Teilnahme am Wettbewerb organisiert.

    von Marie Böhlke

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/freude-an-mathe-und-informatik-schueler-des-mainzer-schlossgymnasiums-gewinnen-preise-bei-wettbewerben_18132295.htm

  • Sehr erfolgreiche Teilnahme des Schlossgymnasiums am Informatik-Biber

    Sehr erfolgreiche Teilnahme des Schlossgymnasiums am Informatik-Biber

    Vier Schülerinnen und Schüler erreichten volle Punktzahl und belegten einen ersten Platz

    Für den größten europäischen Informatik-Wettbewerb, den Informatik-Biber, an dem bundesweit 2016 insgesamt 290.808 Jugendliche aus 1750 Schulen teilgenommen haben, wurden am 12. Januar in der Aula des Schlossgymnasiums die Urkunden durch die Schulleiterin Karin Ding vergeben.
    Insgesamt haben sich 938 Schülerinnen und Schüler unserer Schule – das sind 83,4 % – an dem Wettbewerb beteiligt und belegten damit bundesweit einen 9. Platz aller teilnehmenden Schulen in Deutschland. Die Fachschaft Informatik kann sich über einen Geldpreis von 300 Euro freuen, die in die informatische Bildung am Schlossgymnasium investiert werden wird.

    Melissa aus der 6. Klasse, Stefan aus der 8. Klasse sowie Christina und Milena aus der Jahrgangsstufe 13 , erreichten mit voller Punktzahl im bundesweiten Vergleich einen 1. Platz.
    Maximilian, Silas, Benny, Niklas, Lilith und Amanda aus der Jahrgangsstufe 6 freuten sich ebenso darüber, dass sie unter den Top 2% aller Teilnehmenden gelandet (damit ebenfalls 1. Platz) wie Lukas und Alexander aus der Jahrgangsstufe 8 sowie Hugo, Thi Thi, Sebastain und Sven aus der Jahrgangsstufe 9.
    39 Schülerinnen und Schüler belegten in unterschiedlichen Altersgruppen einen 2. Platz und können sich bundesweit zu den Top 10% zählen. 131 Jugendliche aus verschiedenen Jahrgangsstufen belegten einen 3. Platz.
    Dazu gratulierten Frau Ding und die übrigen Mitglieder der Fachschaft Informatik Katharina Gwinner, Tobias Walter und Guido Niendorf, gibt dieses herausragende Ergebnis doch Zeugnis von der guten Arbeit im Bereich der mathematischen und informatischen Bildung am Schlossgymnasium.


    Die Aufgaben des Wettbewerbs wurden für weiterführende Schule in vier verschiedenen Altersgruppen gestellt: Klassen 5/6, 7/8, 9/10 und 11 bis 13, wobei jeweils innerhalb von 40 Minuten 15 Aufgaben zu lösen waren. Dabei stiegen Komplexität und Anforderungsniveau von Altersstufe zu Altersstufe immer mehr an.
    Von der Sicherheit von Emails über die Aufstellung einer Fußballmannschaft bis hin zur kreativen Schnürung eines Turnschuhs gab es realitätsnahe Aufgaben aus verschiedensten Lebensbereichen der Schülerinnen und Schüler. Sie erforderten keine speziellen Vorkenntnisse, aber logisches Denken, also „ Köpfchen“.

    Mit solch anregenden Problemen gelingt es den Organisatoren des Biber-Wettbewerbs (u.a. Gesellschaft für Informatik, Frauenhofer-Institut, Bundesministerium für Bildung und Forschung) immer wieder, die Neugier und das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler für Fragestellungen der Informatik zu wecken. Die jährlich steigenden Teilnehmerzahlen zeugen von dem Erfolg dieses Anliegens. Über die Bandbreite der Aufgaben informiert der nachfolgende Link.

    Am Schlossgymnasium lagen Organisation und Durchführung des Wettbewerbes in den Händen von Tobias Walter, der dabei von allen Mathematiklehrkräften unterstützt wurde. Ihm gilt der besondere Dank der ganzen Schulgemeinschaft.

  • Wie breit ist der Rhein?-Die 10b misst nach

    Wie breit ist der Rhein?-Die 10b misst nach

    Geometrie im ursprünglichen Sinne bedeutet die Vermessung der Erde. Dies nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b am 09.12.16 ernst. Ausgerüstet mit Messlatten, großen Tafelgeodreiecken und Maßbändern zogen sie los, um die Höhe des Kurfürstlichen Schlosses, die des Raimunditors und als kniffligste Aufgabe die Breite des Rheins zu bestimmen. Durch Anwenden der Strahlensätze ist dies möglich, ohne nasse Füße zu bekommen, oder den Weg nach Kastel antreten zu müssen.

    Während der zweistündigen Vermessungsübung mussten die Schülerinnen und Schüler praktische Probleme überwinden, die sich bei bloßer Betrachtung der mathematischen Inhalte im Lehrbuch nicht ergeben hätten. Zusätzlich hilft die praktische Auseinandersetzung mit den Inhalten, diese zu verinnerlichen.

    Im Rahmen der Nachbereitung des Vermessungsnachmittags müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse nicht nur sorgfältig ausarbeiten und darstellen, sondern die zu bestimmenden Streckenlängen auch recherchieren. So können sie sie mit den eigenen Messergebnissen vergleichen und die Güte der Messung beurteilen.

    Tjeerd Frank