Die Exkursion fand am 05.07.2023 statt und hatte das Ziel, die Ökosysteme des Mainzer Sands und des Lennebergwaldes zu analysieren. Wir trafen uns dazu um 8 Uhr am Mainzer Sand, um mit der Analyse der Ökosysteme zu beginnen.
Am Mainzer Sand nahmen wir eine Stichprobe von einer Fläche von 4 mal 1 Meter, um die dortigen Pflanzen zu untersuchen. Wir haben die auf dieser Fläche vorkommenden Pflanzenarten notiert. Während der Untersuchung beantworteten wir zahlreiche Fragen, wie sich diese Arten an das Ökosystem anpassen und welche ökologischen Zusammenhänge bestehen.
Nach der Untersuchung der Pflanzen widmeten wir uns der Analyse der Tierwelt im Mainzer Sand. Wir beobachteten verschiedene Tierarten und dokumentierten ihre Eigenschaften, Verhaltensweisen und ihre Rolle im Ökosystem.
Am Lennebergwald wiederholten wir den Prozess der Pflanzen- und Tieranalyse, um die Unterschiede und Ähnlichkeiten zum Mainzer Sand festzuhalten.
Nach Beendigung der Freilanduntersuchungen trafen wir uns in der Schule, um die Böden der beiden Ökosysteme zu analysieren. Dabei führten wir verschiedene Tests durch, um Informationen über den pH-Wert, den Nitratgehalt und die Bodenart mit dem Humusgehalt zu erhalten. Diese Informationen sind wichtig, um das ökologische Gleichgewicht und die Nährstoffversorgung in den Ökosystemen zu verstehen.
Zum zweiten Mal in diesem Schuljahr hieß es vom 05. bis 25. Juni 2023 „Das Schloss radelt!“ und wir beteiligten uns mit großer Motivation an der Aktion Stadtradeln, die gekoppelt ist mit dem Schulradeln. Angetreten als Titelverteidiger in der Stadt Mainz bei der Gesamtstrecke und bei der Teamgröße konnten wir uns in beiden Kategorien nochmals steigern: 556 Radelnde vom Schloss trugen 43.743 km ein. Eine herausragende Teamleistung! Vielen Dank an alle Beteiligten!
Durch die Teilnahme am Stadtradeln wollen wir als Schule umweltfreundliche Mobilität stärker sichtbar machen und gleichzeitig den positiven Effekt auf die eigene Gesundheit betonen. Unser Engagement sehen wir daher im Sinne der Nachhaltigkeit bei den Zielen 3, „Gesundheit und Wohlergehen“, und 13, „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Gleichzeitig hoffen wir, zum Ziel 11, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ auf diese Art und Weise beitragen zu können.
Im Gegensatz zur letzten Ausgabe des Stadtradelns hatten wir dieses Mal einen Jahrgang weniger. Dazu kam, dass die erste Woche innerhalb der Pfingstferien lag. Dennoch gelang es uns mit 43.743 km in der Kategorie der geradelten Kilometer am Ende ungefährdet vor dem Team der Landeshauptstadt Mainz (Stadtverwaltung) und der Polizei Mainz den größten Beitrag zu liefern. Lange Zeit war dies allerdings ein spannender Vierkampf zusammen mit dem Team der Schott AG, geprägt von vielen Führungswechseln. Die Strecke von 43.743 km entspricht ziemlich genau acht Mal der Strecke vom Nordkap bis Gibralter, wir sind also virtuell gemeinsam vier Mal vom südlichsten bis zum nördlichsten Punkt Europas und zurück gefahren. Gleichzeitig haben wir den bisherigen Spitzenwert aus 2020 nur ganz knapp um 1.937 km verpasst.
Bei der Teamgröße lagen wir früh vorne und konnten den Abstand kontinuierlich ausbauen. Mit am Ende 556 aktiv Radelnden haben wir mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als die Teams auf Platz 2 bis 4 zusammen, wo die Teams der Stadtverwaltung, des Frauenlobgymnasiums und der Schott AG sich einreihten. Unsere bislang höchste Teilnehmerzahl beim Stadt- und Schulradeln ist insbesondere das Verdienst von Herrn Seimetz, der unermüdlich alle Klassen und Kurse persönlich besuchte und auf diese Art und Weise Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Strecken eingesammelt hat. Gleichzeitig haben auch viele die Abgabe über das Aufgabenmodul unserer Plattform IServ genutzt, was sich seit dem Fernunterricht etabliert hat. Auch konnten wir einige Eltern mehr als in den vergangenen Jahren für unser Team aktivieren. Bei der letzten Ausgabe des Stadtradelns hatten wir für uns überraschend eine Fahrradreparaturstation gewonnen, diese wurde im Laufe des aktuellen Stadtradelns im Hof installiert und eingeweiht. Dies hat sicher auch noch einen Schub bei der Teilnehmerzahl gebracht. Nochmals herzlichen Dank dafür an die Stadt Mainz und den Sponsor Novo Nordisk.
Da wir in der Gesamtwertung der Stadt Mainz die größte Gesamtstrecke beigetragen haben, ist dies natürlich auch für die Kategorie Schulradeln innerhalb der Stadt Mainz gültig. Hier stehen wir bei der Gesamtstrecke gemeinsam mit dem Frauenlob-Gymnasium und der Maria-Ward-Schule auf dem Podest. Ebenso bilden unsere drei Schulen genauso das Podest bei der Anzahl aktiv Radelnden im Bereich Schulradeln in der Stadt Mainz.
Der Wettbewerb Schulraden in Rheinland-Pfalz endet erst im Oktober und es gibt noch einige Städte und Gemeinden, die nach den Sommerferien in die Pedale treten werden. Aktueller Stand (09.07.2023) ist, dass wir mit unserer Gesamtstrecke im Moment die größte Strecke in diesem Wettbewerb beitragen (vor dem Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserslautern) und bei der Teamgröße aktuell das größte Team vor der IGS an den Rheinauen in Oppenheim stellen. Dies ist aber eine Momentaufnahme und es bleibt abzuwarten, ob Schulen z.B. aus Ludwigshafen oder Neustadt an der Weinstraße, uns noch ablösen.
Alle Teams zusammen in der Stadt Mainz bestehen aus 3.042 aktive Radelnde, die insgesamt 543.924 km zusammengetragen haben. Damit hat das Schlossgymnasium mehr als 18% der Teilnehmenden in der Stadt Mainz gestellt und wir haben 8% der Gesamtstrecke beigetragen.
Betrachtet man die Entwicklung seit 2016, so haben wir insgesamt 194.300 km erradelt. Auf dem Weg von der Erde zum Mond hätten wir damit die Hälfte des Weges geschafft.
Wir freuen uns auf die Teilnahme in 2024!
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[su_note note_color=“#c0ed55″ radius=“4″]Transparenzhinweis vom 22.07.2023:
Die auf dieser Seite verfügbaren Screenshots und die darauf basierende Auswertung wurden am 06.07.2023
erstellt und damit deutlich nach dem offiziellen Ende der Nachtragsfrist am 01.07.2023 für das Stadtradeln in Mainz.
Danach wurde die Statistik jedoch trotzdem nochmal geändert mit dem Ergebnis, dass der Account „Landeshauptstadt Mainz“ inzwischen 236 aktiv Radelnde aufweist mit einer Gesamtstrecke von 53.766 km und somit plötzlich eine um rund 10.000 km längere Strecke hat als wir.
Alle anderen Angaben der Top 10 sind unverändert zu unseren Screenshots.[/su_note]
Am vergangenen Mittwoch hat die Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr der Landeshauptstadt Mainz, Janina Steinkrüger, eine Fahrradreparaturstation in unserem Hof 1 offiziell eingeweiht. Eine solche Station bekommen dank der Zusammenarbeit der Stadt Mainz mit dem Sponsor „novo Nordisk“ die drei Schulen mit den größten Teams. Diese Wertung hatten wir im vergangenen Jahr mit 425 Teilnehmenden in Mainz mit deutlichen Abstand gewonnen. Beim Schulradeln in Rheinland-Pfalz reichte die Zahl der Teilnehmenden zu Platz 2: Die Urkunde hat uns Frau Steinkrüger während der Einweihung in Vertretung der Klimaschutzministerin des Landes, Frau Eder, überreicht und uns zu dieser Leistung ebenfalls beglückwünscht.
[su_note note_color=“#c0ed55″ radius=“4″]Die Reparaturstation umfasst die wichtigsten Werkzeuge für kleinere Reparaturen. Außerdem werden wir durch das FahrRad-Büro der Stadt Mainz noch mit einer kleinen Grundausstattung wichtiger Verbrauchsmaterialien versorgt. Im kommenden Schuljahr wird es voraussichtlich im Rahmen der GTS eine Fahrradreparatur-AG geben, die mit Unterstützung der Stadt Mainz in die Nutzung der Station bei kleineren Reparaturen und der Pflege von Rädern einführt.Die Station kann aber natürlich ab sofort von allen bei Bedarf genutzt werden – wichtig ist natürlich ein pfleglicher Umgang, damit wir lange profitieren können, wenn wir sie benötigen. Das wichtigste Utensil, die Luftpumpe, wurde direkt getestet und für gut befunden: Man kann alle Fahrrad-üblichen Ventile mit der Pumpe nutzen. [/su_note]
Das Programm der Einweihungsfeier wurde durch die Präsentationen einiger unserer vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit bereichert und abgerundet: So präsentierten Mitglieder der AG ‚Zukunft gestalten‘ einige Aktionen und die Projektgruppe ‚Schule als Staat‘ stellte ihre intensiven Bemühungen zur Förderung der Nachhaltigkeit während der letzten SaS-Ausgabe z. B. durch ein ausgeklügeltes Steuersystem vor. Obwohl bei weitem nicht alle Aktionen der Schule zur Nachhaltigkeit erwähnt wurden, war dies eine beeindruckende Sammlung von gelungenen und positiven Projekten. In diesem Jahr stehen wir jetzt am Ende von Woche zwei und zu Beginn der letzten Woche des Stadtradelns 2023 in einem engen Konkurrenzstreit um die Plätze 1 bis 3 bei der Gesamtstrecke mit der Stadtverwaltung und der Polizei Mainz, bei der Teilnehmerzahl haben wir 342 erreicht.Daher der Aufruf: Letztes Jahr wurde unser Engagement unerwartet mit der nun eingeweihten Fahrradreparaturstation belohnt. Wenn wir wieder ganz weit oben abschneiden wollen, so benötigen wir in der letzten Woche noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Fragt Eltern, ob Sie für uns radeln. Wenn jemand aus der Schulgemeinschaft noch nicht geradelt ist: Jede kleine Strecke hilft uns, jede weitere Teilnehmerin und jeder weitere Teilnehmer erhöht die Chancen, dass wir wieder sehr weit oben landen, auch beim Schulradeln in Rheinland-Pfalz.
Das Stadtradeln 2023 findet in Mainz vom 05. bis 25. Juni statt. Eine Woche liegt in den Pfingstferien, es ist aber egal, wo man Fahrrad fährt: Eine Strecke in den Ferien in den Niederlanden zählt ganz genauso wie eine Strecke in Frankreich oder in Mainz – man muss sie nur wirklich per Fahrrad zurücklegen! Ob die Fahrt zur Schule geht oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle.
Startberechtigt sind alle Lehrerinnen und Lehrer, alle Bediensteten der Schule und alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern. Letztes Jahr haben wir in Mainz das größte Team gestellt, daher freuen wir uns über jede Teilnahme in unserem Team!
Falls ein Schüler oder eine Schülerin sich nicht bei stadtradeln.de anmelden will oder darf: Es wird wieder eine Möglichkeit geben, seine Strecke(n) in einer IServ-Aufgabe einzutragen. Hier können auch Strecken von Eltern ergänzt werden. Hauptsache, die Angaben sind ehrlich und die Strecke(n) wurden wirklich per Fahrrad zurückgelegt!
Wir freuen uns, radel mit uns!
Rückfragen gerne per IServ-E-Mail an Tobias Walter.
Weitere Informationen zu „The Blue Mind“ finden Sie [su_button url=“https://globaleslernen.elan-rlp.de/anbieter/the-blue-mind-e-v/“ target=“blank“ background=“#0b5da5″ color=“#fff“ size=“6″ icon=“icon: shaarli“ icon_color=“#fff“]hier[/su_button]
Am 7. März 2023 führten die beiden Biologie-Leistungskurse eine Baumpflanzaktion im Ober Olmer Wald auf dem Lerchenberg durch.
Trotz Kälte und einiger Hindernisse wie Äste und Baumstämme auf den Pflanzflächen war die Stimmung unter den Schülerinnen und Schülern von Freude, Interesse, Hoffnung, Stolz und Spaß geprägt. Zu Beginn wurden kleine Gruppen gebildet, die gemeinsam 16-25 Bäume pflanzten. Jeder Gruppe wurde eine Expertin/ein Experte zugeordnet, die/der sie darin belehrte, worauf beim Pflanzen zu achten ist und den Sinn einer Unterpflanzung in einem bestehenden Wald erklärte.
Die Experten waren durchweg hilfsbereit und nett, und erklärten jeden einzelnen Schritt. Dank ihrer Anleitung gelang es uns, die schwierigen Bedingungen erfolgreich zu meistern.
Es ist offensichtlich, dass Bäume eine immense Bedeutung für die Umwelt und das Klima haben, wie uns sowohl schon im Unterricht als auch bei der Baumpflanzaktion im Ober Olmer Wald wieder bewusst wurde. Bäume spielen eine wichtige Rolle im regionalen Klima, indem sie das Wasser verdunsten und den Waldboden vor Austrocknung schützen. Durch die Bindung von Kohlendioxid und die Umwandlung in Biomasse und Sauerstoff reduzieren sie den CO₂-Ausstoß und sind somit unverzichtbar für den Klimaschutz.
Zudem tragen Bäume zur Anreicherung von Humus im Boden bei, was wiederum den Wasserrückhalt in der Landschaft erhöht. Bäume dienen nicht nur als Lebensraum und Nahrungsspender für Tiere und Pflanzen, sondern auch als Erholungsraum für den Menschen. Angesichts all dieser positiven Eigenschaften von Bäumen sollte die Frage selbsterklärend sein, ob Baumpflanzungen sinnvoll sind, oder?
Wir erhoffen uns natürlich, durch unsere Arbeit einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausgeübt zu haben. Auch die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Erholungsmöglichkeiten für die Menschen profitieren von der Baumpflanzaktion.Es ist großartig zu sehen, wie wir uns als Schüler des Schlossgymnasiums für die Umwelt einsetzen und tatsächlich handeln können, um den Klimawandel und die Verluste der Biodiversität zu bekämpfen. Das Pflanzen von Bäumen und die Pflege von Biotopen sind kleine Schritte, aber sie haben eine große Wirkung. Denn wenn wir alle kleine Schritte machen, können wir gemeinsam Großes erreichen.Und wer weiß, vielleicht haben wir teilweise auch dank unserer Schülerinnen und Schüler eines Tages einen wunderschönen Wald, der unsere Stadt umgibt und andere davon überzeugt, auch was für die Umwelt zu tun – eine grüne Lunge, die nicht nur für uns, sondern auch für zukünftige Generationen von unschätzbarem Wert sein wird.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b, machten am 1. März 2023 einen spannenden Schulausflug ins NatLab Mainz. Dort führten wir im Rahmen eines Schulklassenprojekts verschiedene Experimente zum Thema Klima im Wandel in mehreren Kleingruppen durch und werteten diese dann in chemischem Kontext aus.
Den Einstieg bildete der Kohlenstoffkreislauf, den wir zuerst besprachen. Wir lernten, was CO2-Quellen und -Senken sind und wie wichtig es gewesen wäre, den Kohlenstoffkreislauf im Gleichgewicht zu halten. Das erste Experiment beschäftigte sich mit der Modellierung des Treibhauseffekts mit Hilfe einer Infrarotlampe, die die zurückgestrahlte Wärme von der Erde darstellen sollte. Wir sprachen auch über Treibhausgase und ihre Eigenschaften sowie verschiedene Sektoren von Kohlenstoffdioxidquellen. In einem weiteren Experiment stellten wir uns die Frage, woher Kohlenstoffdioxid eigentlich kommt und wie das Gas entsteht. Hierzu beobachteten wir als Beispiel die Verbrennung von Heptan mit einer Kalkwasserprobe und untersuchten die Reaktion näher. Danach brachten wir ein Wasserstoffauto zum Fahren und diskutierten die Vor- und Nachteile dieses Autos als Alternative zu Verbrennungsmotoren. Weiterführend lernten wir, inwiefern auch das Meer ein wichtiger Kohlenstoffdioxidspeicher ist und warum der anthropogene Treibhauseffekt dazu führte, dass das Meer schließlich zur CO2-Quelle wurde. Zuletzt diskutierten wir darüber, was wir selbst gegen den Klimawandel tun können. Der Besuch im NatLab bot uns eine tolle Gelegenheit, unser Wissen zu erweitern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Durch die Verbindung von theoretischem Unterricht und praktischer Anwendung konnten wir unser Verständnis im Bezug auf den Klimawandel vertiefen. Der Vormittag zeigte uns außerdem, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Klimawandel auseinanderzusetzen. Wir lernten nicht nur viel, sondern sahen auch, wie wir selbst aktiv werden können, um den Klimawandel zu bekämpfen.
Projekte wie dieses können wir sehr empfehlen, da vor allem dieses mit dem Thema Klima im Wandel Schüler und Schülerinnen motiviert, das erfahrene Wissen in die Praxis umzusetzen und dazu beizutragen, dass unsere Welt auch für zukünftige Generationen lebenswert bleibt. Wir danken dem NatLab Mainz und unserer Lehrerin Frau Lourhnimi für diese Erfahrung!
Um 8:45 am 30.1. treffen sich die engagierten und höchst motivierten Biologinnen und Biologen der Stufe 12 am Mainzer Sand.
Mit dem Ziel, einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten, schnappen sich die ersten Gruppen ihr Werkzeug und damit gerüstet marschieren sie über das Feld zu ihren designierten Positionen.
Der Weg allein ließ manche aufgrund der Kälte an ihren Fähigkeiten zweifeln. Doch als der erste Spaten am Boden angesetzt, die erste Pflanze entfernt, der erste Erfolg gefeiert und gelobt wurde, kehrte die Wärme zurück.
Unsere Aufgabe war es nämlich, die Pflanzen, die um die Kiefern wachsen und mit ihnen um die lebensnotwendigen Ressourcen konkurrieren, zu beseitigen. Und diese Aufgabe haben wir unermüdlich erfüllt, ab und zu eine Pause, ab und zu eine Herausforderung, aber mit der Zeit lief es immer geschmeidiger. Eine nach der anderen haben wir die Pflanzen auf die Planen geworfen und sind so weiter von Baum zu Baum gezogen.
Auf diesem Weg war etwas besonders auffällig: der Eselsmist, den man hin und wieder entdeckt hat. Gegen Ende unseres bemühten Schaffens wurde uns von Hans Jürgen Dechent, dem amtlichen Biotoppfleger, die Rolle der Esel in der Biotoppflege erklärt: „Naturschutz durch Hunger”. Die Esel eignen sich nämlich gut zum Zurückdrängen dominanter Gräser, damit stehen auch einige aus Naturschutzsicht unerwünschte Pflanzen auf ihrem Speiseplan und je mehr sie fressen, na ja, desto mehr Mist.
Er hat uns auch erzählt, dass immer mehr Kiefern absterben und die Wichtigkeit unserer Arbeit erfüllte uns mit einem Gefühl von Stolz. Als wir dann am Ende eingesammelt wurden, haben wir auf dem Rückweg noch die anderen Gruppen gesehen, die ihre Aufgaben auch erfolgreich beendet haben. Nun gab es zum Abschluss noch eine heiße Kartoffelsuppe zum Aufwärmen und Wurst mit Brot. Die Schüler/innen und Lehrer/innen haben sich noch ein wenig über den Tag unterhalten, die Landschaft bewundert und abschließend ein hübsches Gruppenfoto geschossen. So wurde die Biotop-Pflege-Aktion etwas erschöpft, aber mit einem guten Gewissen beendet.
Auch dieses Jahr haben wir uns traditionell an der Aktion „Stadtradeln“ in Mainz beteiligt. Der Unterschied zu den letzten Jahren war, dass wir dieses Mal beim erstmalig vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz ausgelobten Wettbewerb „Schulradeln in Rheinland-Pfalz“ gestartet sind statt der Teilnahme am „Schulradeln in Hessen und Mainz“.
1. Platz in Mainz (vorläufig) bei der Anzahl der Mitradelnden
1. Platz in Mainz (vorläufig) in der gefahrenen Gesamtstrecke
Auf Grund des großen Engagements vieler Klassen, aber auch der FairTrade-AG, haben wir in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum fleißig Fahrradkilometer sammeln können. Es läuft während des Schreibens dieser Meldung noch der Nachmeldezeitraum, bislang sind 29.199 km von 421 Mitradelnden eingetragen worden. Damit belegen wir in der Stadt Mainz aktuell sowohl bei der Gesamtstrecke als auch bei der Anzahl Mitradelnden jeweils den 1. Platz.
Unsere Gesamtstrecke und die Anzahl sind im Vergleich zur letzten (Corona-)Ausgabe deutlich gestiegen, die Strecke bleibt aber hinter der
von 2020 zurück. Allerdings war auch das Wetter im diesjährigen Zeitraum wesentlich Fahrrad-unfreundlicher. Auf jeden Fall konnten wir erneut in der Stadt Mainz einen sehr schönen Beitrag zum Gesamtergebnis leisten. Beim Schulraden RLP liegen wir im Moment mit 421 bei der Anzahl Mitradelnde hinter den 477 Radelnden vom Sebastian-Münster-Gymnasium, laut Wikipedia das „größte Gymnasium in Rheinland-Pfalz“, auf einem excellenten Platz 2. Bei der Gesamtstrecke führt das Lina-Hilger-Gymnasium aus Bad Kreuznach mit über 44.000km, wir folgen mit 29.199km auf einem sehr respektablen Platz 6.
Die neuen Fahrradständer auf unserem frisch umgestalteten Schulhof waren, so wie praktisch jede Schulwoche, sehr gut ausgelastet und sehr fleißige Helfer rund um Herr Seimetz haben in allen Klassen und Stammkursen der Oberstufe die Fahrrad-Strecken abgefragt und gesammelt.
Darüber hinaus haben wir angeboten, das aus dem Distanzunterricht bewährte Aufgabenmodul unseres IServ für die Abgabe von Streckenangaben zu nutzen, wenn man sich nicht selbst registrieren wollte.
Wir freuen uns, dass wir wieder zeigen konnten, wie wichtig der Fahrradverkehr für unsere Schule ohne Autoparkplätze ist. Gleichzeitig haben wir mit einem errechneten Wert von 4.497 kg CO2-Vermeidung einen tollen Beitrag zum Klimaschutz geleistet und machen das natürlich in den nächsten Wochen auch ohne die Aktion weiter.
Wir freuen uns auf das Stadtradeln im kommenden Jahr!