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Kategorie: Französisch

  • Vorlesewettbewerb der 7. Klassen des Schlossgymnasiums

    Vorlesewettbewerb der 7. Klassen des Schlossgymnasiums

    Der alljährliche Lesewettbewerb konnte erneut in Kooperation mit dem Maison de Bourgogne in der Großen Bleiche stattfinden. Nach Begrüßung durch Madame Cercley vom Haus Burgund und die betreuenden Lehrkräfte Frau Flemming und Herr Deierling, die zugleich die Jury bildeten, sind die jeweiligen Klassensieger, unterstützt durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, mit einem bekannten und mit einem unbekannten Text gegeneinander angetreten. Une aventure à Montpellier und Qui a démonté la tour Eiffel? waren in diesem Jahr die beiden zu lesenden Texte, und beide Texte versprachen reichlich Spannung.

    Gerade die sehr feine und detailreiche Aussprache des Französischen stellt unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder vor Herausforderungen, die von den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler jedoch bravourös gemeistert wurden. Insbesondere der unbekannte Text, eine kurze Kriminalgeschichte aus Paris, war anspruchsvoll. Die gezeigten Leistungen waren allesamt gut bis sehr gut und lagen eng beieinander, aber die beste Leistung erzielte Belal Gad aus der 7a, der die Texte so richtig aufleben ließ! Knapp dahinter belegte Linda Weinberg aus der 7b einen tollen zweiten Platz. Der dritte Platz ging an Phoebe Petras, ebenfalls aus der 7b.

    Alle jungen Leserinnen und Leser wurden mit Getränken und einer Geschenketüte des Hauses Burgund bedacht, dazu gab es ein Buchgeschenk für den Sieger. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Lesewettbewerb und wünschen allen Teilnehmenden weiterhin viel Freude mit der französischen Sprache.

    Ein herzliches „Merci“ der Fachschaft Französisch an alle Leserinnen und Leser und an das Maison de Bourgogne für die Ausrichtung des Wettbewerbs!

    Thomas Deierling für die FS Französisch

  • Dijon-Austausch vom 1.-8. April 2025

    Dijon-Austausch vom 1.-8. April 2025

    Vom 1. bis 8. April fand der Dijon-Austausch mit französischen Achtklässlern statt. Am 1. April fuhren wir mit Herrn Hawner und Frau Enders von der Schlossbucht los. Nach vier Stunden Fahrt machten wir in Nancy eine Stunde Mittagspause. Gegen 17 Uhr kamen wir an und Mme Harlay begrüßte uns freundlich mit unseren Austauschpartnern. Am nächsten Tag besuchten wir den französischen Unterricht und verbrachten den Nachmittag mit unseren Austauschfamilien. Am Donnerstag nahmen wir an einer Stadtrallye teil und besuchten das Kunstmuseum. Am späten Nachmittag wurden wir im Rathaus von der Bürgermeisterin empfangen, die uns Getränke und eine Spezialität aus Dijon anbot. Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern. Am Freitag fuhren wir gemeinsam nach Beaune, wo wir die Moutarderie und die Hospice, ein mittelalterliches Krankenhaus, besuchten. Am Wochenende waren alle bei ihren Austauschpartnern. Am Montag hatten wir in den ersten beiden Schulstunden alle zusammen Sport, Basketball. Danach gingen nur die deutschen Schüler in das Museum, das sich mit Läden aus Dijon im 19. Jahrhundert und dem Leben in der Bourgogne in dieser Zeit beschäftigte. Am Nachmittag besuchten wir das Einkaufszentrum „Toison d’Or“. Am Dienstagmorgen fuhren wir mit dem Bus nach Hause.

    Die Zeit in Dijon war wunderschön und echt eine tolle Erfahrung.
    Leonard Lüth und Lea Ortmann-Furkel

  • L’amitié franco-allemande au Schlossgymnasium

    L’amitié franco-allemande au Schlossgymnasium

    Am 22. Januar feierte das Schlossgymnasium den Tag der deutsch-französischen Freundschaft. Im Mittelpunkt stand dabei die Mobilität. Frau Cerclé und Frau Courio vom Haus Burgund stellten den Französischkursen der Oberstufe akademische und berufliche Perspektiven sowie Mobilitätsprogramme vor. Reflektiert wurden außerdem die Aspekte und Annehmlichkeiten der Partnerschaft der beiden Länder, aber auch ihre mit der Geschichte begründete Notwendigkeit. 

    Die Ergebnisse werden der Schulgemeinschaft in Form einer interaktiven Ausstellung für eine Woche zur Verfügung stehen. Diese steht in Raum 201 zum Mitüberlegen, Mitlernen und Mitquizzen bereit. Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die Fachschaft Französisch freuen sich auf euren Besuch!

    Auch die kulinarischen Vorzüge unseres Partnerlandes kamen in den großen Pausen beim Verkauf von Crêpes und Madeleines zur Geltung.

    Die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ dankt Frau Groß für ihre Unterstützung, der Schülergenossenschaft, den Jahrgängen 11 und 12, dem Alphabetisierungskurs für die Hilfe beim Aufbau und ganz besonders dem Haus Burgund für seine Zeit und Anschauungsstücke. 

  • Une belle journée à Strasbourg

    Une belle journée à Strasbourg

    Am 11.7.2024 fand – ganz traditionell – unsere Abschlussfahrt der 6.Klassen nach Straßburg statt. Besonders dieses Jahr: der gesamte Jahrgang 6 stieg am Morgen in den Bus und freute sich auf einen aufregenden Tag in Straßburg. Gestartet haben wir den Tag an der wunderschönen Kathedrale. Gefolgt von einer 45-minütigen Bootstour auf der I’ll, bei der ein Audioguide uns durch die Geschichte Straßburgs führte. Wir erkannten viele Gebäude aus unserem Schulbuch wieder, da die Unité 6 das Thema Straßburg behandelt. Eine Stadtrallye, bei der viele Fotos gemacht wurden und noch ein bisschen Freizeit, bei der die Stadt vor allem kulinarisch erkundet wurde, rundeten den Trip ab.

  • Feier zum 50. Jahrestag der Schulpartnerschaft mit dem Collège Marcelle Pardé in Dijon

    Feier zum 50. Jahrestag der Schulpartnerschaft mit dem Collège Marcelle Pardé in Dijon

    Am 27. Juni fand in der Aula des Schlossgymnasiums eine Feier zu einem ganz besonderen Jubiläum statt: Seit 50 Jahren verbindet uns die Schulpartnerschaft mit dem Collège Marcelle Pardé in Dijon! Fünfzig Jahre, in denen in jedem Jahr (mit Ausnahme der zwei „Corona-Jahre“) 25 bis 30 Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen am Schüleraustausch teilnahmen und es darüber hinaus auch weitere Begegnungen, etwa der Orchester beider Schulen gab. 

    Um dieses Jubiläum zusammen mit den Teilnehmer*innen des diesjährigen Austauschs gebührend zu feiern, hatte die Fachschaft Französisch ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.  Eröffnet wurde der Abend durch den Chor unter der Leitung von Burkhard Knipping mit dem Lied „Vois sur ton chemin“, das aus dem Film „Les Choristes“ („Die Kinder des Monsieur Mathieu“) bekannt ist. 

    Die Moderatoren Iva Mihalijevic, Lennart Haus, Miriam Gläßgen, Nele Zimmer und Liliana Pommerening, die professionell durch den Abend führten, stimmten anschließend das Publikum in der bis zum letzten Platz besetzten Aula auf den Anlass der Feier ein, indem sie ihm einige Fragen stellten: Wer war schon einmal in Dijon? Wer hat schon einmal an einem Schüleraustausch teilgenommen? Wer spricht Französisch? … An der großen Zahl der sich jeweils zustimmend erhebenden Zuschauer konnte man sehen, dass das Verhältnis zu Frankreich zumindest bei den Besuchern dieser Feier offenbar sehr eng ist. 

    Weiter ging es dann nach der Begrüßungsrede durch die Schulleiterin des Schlossgymnasiums, Frau Groß, mit Videobotschaften von Schülern und Schülerinnen, die – teilweise vor vielen Jahren – an dem Austausch teilgenommen hatten und ihre Erinnerungen an teils berührende, teils lustige Erlebnisse mit uns teilten. 

    Anstelle der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die leider kurzfristig absagen musste, stellte sich dann die Staatssekretärin Heike Raab in einem Interview den Fragen der Moderator*innen. Dabei ging es sowohl um ihre Beziehung zu Frankreich als auch um ihre Aufgaben als Staatssekretärin.

    Nun war es aber wieder Zeit für Musik. Die ehemalige Schloss-Schülerin Antonia Hemgesberg interpretierte, begleitet durch den ehemaligen Musiklehrer des Schlossgymnasiums, Herrn Holewik, das Lied „Je veux“ der französischen Sängerin ZAZ und ließ sich durch den kurzfristigen Ausfall des Mikrofons nicht verunsichern. Das hatte sie gar nicht nötig, denn mit ihrer kraftvollen Stimme drang sie auch ohne Verstärkung mühelos durch.

    Als nächstes präsentierten die deutschen und französischen Teilnehmer*innen des diesjährigen Schüleraustauschs unter der Leitung von Frau Pietschmann in witzigen Sketchen sprachliche deutsch-französische Missverständnisse: Ein deutscher Schüler, der seine Tasche sucht und nach „la tache“ (der Fleck) fragt, trifft natürlich ebenso auf Unverständnis wie eine französische Schülerin, die zum Einpacken eines Geschenks für ihre Schwester „scotch“ (Tesafilm) braucht: Will sie ihr etwa Alkohol schenken?

    Herr Sievers als Vertreter der Fachschaft Französisch sprach schließlich allen, die am Schüleraustausch beteiligt sind, ihn finanziell oder ideell unterstützen, seinen Dank aus, besonders aber Frau Harlay-Pronot, die seit vielen Jahren auf französischer Seite den Austausch organisiert und ihrem Kollegen, Herrn Pyot, der mit ihr gemeinsam die Schüler*innen nach Mainz begleitet. 

    Zum Abschluss präsentierte Antonia Hemgesberg das Lied „Aux Champs-Élysées“ und wurde beim Refrain von den Französischlehrer*innen unterstützt, die zum Großteil in den für diesen Anlass gedruckten Jubiläums-T-Shirts auf der Bühne standen.

    Damit war aber nur das Programm in der Aula beendet, denn auf dem Schulhof vor der Aula erwarteten schon die Mitglieder des Schulelternbeirats die Besucher mit einem Umtrunk, mit dem die Feier bei schönstem Wetter gemütlich ausklingen konnte.

    Ein besonderer Dank für die Organisation gebührt neben dem SEB den Französischlehrerinnen Frau Freytag und Frau Enders und natürlich allen, die zu diesem schönen Fest beigetragen haben.

  • Neues Austauschprogramm mit dem Lycée Victor Hugo Paris

    Neues Austauschprogramm mit dem Lycée Victor Hugo Paris

    Das Schlossgymnasium führte im Jahr 2024 zum ersten Mal einen Schüleraustausch der 11. Klassen mit dem Oberstufengymnasium Victor Hugo aus Paris durch. 

    Entstanden ist ein Austauschprogramm, das die deutsch-französischen Beziehungen wieder stärker betonen soll und jedes Jahr ein anderes, neues interkulturelles Lernprojekt zum Thema hat. Während die deutschen Schülerinnen und Schüler im Januar in Paris waren (16.01. bis 23.01.), stand kürzlich vom 5.06. bis 12.06. 2024 der Gegenbesuch der Franzosen in Mainz an.

    Dieser projektbezogene Austausch trägt dieses Jahr den Titel „Une ville en changement – Eine Stadt im Wandel“ und ist ganz grob gesagt auf einen Vergleich der Stadtarchitektur von Paris und unserer Rhein-Main-Region (Mainz, Wiesbaden, Frankfurt) angelegt gewesen mit dem Ziel, Ergebnisse für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu erarbeiten und auszutauschen. Denn die Städte stehen in Zukunft vor einer Reihe von Herausforderungen, für die man in einem gemeinsamen, transnationalen Lernprozess Lösungsstrategien in einer deutsch-französischen Zusammenarbeit erarbeiten kann. Die Schülerinnen und Schüler haben auf Exkursionen in deutsch-französischen Arbeitsgruppen den Umgang der Städte Paris, Mainz, Frankfurt und Wiesbaden mit den Möglichkeiten einer klimafreundlichen Stadt (Begrünung der Stadt, Schulhoferneuerung am Schlossgymnasium und den „cours oasis“ in Paris), den Ideen einer sozialverträglichen und möglichst nachhaltigen Wohnraumerschließung und der damit einhergehenden Veränderung des Stadtbildes untersucht und bewertet. 

    Vor dem Hintergrund der politischen Turbulenzen in Frankreich und eines zurückgehenden Interesses am Fach Deutsch in Frankreich bildet der Austausch ein wichtiger Baustein zum Erhalt der deutsch-französischen Freundschaft, ohne die es ein starkes, solidarisches und vor allem demokratiefreundliches Europa nicht geben kann. Nicht zuletzt bildet die Begegnung von jungen Menschen gerade in heutigen Zeiten ein enormer Gewinn für die persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: das Kennenlernen einer anderen Kultur, der Einsatz der Fremdsprache, der Abbau von Vorurteilen, die Anpassung an das jeweils andere Familienleben und schließlich die Entstehung von Freundschaften. Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für ihre engagierte Teilnahme und deren Eltern für ihre Hilfe: ohne sie hätte dieser Austausch natürlich nicht stattfinden können.

    Thomas Deierling für die Fachschaft Französisch

  • Französisch-Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

    Französisch-Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

    Alice va habiter chez Maël et Maël va habiter chez Alice – mit einem Familientausch auf Zeit wollen die beiden Jugendlichen ihren Konflikten mit ihren Eltern ein Ende setzen. Warum nicht?

    Dies war Inhalt des unbekannten Lesetextes La meilleure des familles des diesjährigen Lesewettbewerbs der 7. Klassen des Schlossgymnasiums, der in Kooperation mit dem Maison de Bourgogne in der Großen Bleiche stattfand. Nach Begrüßung durch die Direktion sind die jeweiligen Klassensieger, unterstützt durch ihr Mitschülerinnen und Mitschüler, mit einem bekannten und mit einem unbekannten Text gegeneinander angetreten. Frau Flemming, die Vorjahressiegerin Janne Wauters, Frau Cercley vom Maison de Bourgogne und Herr Deierling bildeten die Jury. Gerade die sehr feine und detailreiche Aussprache des Französischen stellt unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder vor Herausforderungen, die von den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler jedoch bravourös gemeistert wurden.

    Die gezeigten Leistungen waren allesamt sehr gut und lagen eng beieinander, aber die beste Leistung erzielte Zehra Biber aus der 7e, gefolgt auf dem zweiten Platz von Jordi Naglo aus der 7b und Sara Hariri aus der 7d auf dem dritten Platz. Die jungen Leserinnen und Leser wurden mit Getränken und einer Geschenketüte des Hauses Burgund bedacht, dazu gab es ein Buchgeschenk für die Siegerin und Süßigkeiten für jedermann. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Lesewettbewerb und wünschen allen Teilnehmern weiterhin viel Freude mit der französischen Sprache.

    Ein herzliches „Merci“ der Fachschaft Französisch an alle Leserinnen und Leser und an das Maison de Bourgogne für die Ausrichtung des Wettbewerbs.

    Thomas Deierling

    für die FS Französisch

  • „Une ville en changement“ – Austauschprojekt mit dem Lyceé Victor Hugo

    „Une ville en changement“ – Austauschprojekt mit dem Lyceé Victor Hugo

    Es sollte am Ende mehr sein als ein gelungenes Pilotprojekt des neu geschaffenen Oberstufenaustauschprogramms zwischen zwei Gymnasien aus Paris und Mainz. Der projektbezogene Austausch zwischen dem Lycée Victor Hugo im geschichtsträchtigen Viertel Le Marais von Paris und dem Schlossgymnasium in Mainz war ein voller Erfolg.

    Am 16. Januar begaben sich unter dem Projekttitel „Une ville en changement“ (eine Stadt im Wandel) zwanzig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 unseres Schlossgymnasiums unter der Leitung von Herrn Sievers und Herrn Deierling für eine Woche auf die Spuren der Stadtgeschichte von Paris. Von der Architektur des Präfekten Haussmans bis zu den modernen Gebäuden, die die französischen Präsidenten als ihre „marque“ hinterlassen haben, der historische Stadtkern der Ile de la Cité, wo alles mit Lutetia seinen Anfang nahm, aber auch die Nachhaltigkeitsentwicklung durch begrünte Wohngebäude und Schulhöfe, die am Wochenende den Menschen als Park zur Verfügung stehen, standen auf dem Besichtigungsprogramm. Natürlich durften die klassischen Museen wie das Louvre nicht fehlen, nicht zuletzt das Musée du Carnavalet über die Stadtgeschichte von Paris, in dessen Gebäude unsere neue Austauschschule beheimatet ist. Es schließlich ist unserem engagierten, französischen Kollegen Herrn Péril zu verdanken, dass das Programm nicht nur reichhaltig und detailliert geplant, sondern auch methodisch abwechslungsreich war: unsere Schülerinnen und Schüler waren in Gruppen in der Stadt unterwegs, diskutierten mit der Baureferentin der Pariser Bürgermeisterin und gaben jungen Collège-Schülern Deutschunterricht, um das Interesse und Engagement für die deutsche Sprache und somit für viele weitere Austauschjahre zu wecken. Denn die noch so junge Partnerschaft unserer beiden Schulen will gepflegt werden. Austauschprogramme sind keine Selbstverständlichkeit, sie erfordern Einsatz von allen Beteiligten und Offenheit gegenüber dem Anderen, teils Fremden in Sprache und Kultur: aber in eben jenem Fremden und Anderen haben junge Menschen die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und sich selbst zu erkennen. Dies kann nur in realer Begegnung gelingen.

    Ich möchte mich bei allen Schülerinnen und Schülern für Ihr Engagement bedanken. Gleicher Dank gilt meinem Kollegen Hans Sievers, dessen Expertise stets ein sicherer Halt ist. Nicht zuletzt möchten wir an die französischen Austauschfamilien ein großes „Merci“ richten, die unsere Schülerinnen und Schüler so liebevoll aufgenommen haben. Wir freuen uns alle auf den Gegenbesuch im Juni (05.-12. Juni 2024). Vorher aber lade ich Sie alle noch ein, die Berichte von Iva und Emily zu lesen….

    Thomas Deierling


    Historisches

    Paris ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war Zeugin des Aufstiegs Napoleons, Opfer des Vichy Regimes, auf welches die vielen Gedenktafeln an den Bahnhöfen und Schulen verweisen, und Schauplatz einer der blutigsten Revolutionen der Geschichte.

    Geführt von dem französischen Lehrer der Victor-Hugo-Schule besuchten wir den Ort, an dem einst die Bastille 1789 gestürmt wurde. An ihrer Statt steht nun eine Oper, eine goldene Linie auf dem Boden erinnert an ihre alten Mauern, die als Symbol der Freiheit niedergerissen wurden.

    Doch die Revolution bedeutete nicht das Ende der Monarchie. 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte zum Kaiser Frankreichs. Das berühmte Gemälde „Le Sacre de Napoléon“ von Jacques-Louis David durften wir im Louvre bestaunen, und ein paar von uns besuchten in ihrer Freizeit das Grab Napoleons. Dieser fand seine letzte Ruhestätte in der Kirche der Invaliden.

    Stadt im Wandel

    Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich an einer Bar vorbeilief und einen Blick hineinwarf. Und was ich sah: eine Gruppe Besucher spielten Boule auf dem Barboden. Denn wegen den zugebauten Straßen gibt es keine Fläche draußen, auf denen sich so etwas spielen lässt.

    Auch die Schulhöfe der Schulen sind klein und beengt, kein Ort für Kinder, die sich in den Pausen austoben wollen. Die Bürgermeisterin möchte dies verändern: mit ihrem Projekt möchte sie alte Häuser abreißen lassen, um dort „Schulhof-Oasen“ aufzubauen. Diese sollen am Wochenende und nach der Schule offen sein, damit auch andere sie als Spielplätze nutzen können.

    Sie und ihr Team präsentierten uns ihre Ideen und besuchten die Baustellen, die in Schulhöfe verwandelt werden sollen. Ein kniffliges Unterfangen, aber sehr lobenswert.

    Familienleben

    Natürlich hat man ein bisschen Angst gehabt, als man zum ersten Mal die Wohnung betrat- schließlich lernte man jetzt die Familie kennen, bei der man für eine Woche wohnen sollte. Doch meine ließ all meine Sorgen schnell verblassen! Auch wenn mein Französisch zweifellos nicht immer reichte, um mich auszudrücken, versuchten sie, mich zu verstehen. Abends unterhielt ich mich noch lange mit meinen Gasteltern, spielte mit meinem Gastbruder Mario Kart, tanzte mit meiner Austauschpartnerin Just Dance. Ich verdanke es ihnen, dass meine Woche in Frankreich so schön geworden ist!

    La site historique

    Paris est une ville diversifiée, particulièrement en ce qui concerne son histoire. On a visité des monuments, des églises et des musées partout mais un endroit m’a extrêmement impressionné ; Le Panthéon dans le 5ième arrondissement. Le Panthéon était d’abord une église, mais après la Révolution française, il est devenu un mémorial séculier. Le Panthéon possède une coupole et beaucoup de détails architecturaux. Les peintures murales racontent des histoires, par exemple de Jeanne d’Arc. Il y a des expositions qui parlent de la Deuxième guerre mondiale ou de la traite des esclaves. Mais cela ne détourne pas de la beauté de l’intérieur du Panthéon. Dans la cave, il y a des tombes des nombreuses personnes célèbres comme Marie et Pierre Curie, Simone Veil, Voltaire ou Rousseau.

    La ville en changement

    Dans mon opinion, Paris est la ville avec l’architecture la plus esthétique et intéressante du monde. On peut flâner dans les belles ruelles et admirer les bâtiments pendant des heures. En faisant cela, on peut remarquer que la majorité des immeubles ont quelques choses en commun, par exemple ils ont plusieurs étages (les prix au mètre carré est élevé), lucarnes (pour les servantes) et petits balcons. On appelle ces maisons « immeubles haussmanniens ». Georges Haussmann était un architecte qui a fait un réaménagement urbain sous l’ordre de Napoléon. L’empereur français voulait transformer Paris en une métropole moderne, et construire de larges rues et avenues et créer des boulevards et des jardins. Les rues larges étaient importantes pour le militaire, qui pouvait se déplacer plus facilement dans la ville.

    Cette transformation a été très radicale à l’époque, mais c’est la raison pourquoi Paris possède son charme unique aujourd’hui.

    La vie en famille

    J’étais vraiment heureuse pour ma famille d’accueil, car ils étaient très gentils et je me suis sentie bien avec eux. Ils étaient d’origine algérienne et à cause de ça, j’ai donc pu goûter de nombreuses spécialités délicieuses ! Ma correspondante était vraiment « chou » (umgangssprachl. für « süß ») comme on dit en français. Je m’entendais bien avec elle et nous sommes devenues amies. Je suis ravie de la revoir en juin, quand elle va être ici.

    Von Emily Haug und Iva Mihaljevic, Jahrgangstufe 11

  • Neue deutsch-französiche Schulpartnerschaft für die Oberstufe

    Neue deutsch-französiche Schulpartnerschaft für die Oberstufe

    Am 08. November 2023 wurde die neue Schulpartnerschaft mit dem Lycée Victor Hugo Paris (Marais) offiziell besiegelt und damit der Startschuss für ein projektbezogenes Austauschprogramm in der Oberstufe gegeben.

    Schwerpunktthema des diesjährigen Austauschs, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 teilnehmen, ist „Nachhaltige Stadtentwicklung im Vergleich“.

  • Deutsch-französisches Streetart-Projekt

    Deutsch-französisches Streetart-Projekt

    Am 4. Mai 2023 durfte die Klasse 7a anlässlich des 65-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen den Städten Mainz und Dijon in Zusammenarbeit mit dem Haus Burgund bei der Entstehung des Streetart-Projekte am Rheinufer dabei sein und auch auch selbst die Technik des Kunstsprayens mit Schablonen ausprobieren.

    Kunst entsteht eben überall, nicht nur im Klassenraum.