Ausflug zum Weltladen in der Christofsstraße
„Am Donnerstag, den 03. Dezember 2020 starteten wir, die Ethik-Gruppe der Klassen 6b und 6c unter der Leitung von Herrn Kreußer und begleitet durch Frau Wilms zu unserem gemeinsamen Besuch des Weltladens in der Mainzer Innenstadt.
In den Wochen zuvor hatten wir bereits ausführlich die Merkmale des Fairen Handels, wie zum Beispiel Verbot von Kinderarbeit, Mindestlöhne, Verbot von Gentechnik und viele andere, im Unterricht diskutiert und besprochen. Entsprechend gespannt und neugierig waren wir nun, unsere theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen und die fair gehandelten Waren aus aller Welt anzuschauen.
Corona-konform trafen wir Julian Schröder, einen Mitarbeiter des Weltladens im Freien, auf dem Karmeliterplatz vor dem Geschäft. Nach einer kurzen Begrüßung und einer kleinen Einführung in das Thema konnten wir unser Wissen in einem Quiz mit Herrn Schröder auf die Probe stellen. Das war sehr interessant, u.a. lernte ich dabei, dass jeder Mensch pro Jahr durchschnittlich 11 Kilogramm Schokolade isst.
Sehr schade fand ich, dass wir aufgrund der strengen Corona-Auflagen den Laden nicht betreten durften um uns die Textilien, Lebensmittel oder das Kunsthandwerk näher anzuschauen. Dies ist für mich allerdings noch ein Grund mehr, den Weltladen in Zukunft noch einmal zu besuchen.“
(Jamila S., 6b)



Diesen Fragen sind wir in einer innovativen Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) nachgegangen. Zunächst wurde im Unterricht der 9. Jahrgangsstufe des Faches Ethik die Vielfältigkeit des Begriffs „Heimat“ herausgestellt: Heimat kann das Elternhaus, der eigene Geburtsort, der Lebensort sein, oft aber auch der Herkunftsort der Eltern, oder auch bloß ein Gefühl. Die Schülerinnen und Schüler habe als primäre Assoziation ein Bild, einen Gegenstand oder gar ein (duftendes) Nahrungsmittel in den Unterricht mitgebracht, um ihr Verständnis von Heimat darzulegen. Menschen bringen mit Heimat oftmals ein Objekt in Verbindung, das wiederum eine individuelle Erinnerung bei diesen auslöst. Genau damit beschäftigt sich gerade das RGZM in seiner Pop-Up-Ausstellung „Ein Stück Heimat“.








