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Kategorie: Austausch mit China

  • Chinaaustausch mit dem Schlossgymnasium

    Chinaaustausch mit dem Schlossgymnasium

    „Für einen guten Freund ist kein Weg zu weit“ (chinesisches Sprichwort): Austausch zwischen dem Schlossgymnasium und Hangzhou geht in die nächste Runde

    Vom 18.8. bis 25.08.2025 fand wieder der Besuch des chinesischen Oberstufengymnasium Affiliated High School to Hangzhou mit dem Schlossgymnasium statt. 20 chinesische Schülerinnen und Schüler hatten dabei Gelegenheit, den Unterricht zu besuchen, Ausflüge in der Region zu unternehmen und das Leben in deutschen Gastfamilien zu erleben.  Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt war das Thema „Innerstädtische Mobilität im Vergleich“, das auch beim Gegenbesuch in Hangzhou beleuchtet wird.  Ein besonderer Höhepunkt des Programms war die die spannende Besichtigung der Schiersteiner Brücke von innen bis zum ersten Flusspfeiler. Zum Abschluss ging es zurück auf festen Boden und über den abgehängten Radweg auf der Wiesbadener Seite zu Fuß nach Mainz. Der  deutsche Gegenbesuch in Hangzhou findet im Frühjahr 2026 statt.

  • Erster China-Abend in der Aula

    Erster China-Abend in der Aula

    Am 7. Mai 2018 fand in der Aula der bisher erste China-Abend statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Runde des China-Austauschs ließen die Anwesenden an ihren Erlebnissen und Erfahrungen im Fernen Osten teilhaben. Mit Präsentationen, Videobeiträgen und einem Quiz gestalteten sie einen abwechslungsreichen Abend, der von Frau von Vultejus – stilecht im chinesischen Kostüm – moderiert wurde. Nach den Beiträgen fanden in lockerer Runde Gespräche an der Fotwand statt, und die Eltern konnten auch aus China mitgebrachten Reiswein kosten.

    Mit dem Abend wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt nicht nur ihre Erlebnisse teilen, sondern sich auch bei allen bedanken, die diese Fahrt möglich gemacht hatten. Vor allen anderen sind dies die Eltern, die die finanzielle Hauptlast der Fahrt zu tragen hatten. Der Dank gilt aber auch dem Förderverein, der die Fahrt großzügig bezuschusst hat. Die Veranstalter sind überzeugt, dass es gelungen ist, mit dem China-Abend den China-Austausch noch tiefer in der Schulgemeinschaft zu verankern und dass der Abend dazu beigetragen hat, Interesse an einer Teilnahme im nächsten Jahr zu wecken.

  • Zurück aus dem Reich der Mitte

    Zurück aus dem Reich der Mitte

    Vom 14. bis zum 29. April besuchten 29 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 11 unsere Partnerschule in Hangzhou und reisten anschließend durch China. Die diesjährige Runde des seit zwölf Jahren bestehenden Austauschs wurde von Herrn Frank, Herrn Henn und Frau von Vultejus begleitet.

    Wie immer verbrachten die Schülerinnen und Schüler die erste Woche des Austauschs in ihren Gastfamilien und nahmen am Unterricht ihrer Austauschschülerinnen und -schüler teil. Beeindruckend ist die Ausstattung der Schule mit modernster Technik – ungläubig bestaunte unsere Gruppe das Regal mit 25 3D-Druckern –, befremdlich dagegen der Frontalunterricht in Klassen von 50 Schülerinnen und Schülern.

    Bereits in der ersten Woche fanden kleinere Exkursionen statt, bei denen die chinesischen Gastgeber z.B. zeigten, wie Klebereiskuchen hergestellt wird. In einem Dorf nahe Hangzhou wurde uns eine Altenbegegnungsstätte vorgeführt, in der ältere Menschen gemeinsam Mittagessen können. Die deutschen Schülerinnen und Schüler ließen sich nicht zweimal bitten und halfen bei der Essensausgabe mit. Überraschend war, wie sich auch die Medien für die Austauschgruppe interessierten. Sowohl die Lokalpresse als auch das Lokalfernsehen berichteten über den Besuch in der Begegnungsstätte und von der Besichtigung einer Teemanufaktur.

    Neben dem offiziellen Programm gaben sich die chinesischen Gastfamilien große Mühe mit den deutschen Schülerinnen und Schülern. Gemeinsames Eislaufen, Kinobesuche und ausgedehnte Einkaufstouren wurden organisiert.

    Nach dem Abschied an der Xiaoshan No. 2 High School, der einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sichtlich schwer fiel, begann die Rundreise durch China.

    Beeindruckend war Shanghai mit den Wolkenkratzern in Pudong und der weltstädtischen Einkaufsstraße Nanjing Road.

    Mit 310 km/h ging es dann im Hochgeschwindigkeitszug nach Qingdao. Im Fokus der Besichtigungen dort stand die deutsche Kolonialgeschichte. So besichtigte unsere Gruppe die Residenz des deutschen Gouverneurs und die von Deutschen 1903 gegründete Tsingtao-Brauerei, noch heute eine der größten Brauereien in China.

    Letzte Station auf der Reise war schließlich Peking, wo wir mit der Großen Mauer bereits direkt nach der Ankunft das erste Highlight geboten bekamen. Sommerpalast, Himmelstempel, der Tiananmen-Platz mit der dahinter liegenden Verbotenen Stadt und das Olympiastadion waren weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten.

    Voller hoffentlich lang anhaltender Eindrücke trat die Gruppe den insgesamt vierzehnstündigen Rückflug von Peking über Shanghai zurück nach Frankfurt an.

  • 15. bis 22. August 2017: Gelungene deutsch-chinesische Begenung in Mainz

    15. bis 22. August 2017: Gelungene deutsch-chinesische Begenung in Mainz

    Impressionen des Austausches

    [su_row][su_column size=“1/3″ ]Jacob aus der 10. Klasse:
    [su_quote] Am Tag der Ankunft waren alle sehr gespannt auf die Chinesen. Nach anfänglichen Erkennungsschwierigkeiten war die Freude groß, Zeit mit den Austauschpartnern zu verbringen. Die meisten haben sich von Anfang an gut verstanden, also sind wir am ersten Abend gleich zusammen Burger essen gegangen.
    Die Kommunikation stellte sich als einfach heraus, da die Chinesen sehr gut Englisch sprechen, dadurch war auch die Organisation des Alltags leichter zu bewerkstelligen.
    Unsere Austauschpartner waren offen für alles, z.B. die deutsche Kultur und deutsches Essen. Das Meiste hat ihnen auch geschmeckt, doch für sie war ein süßes Frühstück (Müsli oder Marmeladenbrot) sehr ungewohnt. Gegen Ende der Woche klappt das mit Messer und Gabel auch schon ganz gut. Die Tischmanieren unterscheiden sich aber auch sehr…
    Sie waren sehr höflich, freundlich und hatten immer Lust, etwas mit einem zu unternehmen. Es musste nichts Besonderes sein, ein Spaziergang im Wald reichte völlig, da sie keinen Wald in ihrer Gegend haben und dies für sie sehr faszinierend war.
    Sehr aufgefallen ist uns allen, ihr große Liebe fürs „Shoppen“, dass man nicht nur ein Paar Schuhe kauft, sondern gleich drei. Interessant war auch, dass – egal ob Mädchen oder Junge – alle sehr lange im Badezimmer verbracht haben.
    Diese Woche hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns alle schon sehr auf unseren Besuch in China, wenn wir alle wiedersehen.[/su_quote]
    [/su_column]
    [su_column size=“1/3″ ] Dong Nanxibei:
    [su_quote]Thanks for all the things that you do for us,beacuse of your kind and enthusiasm that made us feel less nervous,And also that you give us the chance to have a such great time with german students.i feel very comfortable and nice here especially in students‘ home and talked with their family members.To be honest,they are so nice and friendly.
    It’s my first time to Mainz,and i just felt nervous to meet the strange city and i even have no idea about this city,But I know the city through the people here,i think it’s a warm and friendly city and i will be glad to visit here again.beacuse Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss Mainz‘ students are very nice and students‘ parents are also very nice and kind.especially my partner—Annabell and her family,warmth of their family gave me a real sense of the tenderness of Germany.
    During the trip in Germany,i learned more from the teachers and students,they are hard-working and respecting for the teachers,what’s more,they are very active on class,this is what we have to learn.During the one week,we had classes together and shared learning experience and culture difference.It makes me feel more satisfied with this activity.
    Finally,by this exchange activity we have a deeper understanding of German culture, and at this farewell party I will express our gratitude to all of you and I hope we can keep our friendship forever.And the chinese students and their family members will be also very glad to meet german students in the future so hope you will have a nice time in china.[/su_quote][/su_column]
    [su_column size=“1/3″ ]Sun Haishan:
    [su_quote]Thanks for the invitation that we have the chance to get together with german students and teachers so that we have a so special trip,During these two weeks your friendliness and talents left us a deep impression.For one thing you never hesitated to help us when we had difficulty learning english which improved our english level, especially spoken english.For another when we played football after school your wonderful performances and teamwork had a profound effect on us. In a word it is by this activity that we have learned more about German culture, Meanwhile we also know your love for our chinese culture and characters.True friendship never ends so I hope we can keep in touch with each other welcome to china again thank you.[/su_quote][/su_column]
    [/su_row]

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    Unsere chinesische Gastlehrerin Qin Qin fasst die Woche des Besuches ihrer Landsleute so zusammen:

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    Prost und Ganbei

    Eine Delegation zu begleiten, dafür bin ich eigentlich keine Amateurin. In China zeige ich oft Delegationen von deutschen Lehrern und Schülern der Partnerschule schöne Seiten Chinas. Dieses Mal ist es aber ganz anders, was soll ich als chinesische Austauschlehrerin in Mainz für eine Delegation aus China tun, damit der bis jetzt schon mehr als zehn Jahre erfolgreich laufende Schulaustausch wieder gelingt? Nach dem ersten Gespräch mit den drei netten Männern, die zum ersten Mal in Deutschland und in Europa sind und kein Deutsch können, war es mir klar, was für sie am wichtigsten ist: ihr Wohlgefühl in der Fremde. Die siebentägige Deutschlandreise sollte für sie keine große Umstellung sein.

    Sehenswürdigkeiten vor Ort zu besichtigen ist einer der wichtigen Teile der Reise.
    Es ist egal, wie viel sie sich darüber informierten, am Wichtigsten ist, dass sie eine Menge schöne Fotos als Erinnerung machten und sie zurück nach China bringen können.

    Shopping ist für Chinesen ein Muss. Die Gründe sind klar, einerseits sind viele Waren in Deutschland viel preisgünstiger, andererseits sind manche Chinesen schon reicher geworden. Von allen Sorten Gesundheits-Produkten im DM über mehrere dutzend Lamyfüller im Kaufhof bis exklusive Uhren im Christ…die Chinesen zeigten immer ihre überraschende Konsumkraft. Einkaufen machte ihnen unglaublich viel Spaß. Chinesen sind nicht egoistisch, in Deutschland kauften sie sowohl für Chefs und Kollgen, als auch für fast alle Freunde und Verwandten. Es war nur eine Sache bedauerlich, dass man nur mit streng beschränktem Gepäck zurückfliegen darf.

    Eine Tatsache ist, dass deutsches Essen den meisten Chinesen sehr schwer fällt, insbesondere für diejenigen, die es in ihrer Heimat gewohnt sind, jeden Tag dreimal warm und sehr viel Reis zu essen. Aber als sie die bundesweit beliebteste Küche „Grillen“ im Garten von Herrn Schlenger erlebten, schmeckten ihnen alle Schnitzel und Würste.

    Wenn man einmal im Rheinland-Pfalz ist, muss man den Spruch lernen: Save water, drink Riesling. Obwohl sie im Weingut verschiedenste Sorten Wein probierten, kauften sie endlich Weine laut dem Preis. Je teurer, desto besser. Offensichtlich gefallen ihnen alle Weine, sonst hätten sie bestimmt nicht 60 Flaschen Rot- und Weißwein gekauft.

    Bier trinken, das kann zweifellos immer Spaß machen. Es ist nicht umstritten, dass deutsches Bier viel besser schmeckt als chinesisches. Als alle Chinesen und Deutschen in einer lokalen Bräuerei beim Schweinehaxe essen ihr Glas hoch erhoben und fröhlich ruften: Ganbei und Prost!, schien die Differenzierung der Sprache und Kultur in diesem Moment total unwichtig zu sein.
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