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Kategorie: Allgemein

  • Deutsch-LK besucht Schillers „Maria Stuart“ im Mainzer Staatstheater

    Deutsch-LK besucht Schillers „Maria Stuart“ im Mainzer Staatstheater

    Am 30.10.2018 besuchte der Deutsch-LK 12D2 mit Herrn Jung das Staatstheater in Mainz, um uns Schillers bekanntes Drama „Maria Stuart“ anzusehen. Um 19.30 Uhr begann das Stück, und wir fingen an, gespannt das Geschehen auf der Bühne zu verfolgen. Durch die dichte Atmosphäre und das überzeugende Schauspiel wurde Schillers „alte Sprache“ für uns lebendig und wir konnten die Handlungsstränge mühelos nachvollziehen.

    Als wir uns am nächsten Tag im Unterricht über das angesehene Stück unterhielten, ließ sich feststellen, dass ein Großteil der Schüler die Vorstellung durchaus genossen hatte. Selbst die eher weniger Begeisterten konnten an kleineren Punkten Gefallen finden, z.B. an der kreativen Idee des Regisseurs, durch das Filmen mancher Szenen mit einer Handkamera und deren Live-Projektion für die Zuschauer das Stück noch abwechslungsreicher zu gestalten, weil man dadurch die Mimik der Schauspieler in Großaufnahme sehen konnte und die Vorteile einer cineastischen Darstellung genutzt wurden. Natürlich gab es auch einige Aspekte, die uns negativ aufgefallen waren, wie zum Beispiel das in manchen Fällen unpassende Geschreie der weiblichen Hauptakteure. Nichtsdestoweniger war der Theaterbesuch im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Abend, der sicherlich nicht der letzte dieser Art bleiben wird.

    Annelie Bauer, 12SK1

  • Neue AG gegründet: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage MitstreiterInnen gesucht!

    Neue AG gegründet: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
    MitstreiterInnen gesucht!

    Wir sind eine Gruppe von 11 Schülerinnen und Schülern aus der Mittel- und Oberstufe, die sich für Toleranz und Offenheit engagieren wollen.

    Unter dem Label „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben wir im Oktober 2018 eine AG gegründet, mit der wir an unserer Schule Projekte zu Themen wie LGBTQ+, Antisemitismus und Rassismus umsetzen wollen, um dadurch die Schülerinnen und Schüler für Probleme in diesem Bereich zu sensibilisieren und über die Themen aufzuklären.

    Über neue Interessierte an der Arbeit in der AG freuen wir uns sehr. Für Ideen und Anregungen sind wir immer offen. Als Ansprechpartnerinnen stehen Elli Vogel und Nauka Lamberts (beide in der MSS 11) gerne zur Verfügung.

  • 29.11.18:Die Multivision „REdUSE – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“  zu Besuch an unserer Schule!

    29.11.18:Die Multivision „REdUSE – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ zu Besuch an unserer Schule!

    Liebe Eltern,
    liebe Schülerinnen und Schüler,

    das bundesweite Schulprojekt „REdUSE – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ ist am 29.11.18 auf Einladung u.a. der MINT-Fachbereiche des Schlossgymnasiums zu Gast an unserer Schule. Projektpartner sind der Verein „die Multivision“, die Verbraucherzentrale und die Entwicklungsorganisation OXFAM.

    Projektinhalte
    Wir alle sind von Rohstoffen, Wasser und Energie abhängig. Viele Ressourcen sind bei steigender Nachfrage aber heute schon übernutzt – in Europa und weltweit. Das Projekt „REdUSE“ geht dem Thema „Nachhaltigkeit“ mit dem Fokus auf nicht nachwachsenden Rohstoffen wie Erzen, Mineralien und Seltenen Erden nach. Gerade Jugendliche nutzen modernste Informationstechnik wie Smartphones und sind auf eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik und bessere Recyclingmöglichkeiten angewiesen. Neben der Problematik der Verfügbarkeit verschiedener Ressourcen werden aber auch viele ökologische und soziale Aspekte dargestellt. Das Projekt „REdUSE“ vermittelt den Jugendlichen ein tieferes Verständnis der Gesamtzusammenhänge. Es werden konkrete Handlungsmöglichkeiten diskutiert und die Jugendlichen motiviert, ihre Zukunft mitzugestalten.

    Die Multivision „REdUSE“ greift viele Lehrinhalte aus den Bereichen Erdkunde, Politik, Religion/Ethik, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie und Gemeinschaftskunde auf. Die Lehrerinnen und Lehrer werden die Veranstaltung im Unterricht vor- und nachbereiten. Hierzu werden von der Multivision e. V. umfassende Materialien und viele weiterführende Tipps zur Verfügung gestellt.

    Dank der finanziellen Unterstützung durch die First Solar GmbH und die LZU (Landeszentrale für Umweltaufklärung) kann die Veranstaltung realisiert werden. Der verbleibende Kostenbeitrag von 4,- Euro pro Schüler*in wird von der Schule aus den Einnahmen der Fotovoltaikanlage übernommen.

    Weitere Informationen zur Multivision und dem Projekt „REdUSE“ finden Sie bei Interesse unter www.multivision.info.

    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29.11.2018, nach folgendem Zeitplan in der Aula statt:

    1. – 2. Stunde, Jahrgangsstufe 10
    3. – 4. Stunde, Jahrgangsstufe 11
    5. – 6. Stunde, Jahrgangsstufe 12

    Mit freundlichen Grüßen

    gez. K. Ding
    Schulleiterin

  • Neil Bogs: Das Leben am anderen Ende der Welt

    Neil Bogs: Das Leben am anderen Ende der Welt

    [su_column size="2/3" center="yes"][pdf-embedder url="https://gaks.holl-it-services.de/wp-content/uploads/2018/11/Blog-4_Nil_bogs.pdf" title="Blog 4_Nil_bogs"][/su_column]

     

    [su_button url="https://gaks.holl-it-services.de/schloss-schuelerinnen-und-schuelerin-aller-welt/" target="blank" background="#a2a2a8" color="#313030" size="8" radius="0" icon_color="#ffffff" text_shadow="0px 0px 0px "]zu allen Beiträgen von Neil Bogs[/su_button]

  • Theaterbesuch der Klasse 8 b in dem Tanzstück “Fall Seven Times”

    Theaterbesuch der Klasse 8 b in dem Tanzstück “Fall Seven Times”

    Wird eine Tänzerin oder ein Tänzer fallen und sich verletzen oder nicht?

    Das war eine ständige Frage, die sich viele der Zuschauerinnen und Zuschauer stellten, die das Tanzstück ,,Fall Seven Times” mit Staunen beobachteten. Das Stück wurde von Guy Nadar und Maria Campos choreographiert und hervorragend vom Tanzensemble umgesetzt. Miguel Marin komponierte die eindringliche und atemberaubende Musik. Die Klasse 8b besuchte eine Aufführung im Staatstheater Mainz mit Herrn Jung und Frau Sturn am 11. September 2018.

    In ,,Fall Seven Times” geht es um das Leben und das Sprichwort „Wenn du siebenmal fällst, steh achtmal wieder auf“. In der Umsetzung wurden die Tänzerinnen und Tänzer zum Takt der Musik durch die Luft gewirbelt und immer wieder aufgefangen. Dennoch fallen die Tanzenden auch immer wieder hin und helfen sich gegenseitig wieder auf die Beine. Durch die perfekte zeitliche Abstimmung weiß der Zuschauende in bestimmten Momenten nicht, ob etwas schief geht. Alle Darbietenden sind in ständiger Bewegung und erzeugen so ein sehr dynamische und energiegeladene Atmosphäre.

    Die in schlichtem Hellgrau gehaltene Kulisse und Kleidung der Tänzerinnen und Tänzer rückten die Darbietung in den Vordergrund und halfen dem Publikum, dem energiegeladenen Tanz zu folgen. Die Helligkeit der gewählten Farbe hatte eine positive Wirkung und unterstrich das aufmunternde Sprichwort, das dem Tanzstück zugrunde liegt.

    Im Anschluss führten die Schülerinnen und Schülern eine lebhafte Diskussion darüber, wie sie ,,Fall Seven Times” fanden. Es gab viele unterschiedliche Meinungen: Die eine Hälfte fand es gut, andere fanden es genial, wieder andere waren neutral. Ich persönlich fand es sehr interessant und beeindruckend, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer aufeinander verlassen konnten und sich niemand verletzte. Ich habe mehr als einmal die Luft angehalten und gezittert, bei den waghalsigen akrobatischen Leistungen.

    Hier ist der Link zu dem Trailer von Fall Seven Times.

    Ein Bericht von Henriette Pahling

  • „Zwei Heimaten, eine so schön wie die andere“: Für die Ausstellung im Stadthistorischen Museum führen Schüler des Schlossgymnasiums lange Video-Interviews mit Zeitzeugen

    „Zwei Heimaten, eine so schön wie die andere“: Für die Ausstellung im Stadthistorischen Museum führen Schüler des Schlossgymnasiums lange Video-Interviews mit Zeitzeugen

    [su_column size=“1/2″ center=“yes“]Die Wanne hängt an der Wand, die Kleidung trocknet in der Küche – die Wohnverhältnisse waren für die Gastarbeiter lange Zeit sehr einfach. Es war schwer, eine Wohnung zu bekommen.
    Foto: Klaus Benz
    [/su_column]

    Ausstellung über Gastarbeiter der ersten Generation

    von Michael Bermeitinger

    MAINZ, 27.10.18 – Sie waren nicht allein, und dennoch war die Einsamkeit lange Zeit ihr treuester Begleiter – die Gastarbeiter der ersten Generation. Das Zurücklassen der Familie, die unendlich weit entfernte Heimat konnten auch die Schicksalsgenossen in den Wohnheimen nicht auffangen. Was die Menschen aus Italien, der Türkei, Portugal oder dem damaligen Jugoslawien für Ziele hatten, als sie sich auf den Weg ins ferne Mainz machten, welche Probleme sie hier hatten, was sie heute denken – dem widmet sich die Ausstellung „Mainzer Gastarbeiter der ersten Generation“, die ab Sonntag im Stadthistorischen Museum auf der Zitadelle zu sehen ist.
    Jene schweren Jahre sind fast in Vergessenheit geraten, „und lange wird es nicht mehr gelingen, Zeitzeugen jener ersten Generation zu finden“, sagt Museumsleiterin Dr. Ute Engelen. Dass die 50 und mehr Jahre zurückliegenden Erinnerungen bewahrt werden, ist auch einer Arbeitsgruppe des Schlossgymnasiums zu verdanken: Dreizehn Schüler, die teilweise selbst aus Gastarbeiterfamilien stammen, erarbeiteten sich zwei Jahre lang das Thema, führten Interviews mit Zeitzeugen, die nicht nur in die Texte der Ausstellung einflossen, sondern auch als Film in der Schau zu sehen sind.
    „Unser Ziel war immer, so schnell wie möglich zurückzukehren“, sagt Katica Vranesaṧ aus Kroatien in ihrem Interview, während sich Yilmaz Atalay erinnert, was für ihn das schlimmste Erlebnis war: „Die Wohnungssuche.“
    Wohnen, Arbeiten, Schule, Migrantenorganisationen und Integration sind die wichtigsten Themen der Ausstellung. „Sie soll auch zeigen, welchen Beitrag die Gastarbeiter hier geleistet haben“, sagt Projektleiterin Nurhayat Canpolat, „und auch unter welchen Umständen.“
    „Knigge für den Umgang mit ausländischen Mitarbeitern“
    Einige der Interviewten haben auch kleinere Gegenstände zur Verfügung gestellt, die sie mit der damaligen Zeit in Verbindung: die erste Winterjacke des Lebens, weil man in der Heimat ja nie eine gebraucht hatte, die Tasche, in der man sein Pausenbrot mit zur Arbeit nahm, den Pass oder die Legitimationskarte. Ein wertvoller Beitrag zur Schau sind auch die Fotos des früheren AZ-Fotografen Klaus Benz, die er in den 70ern vom Leben der Gastarbeiter in Mainz anfertigte. Spannend aber auch Dokumente wie der „Knigge für den Umgang mit ausländischen Mitarbeitern“ der Schottwerke von 1965. „Achten Sie seine nationalen und religiösen Gefühle und seien Sie tolerant gegenüber seinen Landessitten“ oder „Laden Sie ihn dann und wann in ihren Familienkreis ein – denn Familienleben entbehrt er in der Fremde am meisten …“

     


    [su_column size=“1/2″ center=“yes“]Gastarbeiter laden um 1974 in der Mombacher Straße unterhalb der Hochbrücke ihre Koffer ab, die per Lkw vom Bahnhof zum Wohnheim gebracht worden waren.
    Foto: Stadtarchiv Mainz
    [/su_column]
    Quelle: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/ausstellung-uber-gastarbeiter-der-ersten-generation_19147483

    [su_box title=“Informationen zur Ausstellung“ box_color=“#d1d3d7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]

    • Mainzer Gastarbeiter der ersten Generation in Zusammenarbeit mit dem Schlossgymnasium Mainz und dem Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Uni Mainz
    • Ort: Stadthistorisches Museum, Zitadelle, Bau D, unterhalb Drususstein
    • Geöffnet: Sa und So 11 bis 17 Uhr, Fr 14 bis 17 Uhr; Gruppen und Führungen nach Absprache
    • Begleitheft zur Ausstellung ist im Museum erhältlich
    • Weiter informationen unterwww.stadtmuseum-mainz.de

    [/su_box]

  • Neuzugang im Oberstufen-Aufenthaltsraum

    Neuzugang im Oberstufen-Aufenthaltsraum

    Dank einer Spende aus der Elternschaft konnte ein Tischkicker im MSS-Aufenthaltsraum aufgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler transportierten den Kicker und bauten ihn zusammen. In Zukunft werden wohl die Freistunden auch in der Oberstufe aktiv gestaltet, sofern der Fußball nicht verschwindet.

    [su_highlight background=“#f9f976″]Nochmals herzlichen Dank der Familie und unseren Schülerinnen und Schülern faire Spiele![/su_highlight]

  • 15.11 Biberwettbewerb: Nachholtermin – letzte Möglichkeit zur Teilnahme

    15.11 Biberwettbewerb: Nachholtermin –
    letzte Möglichkeit zur Teilnahme

    Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs „Biber der Informatik“ befindet sich bereits wieder auf der Zielgeraden: Bis Freitag Abend, 16.11.2018,
    ist es noch möglich, „mitzubibern“.

    Mittwoch und Donnerstag ist noch einmal „Rushhour“ am Biberbau: Sieben Gruppen werden die Aufgaben in Angriff nehmen. Am Freitag wird dann ein
    13er Mathe-Leistungskurs die planmäßigen Teilnahmen abrunden. Wer bislang noch nicht teilgenommen hat, obwohl seine Klasse/sein Mathe-Kurs
    bereits „dran war“, kann entweder mit seinen Biber-Zugangsdaten von zu Hause aus teilnehmen oder am Donnerstag, zwischen 13:20 Uhr und 15:30
    Uhr bei Herrn Walter in R140 vorbei kommen und direkt vor Ort noch mitmachen.


    | Nachholtermin für Biber-Teilnahme: |
    | Donnerstag, zwischen 13:20 Uhr und 15:30 Uhr (Dauer 40 Minuten) |
    | Raum 140 |


    Vier Tage vor Ende haben bereits mehr als 800 Schülerinnen und Schüler hochmotiviert, konzentriert und natürlich auch mit viel Spaß die online
    gestellten Aufgaben alleine oder zu zweit bearbeitet. In vier Klassen und einem Mathe-Kurs können wir bereits vermelden: „Alle haben teilgenommen!“

    Auch dieses Jahr ist unser Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler des Schlossgymnasiums am Biber teilnehmen können – dafür wurden alle Klassen
    sowie alle Mathe-Kurse in der MSS möglichst für eine Doppelstunde in einen Computerraum gebucht, so dass die bis zu 40 Minuten Arbeitszeit in
    der Regel vollständig zur Verfügung standen. Bei einer Klasse kam es zu technischen Problemen, diese Klasse darf aber, nach sehr freundlicher
    Rücksprache mit den Biber-Organisatoren, der Arbeitsgemeinschaft Bundesweiter Informatik-Wettbewerbe, noch diese Woche erneut starten.

    Die Fachschaft Informatik möchte sich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die die Teilnahme in ihrem Unterricht möglich gemacht haben,
    sehr herzlich bedanken. Ohne diese Mithilfe wäre es nicht möglich, dass wir so hohe Mitmachzahlen erreichen. Und wir sehr gespannt auf die
    Auswertung nach Abschluss der Teilnahmezeit und freuen uns darauf zu erfahren, welche Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben so gut
    zurecht gekommen sind, dass sie im bundesweiten Vergleich vielleicht sogar einen Preis erringen konnten.

    Gleichzeitig möchten wir uns aber auch bei allen anderen Kolleginnen und Kollegen für ihre Kooperation und Geduld bedanken, die in den beiden
    Biberwochen notwendigen Raumwechsel und Einschränkungen bei den Computerräumen mitzutragen. Um gleichzeitig Biber und Informatik-Unterricht und Unterricht an Computern zu ermöglichen, hatten wir zeitweise bis zu fünf Schüler-Computerräume gleichzeitig in Betrieb.

    [su_note note_color=“#efefed“ text_color=“#100000″ radius=“2″]Ausblick: Nach dem Biber ist vor dem Jugendwettbewerb!

    Wer an der Lösung der Biber-Aufgaben Spaß hatte, kann auf http://wettbewerb.jwinf.de -> „Trainieren“ sich an Übungsaufgaben zum
    „JwInf“, dem Jugendwettbewerb Informatik versuchen.

    Dieser Wettbewerb wird am 14.01.2019 in eine neuen Saison starten. Von Schulseite aus werden wir hier nur manche Klassen anmelden. Wer auf jeden Fall
    teilnehmen möchte, bekommt aber mit dem Schloss-internen Ergebniszettel zum Biber eine Möglichkeit, sich anzumelden.[/su_note]

  • Augmented Realtiy Sandbox im Erdkundeunterricht

    Augmented Realtiy Sandbox im Erdkundeunterricht

    Augmented Realtiy Sandbox–„…the coolest thing ever!“(t.w./g.s.)

    Als es vor einiger Zeit hieß, dass sich die Fachschaft Erdkunde einen Sandkasten anschaffen wollte, waren erstaunte und fragende Blicke die Folge. Niemand konnte sich vorstellen, wieso und wofür man in Erdkunde einen Sandkasten benötigen würde.

    Glücklicherweise gab es eine Menge Videos im Internet, um den gewünschten Sandkasten vorzustellen: Eine über dem Sandkasten montierte Kinect-Kamera der Xbox erfasst kontinuierlich das Oberflächenprofil des Sandes. Ein Computer verarbeitet mithilfe einer Software die übermittelten Informationen, berechnet daraus das Höhenmodell und projiziert dieses auf die Sandoberfläche. So entsteht eine dreidimensionale physische Karte–ein Sandkasten mit erweiterter Realität.

    Überdies sind aber noch viele weitere Möglichkeiten gegeben, um geographische Themen Schülerinnen und Schülern anschaulich näherzubringen. So kann man es beispielsweise virtuell regnen lassen und beobachten, wie das so entstandene Wasser Berge hinunterfließt, sich in Senken sammelt und dort Seen bildet oder wie es in Ozeane fließt.

    Diese faszinierende Idee wurde an der Universität in Davis (Kalifornien) entwickelt, wo heute neben der Liste der benötigten Komponenten und einer Bauanleitung auch die notwendige Software unter einer kostenfreien Lizenz zur Verfügung gestellt wird. Nach einer kurzen Planungsphase, der Vorstellung des Projektes beim Förderverein der Schule, unseren „Möglichmachern“ und der Zusage dieses zu fördern, kümmerte sich die Fachschaft um die Planung, die Anschaffung der notwendigen Baumaterialien sowie um den Bau selbst. Dieser wurde rechtzeitig zum Ende der Sommerferien fertiggestellt, so dass die Fachschaft Erdkunde nun eine auf die Gegebenheiten unserer Schule ideal angepasste Versioneiner „AR Sandbox“ besitzt.

    Nachdem dann einige Kolleginnen und Kollegen die „AR Sandbox“ fleißig ausprobiert und für gut befunden hatten, mussten bzw. durften die Schülerinnen und Schüler eines Grundkurses Informatik bereits als Erste mit dem Sandkasten arbeiten. Auch beim Abend des Schulelternbeirates entwickelte sich die „AR Sandbox“ zum Publikumsmagneten und so wurden gleich die ersten Bilder und Videos auf diversen Sozialen Medien veröffentlicht.

    In den nächsten Tagen und Wochen soll die „AR Sandbox“ auch im Regelunterricht Erdkunde zum Einsatz kommen, um den Schülerinnen und Schülern beispielsweise aktuelle geografische Ereignisse wie Starkniederschläge oder Tsunamis sowie deren verheerende Folgen durch eine wesentlich bessere Visualisierung vor Augen zu führen. Überdies wurden bereits Ideen entwickelt, wie die „AR Sandbox“ eventuell auch in anderen Fächern wie Mathematik oder Bildende Kunst zum Einsatz kommen könnte.

    Wir laden Sie ein, am Tag der offenen Tür selbst mit dem Sand zu spielen, kreativ zu werden und sich selbst von der Faszination „AR Sandbox“ anstecken zu lassen. Wir freuen uns auf sie!

    Ganz besonders bedanken möchte sich die Fachschaft Erdkunde beim Förderverein der Schule, ohne dessen finanzielle Unterstützung die Umsetzung dieses Projektes nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls möchten wir uns bei Herrn Dr. Sören Zorn bedanken, der uns bei der Anschaffung, Einrichtung und Wartung des Computersystems beraten und unterstützt hat. Nicht zuletzt gebührt aber auch dem Team um Oliver Kreylos an der UC Davis ein ganz besonderer Dank, dass diese Idee so gut nachvollziehbar dokumentiert im Internet veröffentlicht ist.

    Weitere Informationen zur Augmented Reality Sandbox finden Sie im WWW unterURL: https://arsandbox.ucdavis.edu/ [30.08.2018].

    zum Vergrößern bitte Anklicken