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Autor: julian

  • Allgemeine Zeitung | „Run for children“ Mainz: Mit zwei Millionen Euro ins Ziel

    Allgemeine Zeitung | „Run for children“ Mainz: Mit zwei Millionen Euro ins Ziel

    Montag,02.09.2019 – 00:00

    Beim 14. Benefizlauf „Run for children“ wird eine magische Spendenzahl geknackt. Insgesamt gingen im TSV-Stadion 81 Teams auf sportliche Rundenjagd

    Von Gerd Plachetka

    MAINZ – Wieder einmal hat es sich der Vorstandsvorsitzende der Schott AG, Dr. Frank Heinricht, nicht nehmen lassen und die Laufschuhe geschnürt, um bei der Veranstaltung „Run for Children“ auch persönlich seinen Beitrag zu leisten. „Es geht schließlich um eine gute Sache – kranke, behinderte und sozial benachteiligte Kinder zu unterstützen.“

    Er habe seit seinem Dienstantritt bei Schott Glas im Jahr 2013 die Veranstaltung aktiv unterstützt, berichtet er; nicht zuletzt als sportliches Teambuilding. Die Idee, mit jeder gelaufenen 400-Meter-Stadionrunde auf der TSV Schott-Anlage einen damit verbundenen Geld-Betrag zu leisten, existiert nun bereits seit 13 Jahren.

    Noch bevor Heinricht den Startschuss erteilte, wurde verbal noch einmal motivierend mobil gemacht. Schließlich sollten beim diesjährigen 14. Benefizlauf noch einmal 200 000 Euro drauf gepackt werden, um die Schallmauer der magischen zwei Millionen-Spendenmarke zu durchbrechen. Die vom Spezialglashersteller Schott organisierte Veranstaltung hat auch einen hohen unterhaltsamen Stellenwert. Man habe im Laufe der Jahre viele Erfahrungen sammeln können und das Niveau stetig erhöht, so Marketing-Chef Salvatore Ruggiero, der den Lauf moderierte. Die Dauer wurde verknappt: Aus dem Zehn-Stunden-Lauf sei nun aus organisatorischen Gründen ein Sechs-Stunden-Rennen geworden, so Ruggiero.

    [su_note note_color=“#ebeae9″ text_color=“#0f1210″]SIEGER UND ZAHLEN

    81 Teams mit 2300 Läufern und Läuferinnen drehten 14 618 Stadionrunden

    Es wurde eine Laufstrecke von 5847 Kilometern bewältigt – das entspricht einer klimafreundlichen Segelstrecke über den Atlantik bis nach Boston

    Teamwertung:

    1. Platz: „Schloss-Runners“ mit 265 Stadionrunden (bereits der neunte Sieg bei Run for Children).

    2. Platz: „Schott Power Azubis“ mit 256 Stadionrunden.

    3. Platz: „Sportjugend Rheinland-Pfalz“ mit 250 Stadionrunden[/su_note]

    Dies tut hingegen dem sportlichen Unternehmen für den guten Zweck keinen Abbruch. Da gab es auch neben der Laufbahn auf dem Stadionrasen ein unterhaltsames Bühnenprogramm. So sorgten die „Meenzer Rhoigeister“ für Musik, die Sportakrobaten des KKSV Finthen zeigten, was eine gute Körperspannung bewirken kann, oder es mischten die „Devil Dancers“ rhythmisch die Bühne auf. Wer es etwas ruhiger liebte, der nahm beim Schott-Werksorchester die harmonisch leiseren Töne in sich auf oder bestaunte die TSV-Schott-Tanzmäuse.

    Unterdessen wurden auf der Stadionbahn von den 81 Läuferteams und den 2300 Aktiven fleißig Runden gedreht. So stellte der Mainzer Epilepsie-Eltern-Verein ein Läuferteam, und auch die Betroffenen selbst liefen eifrig Runden. Genauso wie die „Flotten Schottis“, die „Mainzer Polizei“,  die „Gemeinschaft Cooler Läufer“ oder „Mainz 05 hilft e.V.“, um nur einige zu nennen.

    Mit von der Partie waren auch die „Laubfrösche“. „Wir sind von Anfang an mit dabei und seit Jahren obligatorisch an eins der Meldeliste gesetzt“, erzählt Teamleiter Jens Krauß. Die Gruppe rekrutiere sich aus dem Laubenheimer Lauftreff und engagiere sich auch bei anderen Benefizveranstaltungen, um benachteiligte Menschen zu unterstützen.

    Dr. Helge Gallwitz freut sich derweil über die vielen erlaufenen und gespendeten Euros. Und mit dem heutigen Betrag sei die Gesamtspendensumme von zwei Millionen erreicht worden. Erlaufen habe man 195 478 Euro – wobei die fehlenden rund 4500 Euro die Firma Schott ergänzt habe.

    Der Nachfolger des langjährigen Initiators und Begründers von Run for Children, Dr. Helmut Peters, wird in einigen Wochen die 200 000 Euro an die 35 Hilfseinrichtungen verteilen, die im Vorfeld einen Antrag bei den Initiatoren gestellt hatten.

    Quelle: https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/run-for-children-mainz-mit-zwei-millionen-euro-ins-ziel_20406101

  • Rebecca Mayer | Reise nach Berlin im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs

    Rebecca Mayer | Reise nach Berlin im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs

    Ich bin Rebecca Mayer und gehe zurzeit in die 11. Klasse.

    Im Rahmen des Kunstunterrichtes habe ich an dem Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Dieser behandelt Themen rund um Europa, wozu man einen kreativen Beitrag gestalten soll.
    Dazu zählten zum Beispiel ein Bild zu malen, eine Collage zu erstellen, aber auch ein Song oder ein Musikvideo konnte man einsenden.
    Zur Auswahl standen jeder Altersgruppe mehrere Themen. Ich entschied mich für das Thema „Influenced“, bei dem man darstellen sollte, inwiefern das Internet die Jugendlichen beinflusst.
    Da wir den Wettbewerb im Kunstunterricht machten, bekamen wir die Vorgabe ein Bild zu gestalten.

    Mit meinem Bild gewann ich zuerst einen 1. Landespreis. Als Landespreis bekam ich ein Buch über die verschiedenen Epochen, Stile und generell die Geschichte der Kunst. Aus den Gewinnern der 1. Landespreise suchte die Jury eine Auswahl an Beiträgen aus, die nach Berlin geschickt und nochmals auf Bundesebene bewertet wurden. Mein Bild gehörte zu diesen. Als Bundespreis gewann ich ein Buch und eine DVD über den Bundestag und ein Quizduell-Spiel.
    Die Preise waren individuell, d.h. manche bekamen ein Künstlerset, Bücher oder andere Dinge.
    Weitere Preise, die jedoch nur Preisträger*innen über 16 Jahren gewinnen konnten, waren die sogenannten Reisepreise. Dabei wurde man auf eine Reise nach Berlin, Brüssel oder Straßburg eingeladen.

    Ein paar Tage später bekam ich eine E-mail von den Veranstaltern des Wettbewerbs, dass ich als Nachrücker, nach Berlin reisen durfte, da manche ihren Reisepreis nicht wahrnehmen konnten

    Die Reise begann am Montag dem 3. Juli 2019. Jeder Preisträger musste eigenständig nach Berlin fahren, wo wir uns im Hotel Holiday Inn trafen, wo wir die nächsten Tage verbringen würden. Als ich dort ankam empfing mich die Leiterin der Reise und gab mir meine Zimmerkarte. Wir hatten Doppelzimmer, d.h. Ich teilte mir mein Zimmer mit einem anderen Mädchen. Nachdem ich meine Sachen in mein Zimmer gebracht hatte, ging ich in die Eingangshalle, wo wir uns treffen sollten. Dort warteten schon die anderen Teilnehmer, die ungefähr im Alter zwischen 16 und 20 Jahren waren, und wir gingen in den Essensraum, wo wir zusammen Mittag aßen. Nach dem Essen, bei dem wir uns gegenseitig kennenlernen konnten, stellten sich die Veranstalter der Reise vor und wir erhielten das Programm für die nächsten Tage, welches wir vorher schon per E-mail erhalten haben, weshalb wir schon wussten was auf uns zu kommt. Es war ein sehr dichtes Programm.
    Gleich nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA), wo wir der Gruppe unsere Beiträge vorgestellt haben. Es war alles dabei von Bildern und Collagen über Musikvideos und anderen Videos bis zu einem selbst erstellten Brettspiel. Ein Preisträger schrieb sogar ein Theaterstück.

    Nachdem wir uns noch ein Video über die Arbeit des BPAs angesehen haben, machten wir uns auf den Weg zurück zu dem Bus, der uns dorthin gebracht hatte und uns auch die nächsten Tage überall hinfahren würde. Als nächster Progammpunkt stand eine Schiffstour auf der Spree an. Dabei fuhren wir am Reichstag, am Bundeskanzleramt und noch an vielen anderen wichtigen Gebäuden vorbei.
    Das Programm war danach vorbei und wir fuhren in ein Restaurant zum Abendessen. Nach dem Essen fuhren wir ins Hotel zurück, hatten jedoch noch Freizeit, welche wir auch ausnutzen.

    Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einer Rundfahrt durch den Prenzlauer Berg mit Besuch der Gedenkstätte der Berliner Mauer. Da ich eine Woche vorher schon in Berlin auf Abschlussfahrt war, kannte ich diese schon. Es war jedoch trotzdem interessant, da wir uns auch den noch erhaltenen Abschnitt der Mauer anschauten.
    Wir konnten jedoch nicht lange dort bleiben, da wir um 10:30 Uhr beim Bundeskanzleramt angemeldet waren.
    Nachdem wir durch die strenge Sicherheitskontrolle gegangen sind, bekamen wir eine Führung durch das Bundeskanzleramt.

    Ich auf der Terrasse des Bundeskanzleramts

    Danach hatten wir ein Gespräch mit Dorothee Bär der Staatsministerin für Digitalisierung. Und obwohl die Bundeskanzlerin angeblich zu der Zeit im Haus war, haben wir sie nicht gesehen.

    Als unser Besuch im Bundeskanzleramt beendet war, stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zu dem Restaurant, wo wir mittag aßen. Nach dem Essen ging es mit dem nächsten Programmpunkt weiter: Stadtrundfahrt durch Friedrichshain und Kreuzberg. Diese dauerte ca. 2 Stunden und fuhren gefühlt durch ganz Berlin. Im Anschluss hatten wir ein wenig Freizeit, die wir zum shoppen nutzten. Auch an diesem Abend hatten wir nach dem Abendessen wieder Freizeit.

    Der nächste und letzte Tag begann mit einem Besuch im Europäischen Haus. Dabei handelt es sich um ein kleines „Museum“, wo die Geschichte der Europäischen Union ausgestellt wurde. Wir waren jedoch so müde von den letzten Tagen, dass wir uns dem nicht ganz widmen konnten und wir die beiden Filme über das Europäische Palament um einiges interessanter fanden. Anschließend machten wir eine kleine Pause am Brandenburger Tor, welches sich direkt vor dem Europäischen Haus befindet.
    Als letzter Progammpunkt stand nun die Besichtigung des Bundestages und dessen Kuppel an. Auch hier mussten wir erst durch die Sicherheitskontrolle, bevor wir den Bundestag, und somit die Kuppel betreten konnten.
    Oben angekommen hatte man einen weiten Ausblick über Berlin. Wir mussten jedoch sofort wieder herunter, da es oben unerträglich heiß war. Die Außentemperatur betrug über 30 Grad, welche oben in der Kuppel deutlich höher war.

    Nach der Besichtigung des Bundestages gab es ein letztes Mal ein gemeinsames Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant. Daraufhin wurden wir zum Bahnhof gefahren, wo wir uns verabschiedeten und jeder seinen Zug nach Hause nahm.

    Alles in allem war es ein sehr besonderes und aufregendes Erlebnis. Ich habe viele Jugendliche aus ganz Deutschland getroffen. Leider war die Reise etwas zu kurz um sich richtig gut kennenzulernen und wir mussten uns, als wir anfingen uns anzufreunden, schon wieder verabschieden. Trotzdem kann ich sagen, dass es ein sehr prägendes Erlebnis war und ich jedem, der die Möglichkeit zu einer solchen Reise bekommt, empfehle diese auf jedem Fall zu nutzen.

  • Leider ausgebucht: Informationsabend für Eltern und Kinder der jetzigen 4. Klassen – weitere Infos hier

    Leider ausgebucht: Informationsabend für Eltern und Kinder der jetzigen 4. Klassen – weitere Infos hier

    Liebe Eltern der jetzigen Viertklässler,

    danke für Ihr Interesse an unserer Schule. Leider können wir aus Kapazitätsgründen – unsere Aula fasst lediglich 190 Personen – keine Anmeldungen mehr für unsere Informationsveranstaltungen annehmen.

    Wir möchten Sie auf unseren Tag der Offenen Tür verweisen, der am Samstag, dem 9. November 2019 vormittags stattfindet. Dort werden wir zweimal ähnliche Informationen wie am Informationsabend wiederholen: um 8.30 Uhr und um 10.30 Uhr, jeweils in der Aula.

    Am Tag der Offenen Tür finden darüber hinaus noch weitere, detailliertere Informationsveranstaltungen statt, zum Einen der Fächer, zum Anderen auch zu unseren Schwerpunkten.
    Außerdem besteht die Möglichkeit, an „Schnupperunterrichtsstunden“ teilzunehmen. Das detaillierte Programm können Sie in der Woche vor dem Tag der Offenen Tür von der Homepage herunterladen.

    Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    K. Ding (Schulleiterin)                                                                            

    T. Schlenger (stellvertr. Schulleiter)

  • 07.11.2020: Tag der Offenen TürJetzt mit Programm!

    07.11.2020:
    Tag der Offenen Tür
    Jetzt mit Programm!

    Am 7. November öffnet das Schlossgymnasium von 8.30 Uhr  bis 12.30 Uhr seine Türen.

    Alle, die sich für das Schlossgymnasium und die  Arbeit an unserer Schule interessieren, sind dazu herzlich eingeladen. Ausstellungen, Präsentationen und Informationsvorträge bieten aufschlussreiche Einblicke in das Schulleben und das Profil der Schule. Schnupperstunden in den Fächern Englisch, Deutsch, Mathematik, Französisch bzw. Latein und NAWI bieten Gelegenheit, die Unterrichtsarbeit am Gymnasium kennen zu lernen.

    Neben dem Kollegium und der Schulleitung stehen auch Schüler,  Mitglieder des SEB, des Fördervereins und des Ehemaligenvereins als Gesprächspartner zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten. Im „Schloss-Café“ können Sie sich bei Kaffee und Kuchen entspannen. Auch für eine Kinderbetreuung ist gesorgt.

    Das ausführliche Programm können Sie hier einsehen.

    Neu in diesem Jahr: Audioguides

  • Spielefest der 5.Klassen

    Spielefest der 5.Klassen

    Auch in diesem Jahr hieß das “Sportfest” der 5. Klassen wieder “Spielefest” und wurde hauptsächlich von unseren Tutorinnen und Tutoren aus der Oberstufe geplant und durchgeführt.

    Denen gilt unser besonderer Dank ebenso wie Frau Liungman, die von Lehrerseite die Hauptverantwortung trug.

    Auch heute gab es – wie bei den Projekttagen in der letzten Woche – Teamarbeiten zu “erledigen”, aber der Schwerpunkt lag doch auf der eigenen Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Keiner wurde ausgeschlossen, und die Tutorenschaft hatte ebenso viel Spaß wie unsere Fünftklässler. Große planen für Kleine und freuen sich mit Kleinen!

    Auch die Klassenleiterteams hatten Freude an ihren Klassen. Es war ein rundum wunderbar angenehmer Sommertag. Ich wünsche uns allen, dass diese gute Stimmung und das Miteinander uns im Alltag zurück am Schloss jetzt ein ganzes Stück “trägt”. Auch diese Veranstaltung ist aus der Orientierungsstufe nicht wegzudenken.

    Danke!

    S.Behr, Orientierungsstufenleiterin

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  • Zum dritten Mal MINT-freundliche Schule

    Zum dritten Mal MINT-freundliche Schule

    Das Schlossgymnasium trägt für drei weitere Jahre das Gütesiegel „MINT-freundliche Schule“. Erstmals ausgezeichnet im Jahre 2013 wurde das Gütesiegel nun zum dritten Mal ans Schlossgymnasium vergeben.

    Mit dem Gütesiegel werden Anstrengungen der Schulen anerkannt, ein klares MINT-Profil zu entwickeln, MINT-Unterricht auf hohem Niveau anzubieten, und ihn durch Exkursionen zu ergänzen. Es müssen weiter Kontakte zu außerschulischen Partnern, Erfolge in Wettbewerben und weitere Anstrengungen nachgewiesen werden.

    In einer Feierstunde am 02.09.19 in der Akademie der Wissenschaften wurden die Urkunden u.a.von Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Dr. Thomas Sattelberger verliehen. Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT-Zukunft schaffen“, betonte die Bedeutung der Bildung im MINT-Bereich und wies darauf hin, dass bis 2025 rund 700 000 MINT-Fachkräfte fehlen werden, was ein Wohlstandsrisiko darstelle. Außerdem verwies er auf die Notwendigkeit, Fächergrenzen zu überwinden. So werde in den angelsächsischen Ländern aus STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics) durch Ergänzung um die liberal arts STEAM.

    Sattelberger war u.a. als Manager für Daimler  und Lufthansa tätig sowie Personalvorstand der Telekom. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages.

    Das Gruppenfoto am Artikelanfang zeigt von links nach rechts Katharina Missling (Wissensfabrik für Deutschland e.V.), Tjeerd Frank (MINT-Koordinator des Schlossgymnasiums), Christian Romberg (MSS 13), Dr. Stefanie Hubig (Ministerin für Bildung), Michael Bronner (Christiani AG), Ina Schäfer (SEB-Vorsitzende des Schlossgymnasiums) und Dr. Thomas Sattelberger (Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT-Zukunft schaffen“).

    Bildquelle Gruppenfoto: MINT-Zukunft e.V.

  • Leistungskurse Erdkunde nehmen an Seminar zum Thema Flucht und Asyl teil

    Leistungskurse Erdkunde nehmen an Seminar zum Thema Flucht und Asyl teil

    Am Freitag, den 16.08.2019, besuchten sowohl der 12er Erdkunde Stammkurs von Herr Walter, als auch der 13er Erdkunde Leistungskurs von Herr Siehr ein Seminar in Ingelheim zu dem stets aktuellen Thema „Flucht und Asyl„.

    Nach einer kurzen Zugfahrt angekommen, dauerte es nicht lange bis wir alle zusammen von Ronja Lindenberg in der Fridtjof-Nansen-Akademie begrüßt wurden. Wir starteten mit einem Quiz, bei dem wir testen konnten, welche Informationen und Kenntnisse wir schon aus dem Alltag und den Nachrichten über das Thema Flucht und Asyl gewonnen haben. Uns fiel auf, dass wir zwar schon aus den Medien und persönlichen Erfahrungen viele Erkenntnisse gewonnen haben, jedoch uns das eine oder andere doch anders in Erinnerung geblieben war, als es tatsächlich ist.

    Mit Filmen und Bildern eingeleitet, gingen wir in unsere erste Gruppenarbeit über, bei der wir anhand von groben Informationen und einem Bild der Asylantragsstellern/innen entscheiden mussten, ob wir dessen Asylantrag annehmen oder ablehnen würden. Die Schwierigkeit, eine derartig wichtige Entscheidung zu treffen wird uns ziemlich schnell bewusst. Denn wir wissen, dass unsere Entscheidung über das Leben eines anderen Menschen bestimmen könnte und wir ihr Schicksal in unseren Händen tragen würden.

    Anschießend sind wir den Fluchtursachen, die -wie bekannt- zu der Entscheidung einer Antragsannahme oder Ablehnung führen, auf den Grund gegangen. Jedoch, wie geht es weiter, wenn einmal dieses Urteil gefallen ist? Anhand von echten Beispielen aus dem Bekanntenkreis von Ronja Lindenberg gingen wir auch dieser Frage nach. Welche Konsequenzen zieht dieses Urteil mit sich und wie leben die Menschen danach weiter, mit einem Leben, das von anderen Personen in die Wege geleitet wurde? Angeknüpft an diese Fragen sollten wir uns zunächst ein Bild von den unterschiedlichen Situationen und Konflikten in den verschiedenen Herkunftsländern der Flüchtlinge machen.

    Mit dem Bild im Kopf welche Umstände in diese Ländern herrschen, erwarteten wir gespannt nach eine Pause in der wir unser Essen genossen, auf den Vortrag von Anas D. Seine Fluchtgeschichte hat jeden einzelnen von uns mitgerissen und wir waren beeindruckt und erschüttert zugleich welchen Umständen Anas während seiner Flucht ausgesetzt war. Noch beeindruckender schien uns, was er aus seinem Leben hier in Deutschland gemacht hat und welche Einstellung und Offenheit er unserer Kultur entgegen bringt. Er versuchte uns alles von Anfang bis Ende so genau wie möglich zu erklären, diese Chance einmal viele Fragen loszuwerden, bietet sich nicht Jedem von uns. Und wir können mit Gewissheit sagen, dass diese Exkursion weiterzuempfehlen ist. Es ist einmalig und bietet Jedem die Möglichkeit, sich in diese für viele unvorstellbare Situation hineinzuversetzen.

  • 14.09.2019, 10 bis 13 Uhr: „Rhine Cleanup“ – Auch die Schlossgemeinschaft säubert wieder den Rhein

    14.09.2019, 10 bis 13 Uhr: „Rhine Cleanup“ – Auch die Schlossgemeinschaft säubert wieder den Rhein

    Quelle: https://gaks.holl-it-services.de/www.rhinecleanup.org

    Treffen am Aktionstag

    14.September 9.40Uhr 

    Treffpunkt: Am Holztor, Ecke Holzstraße/Uferstraße

    Mitzubringen sind: wetter- und aktionangepasste Kleidung, Wetterschutz und Verpflegung. Müllsäcke und Handschuhe stellt die Stadt Mainz.

    Das Thema Plastikmüll in den Meeren und Flüssen berührt uns auch hier in Mainz. Das Schloss-Gymnasium liegt so nah am Rhein, dass wir den Strom aus den oberen Klassenräumen breit und majestätisch fließen sehen können und die ein oder andere Freistunde an seinem Ufer verbringen. Sogar einzelne Unterrichtsstunden sollen dort schon an heißen Tagen stattgefunden haben.

    Der Funken der internationalen Aktion „Rhine Cleanup“ konnte also schnell übergespringen: Nach dem Motto Es gibt nichts Gutes außer man tut es haben sich sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer dazu entschlossen, an einem Samstag im September mit Gleichgesinnten von der Quelle bis zur Mündung in ihrer Freizeit für ein paar Stunden mit anzupacken und den Rhein bzw. sein Ufer von Müll zu befreien.

    –> Wer sich anschließen möchte, schickt bitte Herrn Seimetz (martin.seimetz@schloss-online.eu) oder Frau Dr. Schön (kirsten.schoen@schloss-online.eu) bis zum 06.September eine kurze EMail.

    Interessenten sind auch herzlich eingeladen zum nächsten Treffen der Umwelt-AG am 03.9. um 13.15 Uhr in Raum 116 zu kommen.

  • Hangzhou in Mainz 2019

    Hangzhou in Mainz 2019

    Vom 14. bis zum 21. August hatte das Schlossgymnasium wieder eine chinesische Schülergruppe zu Gast. Sechsundzwanzig Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule, der Xiaoshan No. 2 High School in Hangzhou, verbrachten eine Woche in Mainz. Davor hatten sie bereits eine Reise durch Europa unternommen, die sie u.a. nach Paris und Luxemburg geführt hatte.

    Die Schülerinnen und Schüler waren bei den Familien ihrer Austauschpartner aus den Jahrgangsstufen 10 und 11 untergebracht,  die Kollegen, Frau Xu und Herr Lu, im Hotel. Auf dem Programm standen für die Gästegruppe neben Hospitationen im Unterricht u.a. eine Stadtführung in Mainz und eine Führung durch das Gutenbergmuseum. Die Gäste hatten Spaß daran, im Druckladen selbst kreativ zu sein. Ein sportliches Kräftemessen fand auf dem Kunstrasenplatz am Bruchweg statt, wo die Schülerinnen und Schüler in gemischtnationalen und gemischtgeschlechtlichen Teams ein Turnier austrugen. Nachmittags wurde dann die Opelarena besichtigt. Am vorletzten Tag fanden dann die schon traditionelle Rüdesheim-Tour mit Bahn, Schiff und Sessellift und das von den Eltern organisierte Abschiedsgrillen im Schulhof statt. Am Abreisetag nahm die chinesische Gruppe noch an einem Robotikworkshop in der Schule teil und wurde dann zum Flughafen begleitet.

    Der Dank der Schule gilt allen Kolleginnen und Kollegen, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die sich für das Gelingen des Austauschs eingesetzt haben.

    Der Gegenbesuch in Hangzhou wird von Ende März bis Mitte April 2020 stattfinden. Fragen zum Austausch beantwortet Herr Frank.

     

  • Austausch mit Gran Canaria 2019Jetzt mit Video!

    Austausch mit Gran Canaria 2019
    Jetzt mit Video!

    Sommer, Sonne, Strand, Spanien.

    Das ist das, was uns die nächsten 9 Tage in Gran Canaria erwarten sollte. Am 03.04.2019 sind wir, das heißt 15 deutsche Schüler aus den 10.Klassen und unsere zwei Lehrerinnen Frau Keller und Frau Freytag, los geflogen. Angekommen in Gran Canaria wurden wir von der spanischen Gastfreundlichkeit nur so überschwemmt. Statt peinlicher Stille erwarteten uns beim ersten Treffen dicke Umarmungen und Küsschen, wie sie auch in Frankreich (in milderer Form!) üblich sind. Auch später wurde noch deutlich, wie offen Spanier im Vergleich zu uns deutschen Kartoffeln sind.

    Nachdem wir unsere Sachen bei unseren Gastfamilien abgestellt hatten, sind wir abends direkt an den Strand und Eis essen gegangen. Der schöne Sonnenuntergang machte den Abend perfekt.

    Am 1.Tag sind wir erst einmal in den Süden der Insel gefahren, um dort den schönen Strand und das türkise Meer zu genießen. Dazu haben wir den Bus, die „guagua“ genommen, was so ziemlich unser Lieblingswort geworden ist. Wir haben den Tag am Strand sehr genossen, was wir dem Rest unserer Stufe nicht vorenthalten haben. Viele Grüße gehen an dieser Stelle an die restlichen Schüler der 10. Klassen raus ;). Der erste Tag ging mit einem gemeinsamen Frühstück los. Als dann das erste Mal die Schulklingel läutete, wurden wir alle von deutscher Musik überrascht. An unserer Partnerschule wird zu jedem Stundenbeginn und -ende ein Lied gespielt. So mussten wir damit leben, dass „Ich und mein Holz“ lief. Später haben wir unseren Spaniern gute deutsche Lieder vorgespielt.

    [su_row][su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““]Zudem hatten wir ein tolles Wochenende, das wieder aus Strand, Trampolinhalle und einem Geburtstag bestand. Wer hat schon das Glück auf Gran Canaria sechzehn zu werden? Die Woche ging weiter mit noch mehr Exkursionen, unter anderem über die Geschichte Kolumbus‘ und den Ausflug zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen Gran Canarias. Nach einer anstrengenden Wanderung haben wir es endlich an die Spitze des Berges geschafft. Es hat sich gelohnt, denn der Ausblick war atemberaubend und bot die Vorlage für wunderschöne Bilder.

    Zum Schluss haben wir eine Bananenplantage besucht. Dabei hat jeder noch eine echte kanarische Banane und jede Menge Aufkleber bekommen. Außerdem waren wir im „Alisios“, dem größten Shopping Center der Kanaren. Natürlich haben wir uns die Chance nicht entgehen lassen, ein paar Erinnerungsstücke mitzunehmen. 😉
    [/su_column]
    [su_column size=“1/2″ center=“no“ class=““][su_youtube_advanced url=“https://youtu.be/KKgHCLlAC3o“ width=“580″ height=“320″ rel=“no“ https=“yes“ title=“Gran Canaria Austausch 2019″][/su_column][/su_row]
    Unsere Lehrerinnen hatten sich auch dem spanischen Rhythmus der spanischen Lehrer angepasst. Pünktlichkeit spielt ja in Spanien zum Glück keine so große Rolle wie in Deutschland. Zum Abschluss sind wir alle abends zu einem italienischen Restaurant essen gegangen. Das Essen dort war sehr lecker und es war ein schöner letzter gemeinsamer Abend in Gran Canaria.

    Am Tag des Rückflugs waren alle ziemlich traurig und auch müde, da die Spanier immer sehr spät zu Abend essen (zwischen 21 und 23 Uhr). Der Abschied, la despedida, war sehr emotional, jedoch heiterte uns der Gedanke an das baldige Wiedersehen wieder etwas auf.

    Im Juni kamen die Spanier dann endlich zu uns nach Mainz. Los ging es hier mit einem leckeren Frühstück und aufgrund der Hitze einer anstrengenden Rallye. Dafür haben wir uns im Schwimmbad ordentlich abgekühlt. Am 2. Tag mussten die Deutschen wieder regulär in den Unterricht, während die Spanier sich im Druckladen des Gutenbergmuseums ein paar Erinnerungen gedruckt haben.

    Anschließend haben wir unser Programm individuell gestaltet und sind in kleinen Gruppen losgezogen. In den nächsten Tagen folgten Ausflüge zur Loreley, bei der die Spanier begeistert vom Sommerrodeln waren, nach Frankfurt und sogar nach Straßburg. Dort haben wir nicht nur die Stadt, sondern auch das Europaparlament von innen gesehen. Dabei hatten wir eine wirklich interessante Führung, die ein 360 Grad-Video beinhaltete.

    Am Wochenende haben wir unsere Freizeit mit gemeinsamen Bowling, Lasertag und Strandbesuchen verbracht. Natürlich waren wir auch auf dem Johannisfest und haben am Montag zusammen das beeindruckende Feuerwerk genossen. Bevor es am Mittwoch, den 26.06. um den Abschied ging, haben wir den Austausch einen Abend vorher mit einem Abschlussessen mit der gesamten Gruppe ausklingen lassen.

    Alles in Allem war der Austausch eine tolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.

    Claudia Hahn