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Autor: julian

  • AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

    AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

    Jeder Form von Diskriminierung entgegenwirken, darum geht es bei Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.


    Die AG trägt seit Jahren einen Teil dazu bei, dass die gewaltfreie, demokratische Kultur am Schlossgymnasium gestärkt wird. Dieses Ziel wollen wir weiterhin mit eurem Tatendrang verfolgen. Wir arbeiten in der AG fast ausschließlich an Projekten. Auch mit einer möglichen Unterstützung von Expertinnen und Experten wollen wir Projekte wie Ausstellungen, Zeitzeugengespräche, Planspiele, Workshops usw. an unserer Schule durchführen, um ein offenes Miteinander zu stärken.

    Wir freuen uns auf euer Kommen!

    Ein erstes Treffen findet am Montag, den 16.9.2024 um 13:15 Uhr statt. Wir treffen uns in Raum 204. (Weitere AG-Termine machen wir gemeinsam aus).


    Meike Flemming und Tobias Sewerin

  • 6e besucht Bundesgartenschau

    6e besucht Bundesgartenschau

    Zum Abschluss der zweiten Schulwoche stand eine Exkursion zur Bundesgartenschau nach Mannheim auf dem Programm der Klasse 6e.

    Im Rahmen von „CAMPUS: BUGA macht Schule“ hatte der Nawi-Lehrer den Workshop „Zukunft gestalten: Grüne Energie – Strom ohne Ende?“ gebucht. Der Workshop bestand aus zwei Hauptteilen, Solarenergie und Windenergie. Dabei wurden die Vorteile der Solarzelle, eines Windrads und eines Savonius-Rotors vielfältig experimentell untersucht, aber auch die Nachteile diskutiert. Davor und danach waren überall auf der BUGA die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN gegenwärtig und vielfältige Anpassungsmöglichkeiten und Ideen wurden gezeigt.

    Für die Exkursion waren besonders die Ziele 4 „hochwertige Bildung“, 7 „bezahlbare und saubere Energie“ und 13 „Massnahmen zum Klimaschutz“ von Bedeutung.

    Ein kurzer Bericht der Schülerin Ellena R., der hauptsächlich während der Zugfahrt zurück von Mannheim nach Mainz gemeinsam mit ihrer Nachbarin Cecilia L. entstanden ist:

    „Die Klasse 6e hat am 15.09.2023 einen Ausflug zur Bundesgartenschau (BUGA) gemacht. Am Anfang trafen wir uns in Mainz am Hauptbahnhof und sind dann zusammen mit dem Zug nach Mannheim gefahren.
    Als wir alle am Luisenpark angekommen waren, sind wir mit einer Gondel zum Spinelli Park gefahren. Es war sehr hoch und man hatte einen schönen Ausblick.
    Dann sind wir erstmal ein bisschen gelaufen und haben uns alle an einem Punkt versammelt. Nun durften wir eine Stunde das riesige Gelände erkunden. Anschließend haben wir uns alle wieder getroffen und sind zusammen zum Workshop gelaufen.
    Dort haben uns die Mitarbeiter alles über „grüne Energie“ gezeigt und wir haben sehr viele Experimente gemacht. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Am meisten haben uns die Experimente zur Windenergie gefallen.
    Nach dem Ende des Workshops sind wir dann zur Straßenbahn gelaufen und anschließend mit dem Zug zurück nach Mainz. Dort durften wir alleine oder zusammen nachhause gehen.
    Liebe Grüße von der Klasse 6e!“

  • Historisches Essen im Geschichte Leistungskurs

    Historisches Essen im Geschichte Leistungskurs

    Zum Abschluss unserer gemeinsamen Zeit als Geschichtskurs konnten wir (dank
    Corona erst in der 13., statt bereits in der 11.) ein historisches Essen genießen.
    Dafür haben wir uns im Voraus mit Kochbüchern oder im Internet Rezepte
    rausgesucht, die typische Essen aus vergangenen Zeiten rekreiren sollten. Nach
    ersten Befürchtungen, dass wir kein Salz oder richtige Gewürze benutzen könnten,
    sahen die Rezepte in der Hinsicht dann doch ganz gut aus. Es war aber doch auch
    spannend, Rezepte zu finden, die nicht in Alkohol getränkt oder halbe, wenn nicht
    sogar ganze Tiere, beinhalteten. Wir wollten unsere historische Seite zwar mal etwas
    ausleben, aber dann doch nicht so sehr, dass wir noch auf die Jagd gehen müssten.
    Im Endeffekt haben aber alle etwas genießbares zum Mitbringen gefunden und wir
    hatten ein kleines Buffet. Vor dem jeweiligen Essen stand der Name des Gerichts
    und damit man sich halbwegs darauf einstellen konnte, was man essen wird (oder
    auf Allergien achten konnte) die Zutatenliste. Im Endeffekt hatten wir eine große
    Variation an Gerichten und es war für alle etwas dabei. Während des Essens haben
    wir bei Gesprächen ein letztes Mal als ganzer Kurs die Zeit gemeinsam genossen.

  • Stratosphärenmission: 38 km Höhe erreicht. Ozonschicht nachgewiesen, weitere Ergebnisse

    Stratosphärenmission: 38 km Höhe erreicht. Ozonschicht nachgewiesen, weitere Ergebnisse

    Am 11.07.23 fand der erste Stratosphärenflug des Schlossgymnasiums statt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt transportierte ein heliumgefüllter Ballon eine Messsonde in die Stratosphäre. Der Ballon platzte in 38 km Höhe und die Sonde fiel von einem Fallschirm gebremst wieder auf die Erde. Per GPS konnte sie gefunden und geborgen werden. Alle Geräte waren intakt und haben Messwerte aufgezeichnet. Mittlerweile liegen die ersten Messergebnisse vor.

    Die Sonde erreichte auf ihrem fünfeinhalbstündigen Flug eine maximale Höhe von 38 km. Sie legte dabei eine Strecke von 349 km zurück, die sie zunächst östlich über das Frankfurter Stadtgebiet bis in den bayerischen Landkreis Bad Kissingen führte, dann wieder westlich bis in die Eifel und schließlich noch nördlich nach Koblenz, wo sie dann landete. Dabei wurde zweimal der Rhein überflogen, viermal der Main und zweimal die Mosel. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Ballons über Grund war mit 62 km/h eher gemächlich. Dafür wurde im freien Fall in der dünnen Luft der Stratosphäre nach dem Platzen des Ballons eine maximale Sinkgeschwindigkeit von 238 km/h erreicht. Ballon und Sonde mussten Temperaturen von 36 °C beim Start in Mainz bis -50 °C in der oberen Troposphäre aushalten.

    Bei der Mission wurde die Temperatur in der Atmosphäre gemessen. Es gelang nachzuweisen, dass sie zunächst in der Troposphäre bis auf ca. -50 °C sinkt, um dann in der Stratosphäre wieder bis auf ca. 0 °C anzusteigen. Grund dafür ist die Ozonschichte, die sich in dieser Höhe befindet. Die Ozonmoleküle sind schwingende Dipole, die Wärmestrahlung aussenden. Durch eine chemische Reaktion, nämlich den Farbwechsel eines mit Kaliumiodid-Stärkelösung getränkten Filterpapiers, konnte das Ozon direkt nachgewiesen werden. Weitere Messungen wurden zum Luftdruck durchgeführt. Dabei konnte die Gültigkeit der internationalen Höhenformel für den Bereich der Troposphäre gezeigt werden. Schließlich zeigen unsere Messwerte auch, dass die Luftfeuchtigkeit in der Stratosphäre 0 % beträgt. Dies liegt daran, dass alles Wasser spätestens am Rand der kalten Troposphäre kondensiert. Dies bedeutet, dass sich oberhalb der Troposphäre keine Wolken mehr befinden und der gesamte Wasserkreislauf der Erde in der untersten Schicht der Atmosphäre, der Troposphäre stattfindet.

    Das Stratosphärenteam ist sehr glücklich, dass die Mission so erfolgreich war. Die Daten werden nun für einen öffentlichen Vortrag und für eine ausführliche Präsentation auf der Homepage aufbereitet.