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Autor: julian

  • Fahrt nach Niederbronn im Juli 2016

    Fahrt nach Niederbronn im Juli 2016

    Unsere Fahrt nach Niederbronn-les-Bains von Donnerstag, dem 7. Juli, bis Samstag, den 9. Juli, war Geschichtsexkursion, Sprachreise und wunderschöne Einstimmung auf die nahenden Sommerferien in einem.

    Das von der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte organisierte Programm bot für jeden etwas, und die Fahrt gestaltete sich sowohl für Lehrer als auch Schüler als sehr spannend, spaßig und lehrreich, ohne dabei jedoch ermüdend zu wirken. Bei allen Aktivitäten lag der Fokus auf der Auseinandersetzung mit der deutsch-französischen Geschichte – wie gesagt ist die Fahrt jedoch nicht nur für Geschichtsinteressierte lohnenswert und sämtliche Mitglieder unserer Gruppe fanden etwas, das ihnen besonders gut gefallen hat.

    Nach einer nicht allzu langen Zugfahrt wurden wir bei unserer Ankunft zunächst in die Arbeit der JBS eingeführt, wobei uns einige der spannenden und oft traurigen Geschichten der im zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten erzählt wurden. Ähnlich ging es am zweiten Tag weiter, an dem wir zunächst eine äußerst interessante Führung durch das nahegelegene Konzentrationslager Natzweiler-Struthof erhielten, die uns eindringlich die mehr als erschreckende Geschichte des geschichtsträchtigen Elsass nahebrachte. In der zweiten Hälfte des Tages fuhren wir weiter nach Strasbourg – die Erkundung der bildhübschen Stadt bietet sowohl bereits französisch Sprechenden als auch Neulingen in der Sprache viele Möglichkeiten, ihre Kenntnisse beispielsweise bei der Bestellung in Restaurants zu erproben. Bei unserer Rückkehr in die Herberge wurden wir von dieser in eine Gaststätte eingeladen, in der wir bei Stammtisch-Atmosphäre mit echtem Elsässer Flammkuchen bekocht wurden.

    Abschließend saßen wir gemeinsam bis Mitternacht um ein Lagerfeuer, das wir mitten im Grün der Umgebung der Herberge gemacht hatten – für uns alle eindeutig ein Highlight des Tages. Der letzte Tag der Reise bestand in einer Tour durch die beeindruckenden, mehrere Meter unter der Erdoberfläche liegenden Tunnelsysteme der Maginot Linie. Vor der Rückfahrt mit dem Zug blieb uns noch etwas Freizeit im kleinen aber sehr hübschen Ort Wissembourg.

    Zusammengefasst können wir alle die Fahrt nach Niederbronn nur empfehlen: durch sie wird Geschichte greifbar und die malerische Landschaft des Elsass ist jede Reise wert.

    Katrin Kober

  • Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Flüchtlingen

    Am 8. Oktober 2015  fand am Schlossgymnasium eine Informationsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lage der Flüchtlinge im Libanon statt. Sie richtete sich insbesondere an die Sozialkunde-Leistungskurse und die SV, aber auch an weitere Interessierte.

    Peter Rimmele von der Konrad-Adenauer-Stiftung, der in Beirut lebt und dort u.a. das Rechtsstaatsprogramm Naher Osten/Nordafrika koordiniert, hielt zunächst einen Vortrag über Zahlen und Unterbringung der palästinensischen und syrischen Flüchtlinge im Libanon, schnitt aber auch Themen wie die Zukunft der Zuwanderung in das nur knapp 6 Millionen Einwohner große Land und die Inhalte der Arbeit seines Programms für Rechtsstaatlichkeit an.

    Anschließend hatten wir Schüler die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen, die er ausführlich und präzise beantworten konnte.

    Wir danken Herrn Rimmele herzlich für seinen informativen Bericht und die Gesprächsbereitschaft!

    Katrin Schmitz, 13SKw1

  • Exkursion zum Weltladen Unterwegs

    Exkursion zum Weltladen Unterwegs

    im-weltladenDie letzen Wochen haben wir uns im Ethikunterricht mit Schokolade beschäftigt. Dabei haben wir erfahren, dass in vielen normalen Schoko-Produkten auch Kinderarbeit stecken kann. Am 13.05.2016 gingen wir, die Ethikgruppe der 6. Klasse von Herrn Kreußer, zum Weltladen Unterwegs, dem Mainzer Fachmarkt für fair gehandelte Produkte, also auch ohne Kinderarbeit.
    Seit über einem Jahr arbeitet unsere Schule schon mit dem Weltladen Unterwegs zusammen. Unser Fairtrade-Schulteam kauft dort auf Kommissionsbasis Waren ein, die sie in den Pausen an die Schüler weiterverkaufen. Vor kurzem sind wir als erste Mainzer Fairtrade School ausgezeichnet worden.

    Als wir um 9 Uhr ankamen, empfing uns Frau Amo Antwi, die uns im Weltladen schon erwartet hatte. Zuerst erzählte sie uns etwas über die Herstellung vom Kakao und von den Anteilen, wie viel jeweils die Beteiligten bekommen. Der Kakaobauer bekommt zum Beispiel von 24 Schokostückchen im normalen Handel nur 1,5 ab. Wir hätten ihm gerne 8 Stückchen zugeteilt.
    Dann beantwortete sie unsere Fragen, die wir eine Woche zuvor geschrieben hatten, wie z.B. „Seit wann gibt es den Weltladen?“ Die Antwort lautet: Seit 1988.
    Danach konnten wir uns noch ein bisschen umsehen. Dort gab es Sachen wie Schulhefte, Mäppchen, Becher etc.

    Als wir uns umgesehen hatten, sagte Frau Amo Antwi, sie hätte Sachen im Laden versteckt, die dort nicht hingehören, weil sie nicht fair gehandelt sind. Es war wie eine Art Schatzsuche. Wir fanden ein Handy und Schokoladentafeln aus normaler Herstellung.
    Nach einer guten halben Stunde gingen wir zurück in die Schule.

    Schaut doch auch mal im Weltladen vorbei! Wo? Christofsstraße 9, 55116 Mainz
    E-Mail? info@weltladenmainz.de
    Mehr Informationen auf www.Weltladenmainz.de

    Günay Uysal, 6b

  • Wissen in neuen Zusammenhängen

    Wissen in neuen Zusammenhängen

    SCHLOSSGYMNASIUM Karin Ding als Schuldirektorin eingeführt / „Visionen als treibende Kraft“

    Seit Beginn des Schuljahrs ist sie bereits im Amt. Nun wurde Karin Ding, die der in den Ruhestand verabschiedeten Brigitte Wonneberger nachgefolgt ist, offiziell als Direktorin des Schlossgymnasiums eingeführt.

    Als Leitmotiv benannte sie ein Zitat des französischen Dichters Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

    Sehnsüchte und Visionen umschreibt Ding als „treibende Kräfte“. Erst durch sie „werden wir zu Menschen, sie sorgen dafür, dass wir nicht in Bequemlichkeit verharren“. In der Schule würden aufgrund festgelegter Bildungsstandards und „Output-Orientierung“ zwar Tests, vergleichende Arbeiten und zentrale Abschlussprüfungen verlangt. Doch damit „wird nur sehr begrenzt deutlich, was Bildung und was eine gute Schule ist“, hält die Schulleiterin fest.

    Neben einem soliden Grund- und Fachwissen gehöre es dazu, dieses in neuen Zusammenhängen anzuwenden. Dazu brauche es Leistungsbereitschaft und Ausdauer. Aufgabe der Lehrer sei es, den Schülern Mut zu machen, die Sehnsucht zu wecken. Sie seien keine bloßen Lernbegleiter, sondern empathische und fachlich kundige Regisseure. Und sie dürfen, mahnt Ding, die Schüler „nicht über ihre Defizite definieren“, sondern auf Basis ihrer Fähigkeiten und Potenziale. Insofern müsse sich das Schlossgymnasium als „lernende Schule“ verstehen – angetrieben von der Sehnsucht, mit Visionen als innerem Kompass. Ihr Versprechen: „Wir sind auf dem Weg!“

    Das bestätigte Ulf Stabenow-Becker, Vorsitzender des Personalrates. Er habe sich über die Einladung zur Amtseinführung gewundert, sei es ihm doch schon selbstverständlich geworden, dass Karin Ding „auf der Brücke steht“. Die Schülervertreterin Edda Duran äußerte den Wunsch nach weiteren Impulsen, die Sehnsüchte der Schüler zu stillen und weitere zu wecken. Die Übermittlung von Wissen und die Bildung des Menschen als Persönlichkeit habe Leo Trepp, früherer Schlossgymnasiast und Namensgeber des Platzes vor seiner alten Schule, als doppelte Aufgabe von Schulen definiert. Dem will Karin Ding offenbar folgen. „Das weite, endlose Meer und die Sehnsucht danach – damit beschenken Sie uns mit einem besonderen Bild“, erklärte Ina Schäfer stellvertretend für die Eltern und fügte zwei nützliche Wegbegleiter hinzu: „Humor und Geduld sind die Kamele, die uns durch jede Wüste tragen.“

    „Frau Ding verkörpert auf angenehm konsequente Weise Programm und Programmatik und gewährt eine eigenständige Umsetzung“, schrieb Martin Gill (ADD Neustadt) der neuen Direktorin ins Stammbuch. Als „sehr offene und vertrauenswürdige Person“ umschrieb sie die Mainzer Schulamtsleiterin Petra Henkel. Armin Drebes, Sprecher der Bezirksdirektorenvereinigung Rheinhessen, wünscht Ding Schüler, die sie und ihre Kollegen immer wieder vor neue Herausforderungen stellen, statt lediglich dem bestmöglichen Abiturschnitt entgegen zu streben.

    AZ Mainz vom 18.06.2016 – Artikel von Torben Schröder, Foto von Harald Linnemann

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/wissen-in-neuen-zusammenhaengen_17001053.htm

  • Schlossgymnasium und Stadt Mainz begrüßen französische Achtklässler

    Schlossgymnasium und Stadt Mainz begrüßen französische Achtklässler

    Ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft gab es für die 8. Klasse des Collège Marcelle Pardé eine ehrenvolle, hochoffizielle Begrüßung im Rathaus. Seit nunmehr 42 Jahren findet der jeweils einwöchige Austausch der Schüler aus Dijon mit denen des Schlossgymnasiums statt. „Das ist der älteste Austausch, der in Dijon gepflegt wird“, sagt Nathalie Harlay, die begleitende Deutschlehrerin vom französischen Collège.

    Stellvertretend für den Oberbürgermeister eröffnete der Ortsvorsteher der Neustadt, Johannes Klomann (SPD), den Empfang mit einer Begrüßungsrede – auf französisch. Zur Erleichterung aller nicht frankophonen Zuhörer wechselte er nach wenigen Sätzen wieder zur deutschen Sprache, Nathalie Harlay übersetzte parallel. „Ein Schüleraustausch bedeutet immer eine Erweiterung des eigenen Horizonts“, betonte Klomann.

    Diese Art der Völkerverständigung sei heute ein Teil der Allgemeinbildung und ein großes Privileg. Auch die Schulleiterin des Schlossgymnasiums, Karin Ding, hielt eine kurze Ansprache. „Gerade angesichts der Bedrohungen in Europa ist Freundschaft so wichtig“, meint die Direktorin. Die Schüler wohnen für die Dauer des Austausches bei deutschen Familien, umgekehrt werden die deutschen Kinder ihrerseits bei den französischen Familien unterkommen können. Seit Freitag sind sie da und verfolgen ein dichtes Programm. Neben einer Besichtigung des ZDF auf dem Lerchenberg, bei der es auch ein Foto mit Moderatorin Babette von Kienlin gab, der Teilnahme am Unterricht im Schlossgymnasium, einem Besuch der Stadt Heidelberg inklusive Führung durch das Schloss, und natürlich dem Empfang im Rathaus wurde auch das Gutenberg-Museum besucht und den Kindern ein wenig Freizeit gegönnt. Am Ende des Empfangs gibt es als Erinnerung noch eine Anstecknadel der Stadt Mainz.

    Am beeindruckendsten sei der Besuch beim ZDF gewesen, sagt der 14-jährige Aurel Fournier aus Dijon. Er habe auch schon ein paar deutsche Freunde gefunden und insgesamt gefalle ihm der Austausch „sehr, sehr gut“. Die deutsche und französische Kultur hält er für gar nicht so unterschiedlich. Man merkt, dass der Austausch zu einem Zeitpunkt stattfindet, an dem die Vorurteile der Kinder gegenüber anderen Nationalitäten noch wenig bis nicht ausgeprägt sind. Genau der richtige Zeitpunkt, länderübergreifende Freundschaften zu bilden und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.

    Nachrichten Mainz – 22.06.2016 – Foto von Judith Vallerius,

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/schlossgymnasium-und-stadt-mainz-begruessen-franzoesische-achtklaessler_17012170.htm

  • Mit spanischer Gelassenheit

    Mit spanischer Gelassenheit

    SCHLOSSGYMNASIUM; Zehnjährige Schulpartnerschaft mit „Insituto Mesa y Lopez“ gefeiert

    MAINZ – Das Schlossgymnasium und das kanarische „Instituto Mesa y Lopez“ feierten am Dienstag in der Aula des Gymnasiums das zehnjährige Bestehen ihrer Schulpartnerschaft. Nachdem Anfangs nur sieben Schüler am Austausch teilnahmen, sind es heute rund 20 Zehntklässler auf beiden Seiten.

    Es sollte ein nach deutschen Standards strikt durchgeplanter Abend werden: Die ersten Redner um 17 Uhr, danach ein gemeinsamer Bühnenauftritt der deutschen und spanischen Jugendlichen, gefolgt von einem kurzen Ausflug zum Buffet, um dann pünktlich zum Anstoß des Deutschlandspiels um 18 Uhr vor der extra aufgestellten Leinwand zu sitzen. Neben Schulleiterin Karin Ding, den Spanischlehrerinnen Stefanie Keller und Kerstin Freytag und der Sprecherin des Elternbeirates, Ina Schäfer, sollte auch Sozialdezernent Kurt Merkator eine Rede halten.

    Doch so sehr die Planung des Abends in deutscher Tradition gestanden haben mag, die Umsetzung geschah dann eher in spanischer Manier: Die Lehrkräfte, die den Besuch von Gran Canaria aus begleiteten, kamen etwa 40 Minuten zu spät. Auch Merkator passte sich den Gegebenheiten an, indem er einfach überhaupt nicht mehr erschien. Und das, obwohl er im Vorfeld darauf bestanden haben soll, als Erster zu reden, weil er es eilig habe, wie die Lehrerinnen berichteten. Der Zeitplan wurde also reichlich nach hinten verschoben, und als Direktorin Ding dann doch endlich ans Rednerpult trat, bemerkte sie, dass „eine echte spanische Fiesta eben erst um 22 Uhr beginnt“ – es habe also eindeutig auf deutscher Seite einen Fehler in der Planung gegeben.

    Trotz der ein oder anderen Panne nahmen es alle Beteiligten mit spanischer Gelassenheit hin. Die Jugendlichen alberten herum, die Stimmung war ausgelassen. Das Aufeinandertreffen beider Kulturen und der erfolgreiche gegenseitige Austausch hätte wohl kaum schöner illustriert werden können, als an diesem Dienstagabend im Schlossgymnasium.

    Nachrichten Mainz, 23.06.2016; Artikel von Marius Schüßler

    Foto von I. Schäfer (SEB)

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/mit-spanischer-gelassenheit_17015683.htm

  • Wie es nach dem Abi weitergeht

    Wie es nach dem Abi weitergeht

    SCHLOSSGYMNASIUM – Informationstag ermöglicht Oberstufenschülern erste Einblicke in Studium und Beruf

    Je näher das Abitur rückt, desto häufiger ploppt bei den Schülern ein ganz besonderes Thema auf: Wie wird es nach der Schule für mich weitergehen? Welche berufliche Laufbahn werde ich einschlagen? Bei den vielen verschiedenen Möglichkeiten, zwischen denen man wählen kann, sind diese Fragen nicht leicht zu beantwortenden.

    Seit über 20 Jahren bietet das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss daher nun eine Berufsinformationsveranstaltung, bei der ehemalige Schüler über ihren beruflichen Weg berichten. Die Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 haben hierbei die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder, die sie am meisten interessieren, in jeweils 50-minütigen Vorträgen zu informieren.

    „Ich habe mir die Vorträge zu BWL und dem Bankenwesen angehört. BWL könnte ich mir gut vorstellen, das macht auch ein Cousin von mir“, so Raphael aus der elften Klasse. Insgesamt 45 Referenten waren bei der Veranstaltung vor Ort, zwischen 25 verschiedenen Berufsfeldern konnten die Schüler wählen. „Derzeit stehen Medizin, Recht, Medien sowie Pilot und Polizei weit oben bei den Schülern, aber auch das Interesse für Informatik und Lehramt steigt. Für Psychologie gab es mit Abstand die meisten Anmeldungen, die Vorträge wurden von 60 Schülern besucht“, erklärt Mittelstufenleiter Harald Beinhauer. Gemeinsam mit dem weiteren Mittelstufenleiter Martin Lachmann sowie Hartwig Koch vom Ehemaligenverein der Schule organisiert er die Veranstaltung. 450 Schüler haben teilgenommen.

    Von Medien bis Medizin

    Während Timo Amling und Alex Stock vom ZDF den Schülern die verschiedensten Möglichkeiten, in der Medienbranche Fuß zu fassen, erläutern und dabei vor allem darauf pochen, viele Erfahrungen zu sammeln, geht es bei Klinikärztin Dr. Martina Abel und Allgemeinmediziner Dr. Stefan Rimoldi vor allem darum, was einen im Medizinstudium erwartet. Die Gespräche mit den Schülern sind angeregt, das Interesse ist groß. Stabsfeldwebel Dirk Reichert bringt den Schülern mit lebensnahen Beispielen den Bundeswehralltag näher und auch die Allgemeine Zeitung war mit Ulrich Gerecke vertreten, es konnte also in jeden nur denkbaren Bereich hineingehört werden.

    Milena, Sina, Christina und Jenny aus der 12. Jahrgangsstufe haben von Architektur über Informatik und Biologie die unterschiedlichsten Vorträge besucht. „Komplett festgelegt sind wir noch nicht, aber manche Bereiche fallen ja eher raus und andere sind sehr interessant, die haben wir uns heute angeguckt“, so Christina.

    Nachrichten Mainz – 28.04.2016 – von Lisa Münch

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/wie-es-nach-dem-abi-weitergeht_16850168.htm

  • Nachgeforscht: Was passiert mit unserem Verpackungsmüll?

    Nachgeforscht: Was passiert mit unserem Verpackungsmüll?

    Umwelt-AG besucht Mülltrennanlage in Ginsheim-Gustavsburg

    In der letzten Woche vor den Sommerferien 2015 war es sehr heiß. Das bemerkten wir auch sofort nach unserer Ankunft in der Müllverwertungsanlage: Nasenskandal!

    Wir, das sind die Mitglieder der Umwelt-AG: acht Schülerinnen der 6. Klasse und Herr Kreußer, der die AG betreut. Das Schuljahr über kontrollierten wir im Rahmen eines Klassenwettbewerbs regelmäßig und nach Zufallsprinzip, wie gut die einzelnen Klassen sich an die seit einem Jahr laufende Mülltrennung hielten. Die Regeln dabei sind folgende:

    1.  Müll vermeiden (Brotdose statt Alupapier)!
    2. Der Papiermüll gehört in die roten Kisten und wird von den Schülerinnen und Schülern nach Bedarf eigenständig in die große Tonne im Hof (gefaltet!) entsorgt.
    3. Der Restmüll (inklusive Biomüll – er wird nicht gesondert gesammelt) gehört in den kleinen Anhänger.
    4. Der größere Behälter ist für den Verpackungsmüll reserviert.

    Alles klar? Ist eigentlich gar nicht so schwer. Ein Informationsblatt, was zu welcher Abfallsorte gehört (z.B. Taschentücher eigentlich in den Biomüll, also bei uns in den Restmüll) hängen zur Orientierung in jedem Klassen- und Fachraum. Letztlich hatte die Klasse 6b die Nase vorn und kassierte 150 € Preisgeld für die Klassenkasse, gefolgt von den drei zweitplatzierten Klassen 9d, 6d und 6e, die je 75 € erhielten.

    Zurück zur Mülltrennanlage. Hier wollten wir uns mit eigenen Augen ein Bild davon machen, wohin der in der Schule gesammelte Verpackungsmüll gelangt und was dann weiter damit passiert.

    Herr Zapf, der Betriebsstättenleiter in Ginsheim-Gustavsburg, zeigte uns die verschiedenen Schritte.

    • LKWs fahren die gesammelten Säcke oder auch Industrieabfälle in die Anlage.
    • Dort schaufeln Bagger die Säcke bzw. den Müll auf große Fließbänder.
    • Maschinen erkennen durch Sensoren verschiedene Abfallsorten und blasen sie mit Druckluft in die für sie bestimmten riesigen Sammelbehälter.
      Andere Maschinen pressen die Kleinteile der gleichen Abfallsorte zu riesigen Ballen.
    • Diese werden wiederum weiterverkauft an Unternehmen, die sich auf die Aufbereitung dieser Müllsorte spezialisiert haben.
    • Was nicht erkannt und aussortiert wurde, das ist beim Verpackungsabfall aus Haushalten immerhin etwas mehr als die Hälfte (Verpackungsabfälle aus industriellen Herstellungsprozessen werden viel sortenreiner angeliefert), wird als Restmüll verkauft und anderer Stelle „thermisch verwertet“, besser bekannt unter Müllverbrennung. Bestenfalls wird dadurch Wärme und Energie gewonnen, wie zum Beispiel in Mainz auf der Ingelheimer Aue.

    Es ist kein Geheimnis: Mit Abfall kann man Geld verdienen! Und das ist auch sinnvoll für die Umwelt, weil so die möglichst rein sortierten Abfallarten an Firmen weiterverkauft werden können, die sie recyceln, also die Rohstoffe zum Teil wiederverwerten können. Wusstet ihr, dass ihr beim Kauf eines Produkts die Rücknahme der Verpackung schon mitbezahlt habt? Wer also Verpackungsabfall getrennt entsorgt, verkleinert den eigenen kostenpflichtigen Restmüll.
    Schließlich waren wir froh, als wir die Sortieranlage mit ihren bei der Hitze „bemerkenswerten“ Gerüchen hinter uns ließen.

    [su_box title=“Unser Fazit“ style=“soft“ box_color=“#1a4bc7″ title_color=“#ffffff“ radius=“7″]

    Es lohnt sich, den Verpackungsmüll zu trennen: Für den eigenen Geldbeutel und durch den sparsameren Verbrauch an Rohstoffen für die Umwelt – auch in unserer Schule!

    Eine Welt ohne Müll? Kreislaufwirtschaft (Cradle to Cradle) ist die Lösung!

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    Text und Fotos von D. Kreußer

  • Informiert über Informatik: Schüler des Mainzer Schlossgymnasiums gewinnen Preise beim Biber-Wettbewerb

    Informiert über Informatik: Schüler des Mainzer Schlossgymnasiums gewinnen Preise beim Biber-Wettbewerb

    Am Dienstag wurden in der Aula des Schlossgymnasiums Schülerinnen und Schüler der Schule geehrt, welche beim größten Informatikwettbewerb Deutschlands, dem Biber-Wettbewerb, einen Preis gewonnen haben.

    Als Informatiklehrerin war Schulleiterin Karin Ding natürlich begeistert vom guten Abschneiden ihrer Schule beim Biber-Wettbewerb. Mit rund 820 Teilnehmern belegt das Schlossgymnasium bundesweit den 14. Platz im Ranking der etwa 1300 teilnehmenden Schulen und erhält ein Preisgeld von 200 Euro, die in die Informatik-Ausbildung der Schule investiert werden.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, freut sich Schulleiterin Ding. Aus sämtlichen Jahrgangsstufen haben Schüler einzeln oder in Teams bei dem online durchgeführten Wettbewerb teilgenommen, wobei sie lebensnahe und aktuelle Aufgaben zunehmend interaktiv lösen mussten. Acht Teams oder Schüler erreichten einen zweiten Platz; über einen ersten Platz konnten sich 23 Schülerinnen und Schüler mit Einzelleistungen oder im Team freuen.

    Sie erhielten einen USB-Stick und eine Urkunde. Besonders hervorzuheben ist Sebastian Grieme aus der 10. Jahrgangsstufe, der sich zurzeit allerdings im Ausland aufhält. Er erreichte im Bundeswettbewerb Informatik in der ersten Runde einen ersten Platz und in der zweiten Runde einen zweiten Platz.

    Nachrichten Mainz –  09.02.2016 –  Artikel von Andre Massilge, Foto: Stefan Sämmer

    Quelle: allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/informiert-ueber-informatik-schueler-des-mainzer-schlossgymnasiums-gewinnen-preise-beim-biber-wettbewerb_16625109.htm